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starke HWS/Kopf Schmerzen nach Physiotherapie

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Gast Elena

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Hallo ich habe schon häufiger kleine HWS und Kopf -Traumen gehabt (Kopf angehauen, gestürzt, Autounfall usw.) Vor zwei Jahren habe ich mir dann die HWS an einer Treppe gestaucht. Hierzu war ich dann bei einem Oestopathen in Behandlung der alles aber verschlimmert hatte. Massive schmerzen bis ins Augen und Schwindel. Daraufhin kam ich in MRT, dies war unauffällig. Röntgen zeigte leichte Steilstellung. Habe dann irgendwann mit Kieserkrafttraining angefangen was wirklich sehr gut geholfen hat und ich wirklich lange schmerzfreie Phasen wieder hatte. Leider bin ich dann wieder gestürzt und habe mir die Schulter verletzt. Daraufhin kam ich wieder zu einem Physiotherapeuten der auch den Nacken mitbehandelt hat, da dieser trotz Krafttraining immer mal wieder Probleme gemacht hat und Schulter und Nacken ja zusammen hängen. Die Behandlungen waren auch immer gut und kompetent und er wusste wie sensibel mein Nacken ist. Nunja bei der letzten Behandlung hat er 15 Minuten an der Schädelkante den m.sternocleidonastuidus bearbeitet. Mir kam das schon lange vor aber er meinte vorab, dass es normal ist, dass es an der Stelle schmerzhaft ist und ich habe ihm halt vertraut. Seitdem habe ich die schlimmsten Hinterkopfschmerzen. Konnte den Kopf anfangs nicht mehr nach links und rechts drehen. War auch im Krankenhaus in der Neurologie weil ich die Schmerz nicht mehr ertragen habe. Schmerzen sind seit 2.5 Wochen massiv. Krankenhaus meine Nervenreizung und Reizung des vegetativen Nervensystems. Ich glaube ich bin durch sie lange intensive Behandlung in die Gegenspannung und bin muskulär komplett hart, HWS, BWS, LWS. Weiß nicht was ich tun soll. Kieser erscheint mir aktuell zu "massiv" falls sehnen, Bänder oder Muskel verletzt wurden? Ich wäre so dankbar über einen Rat!!

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Hallo Elena,
warst du denn nochmal bei dem Therapeuten der dich behandelt hat?
Hilft dir da garnichts aktuell? Was haben die denn im KH mit dir gemacht?
Also wenn Schmerzmittel etc. nicht helfen, würde ich soft ins Kieser gehen und langsam einfach alles durchbewegen.
Da hat er dir wohl zuviel Spanung weggenommen und dein Körper hat enorm darauf reagiert.

Was ich mich beim lesen deines Textes aber gefragt habe - wieso verletzt du dich so häufig?
War das MRT vom Kopf? Weil das erscheint mir auch etwas oft.
Ansonsten würde ich versuchen mich soft zu bewegen, leicht zu belasten und abends Wärme drauf und entspannen.

Gute Besserung!
LG Jan

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Am 27.1.2024 um 12:27 schrieb Gast Elena:

