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Beckenverwringung mit extremsten Ausmaßes


Gast Andrea

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Geschrieben

Wer kann mir helfen

Bitte dringend um Hilfe, kann seit 3 Monaten kaum gehen oder stehen, sitzen geht gar nicht. Bin 63 Jahre alt schlank und immer sportlich gewesen. Seit 2015 habe ich einen beckenschiefstand, der trotz Krankengymnastik und 1x im Monat osteopathie nie aufgehoben werden konnte. Trotzdem konnte ich ganz normal meinen Tätigkeiten nachgehen. Seit Mai 2024 geht nichts mehr. Habe grosse Probleme mit dem iliosakralgelenk (Blockade beidseitig) iliopsoas, Krämpfe in den geraden bauchmuskeln, starke Verspannungen zwerchfell und magen, habe ungewollt 8 Kilo abgenommen, Schmerzen in den Oberschenkeln und Waden. Die Brustwirbelsäule ist total blockiert, teilweise rippenblockaden.Halswirbelsäule, Nacken und Schultern verspannt. Diagnostisch wurde alles untersucht, ohne auffälligen Befund, internistisch auch alles ok. Bin in osteopatischer Behandlung. Dieser meinte, dass ich die Beckenverwringung wohl schon Jahre mit mir herumtrage. So richtig helfen kann er auch nicht. Die Blockaden und Verspannungen die bei der Behandlung gelöst werden, sind am nächsten Tag wieder da.

 

Jetzt frage ich euch, was kann noch helfen. Ich möchte so schnell wie möglich wieder auf die beine kommen. Für jeden Vorschlag, Tipp, Hinweis auf andere osteopathen, Physio wäre ich euch sehr dankbar.

Geschrieben

Hallo Ketstin,

 

Ich hab gesehen, dss du versucht hast den Thread einmal als Gast und einmal als Mitglied zu posten - neue Posts müssen erst von uns Moderatoren abgesegnet werden und daher gab es so ein hin und her hier.
Hab leider den falschen Beitrag zusammengeschoben und daher sieht das jetzt etwas unsortiert aus aber so ist es einmalig und kann dir hoffentlich geholfen werden.

LG Jan

Geschrieben

Guten Abend Andrea. Es ist schonmal gut daß alles internistisch abgeklärt wurde und da nichts organische im Busch ist. Gibt es irgendwelche Op´s in der Vergangenheit, Traumatas, Unfälle? Das wäre nicht wichtig zu hinterfragen. Das Problem scheint sehr komplex zu sein. Da ist es leider schwierig Patienten weiterhelfen zu können über die Ferne. Ich müsste eine genaue Anamnese abfragen, Patienten anschauen, Mir einen eigenen Eindruck machen, Tests durchführen, Gewebe abtasten um Zusammenhänge zu sehen. Übers Internet  ist es kaum möglich herauszufinden wo die Ursache ist. Und ohne Ursachen ist es wiederum kaum möglich  Vorschläge zu machen was für Übungen man machen sollte oder was man behandlungstechnisch machen sollte. Normalerweise ist der Osteopath schon die richtige Adresse für komplexe Beschwerden. Die Frage wo Ich mir stelle ist warum du 8 Kg abgenommen  hast? In welchem Zeitraum? Das ist etwas ungewohnt. Könntest du (Wir duzen uns hier alle im Forum weil die Kommunikation einfacher ist, Ich hoffe das ist o.k) deine Beschwerden die Du aktuell hast nochmal genau beschreiben? Gibt es Taubheitsgefühle oder ein Brennen in den Beinen? Wie äußert sich der ISG schmerz?

  • 2 weeks later...
Geschrieben

Durch Verspannungen des gesamten bewegungsapparates einschließlich Magen, Zwerchfell und Darm, ist eine normale Nahrungsaufnahme wie ich es gewohnt war, einfach nicht mehr möglich. Der Magen nimmt nur noch kleine Mengen auf. 

