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Benommenheit / Schwindel / Müde


Gast Klaus Eber

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Geschrieben

Guten Tag Liebes Forum,

 

ich habe mir schon etliche Beiträge durchgelesen wodurch ich aber leider nicht schlauer wurde. Daher traue ich mich mal meine Situation zu schildern🙂.

 

Situation:

Ich habe seit 2 Monaten beim bewegen meines Kopfes/Augen ein bennomenheitsgefühl. Ich fühle mich permanent schwach/müde, als ob vor meinen Augen und Ohren eine Hülle währe. Vor allem wenn ich mein Kopf nach hinten neige und von links nach rechts kreise merke ich es ganz stark.

Wen ich mein Kopf nicht bewege oder beim schlafen habe ich keinerlei Probleme. 

 

Vorgeschichte:

Ich war bereits beim Orthopäden, HNO, Kieferchirurg  und Neurologen - keiner hat etwas finden können.

Dazu hatte ich bis vor kurzem noch Kieferschmerzen und knacken. Hat sich durch eine Schiene + Physiotherapie verbessert. 

Geschrieben
vor 44 Minuten schrieb gianni:

Hallo Klaus,
hat man bei dir den so genannten "Lagerungsschwindel"-Test schon mal durchgeführt?

Hallo Gianni,

ja ich wurde beim HNO hin und her geschleudert und da hat der Dr. mit einer Brille in meine Augen geschaut. An meinen Kristalen wäre alles gut.

Geschrieben

Hallo! Dabei dachte Ich auch gerade an einen Lagerungschwindel. Da gibt es gute Tests um diesen festzustellen wie der Gianni  ja oben bereits verlinkt hat. Außerdem könnte es sich um eine Kompression der Arterie vertebrales handeln die über den Atlas komprimiert wird, womöglich auch durch eine Verschiebung nach vorne. Daraufhin deutet das Benommenheitsgefühl in Nackenüberstreckung. Desweitern könnten verspannte nackenextensoren(Hinterhauptmuskeln) an der Problematik beteiligt sein. Durch Nackenüberstreckung erhöht sich der Tonus und die Muskulatur steht mit der Augenmotorik in Verbindung. 

Geschrieben (bearbeitet)

Hallo,

du hast bis jetzt den Schwindel nur im Titel erwähnt, aber noch nicht genauer beschrieben. 

Magst du das mal tun, bitte?

Also,

- was genau provoziert den Schwindel (außer den Kopf nach hinten bewegen)?

- kommt der Schwindel auch, wenn du dich generell bewegst (z.B. Spazieren gehen, laufen, ins Bett legen, sich auf die Seite drehen, aufsetzen, bücken, ...)

- wie empfindest du deinen Schwindel (z.B. schwankend, drehend, Sicht verschwimmt, ...)?

- wie lange dauert es bis er kommt/ wie lange bleibt er?

- kommt der Schwindel absolut jedes Mal, wenn du deinen Kopf drehst?

- und ist die Intensität immer die gleiche?

- was tust du, damit der Schwindel aufhört?

- inwiefern hast du andere Symptome (z.B. Herzrasen, schnelle Atmung, Pankigefühl, Brustenge, Übelkeit, ...)

 

Gruß,

Anna

bearbeitet von annajule
Geschrieben
Am 16.7.2021 um 11:06 schrieb gianni:

...das muss aber nix heißen. Ich lade dir jetzt mal eine Datei hoch und versuchst nach dieser Anleitung den Schwindel zu provozieren. Dann erzählst du mal wie es dir ergangen ist.

Lagerungsschwindel.pdf 552 kB · 11 downloads

Habe die Übungen mal gemacht. Also wo ich den 1. Schritt gemacht hab war es nicht so angenehm aber kein Schwindel. Bei den anderen Übungen ebenfalls kein Schwindel bekommen.

Geschrieben
Am 17.7.2021 um 14:03 schrieb bbgphysio:

Hallo! Dabei dachte Ich auch gerade an einen Lagerungschwindel. Da gibt es gute Tests um diesen festzustellen wie der Gianni  ja oben bereits verlinkt hat. Außerdem könnte es sich um eine Kompression der Arterie vertebrales handeln die über den Atlas komprimiert wird, womöglich auch durch eine Verschiebung nach vorne. Daraufhin deutet das Benommenheitsgefühl in Nackenüberstreckung. Desweitern könnten verspannte nackenextensoren(Hinterhauptmuskeln) an der Problematik beteiligt sein. Durch Nackenüberstreckung erhöht sich der Tonus und die Muskulatur steht mit der Augenmotorik in Verbindung. 

Hallo,

vielen Dank für deine Erläuterung. Ja könnte auch möglich sein da ich seit  mehreren Monaten im Homeoffice bin und viel liege/falsch auf den Laptop schaue. Generell habe ich bemerkt dass mein Nacken Schulter Bereich sehr empfindlich geworden ist.

Geschrieben

Klar, lass das mal abchecken Klaus! Jetzt hast du ja zwei Verdachtsdiagnosen Lagerungsschwindel und daß etwas vom Nacken und oberer Halswirbelsäule kommt. Manchmal ist es sogar beides. l.g.

Geschrieben
Am 24.7.2021 um 18:06 schrieb bbgphysio:

Klar, lass das mal abchecken Klaus! Jetzt hast du ja zwei Verdachtsdiagnosen Lagerungsschwindel und daß etwas vom Nacken und oberer Halswirbelsäule kommt. Manchmal ist es sogar beides. l.g.

