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Ständiges Brennen im BWS-Bereich


Gast Frederick

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Geschrieben

Hallo,

 

ich habe seit zwei Wochen ununterbrochen ein doch heftiges Brennen im BWS-Bereich.

 

Angefangen hat es mit bzw. nach dem Training mit dem Prowler. Sled push, also Gewichtsschlitten schieben.

 

Danach hatte ich so "helle" fiese stechende, leicht brennende Schmerzen an den Schulterblatträndern innen Richtung BWS. Links mehr als rechts.

 

Daher habe ich mit einem Triggerball diese Stellen in Rückenlage massiert. Da ist dann immer eine richtige Wulst, wenn ich da drüberrolle oder mich mit dem Ball drauflege ... Hallelujah! Zusätzlich hatte ich die BWS mit der Blackroll gerollt. Es fühlte es sich auch danach gut und besser an. Daher trainierte ich vier Tage später meinen Rücken im mittelschweren Wiederholungsbereich zwischen 6 - 10 Wiederholungen mit vorgebeugtem Kurzhantelrudern. Ich weiß jetzt aber nicht, ob das Brennen schon (noch) nach dem Schlittentraining da war oder erst nach dem Rollen oder erst nach dem Rudern. 😞

 

Von Geburt bzw. Kindesbeinen an habe ich in der BWS die Scheuermannsche Erkrankung.

 

Ich habe seit 12 Jahren einen leichten Bandscheibenvorfall LWK5/S1. Der bereitet mir, dank Sport, keine Probleme.

 

Ich hatte aber vor nun mmittlerweile 20 Jahren einen Verkehrsunfall. Folge: HWK7-Fraktur - Fisch-/Schmetterlingswirbelkörper, Spinalkanalstenose C7. Fraktur wurde direkt nach Unfall nicht diagnositziert, sondern erst Jahre später i. R. einer Kontrolluntersuchung aufgrund anhaltender Schmerzen am Schulterblatt links, wie oben beschrieben, besonders nach Belastungen. Ich konnte und kann aber nach wie vor nicht ausmachen, welche Bewegungen, Belastungen diese Schmerzen hervorrufen.

 

Seit 5 Jahren hat sich eine diskret leicht beginnende Myelopathie C7 gebildet.

 

Lt. ENG-Messung ist alles im grünen Bereich. Ich habe auch sonst keine neurologischen Ausfälle oder z. B. Krafteinbußen.

 

Leider konnte mir in all den Jahren niemand sagen, woher diese Schmerzen am Schulterblattrand kommen und was ich dagegen tun kann oder was ich besser sein lassen sollte.

 

Das Brennen jetzt so lange kenne ich noch nicht und ich habe bisschen Schiss, dass es was Schlimmeres sein könnte. Aber auch aktuell sind keine sonstigen Ausfälle und Defizite bekannt.

 

Ich habe jetzt wiederholt den oberen Rücken gedehnt und mobilisiert. Es wird aber, wenn überhaupt nur kurzfristig besser. Es scheint so, dass das Brennen in Bewegung weniger wird.

 

Daher dachte ich endlich mal daran, anonym im Netz nach Hilfe zu fragen.

 

Was könnten bitte Ursachen für das Brennen sein? Was könnte ich diesbzgl. evtl. selbst mal machen und testen? Woher kommen diese echt fiesen Schulterblattschnerzen? Auch diesbzgl. was könnte ich da bitte machen oder vllt auch sein lassen?

 

Danke Euch.

 

Beste Grüße


Geschrieben

Hallo Fred,

das ist nicht einfach zu beantworten woher deine Beschwerden kommen. Da können mehrere Faktoren eine Rolle spielen, die am besten vor Ort untersucht werden sollten. Brennen oder Taubheitsgefühle sind in der Regel ein Zeichen, dass die Nerven irritiert sind. Das könnte z.B. ein verschobenes Rippengelenk ( Art. Costovertebralis) an der BWS sein, der einen Nerven unter Druck setzt. Aber auch im oberen Bereich, HWS C6/7 (Thoracicus Longus) versorgt das Schulterblatt. Wenn hier, z.B. durch eine Stenose oder eine Bandscheibe der Nerv eingeengt wird, gibt´s auch Probleme. Dieser TL muss verschiedene Engpässe passieren, eine davon ist das Schlüsselbein. Hier könnte durch eine verschobene 1. Rippe auch ein Engpasssyndrom entstanden sein.

Du siehst, ohne ordentlichen Befund von Physios ist es nur ein Blick in die Glaskugel. Ich würde aber zu Kollegen gehen, die eine Zusatzausbildung in "Manueller Therapie" haben, die sind speziell dafür geschult und können das Problem auch gleich behandeln.

 

Viel Glück!!

 

  • 3 weeks later...
Geschrieben

Hallo,

 

ich klink mich mal hier ein, wenn das ok ist.

 

Ich habe fast 1:1 dasselbe wie Frederick.

 

Bei mir ist soweit alles auch ok. ENG regelrecht, keine neurologischen Defizite ...

 

Aber nach jeder längeren Fahrradfahrt oder längerem anstrengendem Schieben z.B. des Kinderwagens bergauf, lösen bei mir solche fiesen Schmerzen am Rand des inneren Schulterblatts. Mehr links als rechts, dennoch beidseitig. Als wenn da richtige dicke Wülste gebildet haben. Das ist genau der Punkt/Bereich, den ich mit den Fingern der gegenüberliegenden Hand erreiche, wenn ich über die Schulter nach hinten greife. Also mit der rechten Hand über die linke Schulter an den Innenrand des linken Schulterblatts. Wenn ich dort dann mit den Fingern ordentlich massiere, verschafft das schon eine Linderung, aber die Ursache liegt wohl woanders?
 

