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Tägliche Übungen sinnvoll?


Gast Sonja

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Geschrieben

Hallo,

 

ich leider unter langjährigen, wiederkehrenden Schmerzen in einem Handgelenk. Ursache unklar (immer mal wieder ein Ganglion zu finden, aber unklar ob das die Ursache für die Schmerzen ist). Hab verschiedenste Behandlungen hinter mir, u.a. auch viel Ergo- und Physiotherapie mit mäßigem Erfolg.

 

Jetzt habe ich mir vor kurzem ein eigenes Trainingsprogramm zusammengestellt aus dem Fundus von Übungen den ich so über die Jahre gesammelt habe. Eine Mischung aus Mobilisation, Dehnungen und Kräftigungsübungen. Mache das jetzt seit 1 Woche täglich und habe aktuell das Gefühl es wird eher wieder schlimmer. Bin mir nicht sicher ob ich einfach nur durchhalten oder evtl. was anpassen muss, vor allem die Trainingsfrequenz runterfahren? Insbesondere bei den Kräftigungsübungen (mit Kurzhanteln).

 

Irgendwie habe ich trotz all der Therapie noch nie ne konkrete Ansage bekommen, wie genau ich trainieren soll. Auf Nachfragen kam dann mal sowas wie "die Muskeln brauchen auch mal ne Pause" oder so. Anderswo lese ich dann, man kann/soll jeden Tag was machen. 

 

Also als Beispiel, ich mache zB Wrist Curls, 3x15. Das tut halt weh (weil.ea immer irgendwie weh tut) und ist auch anstrengend, aber ich bekomme jetzt keinen Muskelkater oder so. 

 

Kann man da generell was zu sagen?

 

Danke und viele Grüße

Geschrieben

Hallo Sonja,

es ist immer sehr schwer pauschale Aussagen zu treffen - denn es gibt immer Sonderfälle wo es nicht klappt.
Ich würde es immer ausprobieren - generell würde ich sagen 1 Tag intensiv üben, 1 Tag Pause sollte gut klappen.
Jede deiner Strukturen soll dadurch ja angeregt werden zum arbeiten - und jede Struktur braucht ihre Pause um auf den Übungsreiz zu reagieren.
Wenn du jetzt merkst, es wird mehr - dann fahr die Intensität wieder etwas runter.
Wie du für dich im Laufe der Zeit gemerkt hast, welche Übungen dir gut tun und welche eher nicht.
So musst du für dich auch rausfinden wie oft du trainieren kannst und wie lange du für die Regeneration brauchst.

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast Matze
      Kleine Korrektur: mit Fuß nach außen rotiert, meine ich Fußpitzen nach innen und Ferse nach außen rotiert.
    • bbgphysio
      Die Gefahr bei der Mobilisation der Kniescheibe ist daß die Nähte auf der Innenseiten und außenseiten wieder aufreißen. Absolut kontraindiziert ist aufjedenfall eine Mobilisation nach außen und innen. Sanftes Mobilisieren nach oben könnte möglich sein. Als Therapeut bin Ich da aber lieber etwas vorsichtig und würde 4-6 Wochen abwarten bis die Heilung fortgeschritten ist, da die Kniescheibe ja verbindung mit dem inneren und außen Band und Kapselapparat  hat. Eine Schwellung kann immer ein Hinweis sein daß etwas zu viel war. Also aus meiner Sicht wirklich vorsichtig in deinem Fall. Patellamobi sind eine wunderbare Technike aus der Manuellen Therapie für die Verbesserung der Kniegelenksbeugung, aber hier ist ja ein direkter eingriff gemacht. Am besten nochmal genau nachschauen was auf den OP bericht, Nachbehandlungsschema steht. Bei Unsicherheit lieber den Arzt anrufen. 
    • bbgphysio
      Guten Morgen, also nachdem beim Facharzt nicht auffälliges festgestellt wurde tippe Ich auf den N.genitfemorale und n.ilioinguinale. Typisch dafür sind Hodenschmerzen und Leistenschmerzen, da dieser hier entlangläuft. Der schmerzehafte punkt in der Leiste neben den Hoden ist eine Nervenaustrittsstelle. Das Problem lässt sich aber physio-osteopathisch behandeln. Wichtig ist ein Therapeut, eine Therapeutin der eine Ausbildung zur Manuellen Therapie hat und sich zusätzlich auch mit den Nerven auskennt. Die Nervenengstelle in der Leistengegend muss gelöst werden. Oder du gehst zu einem Osteopathen der sich aufjedenfall damit auskennt. Hast du auch brennen in den Hoden in der Leiste? Brennende Schmerzen im Gesäß scheinen auch von einem NErv zu kommen der vom sog. periformismuskel irritiert wird.    Gruß THomas    

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