Vielen dank, welchen Arzt sollte ich aufsuchen ?

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Gast
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  • Beiträge

    • bbgphysio
      Die Gefahr bei der Mobilisation der Kniescheibe ist daß die Nähte auf der Innenseiten und außenseiten wieder aufreißen. Absolut kontraindiziert ist aufjedenfall eine Mobilisation nach außen und innen. Sanftes Mobilisieren nach oben könnte möglich sein. Als Therapeut bin Ich da aber lieber etwas vorsichtig und würde 4-6 Wochen abwarten bis die Heilung fortgeschritten ist, da die Kniescheibe ja verbindung mit dem inneren und außen Band und Kapselapparat  hat. Eine Schwellung kann immer ein Hinweis sein daß etwas zu viel war. Also aus meiner Sicht wirklich vorsichtig in deinem Fall. Patellamobi sind eine wunderbare Technike aus der Manuellen Therapie für die Verbesserung der Kniegelenksbeugung, aber hier ist ja ein direkter eingriff gemacht. Am besten nochmal genau nachschauen was auf den OP bericht, Nachbehandlungsschema steht. Bei Unsicherheit lieber den Arzt anrufen. 
    • bbgphysio
      Guten Morgen, also nachdem beim Facharzt nicht auffälliges festgestellt wurde tippe Ich auf den N.genitfemorale und n.ilioinguinale. Typisch dafür sind Hodenschmerzen und Leistenschmerzen, da dieser hier entlangläuft. Der schmerzehafte punkt in der Leiste neben den Hoden ist eine Nervenaustrittsstelle. Das Problem lässt sich aber physio-osteopathisch behandeln. Wichtig ist ein Therapeut, eine Therapeutin der eine Ausbildung zur Manuellen Therapie hat und sich zusätzlich auch mit den Nerven auskennt. Die Nervenengstelle in der Leistengegend muss gelöst werden. Oder du gehst zu einem Osteopathen der sich aufjedenfall damit auskennt. Hast du auch brennen in den Hoden in der Leiste? Brennende Schmerzen im Gesäß scheinen auch von einem NErv zu kommen der vom sog. periformismuskel irritiert wird.    Gruß THomas    
    • Gast Sba10985
      Hallo zusammen, ich habe seit etwa 2,5 Monaten Schmerzen im rechten Hoden und komme mit den unterschiedlichen Einschätzungen der Ärzte langsam nicht mehr weiter. Vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht. Beginn der Beschwerden: Als die Schmerzen angefangen haben, wurde beim ersten Arztbesuch ohne Ultraschall eine Nebenhodenentzündung vermutet (). Am nächsten Tag bin ich wieder zum Arzt gegangen. Dort wurde ein Ultraschall gemacht, und mir wurde gesagt, dass keine Nebenhodenentzündung zu sehen ist. Ich sollte zunächst 5 Tage abwarten. Nach diesen 5 Tagen bin ich wieder zur Kontrolle gegangen. Ein anderer Arzt hat mich untersucht und meinte dann, es sei doch eine Nebenhodenentzündung, weshalb ich Antibiotika für 10 Tage bekommen habe. Nach 7 Tagen Antibiotika wurde es jedoch nicht besser. Bei der nächsten Untersuchung wurde erneut Ultraschall gemacht und mir wurde gesagt, dass keine Nebenhodenentzündung vorliegt und auch kein urologisches Problem erkennbar ist. Weitere Untersuchungen: Danach wurden weitere Untersuchungen durchgeführt: MRT Becken → unauffällig MRT Lendenwirbelsäule → unauffällig neurologische Untersuchung → ohne Befund Blutwerte → unauffällig PSA-Wert → in Ordnung Auch ein Leistenbruch () wurde im Krankenhaus untersucht und ausgeschlossen. Verlauf der Schmerzen: Am Anfang waren die Schmerzen deutlich stärker als jetzt. Zum Beispiel: Beim Husten hat der rechte Hoden stark weh getan Wenn ich mich nach vorne gelehnt habe (z. B. am Waschbecken) hatte ich Schmerzen Sitzen war sehr schwierig Inzwischen ist es etwas besser geworden, aber die Beschwerden sind weiterhin vorhanden. In dieser Zeit hatte ich auch mehrere sehr starke Schmerzphasen, bei denen ich teilweise vor Schmerzen zusammengebrochen bin. Leiste / aktueller Stand: Mehrere Urologen konnten am Hoden selbst nichts Auffälliges feststellen. Bei der letzten Untersuchung hat ein Urologe beim Abtasten der Leiste direkt neben dem Hoden einen sehr schmerzhaften Punkt gefunden. Wenn dort gedrückt wird, entstehen starke Schmerzen. Im Ultraschall der Leiste konnte jedoch nichts Auffälliges erkannt werden. Der Arzt vermutet trotzdem, dass die Beschwerden von der Leiste kommen könnten und nicht direkt vom Hoden selbst. Zusätzlich habe ich teilweise brennende Schmerzen im Gesäß, überwiegend auf der rechten Seite. Mir ist außerdem aufgefallen, dass der rechte Hoden manchmal anschwillt und später wieder abschwillt. Meine Frage: Hat jemand hier schon einmal länger anhaltende Hodenschmerzen gehabt, bei denen letztendlich die Ursache in der Leiste lag, obwohl im Ultraschall nichts zu sehen war?   Ich wäre sehr dankbar für Erfahrungen oder Hinweise.

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