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Knorpelschaden Grad 3-4 Kne


Gast Claudi

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Geschrieben

Hallo,

 

leider habe ich einen Knorpelschaden Grad 3-4 im Knie. Bin deswegen ziemlich am Boden, da ich eigentlich ein sportlicher Mensch bin und die Bewegung brauche.

Vor ein paar Jahren habe ich erst das Wandern (Berge) für mich entdeckt und habe jetzt natürlich Angst, dass ich dies nicht mehr machen kann.

Momentan sehen meine Beschwerden folgendermaßen aus:

 

Wenn ich gehe, links unterhalb der Kniescheibe Schmerzen. Umso länger ich umso unangenehmer wird dies. Treppen laufen habe ich keine Probleme genauso in die Hocke gehen.

Ich war bei zwei Chirurgen, der eine meinte, dass er nicht glaubt das die Beschwerden vom Knorpel kommen. Der andere meinte der Schaden sei noch zu klein für eine OP. (Habe einen kleinen Riss hinter der Kniescheibe zentral aber ziemlich tief)

 

Habe eine Bandage und Krankengymnastik bekommen. Meine Frage kann man mit dieser etwas erreichen? Desweiteren wurden mir Spritzentherapie (Eigenblut und Hyaloronsäure, Cortison) vorgeschlagen. Wie sind dort die Erfahrungen? Sind die Spritzen schmerzhaft? Bin im Zweifel

 

Vielen Dank

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  • Beiträge

    • Gast Matze
      Kleine Korrektur: mit Fuß nach außen rotiert, meine ich Fußpitzen nach innen und Ferse nach außen rotiert.
    • bbgphysio
      Die Gefahr bei der Mobilisation der Kniescheibe ist daß die Nähte auf der Innenseiten und außenseiten wieder aufreißen. Absolut kontraindiziert ist aufjedenfall eine Mobilisation nach außen und innen. Sanftes Mobilisieren nach oben könnte möglich sein. Als Therapeut bin Ich da aber lieber etwas vorsichtig und würde 4-6 Wochen abwarten bis die Heilung fortgeschritten ist, da die Kniescheibe ja verbindung mit dem inneren und außen Band und Kapselapparat  hat. Eine Schwellung kann immer ein Hinweis sein daß etwas zu viel war. Also aus meiner Sicht wirklich vorsichtig in deinem Fall. Patellamobi sind eine wunderbare Technike aus der Manuellen Therapie für die Verbesserung der Kniegelenksbeugung, aber hier ist ja ein direkter eingriff gemacht. Am besten nochmal genau nachschauen was auf den OP bericht, Nachbehandlungsschema steht. Bei Unsicherheit lieber den Arzt anrufen. 
    • bbgphysio
      Guten Morgen, also nachdem beim Facharzt nicht auffälliges festgestellt wurde tippe Ich auf den N.genitfemorale und n.ilioinguinale. Typisch dafür sind Hodenschmerzen und Leistenschmerzen, da dieser hier entlangläuft. Der schmerzehafte punkt in der Leiste neben den Hoden ist eine Nervenaustrittsstelle. Das Problem lässt sich aber physio-osteopathisch behandeln. Wichtig ist ein Therapeut, eine Therapeutin der eine Ausbildung zur Manuellen Therapie hat und sich zusätzlich auch mit den Nerven auskennt. Die Nervenengstelle in der Leistengegend muss gelöst werden. Oder du gehst zu einem Osteopathen der sich aufjedenfall damit auskennt. Hast du auch brennen in den Hoden in der Leiste? Brennende Schmerzen im Gesäß scheinen auch von einem NErv zu kommen der vom sog. periformismuskel irritiert wird.    Gruß THomas    

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