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Kopfdruck, leichter Schwindel und Benommenheit, Tinitus


Katze33321

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Geschrieben (bearbeitet)

Hallo

Kurz zu mir. Ich bin weiblich, 25 Jahre alt und wohne in der Schweiz.

Ich hoffe es kann mir jemand weiterhelfen. Weil ich nicht mehr weiter weiss….

Ich hatte Anfangs Dez. 2023 eine Nasen-Op. Diese ist gut verlaufen und auch gut abgeheilt. Wurde vom HNO-Arzt kontrolliert. In der Zeit nach der Nasen-OP konnte ich nicht richtig gut schlafen da die Tamponaden in der Nase recht gedrückt haben. Also habe ich fast 3 Nächte im sitzen geschlafen. Was meinem Nacken sehr wahrscheinlich nicht gut getan hat. 2 Wochen lang nach der Nasen-OP gings mir recht gut. Mitte Dezember bekam ich Kopfschmerzen, aus dem nichts. Diese halten bis heute noch an. Es ist eher ein Druck im Kopf. Schwindel, Tinitus und Benommenheit kam dan mit der Zeit weil ich tagtäglich unter diesem Druck im Kopf leide. Ab und zu wird mir für eine kurze Zeit schwarz vor den Augen wenn ich aufstehe. Es wurde ein CT und MRI von Kopf gemacht - ohne Befund. Ebenso wirde Hirnwasser entnommen - ohne Befund. Laborwerte vom Blut seien laut meinem Arzt auch i.O. 
Ich habe eine Verordnung zur Physio und gehe auch regelmässig aber ich merke keine Besserung. Hals- Nacken- und Schultermuslatur sind recht verspannt. Ich nehme zur Zeit Magnesium und Vit. B2. Der Neurologe meint es seien Spannungskopfschmerzen und empfiehlt mir Saroten. 
Ich war auch schon beim Chriopraktiker und einem Osteopath. Akupunktur habe ich auch schon versucht.

 

Ich dachte ich schreibs mal hier rein, vielleicht hab ich Glück und jemand hat das gleiche durchgemacht und kann vielleicht helfen…. 
Ich bin am Ende und total verzweifelt…. Durch meine grosse Angst, das es vielleicht nie wieder besser wird habe ich 10kg abgenommen. Fühle mich garnicht mehr richtig als Mensch….

bearbeitet von Katze33321

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Katze33321:

Ich war auch schon beim Chriopraktiker und einem Osteopath.

...was haben denn die beiden gemacht wenn ich fragen darf. Kannst du das ungefähr beschreiben?


Hattest du mal vor einigen Jahren einen Unfall (Auto, Sport, Arbeit) -
versuche dich zu erinnern, auch mal den Kopf gestossen wäre wichtig!

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Geschrieben
vor 13 Stunden schrieb gianni:

was haben denn die beiden gemacht wenn ich fragen darf. Kannst du das ungefähr beschreiben?

Ich hab das Gefühl das die Physio langsam auch nicht mehr weiter weiss… Ich habe 2x in der Woche Physio und da kleben sie mir jeweils für 10min ein Tens-Gerät an und danach zeigt sie mir eine Übung mit einem Thera-band. Heute z.B. hat sie mir noch ein Tape an oberen Rücken geklebt.

Zum Chiro gehe ich mitlerweile gar nicht mehr und kann mich nicht erinnern was er dazumal gemacht hat.

Ich hatte vor 2-3 Jahren einen leichten Auffahr-Unfall (sehr leichte Geschwindigkeit) Hatte danach nicht irgendwelche Schmerzen oder so.

Komisch finde ich das das ganze 2 Wochen nach meiner Nasen-Op angefangen hat… Op war am 5. Dezember 2023

Geschrieben

....du bräuchtest eine*n Therapeut*In, die eine Zusatzausbildung in "Manueller Therapie" hat. Deine Symptome deuten eher auf eine Instabilität hin, als auf eine Blockade im hochzervikalen Bereich. Diese Fachtherapeuten, sind speziell dafür ausgebildet Funktionstörungen durch Testungen ausfindig zu machen. Man könnte die Instabilität

bzw. Ursache auch in einem Funktionsröntgen nachweisen. Dazu müsste aber der Orthopäde ein spezielles Gerät haben (mal nachfragen) oder halt ein Klinikum ausfindig machen, die das können.

Ich weiß, das ist oft eine Odyssee an Ärzten und Therapeuten, bis man an den/die richtige(n) gerät, aber du darfst nicht verzweifeln!

