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Einhorn97

plötzlicher nächtlicher Rückenschmerz

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Hallo :)

Ich hab einen neuen Patienten (Anfang 40) der seit einer Woche nachts aufwacht mit plötzlich einschießend krampfenden Rückenschmerzen.. tagsüber sind die Schmerzen dann nur noch leicht vorhanden

Ausserdem hat er eine leichte Skoliose und Kyphose..

Hat jemand eine Ahnung was das sein könnte und welche Maßnahmen sinnvoll sind..?

DANKE!!!

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Hallo Einhorn! Für mich kommen da zwei Ursachen in Frage. 

1. eine Hypertone Rückenmuskulatur evtl.mit Triggerpunkten. Unser Bindegewebe zieht sich in der Nacht um 10 Prozent zusammen. Hat jemand sowieso schon Verspannungen im Rücken, die Gefäße (kleine Kapillare) komprimieren, kann es Nachts dann vermehrt zu Krämpfen führen. 

2.Blockaden. 

Sitzt ein oder mehrere Wirbel nicht da wo sie sein sollen reagiert der Körper mit einer reflektorischen Muskeltonuserhöhung was sich häufig als Krampf, als Hexenschuss äußert. 

Eine reflektorische Verkrampfung kann zwar auch bei einer Instabilität der LWS vorkommen(gerade nachts wenn das Gewebe eh erschlafft ist wäre dies plausibel) aber eine Instabilität entsteht außer durch einem Trauma nicht innerhalb einer woche. Auch nach der Trinkmenge könnte man den Pat.mal fragen.

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...eine schlechte Matratze wäre naheliegend ☝️

Wenn ich schon Rückenprobleme habe und sich im Liegen verstärken, dann ist es sehr wichtig, dass ich schon mal eine vernünftige Matratze habe. Am besten eine Zonenmatratze und/oder einen Lattenrost, den man individuell an meine Beschwerden anpassen kann (Härtegrade).
Ansonsten würde ich zunächst, durch eine intensive Massage, Wärmebehandlung und evtl. Elektrotherapie versuchen, die verhärteten Rückenmuskeln zu bearbeiten. Sollte diese Maßnahmen nicht fruchten, würde ich den Patienten empfehlen sich eine Verordnung mit Manueller Therapie zu besorgen. Es könnte nämlich auch sein, dass Blockaden einzelner Facetten eine nächtliche Entspannung der Muskulatur verhindern und reflektorisch gegenspannen!

...oh, wir sind uns ja fast einig Thomas ? Ich wusste nicht, dass du am schreiben warst. Na dann passts ja. ?

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Guest
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    • Guest TAMARA
      By Guest TAMARA
      Hallo , meine Illusakralgelenke Schmerzen immer mehr. Hatte 2016 LWS-Versteifung, da linkes Bein beteiliegt war. Immer noch Schmerzen im Rücken; Schwäche im linken Bein und Taubheitsgefühle bestehen immer noch leicht. Dazu HWS-Überstreckung mit oft sehr starken Nackenschmerzen, gelegentlich mit Übelkeit und/oder Taumel. Dazu kommt seit Jahrzehnten eine Fibromyalgie (anerkannt 2006 durch Rheumatologen). 
      Kann das alles zusammen hängen, mal abgesehen von der FM? Was könnte mir helfen? 
       