Hallo ich habe schon häufiger kleine HWS und Kopf -Traumen gehabt (Kopf angehauen, gestürzt, Autounfall usw.) Vor zwei Jahren habe ich mir dann die HWS an einer Treppe gestaucht. Hierzu war ich dann bei einem Oestopathen in Behandlung der alles aber verschlimmert hatte. Massive schmerzen bis ins Augen und Schwindel. Daraufhin kam ich in MRT, dies war unauffällig. Röntgen zeigte leichte Steilstellung. Habe dann irgendwann mit Kieserkrafttraining angefangen was wirklich sehr gut geholfen hat und ich wirklich lange schmerzfreie Phasen wieder hatte. Leider bin ich dann wieder gestürzt und habe mir die Schulter verletzt. Daraufhin kam ich wieder zu einem Physiotherapeuten der auch den Nacken mitbehandelt hat, da dieser trotz Krafttraining immer mal wieder Probleme gemacht hat und Schulter und Nacken ja zusammen hängen. Die Behandlungen waren auch immer gut und kompetent und er wusste wie sensibel mein Nacken ist. Nunja bei der letzten Behandlung hat er 15 Minuten an der Schädelkante den m.sternocleidonastuidus bearbeitet. Mir kam das schon lange vor aber er meinte vorab, dass es normal ist, dass es an der Stelle schmerzhaft ist und ich habe ihm halt vertraut. Seitdem habe ich die schlimmsten Hinterkopfschmerzen. Konnte den Kopf anfangs nicht mehr nach links und rechts drehen. War auch im Krankenhaus in der Neurologie weil ich die Schmerz nicht mehr ertragen habe. Schmerzen sind seit 2.5 Wochen massiv. Krankenhaus meine Nervenreizung und Reizung des vegetativen Nervensystems. Ich glaube ich bin durch sie lange intensive Behandlung in die Gegenspannung und bin muskulär komplett hart, HWS, BWS, LWS. Weiß nicht was ich tun soll. Kieser erscheint mir aktuell zu "massiv" falls sehnen, Bänder oder Muskel verletzt wurden? Ich wäre so dankbar über einen Rat!!

 Werden die Antworten auch erst freigeschalten? Sehe meine Antwort nicht mehr :(

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Guten Morgen Elena!

Ich sehe deine Antworten auf Jans Beitrag jetzt auch nicht. Ich hoffe mir ist da nicht ein Malheur passiert. Es wären nämlich gestern einige Spams dabei die Ich gelöscht habe. Wenn du Antworten also nicht mehr siehst kann es sein daß Ich diese versehentlich mit gelöscht habe. Das tut mir dann leid und war keine Absicht🤦‍♂️🤨

Was Ich ehrlich gesagt auch komisch finde, daß du so oft stürzt.

Am 27.1.2024 um 12:27 schrieb Gast Elena:

(Kopf angehauen, gestürzt, Autounfall usw.) Vor zwei Jahren habe ich mir dann die HWS an einer Treppe gestaucht

 

Am 27.1.2024 um 12:27 schrieb Gast Elena:

Leider bin ich dann wieder gestürzt und habe mir die Schulter verletzt.

Daß es dir nach den manuellen Behandlungen immer schlechter geht würde Ich den Jan zustimmen daß die Probleme durch die Manuellen Anwendungen entstehen weil der HWS die Spannung weggenommen wird. Ich vermute nämlich stark durch die Traumatas eine Instabilität der HWS. Das ist auch der Grund warum Krafttraining einen positiven Effekt hat. Was man machen kann ist nach lokalen entspannenden Maßnahmen im Anschluss die Halswirbelsäule unbedingt zu stabilisieren. Falls sich die Instabilität durch Tests (Kann der Physiotherapeut durchführen) bestätigt würde Ich ehrlich gesagt nicht mehr manuell da behandeln. Die verspannte Muskulatur nin dem Bereich wäre dann eine Schutzspannung und reagiert reflektorisch auf die Instabilität. Ich würde weiter die HWS stabilisieren durch spezielle Übungen. Da muss man aber Geduld haben und das ganze regelmäßig bis zu einem halben Jahr durchziehen

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vor 56 Minuten schrieb bbgphysio:

Guten Morgen Elena!

Ich sehe deine Antworten auf Jans Beitrag jetzt auch nicht. Ich hoffe mir ist da nicht ein Malheur passiert. Es wären nämlich gestern einige Spams dabei die Ich gelöscht habe. Wenn du Antworten also nicht mehr siehst kann es sein daß Ich diese versehentlich mit gelöscht habe. Das tut mir dann leid und war keine Absicht🤦‍♂️🤨

Was Ich ehrlich gesagt auch komisch finde, daß du so oft stürzt.