Dein Thema haben wir hier schon -zig-male besprochen. Du kannst hier im Forum in der "Suche" unter dem Schlagwort "Atlas", "HWS" oder "Schwindel" fündig werden. So wie das hier z.B.:

 

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Geschrieben

Morgen!

Ich kling mich auch mal dazu. Dauernd Kinesiotapes anzuklepen finde Ich ehrlich gesagt nicht effektiv. Das kann man natürlich mal machen zur Schmerzlinderung aber besser ist eine Manuelle Behandlung. Wie der Gianni schon schrieb würde Ich schauen ob du eine Physiotherapeutin findest die Manuelle Therapie hat. Das Schleudertrauma wäre gar nicht unwichtig. Dann warst du auch noch beim Chiropraktiker der dich eingerenkt hat, das könnte dazu führen daß du eine Instabilität der HWS entwickelt hast. Hast du manchmal das Gefühl dein Kopf bricht ab oder du hast keinen Halt? Kommen die Beschwerden vorallem in Ruhe und werden bei Bewegung/aktivivät besser? Kannst du die Symptome auslösen bei bestimmten Kopfbewegungen, zb. Nacken überstrecken, als Kopf in den NAcken legen? 

Das Benommenheitsgefühl deutet auf eine Irritation der Arterie vertebralis hin, oft durch eine Verschiebung des Atlas (1.Halswirbel) z.b. nach vorne. Kopfschmerzen und Tinnitus die dazukommen deuten schon sehr darauf daß die Beschwerden von der oberen HWS kommen.

Geschrieben
vor 10 Stunden schrieb gianni:

....du bräuchtest eine*n Therapeut*In, die eine Zusatzausbildung in "Manueller Therapie" hat.

Zuerst mal Vielen vielen Dank!! Das bringt mich weiter, da ich im inneren das Gefühl habe das es nicht nur normale „Spannungskopfschmerzen“ sind.

Ich habe meine Physio gewechselt. Diese macht auch manuelle Therapie. Ich hatte heute meine erste Therapie. Und habe ihr das so erklärt wie du es beschrieben hast. Sie hat sich zuerst alles angeschaut (die Wirbelsäule) Nun hat sie mir eine Übung gezeigt für zuhause zu Stärkung der Instabilität. 
Ich bin so froh das du mich auf das Aufmerksam gemacht hast und wäre froh wenn du noch weitere Tipps hättest die ich meiner Physiotherapeutin weitergeben kann….

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb bbgphysio:

würde Ich schauen ob du eine Physiotherapeutin findest die Manuelle Therapie hat. Das Schleudertrauma wäre gar nicht unwichtig. Dann warst du auch noch beim Chiropraktiker der dich eingerenkt hat, das könnte dazu führen daß du eine Instabilität der HWS entwickelt hast. Hast du manchmal das Gefühl dein Kopf bricht ab oder du hast keinen Halt? Kommen die Beschwerden vorallem in Ruhe und werden bei Bewegung/aktivivät besser? Kannst du die Symptome auslösen bei bestimmten Kopfbewegungen, zb. Nacken überstrecken, als Kopf in den NAcken legen?

Danke für die Antwort.

Ich habe zu einer Physiotherapeutin gewechselt die auch manuelle Therapie macht. Ja - ich habe manchmal das Gefühl das mein Kopf „zu schwer“ wirkt. Wenn ich liege sind die Schmerzen zwar noch da aber ich kann ruhen. Aktivität tut mir recht gut da ich auch die Schmerzen/Druck weniger spüre. Ich spaziere oft. Wenn ich den Kopf nach vorne zur Brust nehme nehmen auch die Schmerzen zu und mir wird übel und schwindelig. Der Druck im Kopf ist seit 2 Monaten konstant da, egal was ich mache.

Geschrieben
Am 21.2.2024 um 08:47 schrieb bbgphysio:

Kopfschmerzen und Tinnitus die dazukommen deuten schon sehr darauf daß die Beschwerden von der oberen HWS kommen.

Ich fühle schon das ich an den Schultern recht verspannt bin. Als die Kopfschmerzen angefangen haben, habe ich zuerst nicht vermutet das es vom HWS kommt, da ich nicht wirklich schmerzen bei der HWS habe. Nun spühre ich das es vom unteren Teil des Kopfes zum Oberkopf zieht und dort festhält. Wenns ganz schlimm wird drückt es auf die schläfen und Stirn. Das passiert sicher auch 1-3x täglich. Ist dies auch typisch für Kopfschmerzbeschwerden vom oberen HWS?