    • By PhysioWissen
      Deutung und Verständnis von Schmerz ist die Grundlage für fast 80% der physikalischen Therapien, denn nur wenige Krankheitsbilder verlaufen komplett schmerzfrei. Ist kausal gesehen der Schmerz natürlich absolute Alarmsituation im Körper, so kann er oft auch als Vorwarnzeichen oder sogar Therapieanstoß gesehen werden. Grund genug sich mit diesem Thema einmal näher auseinanderzusetzen.
      Definition Schmerz
      Schmerz ist eine subjektive Empfindung, die durch einen effektiven oder drohenden Gewebsschaden ausgelöst wird. Die tatsächliche Wahrnehmung ist abhängig von der genetisch festgelegten Neuromatrix (Reizbarkeitsmuster) des Einzelnen, das heißt wie schnell der Einzelne gegenüber dem Schmerzreiz sensibilisiert.
      Von der Schmerz-Lokalisation auf die Quelle schließen
      Schmerz wird von Patienten individuell und höchst unterschiedlich angegeben. Sehr deutig ist die Unterscheidung zwischen Lokalem Schmerz (Patient kann genaue Lokalisation anzeigen) und den oft diffusen ausstrahlenden Schmerzen. a) lokal b1) nicht lokal - fortgeleitet (referred pain) - Auswirkungen über das gesamte betroffene Dermatom - Aufgrund Läsionen nicht neuraler Strukturen - führt zu nicht neuropathischem Schmerz b2) nicht lokal - projeziert (projected pain) - Auswirkungen über das gesamte betroffene Dynatom - Aufgrund Läsionen neuraler Strukturen - führt zu neuropathischem Schmerz mit Chronifizierungsneigung
      => Reize für Nozizeptoren (Schmerzrezeptoren)
      Nozizeptoren (Schmerzrezeptoren) können auf die verschiedensten Reize reagieren. Für die Schmerzphysiologie unterscheidet man unter 3 Hauptgruppen der Reize: chemisch => endogen Noxen (zb. Harnstoff) => exogene Noxen (zb. Alkohol) thermisch => Wärme => Kälte thermomechanisch (mechano heat nociceptures) mechanisch => Druck => Zug Verteilung: in der Peripherie befinden sich die meisten Nozizeptoren in der Haut >> Gelenk >> Muskel (daher werden Reizungen der Haut am schnellsten und deutlichsten visualisiert)
      afferente Schmerzleitung
      Haut / Gelenk / Muskel (Reiz - Stimulus) | Aktionspotential (Transduktion des Reizes in el. Impulse) | Afferente Bahn (Transmission des Reizes) | Spinalganglion (Reizleitung und evtl. Neuropeptidfreisetzung (Substanz-P und CGRP) )
      => Schmerzfaserarten
      A-Delta Fasern (schnellleitend) reagieren vorwiegend auf thermische oder mechanische Reize C-Fasern (langsamleitend) reagieren vorwiegend auf chemische Reize Praktisch bedeutet das, dass Reize wie extreme Temperaturen (Herdplatte oder extreme Läsionen (Verletzungen der Haut) sofort über A-Delta Fasern geleitet werden und dies auch zu sofortiger Reaktion führt. C-Fasern dagegen werden erst durch chemische Reize aktiviert. Diese führen zur Schmerzsensibilisierung aufgrund chemischer Substanzen, wie zum Beispiel die Neurotransmitter, deren Ausschüttung von den Spinalganglien initiiert wird (siehe Schmerzsensation).
      Schmerzverschaltung im Rückenmark
      Das Hinterhorn des Rückenmarks wird in Lamina aufgeteilt. Für die Verschaltung von Schmerzreizen sind Lamina I (direkt am Eintritt des peripheren Nerv in die Substatia grisea) und die Lamina V (am Übertritt des Hinterhorns in den RM-Corpus) interessant. Lamina I: direkte monosynapische Verschaltung thermomechanischer Aktionspotentiale, die über A-Delta (schnell) Fasern geleitet werden. Eintreffende Impulse werden also 1:1 auf aufsteigende RM-Bahnen verschaltet und können sofort über die Neuromatrix wahrgenommen werden. Durch die direkte Verschaltung ist es problemlos möglich den Schmerz genau zu lokalisieren (zb.bei einem akuten Trauma). Bsp. bei Berührung einer heißen Herdplatte wird ein Wärmereiz sofort als Schmerz wahrgenommen und es kommt zu einer prompten Reaktion. Lamina V: polysynaptische Verschaltung von C-Fasern (langsam, meist chemisch) geleiteten Reizen an WDR-Interneuronen („wide dynamic range“) im Rückenmark. Erst nach einer Reizsummation werden diese von der Neuromatrix wahrgenommen.
      Entstehung der reaktiven Entzündung
      Neurotransmitter - Ausschüttung durch Impulsleitung durch Spinalganglion: => Schmerz (Dolor) als Initiator => Ausschüttung von CGRP und Substan P CGRP: stimuliert Ateriolen => Hyperämie (Rubor) => Hyperthermie (Calor) Substanz-P: stimuliert Venolen => erhöht Gefäßdurchlässigkeit (Tumor) Es kommt zu den typischen Entzündungszeichen => Dolor (ursächlich) + Calor (ateriell) + Rubor (ateriell) + Tumor (venös) => Functio Laesa (resultativ) => Schmerzsensationen In der Übersicht wird deutlich, dass jede Läsion, egal ob drohend oder effektiv zu einem lokalen Sofortschmerz führt. Ob dieser Wahrgenommen wird ist individuell und richtet sich nach der Art der Läsion und der individuellen Reizschwelle (siehe auch: neurogene Entzündung) Unterschiede zeigen sich erst im weiteren Verlauf. Während drohende Läsionen keine weiteren Symptome zeigen, führen effektive Läsionen über Neurotransmitterausschüttungen zu fortgeleiteten Schmerzen (referred pain), der sich als diffuser Nachschmerz äußert.