Geschrieben

Nach erneutem röntgen wurde eine linkskonvexe skoliotische Audbiegung der Lendenwirbelsäule sowie spondylarthrose und osteochondrose L4-S2 festgestellt. Desweiteren keine Höhenminderung der wirbelkörper. Steilstellung BWS, HWS. 
Aber all das ist doch nicht so weltbewegend das man nicht mehr als 10 Minuten gehen oder stehen kann denke ich. Der Auslöser laut osteopath ist das becken bzw. die beckenverwringung. Aber er behandelt nicht jeden einzelen Muskel. Die selbstheilungskräfte werden in meinem bewegungsapparat auch nicht mehr aktiviert. Deshalb meine große Bitte, wer einen rat hat, bitte melden. Bin sehr verzweifelt 

Taubheitsgefühle gibt es nicht

Laut Radiologe hatte ich in der Vergangenheit, mag wohl längere zeit her sein, eine schambeinfraktur. Es ist beteits alles verheilt.

 

An welche professionelle Stelle kann ich mich wenden, die sich mit dieser Komplexität auskennt

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Ketstin:

Nach erneutem röntgen wurde eine linkskonvexe skoliotische Audbiegung der Lendenwirbelsäule sowie spondylarthrose und osteochondrose L4-S2 festgestellt. Desweiteren keine Höhenminderung der wirbelkörper. Steilstellung BWS, HWS. 
Aber all das ist doch nicht so weltbewegend das man nicht mehr als 10 Minuten gehen oder stehen kann denke ich. Der Auslöser laut osteopath ist das becken bzw. die beckenverwringung. Aber er behandelt nicht jeden einzelen Muskel. Die selbstheilungskräfte werden in meinem bewegungsapparat auch nicht mehr aktiviert. Deshalb meine große Bitte, wer einen rat hat, bitte melden. Bin sehr verzweifelt 

Taubheitsgefühle gibt es nicht

Laut Radiologe hatte ich in der Vergangenheit, mag wohl längere zeit her sein, eine schambeinfraktur. Es ist beteits alles verheilt.

 

An welche professionelle Stelle kann ich mich wenden, die sich mit dieser Komplexität 

wichtig ist noch, dass ich vor 9 Jahren ohne äußere Einflüsse in den beckenschiefstand gerutscht bin und trotz krankengymnastik und osteopathie der beckenschiefstand nie aufgehoben werden konnte. Aber ich konnte normal sport treiben, was ich immer getan hab und auch alles sonstige.

ich vermute der Körper hat kompensiert bis es jetzt zum quasi Zusammenbruch kam. Der Osteopath wendet in seiner behandlung die schlimmsten Symptome ab mehr aber auch nicht.

 

Deshalb suche ich hier dringend Rat

Geschrieben

Wie geht es denn deiner Verdauung? Magen/Darm? Ist dein Stuhlgang regelmäßig und gleich von der Konsistenz?
Wie schläfst du?
Gab es Unfälle? Traumata? Wie kam es zur Schambeinfraktur?
Geburten?
Hast du oder treibst du einen Sport?
 

Geschrieben

Die schambeinfraktur habe ich wohl der dauernden Fehlhaltung zu verdanken.  Stuhlgang leichte Verstopfung aufgrund der Verspannungen. 
 

sportlich war ich immer ob pilates, Kraftsport oder ausdauersport. Zur Zeit geht leider nichts

 

was mir zunehmend immer mehr Probleme macht sind die geraden Bauchmuskeln die ständig verkrampfen. Keine Ahnung warum aber wie mein osteopath sagt, sind diese wohl irgendwie mit dem schambein verbunden 

Gerade eben schrieb Ketstin:

Die schambeinfraktur habe ich wohl der dauernden Fehlhaltung zu verdanken.  Stuhlgang leichte Verstopfung aufgrund der Verspannungen. 
 

sportlich war ich immer ob pilates, Kraftsport oder ausdauersport. Zur Zeit geht leider nichts

 

was mir zunehmend immer mehr Probleme macht sind die geraden Bauchmuskeln die ständig verkrampfen. Keine Ahnung warum aber wie mein osteopath sagt, sind diese wohl irgendwie mit dem schambein verbunden 

Mit dem schlafen klappt es leider gar nicht. Wenn ich 2 stunden durchschlafen kann ist das viel

Geschrieben
vor 20 Stunden schrieb Ketstin:

