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Moin zusammen,
ich brauche mal eine ehrliche Einschätzung bzw. Tipps zu meiner aktuellen Situation, da ich langsam nicht mehr weiter weiß.
Bei mir wurde eine Chondropathia patellae Grad 2 im Knie festgestellt. Zusätzlich habe ich ein extrem instabiles Sprunggelenk mit insgesamt 6 Bänderrissen in den letzten 4 Jahren. Dazu kommen eine verkürzte Achillessehne sowie weitere verkürzte Strukturen/Bänder in den Beinen.
Außerdem habe ich:
einen Senk-Spreiz-Knickfuß
gleichzeitig einen Hohlfuß
eine leichte X-Bein-Stellung
Aktuell bin ich deswegen in Physiotherapie. Mein Physio sagt im Prinzip hauptsächlich „dehnen“, allerdings fehlt mir ein klarer Plan bzw. eine sinnvolle Struktur aus:
Dehnung
Mobilität
Stabilität
Krafttraining
Wiedereinstieg ins Joggen/Fußball
Mein Ziel wäre es, Anfang Juni wieder Fußball spielen zu können – möglichst ohne Schmerzen und ohne dauerhaftes Tape.
Aktuell versuche ich wieder mit dem Joggen anzufangen:
3x pro Woche
jeweils ca. 25 Minuten
1 Minute Joggen bei 8 km/h
danach 2 Minuten Gehen bei 5 km/h
Laufkadenz beim Joggen liegt bei ca. 160–170
Problem dabei:
Meine Schienbeine machen extrem Probleme. Teilweise verhärten sie komplett und ich bekomme kleine „Bobbel“ bzw. Schwellungen unter der Haut. Knie, Wade und Schienbein wechseln sich mit den Beschwerden teilweise ab. Wenn ich mein aktuelles Laufprogramm mache, bin ich eigentlich dauerhaft knapp an der Belastungsgrenze.
Folgende Hilfsmittel habe ich:
Airex-Matte
Resistance Bands
Gym-Mitgliedschaft
Meine Fragen:
Können meine Fußfehlstellungen und die X-Bein-Stellung die Ursache für die anhaltenden Probleme sein?
Klingt das eher nach einer Überlastungskette durch die gesamte Beinachse?
Sollte ich aktuell überhaupt weiter joggen oder erstmal komplett auf Low-Impact-Ausdauer (Bike/Stairmaster/Crosstrainer) wechseln?
Welche Übungen wären bei dieser Kombination wirklich sinnvoll?
Macht eine professionelle Laufanalyse bzw. Einlagenversorgung Sinn?
Ich wäre echt dankbar über Erfahrungen oder Einschätzungen von Leuten mit ähnlichen Problemen oder physio-/sportmedizinischem Hintergrund.
Zusatz: Die Knieprobleme kamen nach meinem Urlaub im August, der erste Orthopäde hatte mir gesagt das ich eine verschobene Kniescheibe habe und daher die Schmerzen kommen, was aber eine Falsch Diagnose war. Die richtige Diagnose kam im Februar dann. Ich bin aktuell 21 und es ist meiner Meinung nach nicht nochmal das ich weder Joggen noch normal laufen kann. Leider finde ich in der Umgebung keinen Physio der mich ernst nimmt.
Hallo,
ich habe vor 27 Tagen Botox nach dem PREEMPT-Schema wegen chronischer Migräne bekommen (195 Einheiten). Seit ungefähr Tag 13–14 habe ich deutliche Beschwerden im Hals-/Nackenbereich entwickelt.
Symptome:
starke Steifigkeit/Zuggefühl im Nacken und oberen Rücken
Schmerzen/Druckgefühl
Überlastung führt oft zu deutlicher Verschlechterung („Blockade“/Schutzspannung)
ich muss viel liegen und den Kopf anlehnen/stützen
Wichtig:
keine Schluckstörungen
keine Atemnot
keine echte Kopfhalteschwäche mit Nach-vorne-Fallen des Kopfes
Ich versuche aktuell Pacing:
kleine Wege in der Wohnung
kurze Aktivitätseinheiten
dazwischen viel Entlastung
keine aggressiven Übungen
Meine Frage:
Kann man so eine Botox-assoziierte Nackenproblematik vorsichtig zuhause selbst angehen, ohne direkte Physiotherapie vor Ort?
Welche Bewegungen oder Übungen wären typischerweise sinnvoll, ohne die Schutzspannung weiter zu provozieren?
Ich habe Sorge, dass zu aggressive Physiotherapie mich eher verschlechtert.
danke
Ganz lieben Dank für die Ratschläge und die ausführliche Erklärungen. Das hilft mir weiter und beruhigt mich mit der Therapie auf dem richtigen Weg zu sein!
Alles Gute dir!
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