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Warum nicht Beine/Knie durchstrecken? Oder doch?


Gast Melanie

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Geschrieben

Hallo,

es wird ja doch immer empfohlen, dass man die Beine/Knie bei gewissen Übungen nicht durchstrecken sollte oder darf. Z. B. beim Fahrradfahren oder Beinpresse.

Dann hört und sieht man, dass man z. B. bei Beinstrecker im Gerät, bei Kniebeugen, bei bulgarischen einbeinigen Kniebeugen am Ende der Bewegung die Beine/Knie doch durchstrecken soll, darf, muss, um einen vollumfänglichen Trainingseffekf zu erzielen.

Ich bin da mittlerweile echt verunsichert und weiß nicht mehr, wann ich die Beine/Knie bei welchen Übungen und bei welchen Gewichtsbelastungen (Maximalkraft, Hypertrophie, Kraftausdauer, Eigenkörpergewicht) jetzt durchstrecken darf und wann nicht.

Was passiert z. B. mit den Knien bei der Beinpresse oder Kniebeugen, wenn ich da mit je einem Gewicht trainere, mit dem ich entweder die Maximalkraft, den Muskelaufbau oder die Kraftausdauer trainiere und die Knie entweder durchstrecke oder nicht? In der Beinpresse muss ich ja z. B. auch nicht die Beine/Knie durchstrecken, um das Gewicht "abzulegen". Wenn ich aber Kniebeugen mit einer Langhantel mache und diese dann ablegen möchte, muss ich ja, zumindest kurzfristig, die Beine/Knie durchstrecken, da ich ja nicht mit leichten gebeugten Knien und Maximalkraft gehen kann.

Wann sind die Knie mit oder ohne Gewichtsbelastung am stabilsten? Im durchgestreckten Zustand oder im gebeugten?

Dankeschön.

LG

 


Geschrieben

Hallo Melanie

wir sind hier in dem Forum in unserer Freizeit, da hat man mal mehr, mal weniger Zeit i.d.R. bekommt hier jeder seine Antwort.

Nun auch zu dir.

Es ist eigentlich ganz einfach - wenn du das Gewicht kontrollieren kannst, kannst du es am Ende der Bewegung auch durchstrecken. Vorallem wenn du von oben wie bei Kniebeugen belastest, beim Beinstrecker kannst du es ähnlich halten.
Bei der Beinpresse ist das Problem, sobald du das Knie durchstreckst, verriegelt es, da arbeitet dann kein Muskel mehr - wenn allerdings doof läuft und du hypermobil bist, überstreckst du das Knie beim durchstrecken und das Gewicht der Beinpresse drückt dein Kniegelenk in die falsche Richtung und du brichst es dir - gibt da allerlei schöne Videos im Internet.
Wenn du mit Körpereigenen Übungen arbeitest, kann man auch das Knie durchstrecken - weil du damit den Quadriceps vollständig aktivierst - arbeitest du mit Gewichten, v.a. schweren Gewichten, würde ich einfach die Knie kurz vor Ende leicht gebeugt halten - die 5-10° fehlen dir nicht für das volle Bewegungsausmaß.
 

LG und viel Spaß im Training.

Kommentare

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast Manuela
      Hallo, danke für die Antwort. Was macht denn ein Physiotherapeut da genau wenn ich mit dem Rezept hingehe? Tastet der alles ab und massiert an den Verspannungen oder macht der Übungen mit mir? Kann der irgendwie feststellen woran das alles liegt also ob an der HWS oder Gleichgewichtssystem? Ist das schmerzhaft? Schlimmer werden kann es dadurch aber nicht oder? Also ich will auf keinen Fall das der Schwindel und die Benommenheit stärker wird, das ist so schon ziemlich unerträglich. Ich habe das ja den ganzen Tag durchgehend, wobei es an manchen Tagen schlimmer ist und an manchen Tagen etwas weniger, aber ganz weg ist es nie. Hast du einen Verdacht was ein sein könnte, also woran es liegen könnte diese ganzen Symptome? Gibt es irgendwas was ich selber tun kann also irgendeine Übung oder was ausprobieren was es vielleicht besser werden lässt? Viele Grüße 
    • Gast Seli
      Hallo, ich habe das jetzt bestimmt schon 3 Monate, ich schlafe auf dem Rücken mit leicht erhöhten Oberkörper und morgens ist die Verspannung zwischen den Schulten im Bett am größten und da kribbeln auch beide Arme, sobald ich aufstehe wird es besser, allerdings kommt da dafür der Schwindel bzw. Benommenheit, den ich im liegen nicht habe. Durch die Bewegung wenn ich aufstehe wird die Verspannung besser, mache auch manchmal eine Wärmflasche drauf, das kribbeln in den Armen ist dann weg.  Viele Grüße
    • MathiasBerlin
      Hallo Mona, das klingt tatsächlich nach einem typischen Morbus-Schlatter-Schub während eines Wachstumsschubs. Ein leichtes Spüren der Stelle ist meist noch okay. Wenn die Schmerzen während des Trainings deutlich zunehmen, sie danach humpelt oder die Beschwerden am nächsten Tag stärker sind, war es eher zu viel.   Dehnen, Radfahren und Kühlen sind sinnvoll. Zusätzlich kann eine Kräftigung von Hüfte und Rumpf helfen. Oft ist aber die wichtigste Maßnahme, die Trainingsbelastung vorübergehend etwas anzupassen.   Die gute Nachricht: Das Problem ist meist lästig, heilt aber mit der Zeit wieder aus.   Viele Grüße 🙂

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