Die schambeinfraktur habe ich wohl der dauernden Fehlhaltung zu verdanken.  Stuhlgang leichte Verstopfung aufgrund der Verspannungen. 
 

sportlich war ich immer ob pilates, Kraftsport oder ausdauersport. Zur Zeit geht leider nichts

 

was mir zunehmend immer mehr Probleme macht sind die geraden Bauchmuskeln die ständig verkrampfen. Keine Ahnung warum aber wie mein osteopath sagt, sind diese wohl irgendwie mit dem schambein verbunden 

Mit dem schlafen klappt es leider gar nicht. Wenn ich 2 stunden durchschlafen kann ist das viel

An wen kann ich mich noch wenden ausser Osteopathen?

Geschrieben
vor 22 Stunden schrieb Ketstin:

An wen kann ich mich noch wenden ausser Osteopathen?

Kann ich vielleicht den skoliosearzt mit beckenverwringung aufsuchen. Weiss das jemand, meine Lendenwirbelsäule hat ja eine skoliotische Ausbiegung. 
 

Bin für jede Antwort dankbar

Am 29.7.2024 um 21:29 schrieb bbgphysio:

Guten Abend Andrea. Es ist schonmal gut daß alles internistisch abgeklärt wurde und da nichts organische im Busch ist. Gibt es irgendwelche Op´s in der Vergangenheit, Traumatas, Unfälle? Das wäre nicht wichtig zu hinterfragen. Das Problem scheint sehr komplex zu sein. Da ist es leider schwierig Patienten weiterhelfen zu können über die Ferne. Ich müsste eine genaue Anamnese abfragen, Patienten anschauen, Mir einen eigenen Eindruck machen, Tests durchführen, Gewebe abtasten um Zusammenhänge zu sehen. Übers Internet  ist es kaum möglich herauszufinden wo die Ursache ist. Und ohne Ursachen ist es wiederum kaum möglich  Vorschläge zu machen was für Übungen man machen sollte oder was man behandlungstechnisch machen sollte. Normalerweise ist der Osteopath schon die richtige Adresse für komplexe Beschwerden. Die Frage wo Ich mir stelle ist warum du 8 Kg abgenommen  hast? In welchem Zeitraum? Das ist etwas ungewohnt. Könntest du (Wir duzen uns hier alle im Forum weil die Kommunikation einfacher ist, Ich hoffe das ist o.k) deine Beschwerden die Du aktuell hast nochmal genau beschreiben? Gibt es Taubheitsgefühle oder ein Brennen in den Beinen? Wie äußert sich der ISG schmerz?

 

Am 10.8.2024 um 20:00 schrieb JanPT:

Wie geht es denn deiner Verdauung? Magen/Darm? Ist dein Stuhlgang regelmäßig und gleich von der Konsistenz?
Wie schläfst du?
Gab es Unfälle? Traumata? Wie kam es zur Schambeinfraktur?
Geburten?
Hast du oder treibst du einen Sport?
 

 

Am 10.8.2024 um 20:47 schrieb Ketstin:

Die schambeinfraktur habe ich wohl der dauernden Fehlhaltung zu verdanken.  Stuhlgang leichte Verstopfung aufgrund der Verspannungen. 
 

sportlich war ich immer ob pilates, Kraftsport oder ausdauersport. Zur Zeit geht leider nichts

 

was mir zunehmend immer mehr Probleme macht sind die geraden Bauchmuskeln die ständig verkrampfen. Keine Ahnung warum aber wie mein osteopath sagt, sind diese wohl irgendwie mit dem schambein verbunden 

Mit dem schlafen klappt es leider gar nicht. Wenn ich 2 stunden durchschlafen kann ist das viel

 