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    • feechen
      Liebe Physio-Kolleg*innen, mein Name ist Felicitas und ich studiere im Masterstudiengang Health Professions Education an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Ich schreibe gerade meine Masterthesis zum Thema Kompetenzentwicklung durch Weiterbildungen in der Physiotherapie.   Dafür suche ich Physiotherapeut*innen, die bereit sind, in einem Interview über ihre Erfahrungen mit beruflichen Weiterbildungen zu sprechen. Mich interessiert, ob und wie sich Weiterbildungen aus eurer Sicht auf die Arbeit mit Patient*innen auswirken. Im Mittelpunkt stehen eure persönlichen Erfahrungen aus dem Berufsalltag. Ziel meiner Arbeit ist es, besser zu verstehen, wie sich euer Handeln am Patienten durch Weiterbildungen entwickelt und welche Bedingungen diese Entwicklung fördern oder erschweren. Teilnehmen könnt ihr, wenn ihr mindestens 7 Jahre Berufserfahrung als Physiotherapeut*in habt, mindestens 3 fachbezogene Weiterbildungen absolviert habt, darunter mindestens 1 Zertifikatsweiterbildung (z. B. KG-Gerät, MT, MLD, KG-ZNS), und eure letzte Weiterbildung mindestens 3 Monate zurückliegt. Zum Interview   Zeitraum: 04.05.–29.05.2026 Dauer: ca. 30–60 Minuten innerhalb Berlins: persönlich an einem Ort Ihrer Wahl außerhalb Berlins: online über Microsoft Teams Die Teilnahme ist freiwillig. Alle im Interview erhobenen Daten werden vertraulich behandelt und ausschließlich im Rahmen der Masterarbeit verwendet. Bei Interesse oder Fragen freue ich mich über eine Kontaktaufnahme bis zum 30.04.2026 unter: felicitas.calliess@charité.de   Vielen Dank für Ihre Zeit und Ihr Interesse. Felicitas Calließ Masterstudentin Health Professions Education Charité - Universitätsmedizin
    • gianni
      ...ich denke du bist der richtige Kandidat für Osteopathen. So wie ich das sehe, kann man bei dir muskulär (Kräftigung/Dehnungen/Mobilisationen) nichts ausrichten. Da müsste man über das Fasziensystem und der Gelenkkette, angefangen bei den Füßen bis zur Problematik, mal alles durcharbeiten!
    • Gast gasthws
      Guten Tag,    ich bin vor gut 7 Jahren eines morgens mit einer extremen HWS-Blockade aufgewacht. Bewegungseinschränkung nach links so stark, dass allein ein paar Grad drehen in die Richtung nicht möglich waren. Da ich dachte es wäre ein steifer Nacken natürlich erwartet, dass es weggeht. Ging es nicht.  Röntgen und MRT damals unaufällig (C6C7 Bandscheibenwölbung ohne Auswirkungen auf Nerv o. Ä.). Steilstellung der HWS, die ich vermute akut war, da bei einem späteren Röntgen diese nicht mehr aufgetreten ist.    Bis heute habe ich tägliche Verspannungen auf der linken Nackenseite und das Gefühl, dass mein ganzer Körper nach rechts rotiert ist. Im oberen Rücken ist direkt neben dem rechten Schulterblatt zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule eine dauerhaftes Steifigkeitsgefühl.   Ich mache seit Jahren Kraftsport, bin nicht übergewichtig, laufe regelmäßig.  Sobald ich den Kopf nach vorne über beuge ist das gesamte Verspannungsgefühl im Nacken weg. Der Kopf fühlt sich oft schwer an, wobei Instabilitäten ausgeschlossen wurden. Mein Nacken ist muskulär sehr stark. Direkte Nackenübungen erzeugen stärkere Verspannungen bis hin zu brennenden Schmerzen.    Kurz vor der Verspannung hatte ich mich im rechten ISG verletzt beim Kniebeugen (Überlastung und zu weiter vorgelehnt). Das rechte ISG fühlt sich bis heute komprimiert an.  Im Liegen keine Beschwerden. Abstützen der Arme auf dem Schreibtisch lindert auch die Beschwerden. Vorgebeugt sitzen oder Planks auch für den Moment.   Rückenschmerzen regelmäßig, aber diffus, kompletter rechter Erector Spinae trotz guter Kraftwerte im Rücken. Es ist zum verzweifeln, da ich erst Ende 20 bin und täglich damit kämpfe sobald ich das Bett verlasse.    Ich würde mich über jeden Input freuen.    -CMD Diagnose negativ -Instabilität negativ -MRT/Röntgen unauffällig -sportlich -jung -HWS kräftig   Letzte Vermutung eines Orthopäden war ISG und globales Problem.  Bin für jeden Input dankbar!

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