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Nach intensiven Training plötzlich Beckenschiefstand


Gast Ilka

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Geschrieben

Guten Abend,

 

mir ist etwas passiert, und ich würde  gerne verstehen, wie es dazu kam. 

 

Ich habe Kyphose und Skoliose,  wobei Kyphose wesentlich schlimmer ist, als Skoliose. Deswegen wurde beschlossen eine sehr intensive Rückentraining zu absolvieren. 

Täglich  Rückentraning mit Physiotherapeut, plus 45 min Training an MTT ( Bauchmuskel, Schulter, Seil für Rücken) und auch Wassergymnastik. Soweit alles gut.

 

Ich muss es dazu sagen, 60 Jahre kein bisschen Sport gemacht haben. Also alles sehr schwach, verkürzt etc. 

 

Aber nach 2 Wochen Training kippte plötzlich meine Rücken nach links so, dass die Schulter total schief standen. Ok, einfach weiter trainieren. Vor 2 Tagen der Schreck, jetzt ist die Hüfte auch schief. Ich habe es gemerkt, da die Hosen an dem rechten Bein plötzlich ca 2 cm ! kürzer waren. 

 

Jetzt verstehe ich die Welt nicht mehr. Soviel Training und jetzt bin ich total schief.....Was ist da falsch gelaufen?

 

Vielleicht kann mir jemand es erklären...danke! 

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  • Beiträge

    • Gast Matze
      Kleine Korrektur: mit Fuß nach außen rotiert, meine ich Fußpitzen nach innen und Ferse nach außen rotiert.
    • bbgphysio
      Die Gefahr bei der Mobilisation der Kniescheibe ist daß die Nähte auf der Innenseiten und außenseiten wieder aufreißen. Absolut kontraindiziert ist aufjedenfall eine Mobilisation nach außen und innen. Sanftes Mobilisieren nach oben könnte möglich sein. Als Therapeut bin Ich da aber lieber etwas vorsichtig und würde 4-6 Wochen abwarten bis die Heilung fortgeschritten ist, da die Kniescheibe ja verbindung mit dem inneren und außen Band und Kapselapparat  hat. Eine Schwellung kann immer ein Hinweis sein daß etwas zu viel war. Also aus meiner Sicht wirklich vorsichtig in deinem Fall. Patellamobi sind eine wunderbare Technike aus der Manuellen Therapie für die Verbesserung der Kniegelenksbeugung, aber hier ist ja ein direkter eingriff gemacht. Am besten nochmal genau nachschauen was auf den OP bericht, Nachbehandlungsschema steht. Bei Unsicherheit lieber den Arzt anrufen. 
    • bbgphysio
      Guten Morgen, also nachdem beim Facharzt nicht auffälliges festgestellt wurde tippe Ich auf den N.genitfemorale und n.ilioinguinale. Typisch dafür sind Hodenschmerzen und Leistenschmerzen, da dieser hier entlangläuft. Der schmerzehafte punkt in der Leiste neben den Hoden ist eine Nervenaustrittsstelle. Das Problem lässt sich aber physio-osteopathisch behandeln. Wichtig ist ein Therapeut, eine Therapeutin der eine Ausbildung zur Manuellen Therapie hat und sich zusätzlich auch mit den Nerven auskennt. Die Nervenengstelle in der Leistengegend muss gelöst werden. Oder du gehst zu einem Osteopathen der sich aufjedenfall damit auskennt. Hast du auch brennen in den Hoden in der Leiste? Brennende Schmerzen im Gesäß scheinen auch von einem NErv zu kommen der vom sog. periformismuskel irritiert wird.    Gruß THomas    

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