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Bänderriss im rechten Sprunggelenk, Heilungsprozess unterstützen


Gast Lo101299

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Geschrieben

Hallo alle zusammen,

 

ich habe mir vor 7 Wochen beim Sport 2 Außenbänder im rechten Sprunggelenk gerissen. Die Heilung läuft soweit auch gut, gehen ist wieder komplett ohne Einschränkungen möglich, die Bänder sind wieder zusammengewachsen, seit 2 Wochen (nach einem Besuch beim Orthopäden) trage ich nur noch eine unterstützende Bandage. Heute habe ich das erste Mal versucht gezielt den Fuß in alle Richtungen zu bewegen, zu drehen, zu kreisen usw. Dabei ist mir aufgefallen, dass es immernoch Bewegungen gibt, bei denen sich die Bänder "komisch" und einfach nicht gesund anfühlen (es tut nicht weh, ist einfach nur ein seltsames Gefühl). 

Meine Frage ist jetzt: soll ich solche Bewegungen aktiv machen/fördern, damit es durch einen "Trainingsefekt" besser wird, oder diese Bewegungen vermeiden, um die Bänder zu schonen?

 

Vielen Dank im Voraus!


Geschrieben

Hallo Gast lo. Deine Wundheilung ist schon weit fortgeschritten. Wie lange die Heilung letztendlich dauert ist von Literatur etwas unterschiedlich, außerdem sieht man ja im MRT ob diese letztendlich geheilt sind.  Eine Heilungsdauer kann dabei bis zu 12 Wochen dauern. Mögliche daß dieses komische Gefühl in den Bändern daher kommt das immer noch Reperationsprozesse stattfinden und das ganze zwar Stabil ist aber noch nicht vollständig geheilt. Du hast keine Schmerzen das ist schonmal gut. Zu schonen ist in der Wundheilungsphase wo du dich befindest quatsch. Am Anfang ist dies noch sinnvoll, jetzt brauch das Gewebe Stoffwechsel. Den Fuß kreisen zu lassen sehe Ich nicht so als sinnvoll an. Die letzten Wochen war dies vielleicht noch sinnvol aber nun gibt es andere Ziele. Das Allerwichtigste für deinen Bänderriss ist jetzt an der Sprunggelenksstabiliät zu arbeiten. Deine Bänder müssen sich an die Belastung wieder gewöhnen, das funktioniert nicht indem du deinen Fuß ständig kreisen lässt. D.h. dich auf 1 Bein stellen und versuchen das Gleichgewicht zu  halten. Das ganze sollte schnell gesteigert werden indem du auf einer instabilien Unterlage stehst z.b. Trampolin, Decke zusammenrollen, schaumstoffkissen ect. Da gibt es zahlreiche Übungen. Du kannst einen Ball mit jemand anderem hin und herwerfen. Einen Ball in 8er touren durch die Knie fädeln ect.

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Gast
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  • Beiträge

    • Marvin4321
      Hallo  Ich führe eine Übung aus bei der ich auf dem Bauch liege, die Beine schulterbreit, auf den Zehenspitzen stehend, ausstrecke. Der Kopf ist angehoben, so dass er sich horizontal über den Boden befindet. Dabei sind die Arme mit , mit 90 Grad zum Boden gedrehten Händen nach vorne gestreckt - Das ist die Ausgangsposition. Im Anschluß werden die Ellenbogen zum Oberkörper gezogen, sodass der Kopf und die Arme quasi eine W-Form bilden , die Oberarme zeigen dabei weiterhin nach vorne und die Schulterblätter werden dabei auch zusammengezogen im Anschluß geht es wieder in die Ausgangsposition.   Leider kann ich mich nicht mehr daran ob die 90 Grad Position der Hände korrekt ist in der Ausführung oder ob die Position der Hände dabei so sein muss, das die Handflächen zum Boden zeigen. Zudem bin ich mir unsicher, wie weiß die Arme nach vorne gestreckt werden sollen ? Bis auf die Höhe der Ohren oder doch weiter nach vorne noch ?   Beste Grüße   Marvin
    • feechen
      Liebe Physio-Kolleg*innen, mein Name ist Felicitas und ich studiere im Masterstudiengang Health Professions Education an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Ich schreibe gerade meine Masterthesis zum Thema Kompetenzentwicklung durch Weiterbildungen in der Physiotherapie.   Dafür suche ich Physiotherapeut*innen, die bereit sind, in einem Interview über ihre Erfahrungen mit beruflichen Weiterbildungen zu sprechen. Mich interessiert, ob und wie sich Weiterbildungen aus eurer Sicht auf die Arbeit mit Patient*innen auswirken. Im Mittelpunkt stehen eure persönlichen Erfahrungen aus dem Berufsalltag. Ziel meiner Arbeit ist es, besser zu verstehen, wie sich euer Handeln am Patienten durch Weiterbildungen entwickelt und welche Bedingungen diese Entwicklung fördern oder erschweren. Teilnehmen könnt ihr, wenn ihr mindestens 7 Jahre Berufserfahrung als Physiotherapeut*in habt, mindestens 3 fachbezogene Weiterbildungen absolviert habt, darunter mindestens 1 Zertifikatsweiterbildung (z. B. KG-Gerät, MT, MLD, KG-ZNS), und eure letzte Weiterbildung mindestens 3 Monate zurückliegt. Zum Interview   Zeitraum: 04.05.–29.05.2026 Dauer: ca. 30–60 Minuten innerhalb Berlins: persönlich an einem Ort Ihrer Wahl außerhalb Berlins: online über Microsoft Teams Die Teilnahme ist freiwillig. Alle im Interview erhobenen Daten werden vertraulich behandelt und ausschließlich im Rahmen der Masterarbeit verwendet. Bei Interesse oder Fragen freue ich mich über eine Kontaktaufnahme bis zum 30.04.2026 unter: felicitas.calliess@charité.de   Vielen Dank für Ihre Zeit und Ihr Interesse. Felicitas Calließ Masterstudentin Health Professions Education Charité - Universitätsmedizin
    • gianni
      ...ich denke du bist der richtige Kandidat für Osteopathen. So wie ich das sehe, kann man bei dir muskulär (Kräftigung/Dehnungen/Mobilisationen) nichts ausrichten. Da müsste man über das Fasziensystem und der Gelenkkette, angefangen bei den Füßen bis zur Problematik, mal alles durcharbeiten!

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