 

Daß es dir nach den manuellen Behandlungen immer schlechter geht würde Ich den Jan zustimmen daß die Probleme durch die Manuellen Anwendungen entstehen weil der HWS die Spannung weggenommen wird. Ich vermute nämlich stark durch die Traumatas eine Instabilität der HWS. Das ist auch der Grund warum Krafttraining einen positiven Effekt hat.

 

Was man machen kann ist nach lokalen entspannenden Maßnahmen im Anschluss die Halswirbelsäule unbedingt zu stabilisieren. Falls sich die Instabilität durch Tests (Kann der Physiotherapeut durchführen) bestätigt würde Ich ehrlich gesagt nicht mehr manuell da behandeln. Die verspannte Muskulatur nin dem Bereich wäre dann eine Schutzspannung und reagiert reflektorisch auf die Instabilität. Ich würde weiter die HWS stabilisieren durch spezielle Übungen. Da muss man aber Geduld haben und das ganze regelmäßig bis zu einem halben Jahr durchziehen

Vielen lieben Dank für die Einschätzung. Ja da ist meine Nachricht wohl in den Papierkorb gewandert aber ich versuche mal nochmal alles zu ergänzen ;)

 

Also meine kleinen Unfälle passieren eigentlich primär wenn ich abgelenkt bin im Gespräch oder in Gedanken nicht bei der Sache oder "schnell schnell" mache.

 

Hatte mich absurderweise bei der Physio Behandlung darüber unterhalten, dass ich dieses Jahr mal keinen Unfall haben will aber anscheinend kann es einem auch anders schlecht gehen. Bisher haben die Physio Anwendungen immer Linderung gebracht und ich habe mich frei und stabil gefühlt im Hals. Persönlich habe ich das Gefühl, dass die Stelle einfach zu lange und intensiv getriggert wurde. Bisher hat er an der Stelle maximal 2-3 Minuten getriggert und keine 15 Minuten. Der Hinweis, dass es normal ist, dass es an der Schädelkante schmerzhaft ist hat dazu geführt, dass ich mir nicht zu viele Gedanken gemacht habe und habe mich dann auf das private Gespräch fokussiert. Habe rückblickend fast das Gefühl auch der Therapeut hat etwas die Zeit außer Acht gelassen. Er wusste von meinen Unfällen und der Befürchtung der Instabilität und habe durch seine Kompetenz Vertrauen ausgebaut. Habe jetzt natürlich extrem Angst, dass etwas kaputt gegangen ist (Stichwort Kopfgelenke) Hatte Anfangs, ersten 1,5 Wochen das Gefühl mein Hinterkopf ist nicht mehr Teil meines Kopfes irgendwie "abgetrennt", einseitig der Schädel "angehoben" (Behandlungsseite) Hinterkopf gefühlt "blau" und etwas wie als hätte mir jemand eine Kante reingeschlagen (ich weiß widersprüchlich aber alles schwer zu beschreiben).

Sonst hat er auch immer noch die HWS bewegt und mobilisiert diesmal aber nur am Schädel den M.Sterno mit starkem Druck "detonisiert". 

 

Im KH war der Fokus auf neurologische Themen. Lediglich die Physiotherapeutin im KH hat sich das auch mal muskulär angesehen. Sie meinte, dass sie selbst diese Technik nie so lange einsetzt und sie glaubt, dass mein Nervensystem extrem gereizt wurde und ich in die Schutzspannung bin weil der Druck zu groß war. Laut ihr war auch BWS und LWS hart. Und sie meinte auf der Seite wo Behandler wurde (nur links) passt die erste Rippe auch nicht.

 

Doofe Frage aber kann man den Atlas verschieben wenn man 15 Minuten den M.Sterno triggert? Hab echt das Gefühl irgendwas passt gewaltig nicht mehr :(

Oder könnten Sehnen, Gelenkkapseln oder Bänder verletzt worden sein? Eigentlich ist der M.Sterno ja etwas mehr seitlich?! Habe in übrigen auch links (Seite die getriggert) wurde ein impingement an der Schulter. Und meine HWS fühlt sich nicht "instabil" an, Kieser sei dank. Aber kenne das Gefühl von früher und glaube schon auch, dass ich das definitiv habe. Aber wie schätzt ihr die Behandlung bezüglich Kopfgelenke ein?