      Periphere Sensibilisierung
      Anpassung der Neuromatrix, wobei ein gleicher adäquater Reiz zu einer deutlicheren Wahrnehmung führt => mehr Schmerz => thermisch (Schmerzlinderung durch kühlen, da Inhibition der C-Fasern) => bei effektiven Läsionen führt bereits die 37° Körpertemperatur zur Reizung der Thermoceptoren => Ruheschmerz => mechanisch (Zuschaltung von „silent nociceptures“ - stille Noziceptoren) => mehr Rezeptoren => Reizsummation schneller erreicht => frühere/schnellere Wahrnehmung
      Neurogene Entzündung: Nicht jeder Schmerzreiz wird letztlich effektiv wahrgenommen. Zum Beispiel können traumatische oder degenerative Sehnenabrisse (zu wenig Nocizeptoren => <5Hz) ohne Schmerz ablaufen (Reizsummation nicht erreicht[/b]. Nichts desto trotz wird vom Spinalganglion die Neurotransmitter zur chronischen Schmerzentstehung ausgeschüttet (Substanz-P und CGRP). => kein Sofortschmerz aber Nachschmerz Zentrale Sensibilisierung: Bei zentralen Neuronen wird die Reizschwelle herabgesetzt und auch mechanische Reize benachbarter Strukturen werden (diffus) der gleichen effektiven Läsion zugeordnet => Ausbreitung der rezeptiven Felder => Allodynie (= erhöhte mechanische Empfindlichkeit außerhalb der Läsion) => ursprüngliche Läsion löst weitere entfernte Schmerzen aus (mechanische Therapie Kontraindiziert!) Referred Pain: RP kann durch jegliche neural versorgte Strukturen ausgelöst werden (zb. Gelenke, Muskeln, Bursae, Haut, Periost, ..) - jedoch keine Nervenschädigung(!) => kein neuropathischer Schmerz proximale Strukturen > distale Strukturen tiefe Strukturen > oberflächliche Strukturen => nach distal im gleichen Dermatom ausstrahlender diffuser, brennender, langsam auftretender Schmerz Projected Pain: PP ist ein durch Nervenläsionen entstehender, nicht an Dermatom-Grenzen haltender, auch nach proximal austrahlender und deutlich diffuserer Schmerz (im Dynatom verlaufend). => neuopathischer Schmerz Copyright: © freshidea - Fotolia.com
    • Guest Fabian
      By Guest Fabian
      Guten Tag, 
      Ich bin m20 und betreibe seit 3 Jahren naturales Bodybuilding. Ich hatte in meiner Karriere bis jetzt nur wenige kleine Verletzungen, die allerdings schnell wieder ausgegbessert werden konnten. Seit ca. Oktober hatte ich plötzlich Rückenschmerzen im oberen und unteren Rücken. Ich besuchte meinen Hausarzt, welcher mir versicherte, dass mein Erector Spinae zu schwach sei. Danach began ich diesen spezifisch zu trainieren und die Schmerzen sind (fast) eliminiert. Was allerdings noch besorgniserregend ist, ist eine Sensibilitätsstörung im Oberen Rücken nahe des Schulterblattes. Diese fühlt sich an, als würde mich etwas konstant berühren. Allerdings tritt diese nur in bestimmten Situationen auf z.B. beim Zähne putzen, schreiben...
      Ich vermute, dass es eine Fasziendistorison sein könnte. Die Störungen sind allerdings trotz Schröpfen der entsprechenden Region immer noch vorhanden. Hätten sie einen anderen Vorschlag? Möglicherweise auch eine Idee für weitere Schritte?
      Ich danke ihnen für die Antwort!
    • By Maik Hartmann
      Hallo und einen schönen guten Abend!
      Ich habe die Hoffnung, dass hier irgendjemand eventuell weiterhelfen kann oder mit ein paar Tipps aufwarten kann.
