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Schmerzen am Übergang zwischen Schienbein und Sprunggelenk


tomu1980
Go to solution Solved by JanPT,

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Geschrieben

Hallo, 

 

...prinzipell bin ich Marathon-Läufer- muss jedoch seit 5 Wochen wegen Schmerzen in der nähe des rechten Sprunggelen-Spannes schmerzen. Beim letzten 'lockeren' Trainingslauf hatte ich bei ca. Kilometer 30 kurz oberhalb des Sprunggelenks einen 'Druck'. Als ich 10 Kilometer später zu Hause war, war der Schmerz etwas stärker, und es gab eine kleine Schwellung. Ob der Schmerz tief (Knochen/Sehne) oder oberflächlich (Sehne/Querband) sitzt, kann ich nciht sagen.

 

Im Ruhezustand hatte ich keine Schmerzen. Auch bei einem oberflächlichen Druck ist es relativ schmerzfrei.

 

3 Tage später machte ich einen ganz lockeren 5km Lauf. Am Ende des Laufs war der Schmerz so start, dass ich nur noch gehen konnte.

 

Seit dem mache ich eine Laufpause. Nach wie vor habe ich im täglichen Leben keine Schmerzen. Lediglich beim Gasgeben im Auto (Fuss überstrecken) habe ich einen leichten Druck/Zeihen in den Sehnen des Spanns.

 

Ich war schon bei 2 Orthopäden, beide vermuten eine Überlastung. Jedoch sins sich beide einig, dass sich dies nach 2-3 Wochen Laufpause erledigen sollte. 

 

Da sich die Stelle der Ursache schwer beschreiben lässt, hier zwei Bilder. Schmerzende Stelle einmal im roten Kreis, einmal im grünen.

 

Was könnte das sein bzw. was kann man zur Heilung machen?

 

Vielen vielen Dank
Tobias

 

== Bilder entfernt | bitte Copyright beachten ==


  • Solution
Geschrieben

Hallo Tomu
ich würde mich den Orthopäden anschließen - nach der Winterpause wieder Gas gegeben?
Dadurch womöglich überlastet und so wie du es beschreibst eine Tendinitis/ose also eine Sehnen(scheiden)Entzündung.
Das Problem ist, Sehnen sind sehr schlecht durchblutet dadurch bleibt die Entzündung in der Sehne und geht nicht ganz raus.
Was da das Mittel der Wahl ist, ist eine manuelle Therapie - der/die Kollegin macht dann eine Querfriktion - reibt also über die Sehne mit dem Versuch, dass die Entzündung wieder aufflammt und ausbrennen kann.
Das kann man auch alleine versuchen, dabei ist wichtig zu beachten - such die exakte Schmerzstelle - reibe erst sanft drüber und guck wie die Sehne reagiert - wenn es erst schmerzhaft und dann in 1-2min besser wird, kannst du weiter machen - so 10min oder bis es wieder schlimmer wird, dann hört man auf.
Was du auch machen kannst - du wickelst ein theraband um den Fußrücken - hebst den Fuß unter Last hoch und beim zurückgehen bremst du ganz gezielt mit dem Fußheber ab.
Dadurch soll das gleiche erreicht werden wie mit der manuellen Therapie.
Oder du lässt dir einfach Physio verschreiben - eine 6er Verordnung sollte eig. locker reichen um das rauszubekommen.

Liebe Grüße und Gute Besserung.

Geschrieben

Hallo JanPT,

 

vielen Dank für den Tipp!

Nach zwei Selbstmassagen wurde es schon bedeutend besser. Gestern war ich etwas laufen- nun ist es wieder schlechter 😞

Ich glaube, dass ich noch paar Tage Laufpause machen muss.

 

Vielen vielen Dank!

Tobias

 

Geschrieben

Wie lange läufst du denn dann?
Wie lange "massierst" du denn über die Sehne und spürst du, dass das genau dein Schmerz ist?

Geschrieben

Hallo, 

 

ich bin einmal fünf, und einmal 9km ganz ganz locker gelaufen. 

 

Vor 5 Wochen war der Schmerz beim blauen Strich. Irgendwo tief zwischen den Sehnen. Mittlerweile ist diese Stelle Ok. Allerdings ist der Schmerz zur grünen Line gewandert. Die Stelle ist leicht geschwollen, und schmerzt wenn man quer zu den Bändern reibt, und die Bänder dabei übereinander springen.

