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Knackendes Knie


Gast Marc

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Geschrieben

Hallo zusammen

 

Ich wollte mal fragen. 
 

Ich habe für ca. 1 Jahr BJJ gemacht und es ging mir immer gut. Ich hatte nie Knieprobleme (bin 27 Jahre alt), war immer sportlich und bin ich immernoch. 
 

Beim trainieren passierte es das erste Mal. Ohne das es irgendwie verdreht wurde. 
 

Wenn ich mein Knie fest beuge, so das mein Hintern auf die Fersen kommt, mit vollem Gewicht. Dann spüre ich wie ein ziehen im Knie. Sobald ich es dann öffne, platz etwas im Knie. Es ist so laut, dass es in einem grossen Wohnzimmer alle hören würden. Es würden sich alle umdrehen, weil es so laut ist. Mein Orthopäde hat noch nie so etwass gehört und 3 Physiotherapeuten auch nicht.

 

Wir haben ein MRI und geröntgt wurde. Nichts gefunden.
 

Mein Oberschenkel scheint angespannt zu sein. Nur auf einer Seite passiert es. Bei jedem Versuch geht das. Immer. 
 

Wa wurden die Muskeln gelöst. Auch mit der Nadel. Es ist etwas besser. Aber nicht wirklich. Wir sind 1 Monat dran. 
 

Hat jemand eine Idee wie man das lösen könnte oder hatte schon einen solchen Patienten?

 

Danke und Grüsse

Marc


Geschrieben

Guten Abend Marc! Aus dem Stehgreif ist sowetwas natürlich schwierig zu sagen was da  los ist Dafür müssten wir dein Knie selbst in die Hand nehmen und es z.b. bewegen zu lassen um einen eigenen Eindruck zu bekommen.

Ein MRT ist immer eine Standbildaufnahme und nicht immer sieht man die Ursache der Beschwerden. Der Grund ist daß viele Symptome am Bewegungsapparat sog. Funktionsstörungen sind. Im MRT sieht man ja oft nur einen Schaden, eine Verletzung der Struktur. Schmerzen können aber auch anders auftreten ohne daß es im MRT ersichtlich ist.

Dein Knie sollte nochmal von einer Physiotherapeutin genau untersucht werden. Das Ziehen kann ein Hinweis auf eine Verkürzung des Quatriceps sein der mit an dem Problem beteiligt ist.

Da gibt es soviele Möglichkeiten. Rutscht durch Anspannung des Quatriceps der Miniscus nach vorne (ist an ihm befestigt) und richtest du dich z.b. wieder auf kann es sein daß er kurzfristig eingeklemmt wird weil er vorne gehalten wird durch den Quatriceps.

Ist da eine Verklebung des Kapselrecessus (Anteil der Gelenkskapsel)  vorhanden? Instabilität der Kniescheibe.

Es muss alles angeschaut werden.

 

 

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast gasthws
      Guten Tag,    ich bin vor gut 7 Jahren eines morgens mit einer extremen HWS-Blockade aufgewacht. Bewegungseinschränkung nach links so stark, dass allein ein paar Grad drehen in die Richtung nicht möglich waren. Da ich dachte es wäre ein steifer Nacken natürlich erwartet, dass es weggeht. Ging es nicht.  Röntgen und MRT damals unaufällig (C6C7 Bandscheibenwölbung ohne Auswirkungen auf Nerv o. Ä.). Steilstellung der HWS, die ich vermute akut war, da bei einem späteren Röntgen diese nicht mehr aufgetreten ist.    Bis heute habe ich tägliche Verspannungen auf der linken Nackenseite und das Gefühl, dass mein ganzer Körper nach rechts rotiert ist. Im oberen Rücken ist direkt neben dem rechten Schulterblatt zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule eine dauerhaftes Steifigkeitsgefühl.   Ich mache seit Jahren Kraftsport, bin nicht übergewichtig, laufe regelmäßig.  Sobald ich den Kopf nach vorne über beuge ist das gesamte Verspannungsgefühl im Nacken weg. Der Kopf fühlt sich oft schwer an, wobei Instabilitäten ausgeschlossen wurden. Mein Nacken ist muskulär sehr stark. Direkte Nackenübungen erzeugen stärkere Verspannungen bis hin zu brennenden Schmerzen.    Kurz vor der Verspannung hatte ich mich im rechten ISG verletzt beim Kniebeugen (Überlastung und zu weiter vorgelehnt). Das rechte ISG fühlt sich bis heute komprimiert an.  Im Liegen keine Beschwerden. Abstützen der Arme auf dem Schreibtisch lindert auch die Beschwerden. Vorgebeugt sitzen oder Planks auch für den Moment.   Rückenschmerzen regelmäßig, aber diffus, kompletter rechter Erector Spinae trotz guter Kraftwerte im Rücken. Es ist zum verzweifeln, da ich erst Ende 20 bin und täglich damit kämpfe sobald ich das Bett verlasse.    Ich würde mich über jeden Input freuen.    -CMD Diagnose negativ -Instabilität negativ -MRT/Röntgen unauffällig -sportlich -jung -HWS kräftig   Letzte Vermutung eines Orthopäden war ISG und globales Problem.  Bin für jeden Input dankbar!
    • MathiasBerlin
      Hallo Matze, wenn du bei der Dehnung die Fußspitze nach innen drehst, spannst du vor allem den äußeren Hamstring-Anteil (Biceps femoris) stärker an. Deshalb fühlt sich die Dehnung dann deutlich intensiver an. Ja, verkürzte Hamstrings können auch andere Probleme begünstigen: Spannung im Hüftbeuger oder den Adduktoren Zug auf das Becken, dadurch evtl. Schmerzen im unteren Rücken / oberhalb des Beckenkamms Wichtig: lieber sanft und länger dehnen, nicht maximal „reinziehen“, sonst reagiert der Muskel eher mit noch mehr Spannung. Viele Grüße 🙂
    • Gast Sandra
      Hallo, in meiner Praxis haben wir uns vor 2 Jahren für die Geräte der Firma FREI entschieden. Es gibt verschiedene Modelle. Die computergesteuerten Factum-Geräte sind wirklich empfehlenswert. Sie arbeiten konzentrisch-konzentrisch, d.h. es werden immer Agonist und Antagonist gleichzeitig trainiert. Dies spart nicht nur an der Geräteanzahl im Raum, sondern auch Trainingzeit der Patienten bzw. Kunden. Infos unter www.frei-ag.de Fröhliche Grüße Sandra 

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