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Gast
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    • salkin21
      Moin zusammen,   ich brauche mal eine ehrliche Einschätzung bzw. Tipps zu meiner aktuellen Situation, da ich langsam nicht mehr weiter weiß. Bei mir wurde eine Chondropathia patellae Grad 2 im Knie festgestellt. Zusätzlich habe ich ein extrem instabiles Sprunggelenk mit insgesamt 6 Bänderrissen in den letzten 4 Jahren. Dazu kommen eine verkürzte Achillessehne sowie weitere verkürzte Strukturen/Bänder in den Beinen.   Außerdem habe ich: einen Senk-Spreiz-Knickfuß gleichzeitig einen Hohlfuß eine leichte X-Bein-Stellung   Aktuell bin ich deswegen in Physiotherapie. Mein Physio sagt im Prinzip hauptsächlich „dehnen“, allerdings fehlt mir ein klarer Plan bzw. eine sinnvolle Struktur aus:   Dehnung Mobilität Stabilität Krafttraining Wiedereinstieg ins Joggen/Fußball   Mein Ziel wäre es, Anfang Juni wieder Fußball spielen zu können – möglichst ohne Schmerzen und ohne dauerhaftes Tape. Aktuell versuche ich wieder mit dem Joggen anzufangen:   3x pro Woche jeweils ca. 25 Minuten 1 Minute Joggen bei 8 km/h danach 2 Minuten Gehen bei 5 km/h Laufkadenz beim Joggen liegt bei ca. 160–170       Problem dabei: Meine Schienbeine machen extrem Probleme. Teilweise verhärten sie komplett und ich bekomme kleine „Bobbel“ bzw. Schwellungen unter der Haut. Knie, Wade und Schienbein wechseln sich mit den Beschwerden teilweise ab. Wenn ich mein aktuelles Laufprogramm mache, bin ich eigentlich dauerhaft knapp an der Belastungsgrenze.     Folgende Hilfsmittel habe ich: Airex-Matte Resistance Bands Gym-Mitgliedschaft   Meine Fragen: Können meine Fußfehlstellungen und die X-Bein-Stellung die Ursache für die anhaltenden Probleme sein? Klingt das eher nach einer Überlastungskette durch die gesamte Beinachse? Sollte ich aktuell überhaupt weiter joggen oder erstmal komplett auf Low-Impact-Ausdauer (Bike/Stairmaster/Crosstrainer) wechseln? Welche Übungen wären bei dieser Kombination wirklich sinnvoll? Macht eine professionelle Laufanalyse bzw. Einlagenversorgung Sinn? Ich wäre echt dankbar über Erfahrungen oder Einschätzungen von Leuten mit ähnlichen Problemen oder physio-/sportmedizinischem Hintergrund.   Zusatz: Die Knieprobleme kamen nach meinem Urlaub im August, der erste Orthopäde hatte mir gesagt das ich eine verschobene Kniescheibe habe und daher die Schmerzen kommen, was aber eine Falsch Diagnose war. Die richtige Diagnose kam im Februar dann. Ich bin aktuell 21 und es ist meiner Meinung nach nicht nochmal das ich weder Joggen noch normal laufen kann. Leider finde ich in der Umgebung keinen Physio der mich ernst nimmt.
    • Gast Daggi
      Hallo, ich habe vor 27 Tagen Botox nach dem PREEMPT-Schema wegen chronischer Migräne bekommen (195 Einheiten). Seit ungefähr Tag 13–14 habe ich deutliche Beschwerden im Hals-/Nackenbereich entwickelt.   Symptome: starke Steifigkeit/Zuggefühl im Nacken und oberen Rücken Schmerzen/Druckgefühl Überlastung führt oft zu deutlicher Verschlechterung („Blockade“/Schutzspannung) ich muss viel liegen und den Kopf anlehnen/stützen   Wichtig: keine Schluckstörungen keine Atemnot keine echte Kopfhalteschwäche mit Nach-vorne-Fallen des Kopfes   Ich versuche aktuell Pacing: kleine Wege in der Wohnung kurze Aktivitätseinheiten dazwischen viel Entlastung keine aggressiven Übungen Meine Frage: Kann man so eine Botox-assoziierte Nackenproblematik vorsichtig zuhause selbst angehen, ohne direkte Physiotherapie vor Ort? Welche Bewegungen oder Übungen wären typischerweise sinnvoll, ohne die Schutzspannung weiter zu provozieren? Ich habe Sorge, dass zu aggressive Physiotherapie mich eher verschlechtert.   danke
    • Gast Marilu
      Ganz lieben Dank für die Ratschläge und die ausführliche Erklärungen. Das hilft mir weiter und beruhigt mich mit der Therapie auf dem richtigen Weg zu sein!    Alles Gute dir! 

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