IMG_1350.thumb.JPG.ceebcda8f7e66a79d7f6bd0a656b8f47.JPG

 

Ich hoffe, dass dies durch das Reiben besser wird

 

Vielen Dank
Tobias

Geschrieben

Anhand von Google und abtasten handelt es sich um das Syndesmose-Band. Leicht oberhalb des Außenknöchels Richtung Schienbeinmitte. Der Schmerz ist liegt etwa zwischen Schienbein/Wadenbein Unterkante und der Hautoberfläche

Kommentare

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast Marilu
      Hallo, vielen Dank für deine Antwort und das Kompliment.  Da ich meine Krankheitsphase mittlerweile so vielen Ärzten schildern musste, sprudelt sie wahrscheinlich schon wie ein Gedicht heraus.  Vielen Dank für diese Hinweise. Glücklicherweise konnte ich meinen Termin in der Physio Praxis so umändern, dass ich wieder eine osteopathische Behandlung erhalte. Ihre Kollegin hat auch ganz tolle Arbeit geleistet, darf wohl aber als Manualtherapeutin die ersten beiden Wirbel nicht manipulieren.  Mein Termin beim Orthopäden war leider ernüchternd. Da ich keine strukturellen Defizite habe per MRT Befund, sei das nicht seine Baustelle. Ich konnte ihn allerdings überreden mich wenigstens noch einmal händisch zu untersuchen. Er stellte fest, dass mein Kiefer nicht richtig arbeitet und empfahl mir eine Zahnschiene zur Nacht. Das sagte meine Therapeutin ebenfalls. Der Termin steht demnächst beim Zahnarzt an. Und ein Rezept für Physiotherapie konnte ich ihm auch noch aus dem Ärmel schütteln. Aber mehr nicht. Er ist überzeugt, dass die Ursache wo anders liegt. Auch die Sehproblematik sei nicht mit der HWS begründbar. Das habe ich auf mehreren Seiten im Internet allerdings bereits anders gelesen und auch meine Osteopathin sagte, dass ein Zusammenhang bestehen kann. Könnte es sein, dass auf Grund der hypertonen Kiefermuskulatur die Augenmuskulatur betroffen ist ? Das sitzt ja alles sehr eng beieinander. Oder wäre der Vagus Nerv auch eine mögliche Ursache für die Augenproblematik ? Sowohl Neurologe als auch Orthopäde finden diese Symptomatik unpassend zu einer HWS Problematik. Der Orthopäde möchte mich nach Abschluss meiner Therapie gerne wiedersehen allerdings nur, weil Zitat: "er es spannend findet ob es was gebracht hat".    Vielen Dank und einen schönen Tag! 
    • gianni
      Hallo Marilu, zunächst muss ich dir ein Kompliment machen, deine Art zu schreiben liest sich wie ein spannender Roman. So wie du uns deine Leidensgeschichte schilderst, gehe ich auch stark davon aus, dass der Übeltäter im hochzervikalen Bereich zu suchen ist. Die Symptomatik, wie Schwindel, Blutdruckschwankungen, Übelkeit, usw. spricht für sogenannte  vegetative Entgleisungen, das vom "Nervus Vagus" ausgelöst wird. Dieser Vagusnerv muss in irgendeiner Weise provoziert werden um diese Symptome auszulösen. Da du immer wieder berichtet hast, dass die Beschwerden meist in der Nacht oder am Morgen auftreten oder sich verstärken, wäre meine Vermutung, dass eine Bandinstabilität der Wirbel C1-C3 als Ursache möglich wäre. Lass das mal abklären. Am einfachsten von deiner Physio mit "Safetytest" (Sicherheitstests/Provokationstests zur Identifikation struktureller Instabilitäten der oberen HWS) oder über Funktionsaufnahmen im MRT oder Röntgen.    
    • oleroenne
      Liebe Kolleginnen und Kollegen, Ich forsche aktuell im Rahmen meiner Bachelorarbeit an der HSD Hochschule Döpfer in Köln zum Thema Telerehabilitation in der Physiotherapie. Dazu suche ich noch Teilnehmende an einer kurzen Umfrage (ca. 10-15min.). Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie die Umfrage ausfüllen könnten, und wenn möglich an andere Physiotherapeut*innen weiterleiten würden. Vielen Dank, Ole Rönne     Link: https://www.soscisurvey.de/telereha/

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