Apropos Schulter, ich meine, dass stechende Schulterschmerzen vorne damit einhergehen. Je mehr Schmerzen hinten desto mehr Schmerzen vorne. Kann das zusammenhängen oder ist das reiner Zufall?

 

Und warum lösen z. B. Fahrrad fahren und Schieben diese fiesen Schmerzen aus? Scheint da an besonderer Stelle erhöhter Druck oder so ausgeübt zu werden?

 

Danke und schönen Sonntag.

 

LG

Geschrieben

Ich schließe mich Gianni an.
Für mich klingt es nach Nervenproblem - gerade in dem Gebiet riecht das für mich nach erster Rippe und evtl einer Fehlhaltung.
Ein Therpeut mit MT sollte das untersuchen und behandeln können.
Ist es denn bei euch besser wenn ihr die Schultern hochhebt? Wie ist es denn mit den Händen? Schlafen die regelmäßig ein?
Zu Karl
Die Schulterschmerzen können gut möglich etwas mit dem BWS Problem zu tun haben - das liegt nah beieinander und beeinflusst sich gegenseitig - das sollte der Kollege ebenfalls berücksichtigen und behandeln.
Ich vermute, durch die Schubbewegung und die Haltung wird der Nerv noch mehr komprimiert, dass es anfängt zu schmerzen und ggf Ausfallerscheinungen auftreten können.

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast MAR
      Hallo,   ich hoffe hier auf Hilfe, da ich bisher beim Orthopäden nicht wirklich weiter gekommen bin.   Ich habe seit 2-3 Monaten immer wieder starke Schmerzen im Bereich Po, Oberschenkelansatz innen. Adduktoren, Hüfte. Ich bin männlich, 30 Jahre und eigentlich gut in Form. Nachfolgend habe ich meine Beschwerden und mögliche Ursachen usw. zusammengefasst und hoffe dass mir jemand einen Tipp geben kann was es sein könnte und was ich tun kann.   Die Beschwerden traten erstmals einen Tag nach einer Trainingseinheit mit Pistol Squats auf. Die Übung wurde zuvor über mehrere Monate regelmäßig ohne Probleme ausgeführt. Ein akutes Trauma, Sturz oder ein plötzliches Verletzungsereignis während der Belastung wurde nicht berichtet.   ⸻   Verlauf   Zu Beginn entwickelte sich ein akutes Blockadegefühl im Bereich Hüfte/Leiste/Adduktoren. Die Schmerzen waren zunächst einseitig, breiteten sich im Verlauf jedoch auf beide Seiten aus.   Im akuten Stadium bestanden:   starke Schmerzen beim Gehen mit größeren Schritten - konnte kaum einen Fuß vor den anderen setzen deutliche Einschränkung beim Spreizen der Beine nicht möglicher bzw. stark schmerzhafter Einbeinstand deutlich eingeschränkte Gehfähigkeit konnte nicht mehr auf einem Bein stehen konnte nichts mehr heben   Nach einigen Tagen Ruhe kommt es zu einer deutlichen Besserung der Symptome. Bei erneuter sportlicher Belastung (u. a. Kniebeugen, Joggen, Fußball) treten die Beschwerden sofort wieder auf und bestehen anschließend erneut über mehrere Tage allerdings nicht so stark.   ⸻   Schmerzlokalisation   Die Beschwerden werden beschrieben im Bereich:   Gesäßfalte direkt unterhalb des Gesäßes am Übergang zum Oberschenkel medial (innen) zwischen den Beinen bzw. in der Leistenregion teilweise beidseitig    
    • Gast Seli
      Hallo, ich werde das morgen auf alle Fälle ansprechen mit dem TOS und dem Atlas. Wegen dem Atlas hatte ich ja Montag schon gefragt, aber irgendwie weicht jeder bei dem Thema Atlas aus, da kam ja nur als Antwort das sie denkt das es von der HWS kommt. Sie hat aber ja dann mal oben da wo der Schädelknochen ist rechts und links massiert, also für mich hat es sich so angefühlt wie massieren, was die genau gemacht hat weis ich ja nicht. War aber schon etwas fester. Naja ansonsten hat die an der Schulter oben und zwischen den Schulterblättern viel geknetet, aber eben auch sehr fest. Als ich mich gestern Abend ins Bett gelegt habe, hatte ich auch noch Schmerzen, da hat es auch paarmal bei den Rippen kurz gestochen. Heute ist mein Schwindel erfreulicherweise etwas besser, die Schultern spüre ich noch ziemlich und komischerweise habe ich heute zusätzlich noch ein ziehen im linken Oberschenkel hinten. Diese TOS Tests sind ja nicht gerade kompliziert, habe mal gegoogelt, da geht es ja hauptsächlich darum in bestimmten Positionen den Puls zu fühlen. Ich kriege halt auch keinen anderen Therapeuten dort, weil die alle ausgebucht sind, das ist das Problem. 
    • bbgphysio
      Hallo! Ich würde deine Therapeutin einfach mal darauf ansprechen ob Sie dich nicht auf ein TOS (Thoracid outlet syndrom) testen kann. Hier auch die 1.Rippe. und sich unbedingt auch den Atlas anschauen. Schwindel, Benommenheitsgefühle wenn alles abgeklärt ist aus ärztlicher Seite liegt fast immer an einer Atlasverschiebung.  Du kannst ja sagen daß Du einen Bekannten hast der ein erfahrener Physiotherapeut ist und das gesagt hat. Normalerweise muss eine Physiotherapeutin die Manuelle Therapie das untersuchen könnten. Wenn sie sich nicht auskennt dann würde Ich ganz frech sagen daß DU bitte einen Therapeuten, Therapeutin möchtest die sich da auskennt. 

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