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Nicht verheilter Muskelfaserriss, Ideen zur Heilung?


Gast Anna

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Geschrieben

Hallo!

Ich habe einen Ärzte- und Behandlungsmarathon hinter mir und hoffe, dass vielleicht euer Schwarmwissen eine neue Idee hervorbringt, die mich weiterbringt.

Ich versuch mich kurz zu halten: Ich habe seit 2,5 Jahren lokale Schmerzen in meinem linken Oberschenkel. Ich habe kein Trauma oder ähnliches gehabt, lediglich den Abend zuvor Krafttraining ohne besondere Vorkommnisse. Am nächsten Tag einen krampfartigen Schmerz im linken Oberschenkel verspürt, der immer stärker wurde bei bestimmten Bewegungen.

Durch Physiotherapie (Massagen) wurde der „krampfartige Schmerz“ besser, sodass er sich wenig später auf das jetzig Niveau eingependelt hat: Starke Schmerzen bei bereits geringem Druck (oder bestimmte Bewegungen, Beinpositionen) auf eine Stelle des musculus vastus medialis nahe einer Muskelfaszie.

Jeder Arzt, Osteopath, Heilpraktiker, Heiler, etc. hatte eine andere Idee und Heilmethoden. Der letzte Arzt bei dem ich war, hatte die relativ eindeutige Idee, dass es sich tatsächlich um einem Muskelfaser- oder Bündelriss handelt, der ohne Trauma entstand und nicht ausheilen konnte, da diverse Therapien an dem Bein dies verhindert hätten. Im Ultraschall zeigte sich noch Flüssigkeit in dem Bereich. Zwei MRT-Untersuchungen zeigten ebenfalls Flüssigkeit in dem Bereich und gaben als Diagnose je Muskelfaser- und Bündelriss an.

Falls dies stimmt ist nun meine Frage – hatte jemand vielleicht ähnliches erlebt? Ein Muskelfaser- oder Bündelriss, der lange (über 2 Jahre) bestand und kann mir einen Tipp geben, wie nach so langer Zeit eine gut Therapiemöglichkeit besteht? Helfen bestimmte Medikamente, Salben, etc.?

Ich bin sehr verzweifelt und hoffe auch tolle neue Ideen!


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  • Beiträge

    • Gast Matze
      Kleine Korrektur: mit Fuß nach außen rotiert, meine ich Fußpitzen nach innen und Ferse nach außen rotiert.
    • bbgphysio
      Die Gefahr bei der Mobilisation der Kniescheibe ist daß die Nähte auf der Innenseiten und außenseiten wieder aufreißen. Absolut kontraindiziert ist aufjedenfall eine Mobilisation nach außen und innen. Sanftes Mobilisieren nach oben könnte möglich sein. Als Therapeut bin Ich da aber lieber etwas vorsichtig und würde 4-6 Wochen abwarten bis die Heilung fortgeschritten ist, da die Kniescheibe ja verbindung mit dem inneren und außen Band und Kapselapparat  hat. Eine Schwellung kann immer ein Hinweis sein daß etwas zu viel war. Also aus meiner Sicht wirklich vorsichtig in deinem Fall. Patellamobi sind eine wunderbare Technike aus der Manuellen Therapie für die Verbesserung der Kniegelenksbeugung, aber hier ist ja ein direkter eingriff gemacht. Am besten nochmal genau nachschauen was auf den OP bericht, Nachbehandlungsschema steht. Bei Unsicherheit lieber den Arzt anrufen. 
    • bbgphysio
      Guten Morgen, also nachdem beim Facharzt nicht auffälliges festgestellt wurde tippe Ich auf den N.genitfemorale und n.ilioinguinale. Typisch dafür sind Hodenschmerzen und Leistenschmerzen, da dieser hier entlangläuft. Der schmerzehafte punkt in der Leiste neben den Hoden ist eine Nervenaustrittsstelle. Das Problem lässt sich aber physio-osteopathisch behandeln. Wichtig ist ein Therapeut, eine Therapeutin der eine Ausbildung zur Manuellen Therapie hat und sich zusätzlich auch mit den Nerven auskennt. Die Nervenengstelle in der Leistengegend muss gelöst werden. Oder du gehst zu einem Osteopathen der sich aufjedenfall damit auskennt. Hast du auch brennen in den Hoden in der Leiste? Brennende Schmerzen im Gesäß scheinen auch von einem NErv zu kommen der vom sog. periformismuskel irritiert wird.    Gruß THomas    

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