      Meine Freundin leidet seit Jahren an Gelenk- und Wirbelschmerzen. Diese Schmerzen sind zu jeder Zeit vorhanden, mal schlimmer, mal weniger schlimm, manchmal leider sehr schlimm.
      Diese Schmerzen betreffen so ziemlich alle Gelenke in ihrem Körper. Die Gelenke und Wirbel verschieben sich - gefühlt nur um einen Millimeter - und verursachen dadurch teilweise sehr starke Schmerzen. Wirbel verschieben sich in alle Richtungen, teilweise auch nach "innen". Wenn sie sich dann zufällig richtig bewegt, springen diese mit einem lauten Knacken wieder rein. Das gleiche gilt für die Gelenke. Was viele mit ihren Fingern machen, "kann" sie mit ihrem ganzen Körper. Angefangen bei den Füßen (Zehen, Knöchel) bis hoch zum Genick. Teilweise verhaken sich die Wirbel auch, vor allem wenn es sich im Genick verhakt, hat sie sehr starke Schmerzen.
      Die Gelenke springen, z.B wenn man sich aus Versehen (:x) auf ihre Hand setzt raus und in nächstem Moment wieder rein.
      Sie war wohl auch vor einiger Zeit bei vielen Ärzten, nur konnte sich keiner von denen einen Reim darauf machen.
      Die Frage ist wohl leider etwas unspezifisch, aber vielleicht weiss von euch jemand worum es sich hier handeln könnte und kann einen Arzt/Phsyio/Osteo im Raum München empfehlen..
      Viele hoffnungsvolle Grüße,
      Maik
      Kann leider den Beitrag nicht mehr bearbeiten.
      Folgendes wäre eventuell noch hilfreich.
      Sie hat eine Fehlstellung der Wirbelsäule und akuten Eisenmangel (die Schmerzen hatte sie aber vorher schon). Der Eisenmangel wird mit Ferosanol behandelt.
    • By Sebastian
      Liebe Kolleginnen und Kollegen,
      ich habe mal wieder ein Frage bzgl. eines Patienten:
      männlich, 54 Jahre, von Beruf Chemiefacharbeiter, seit ca. 1 Jahr stechender Schmerz in der rechten Leiste mit Ausstrahlung bis zur Mitte des Oberschenkels
      Dies lässt sich durch Hüftflexion über 90° mit leichter Add auslösen/provozieren
      von ärztlicher Seite wurde röntgenologisch eine leichte Coxarthrose bds. festgestellt
      Endgefühl bei Hüftflexion ist weichelastisch, da Weichteilstop Bauch- Oberschenkel, kein Kraftverlust, keine Fraktur in der Vorgeschichte, keine Osteoporose bekannt, keine Bewegungseinschränkung, Meniskusglättung 2011 allerdings am linken Knie
      Traktion, Oszillieren, Walken, Dehnung -> erbringen keine Besserung
      Was kann das denn sein? Ich bin etwas ratlos.
      Über die Kraft- und Bewegungstestung habe ich die Muskulatur ausgeschlossen, NPP wurde bisher noch nicht untersucht (-> SLR aktiv und passiv sind aber auch o.B.), auch ein Leistenbruch wurde von ärztlicher Seite bereits ausgeschlossen.
      Wenn die PT-Behandlung keine Besserung erbringt, soll er zum Chirurgen gehen, so seine eigene Aussage.
  • Beiträge

    • Servus zusammen,  bin angehender Physiotherapeut aus Augsburg.  Bin gespannt über den Austausch hier!
    • Hallo zusammen, Es freut mich sehr in dieser Community Informationen und Hilfe bei Fragen bekommen zu können. Der Eintrag dient dem Herunterladen von Dokumenten. Einen schönen Abend noch! Liebe Grüße
    • ...so wie es aussieht, ist dieser Schlüssel mit keinem in der Liste für Lang-Heil. verknüpft, bzw. nicht aufgeführt. Meistens haben diese Sonder-Schlüssel einen Buchstaben davor! Ich würde mich bei meiner KK genauer informieren bzw. einen Antrag stellen!

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