 

Vielen lieben Dank!

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Also das ist aufjedenfall möglich daß sich der Atlas verschoben hat. Aber Ich denke nicht daß da etwas schlimmes passiert ist auch wenn es jetzt dein Lebensgefühl einschränkt. Natürlich kann es sein daß durch eine Instabiltät sich da leichter etwas verschiebt. Ich tippe da auch auf den Atlas den man sanft mit der Manuellen Therapie wieder lösen kann. Danach sollte aber die HWS wieder stabilisiert werden. Wichtig wäre kein reines Krafttraining zu machen, sondern spezielle Übungen zur HWS stabilisierung. Da gibt es aber auf youtube einige übungen dazu

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vor 4 Stunden schrieb bbgphysio:

Ich vermute nämlich stark durch die Traumatas eine Instabilität der HWS. Das ist auch der Grund warum Krafttraining einen positiven Effekt hat.

....das vermute ich auch stark. Evtl. haben sich die "alaren Bänder" (Flügelbänder) vom Atlas elungiert oder sind verletzt worden. Man könnte das durch ein paar tests herausfinden.

 

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vor 29 Minuten schrieb gianni:

....das vermute ich auch stark. Evtl. haben sich die "alaren Bänder" (Flügelbänder) vom Atlas elungiert oder sind verletzt worden. Man könnte das durch ein paar tests herausfinden.

 

 

vor 3 Stunden schrieb bbgphysio:

Also das ist aufjedenfall möglich daß sich der Atlas verschoben hat. Aber Ich denke nicht daß da etwas schlimmes passiert ist auch wenn es jetzt dein Lebensgefühl einschränkt. Natürlich kann es sein daß durch eine Instabiltät sich da leichter etwas verschiebt. Ich tippe da auch auf den Atlas den man sanft mit der Manuellen Therapie wieder lösen kann. Danach sollte aber die HWS wieder stabilisiert werden. Wichtig wäre kein reines Krafttraining zu machen, sondern spezielle Übungen zur HWS stabilisierung. Da gibt es aber auf youtube einige übungen dazu

Lieben Dank für die Einschätzung. Würde aktuell ungern nochmal einen Therapeuten ranlassen und lieber hoffen, dass sobald die Muskelspannung sich löst es auch wieder besser wird und der Atlas wieder seinen Weg findet von alleine?! Danke, Stabilisierungsübungen mache ich gerade schon auch viel über Augen und Zunge und auch den Faceformer. Kieser würde ich dann gerne wieder in 1 bis 2 Wochen soft integrieren. Müsste ja dann ein guter Mix aus Kraft und Stabilität sein. Die HWS ist wirklich komplex, danke, dass ihr den vielen geplagten hier Hile leistet wirklich toll!!

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vor 38 Minuten schrieb gianni:

....das vermute ich auch stark. Evtl. haben sich die "alaren Bänder" (Flügelbänder) vom Atlas elungiert oder sind verletzt worden. Man könnte das durch ein paar tests herausfinden.

 

Echt das kann man rausfinden? Dachte immer das geht nur über Upright MRT oder so. Man muss halt nur einen Therapeuten finden der das auch beherrscht klingt nicht nach dem Standardprogramm.

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Kürzer Nachtrag noch:

Die oberste Rippe passt wohl auch nicht auf der manipulierten Seite.

Kann die auch solche Auswirkungen haben? Danke

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vor 6 Stunden schrieb Gast Elena:

Echt das kann man rausfinden?

...ja genau, sie werden "Sicherheits- oder Safetytests" genannt. Man macht das eigengtlich vor einer HWS-Behandlung.
Das läuft so ab:

https://www.youtube.com/watch?v=R9-TXNVCAao

 

Das machen in der Regel Therapeuten mit einer ZA in "Manueller Therapie"!

