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Schleimbeutel Pes-anserinus


Gast Jenny

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Geschrieben

Hallo zusammen,

vor ein paar Wochen wurde eine Schleimbeutelentzündung im Knie (Schmerzen an der Innenseite) diagnostiziert, wohl als Überlastung vom Laufen, ich hatte es etwas übertrieben, keine Pausen etc.

Die akuten Probleme gingen dank Ibu und Diclo schnell weg. Ich hatte gewartet, bis ich keinerlei Probleme mehr hatte und bin dann wieder gelaufen. Schmerzen kamen dann direkt wieder, wenn auch nicht so stark. Seitdem krieg ich sie auch nicht weg, im Alltag schränkt es mich nicht allzu sehr ein, aber ich möchte wieder laufen, jedoch natürlich nicht riskieren, dass es chronisch wird.

Habt ihr einen Rat, was ich außer Laufpause und Diclo noch machen kann, um es weg zu bekommen und was ich dann zur Vorbeugung machen kann, damit es nicht wiederkommt? Kann man das pauschal sagen?

Vielen Dank vorab.

Jenny


Geschrieben

Morgen Jenny! 

Also Ich könnte mir auch noch eine Ansatzreizungen am sog. Pes anserinus vorstellen. Das ist ein Bereich an dem viele Sehnen der Oberschenkel Muskulatur zusammenkommen und in der Knochenhaut verankert sind. Wenn es nicht mehr akut ist würde Ich ehrlich gesagt keine Entzündungsmittel mehr nehmen und nicht kühlen falls du immer noch kühlst. Dies Schränkt nämlich den Stoffwechsel ein, was aber wichtig ist für die Wundheilung. Am Pes. Ans selbst würde Ich  lversuchen die Durchblutung zu Förden in dem du den schmerzhaften Bereich massierst. Wir nennen diese spezielle Massage Friktionen. Ca. 5 Minuten. Ruhig etwas kräftiger und schneller um den Stoffwechsel auch anzukurbeln. Es kann schmerzhaft sein, aber nicht so dass du dir die Zunge  abbeißt ?. Jeden 2., 3.tag. Auserdem sollte sich unbedingt das Kreuz-Darm-bein Gelenk angeschaut werden, das ISG. Eine ISG-Blockade kann ebenfalls zu reizzuständen am Ansatz führen. Das sollte sich aber dann ein Physiotherapeut anschauen. 

L.g.

Geschrieben

Ich danke dir. Das werde ich mal versuchen. Zu einem Physiotherapeuten wollte ich auf jeden Fall eh noch mal, aber da muss ich erstmal nen Termin kriegen. Vielen Dank!

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast gasthws
      Guten Tag,    ich bin vor gut 7 Jahren eines morgens mit einer extremen HWS-Blockade aufgewacht. Bewegungseinschränkung nach links so stark, dass allein ein paar Grad drehen in die Richtung nicht möglich waren. Da ich dachte es wäre ein steifer Nacken natürlich erwartet, dass es weggeht. Ging es nicht.  Röntgen und MRT damals unaufällig (C6C7 Bandscheibenwölbung ohne Auswirkungen auf Nerv o. Ä.). Steilstellung der HWS, die ich vermute akut war, da bei einem späteren Röntgen diese nicht mehr aufgetreten ist.    Bis heute habe ich tägliche Verspannungen auf der linken Nackenseite und das Gefühl, dass mein ganzer Körper nach rechts rotiert ist. Im oberen Rücken ist direkt neben dem rechten Schulterblatt zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule eine dauerhaftes Steifigkeitsgefühl.   Ich mache seit Jahren Kraftsport, bin nicht übergewichtig, laufe regelmäßig.  Sobald ich den Kopf nach vorne über beuge ist das gesamte Verspannungsgefühl im Nacken weg. Der Kopf fühlt sich oft schwer an, wobei Instabilitäten ausgeschlossen wurden. Mein Nacken ist muskulär sehr stark. Direkte Nackenübungen erzeugen stärkere Verspannungen bis hin zu brennenden Schmerzen.    Kurz vor der Verspannung hatte ich mich im rechten ISG verletzt beim Kniebeugen (Überlastung und zu weiter vorgelehnt). Das rechte ISG fühlt sich bis heute komprimiert an.  Im Liegen keine Beschwerden. Abstützen der Arme auf dem Schreibtisch lindert auch die Beschwerden. Vorgebeugt sitzen oder Planks auch für den Moment.   Rückenschmerzen regelmäßig, aber diffus, kompletter rechter Erector Spinae trotz guter Kraftwerte im Rücken. Es ist zum verzweifeln, da ich erst Ende 20 bin und täglich damit kämpfe sobald ich das Bett verlasse.    Ich würde mich über jeden Input freuen.    -CMD Diagnose negativ -Instabilität negativ -MRT/Röntgen unauffällig -sportlich -jung -HWS kräftig   Letzte Vermutung eines Orthopäden war ISG und globales Problem.  Bin für jeden Input dankbar!
    • MathiasBerlin
      Hallo Matze, wenn du bei der Dehnung die Fußspitze nach innen drehst, spannst du vor allem den äußeren Hamstring-Anteil (Biceps femoris) stärker an. Deshalb fühlt sich die Dehnung dann deutlich intensiver an. Ja, verkürzte Hamstrings können auch andere Probleme begünstigen: Spannung im Hüftbeuger oder den Adduktoren Zug auf das Becken, dadurch evtl. Schmerzen im unteren Rücken / oberhalb des Beckenkamms Wichtig: lieber sanft und länger dehnen, nicht maximal „reinziehen“, sonst reagiert der Muskel eher mit noch mehr Spannung. Viele Grüße 🙂
    • Gast Sandra
      Hallo, in meiner Praxis haben wir uns vor 2 Jahren für die Geräte der Firma FREI entschieden. Es gibt verschiedene Modelle. Die computergesteuerten Factum-Geräte sind wirklich empfehlenswert. Sie arbeiten konzentrisch-konzentrisch, d.h. es werden immer Agonist und Antagonist gleichzeitig trainiert. Dies spart nicht nur an der Geräteanzahl im Raum, sondern auch Trainingzeit der Patienten bzw. Kunden. Infos unter www.frei-ag.de Fröhliche Grüße Sandra 

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