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Knie-MRT! Was ist hier bitte zu sehen?


Gast Boris

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Geschrieben

Hallo Boris,
ich habe mir mal erlaubt deine Bilder anzuschauen. Soweit ich das erkennen kann, hast du mehrere Baustellen.
Einmal die Kniescheibe, da ist auf der Rückseite (Retropatellar) eine Abnützung (Arthrose) mit Wassereinlagerung und evtl. auch einer Schleimbeutelreizung oberhalb der Kniescheibe. Außerdem sehe ich an der Außenseite des Kniegelenkes Entzündungszeichen. Warum, kann ich leider nicht deuten. Der Knorpel und die Menisken scheinen in Ordnung zu sein.
Vielleicht ist da irgendwo ein Mikroriss im Meniskus oder in den Bändern, das kann ich nicht erkennen.
Was man aber gut erkennen kann, ist die Bakerzyste in der Kniekehle.
Hast du schon einen Bericht vom Radiologen bekommen? Kannst du das mal posten?

Geschrieben

Geringe ausgeprägte chondrale Strukturinhomogenitäten des retropatellaren hyalinen Knorpelüberzuges mit nur schmalen,  bandförmigen, bis zur Kortikalis reichenden geringe chondralen Läsionen. Kein Anhalt für Innen- und Außenmeniskusläsion. Keine subchondralen Spongiosödeme. Keine Progredienz im Verlauf. Moderater intraartikulärer Reizerguss bei mutmaßlich zugrunde liegender Synovialitis. Unauffälliger Befund der Kreuzbänder, der Kollateralbänder, des Ligementum patellae, der dorsalen Kniegelenkkapsel, der erfassten Kniegelenkskelettsrukturen.

Geschrieben

Nachtrag:

 

ich frage auch deswegen, da der Radiologe nichts von einem Knorpelschaden in der anschließenden Besprechung gesagt hat, dennoch aber meine Orthopädin. 😕

Geschrieben

Drum braucht man mehrere Meinungen. Vier Augen sehen mehr als zwei ;)

Bei welcher Bewegung hast du denn am meisten Beschwerden. Z.B.
- Beim Treppe/Berg rauf- oder eher runter gehen?
- hast du einen Dauerschmerz oder nur bei Belastung?
- Kannst du knien oder ist das Schmerzhaft?

Geschrieben

Treppe: sowohl als auch. Hoch mehr. Fängt dann kurz nach dem Aufsetzen des Fußes beim Hochgehen/-drücken bis kurz vor der kompletten Knie-/Beinstreckung. Runter spüre ich einen Druck während der Belastungsspitze beim Beugen des Knies.

 

Weder noch. Eher nach Belastung. Immer mal das Gefühl eines inneren ziehenden, leicht stechenden "Drucks" an/vor der Kniescheibe.

 

Knien kein Problem.

Geschrieben

...das hört sich für mich nach einer beginnenden, retropatellaren Chondropathie an.
Man könnte mit Physio (Korrektur eventueller Becken-/Hüftfehlstellungen und Kräftigung bestimmter Kniemuskeln) notfalls auch eine Korrektur möglicher Fußfehlstellungen mittels Einlagen, das Ruder noch rumreißen.
Man sollte für eine bestimmete Zeit möglichst Sportarten vermeiden, die den Druck auf die Kniescheibe erhöhen (z.B. Radfahren) so wie viel sitzen (angewinkelte Knie), zunächst vermeiden!

Aber warten wir mal ab, was deine Orthopädin dazu sagt...

Geschrieben

Wie lange kein Fahrrad? Dachte, das wäre besser für knie als Joggen. Dann lieber Joggen und Inline Skates?

 

Vielleicht eine Bandage beim Sport?

 

Welche Übungen gibts da, die ich jetzt schon vorher machen sollte?

 

Danke nochmal.

Geschrieben

....wie gesagt, warten wir´s ab was die Orthopädin dazu sagt. Das ist erstmal eine Vermutung.
Ich würde halt zunächst alles vermeiden was den Druck auf die Kniescheibe verstärkt und das ist nunmal alles über dem 90° Winkel!
Übungen wird dir sicher deine Physio zeigen. Du könntest aber im Vorfeld bei Youtube unter "Vastus Medialis" suchen. So wie das hier: https://www.youtube.com/watch?v=EbWxfneisnw

 

Geschrieben

Du meinst kleinere Winkel als 90 Grad!? 😉 Wenn das bike richtig eingestellt ist, beträgt der Kniewinkel eh nicht weniger als 90 Grad. 😉

Danke nochmal.

Frohe Ostern.

Kommentare

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Gast
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    • Ioannis
      Hallo zusammen,   ich bin 31 Jahre alt und lebe seit meinem 11. Lebensjahr mit den Folgen einer unfallbedingten Hüftkopfnekrose. Seit nunmehr 20 Jahren kompensiere ich eine daraus resultierende Beinverkürzung und die entsprechende Fehlstatik.   In den letzten zwei Jahren hat sich meine Situation massiv verschlechtert: Ich leide unter chronischen Spannungskopfschmerzen sowie massiven Beschwerden in der gesamten Wirbelsäule (HWS, BWS und LWS).   Trotz zahlreicher Arztbesuche konnte für die Kopfschmerzen keine isolierte Ursache gefunden werden. Meine Vermutung ist mittlerweile sehr konkret: Eine aufsteigende kinetische Kette, verursacht durch die jahrelange Fehlstellung des Beckens und die mechanische Zerstörung des Hüftgelenks (sekundäre Coxarthrose). Mein Körper befindet sich in einem dauerhaften muskulären Schutzpanzer.   Ich ziehe nun eine Hüft-TEP in Erwägung, in der Hoffnung, die mechanische Ursache zu beheben, den Druck aus dem System zu nehmen und meine Statik zu normalisieren. Obwohl ich hier in München Zugang zu absoluten Spezialisten habe, plagt mich die Sorge:   Wie hoch ist die Chance, dass sich diese jahrelang manifestierten Verspannungsketten nach der OP wirklich lösen? Gibt es hier Betroffene, die in jungen Jahren eine TEP erhalten haben und bei denen sich dadurch auch die Probleme in Rücken und Nacken gebessert haben?   Ich habe große Angst vor einer Verschlechterung oder davor, dass der Eingriff keinen Einfluss auf die Kopfschmerzen hat. Ich freue mich sehr über eure Erfahrungen und Einschätzungen.   Liebe Grüße aus München!  
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    • annajule
      Also nur weil noch keiner geantwortet hat: Meine MS Klienten machen diese Übung zur Kräftigung der oberen Rückenmuskulatur mit einem elastischen Band. Arme gehen in die volle Streckung, Handflächen zeigen nach unten. In wie weit sich da etwas ändert, wenn die Diagnose Impingement Syndrom & HWS (HWS was?) ist, kann ich nicht sagen.    Gruss, Anna  

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