Upright macht man um die Diagnose oder einen Verdacht zu sichern.

 

vor 6 Stunden schrieb Gast Elena:

Die oberste Rippe passt wohl auch nicht auf der manipulierten Seite.

Kann die auch solche Auswirkungen haben?

Ganz klar NEIN!
Da die Nerven, die dadurch irritiert werden, eher in den Arm oder zum Schulterblatt austrahlen.

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Gast
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    • Gast membersound
      Hi Leute, ich war ja 1 Jahr in Behandlung wegen Schulter-Impingement (Physio + Cortisonspritzen). Da das nicht besser wurde, hatte ich eine OP vor 5 Wochen, mit Acromion abfräsen und alles entzündete Gewebe und Schleimbeutel entfernen.   Jetzt nach 5W hab ich aber bei allem was die Supraspinatus-Sehne aktiviert immer noch starke Schmerzen. Muss weiterhin je eine 800er Ibu nehmen morgens und abends wegen den Schmerzen. Physio ist kaum machbar abseits von Mobilisation.   Wie lange ist das normal? Vom Chirurg bekomme ich nur ein "Schulter dauert eben". Danke
    • Gast Buene
      Hallo, ich sehe, der Post ist zwar von 2019, aber ich hab das gleiche Problem: Ich hatte im August 2022 einen Bandscheibenvorfall in der HWS. Seitdem kämpfe ich mit - teilweise erträglichen, teils unerträglichen, aber wirklich 24 Stunden am Tag auftretenden ziehenden, manchmal auch brennenden - Schmerzen im linken Trapezmuskel bzw. den Muskeln, die noch tiefer liegen und die man beim Massieren auch kaum zu fassen kriegt. Ich war beim Hausarzt, hab ein MRT machen lassen, der Neurologe hat nur Norgesic verschrieben (die ich nur selten nehme, weil sie so müde machen), der Hausarzt hat Sirdalud verschrieben - die ich ebenso wie Norgesic nur dann nehme, wenn ich es wieder mal nicht mehr aushalte, der Orthopäde hat mehrmals infiltriert, wobei die Wirkung nach ein bis zwei Tagen wieder futsch war. Dann war ich über ein Jahr beim Physiotherapeuten - der mich schon seit Jahren regelmäßig wegen Rückenbeschwerden behandelt -, doch letzten September zog ich dann mangels Erfolgs (er hat lediglich meinen tauben Zeigefinger der linken Hand wieder zum Leben erweckt, die Schmerzen sind jedoch geblieben) einen Schlußstrich und gehe seitdem zur Heilmasseurin (Liebscher-Bracht-Methode). Anfangs große Fortschritte gemacht, doch seit einigen Wochen wird es wieder schlimmer, trotz regelmäßiger Triggerpunkt- und sonstiger Massage. Die Masseurin hat eigentlich als einzige richtig diagnostiziert! Jetzt habe ich noch zusätzlich am 3. Juni Erstgespräch bei TCM-Ärztin mit Akupunktur. Hier setze ich meine ganze Hoffnung drauf, ich bin schon total entnervt und depressiv wegen der ständigen Schmerzen. Bin nach zwei Jahren noch immer nicht draufgekommen, was die Schmerzen geringer werden lässt und was nicht. Habe den Job verloren, das Arbeitsamt macht Druck, die Ärzte zucken mit den Schultern. Ach ja, habe auch Magnesiumcitrat genommen - außer Durchfall fast keine Wirkung. Baldrian - wegen innerer Anspannung - hilft nur gering. Ich kann ja nicht bis an mein Lebensende Schmerzmittel einnehmen! Dehnübungen versuche ich auch, aber die tun höllisch weh. Mit dem Massageball bzw. auf der Faszienrolle arbeiten tut in diesem jeweiligen Moment gut, aber später noch mehr Schmerzen. Infrarotlampe dito. Traumasalbe wärmend hingegen - abends vorm Schlafengehen - tut unheimlich gut. Aber kaum bin ich munter, setzen auch bald wieder die Schmerzen ein. Vielleicht doch Kopfsache? Werde auch noch einen Psychotherapeuten zu Rate ziehen. Habt Ihr noch irgendwelche Tipps? Ach ja, beim Gehen und Stehen habe ich eher keine Schmerzen, nur so ein ganz leichtes Ziehen. Schlimm ist es beim Sitzen und beim Draufliegen. Schwimmen hab ich wieder aufgegeben, das kalte Wasser tut offenbar auch nicht gut. Ich wäre wirklich sehr sehr dankbar für Euren Rat! LG Buene
    • Danke für die Hilfe.   Es ist immer etwas Unsicherheit in meinen Fragen. Aber das hat durch Erfahrungen bei Ärzten auch Gründe. Ich habe da nicht wirklich Vertrauen, gilt auch für manche Physiotherapeuten. HWS-Extensionsgeräte( Esoterik, nicht evidenzbasiert), Schröpfen (Esoterik),man macht eine Menge Erfahrungen, die einen Zweifeln lassen.   Diese wissen viel und sind toll.   Es ist aber keiner perfekt und die Menschen weigern sich zu sagen "Weiss ich nicht", weil das Statusabwürdigkeit sein kann. Und dann wirds problematisch. Ich muss in meinem beruf oder privat auch oft sagen "weiss ich nicht".   Was sind die Probleme? - Kopfdrehung 90° nicht möglich - Bücken schwer - langes Gehen wird sehr beschwerlich - Karatekick nicht möglich - Zudem verspannt sich Rücken und Nacken so sehr, man fühlt irgendwie nichts mehr.   Wo sind die Ursachen? - ein Selbsttest bei Youtube sagt mein Rectus Femoris ist verkürzt. Das würde Sinn ergeben. Nach langem gehen oder langem Sitzen ereilt mich ein Gefühl von "nach vorne Ziehen".   Was Hilft?   - Bei Übungen die Hüfte betreffend wird alles gleich viel viel besser. z.B. Der Ausfallschritt (mit eigezogenem Bauchnabel). Dann ist es noch intensiver. - Lateralflexion auf Sitzball. Ein sehr angenehmes Entspannungsgefühl. Da entspannt sich etwas.   Was entspannt sich durch eine Lateralflexion? Der Latissimus, Musculus tensor fasciae latae? Kann mir jemand die beteiligten Muskeln nennen?   Warum fragt ein Patient nach beteiligten Muskeln?   - Offenbar gibt es unterschiedliche Muskeln und Muskelgruppen, die Ursache des Problems sein können. Und diese Ursache kenne ich nicht. Und andere auch nicht. Das kann ich wohl nur durch Selbst-Tests oder Fragen ergründen.   Trainiert man mit der Psoas Cobra sehr sehr lange den Illiopsoas und es wird nicht besser, so kommen Zweifel auf ob jener das Problem ist.   Macht man die Lateralflexion immer und immer wieder, auch sehr lange am Stück, so zweifelt man ebenfalls. Es wird zwar besser, aber nicht nachhaltig.   So gerät man an verschiedenen Theorien wie  "Verkürzter Rectus Femoris zieht Hüfte und Oberkörper nach vorne, hinterer Rücken verspannt reflexartig".   So könnte ich den Psoas, Latissimus, Musculus tensor fasciae latae mein ganzes Leben lang dehnen. Wenn diese nicht die Ursache sind, sondern nur Symptom, ja dann kann sich nichts ändern.     Was entspannt sich durch eine Lateralflexion? Der Latissimus, Musculus tensor fasciae latae? Kann mir jemand die beteiligten Muskeln nennen?   In den Online-Medien gibt es eine Menge Hilfe, aber auch konträre Betrachtungen. So gibt es Personen, die den Couch-Stretch beim Rectus Femoris empfehlen, andere wiederum lehnen ihn komplett an. Und es ist sehr unklar wer hier überhaupt Experte ist.  

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