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Hängematte für den Hals zur Traktion, Dekompression!?


Bud Hill

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Geschrieben

Hallo Bud! Wenn es Jemanden gut tut, dann soll er es ausprobieren. Wir Therapeuten integrieren ja auch ab und zu HWS Traktionen in der Therapie.  Nur werden neue Geräte oft als Wundermittel hier für diverse Schmerzen im Halsbereich verkauft. Das Gerät kann zb. Keine Verspannungen lösen, die oft Ursache für Nackenbeschwerden sind. Es sollte untersucht werden ob die chronischen Nackenbeschwerden vielleicht von einer HWS Instabilität kommen, dann wäre dieses Gerät sowieso kontraindiziert. Stecken hinter Nackenbeschwerden zb. Arthrose oder Bandscheibenproblematiken dann kann ein ziehen am Hals durchaus für Entlastung sorgen. Das Problem an dem Gerät sehe Ich aber in der Dauerzuganwendung. Da sollen die Leute ja Schonmal länger, vielleicht sogar 10minuten in Traktionsstellung liegen. Der Unterschied zu dem was wir Physios machen ist dass wir sog. Intermetierende Traktionen machen, also kurzer, leichter Zug und dann wieder kein Zug im Wechsel. Nach dieser Anwendung sollte die HWS auch immer stabilisiert werden durch spezielle Übungen. In der Therapie gibt dann der Therapeut zb.widerstand am Kopf. Ein mehrere Minuten langer  Zug an der HWS und eine Anwendung dieser Vorrichtung mehrere Wochen kann demnach zu einer Instabilität der HWS führen   Da die Bandstrukturen gedehnt werden und ausleihern. Dadurch kann es erst recht zu chronischen HWS Problemen und Folgeerscheinungen wie Schwindel,Kopfschmerzen, Tinnitus und HWS Schmerzen führen. Auch das Arthrosiko steigt. Dies sollte kritisch betrachtet werden. Niemand der das Gerät kauft wird wissen dass es wichtig ist danach seinen Hals wieder zu stabilisieren. Auch gibt  es zu dem Gerät noch keine Langzeitstudien.

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Gast
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  • Beiträge

    • japanworm
      Also heute, 3 Tage nach Behandlung, geht's mir immer noch schlechter als am Tag der "Zerrung" selbst. Die Physiotherapeutin hat heute ihren Chef dazu geholt, für mich eigentlich auch ein Schuldeingeständnis, dass ihre Behandlung einfach zu viel war und alles nur verschlimmert hat ... ich muss damit jetzt leben. Ich konnte vor 4 Tagen bereits wieder schmerzfrei Treppen gehen und einen kurzen Spaziergang machen während jetzt wieder alles wehtut. Die Zeit hat getickt, das hat mich jetzt um mind. 7 Tage zurückgeworfen und ich muss meinen Flug zu einem Tanzfestival jetzt absagen, was ich ohne die Behandlung nicht hätte machen müssen ...   Der Chef meinte, es handelt sich wohl eher um einen (leichten) Riss ....    Heute is Tag 11-12 seit der Verletzung.
    • Ioannis
      Hi Gianni, danke für die Rückmeldung.   Ich habe bereits eine Einlage im Schuh, die die Beinlängendifferenz ausgleicht. Auch darüber hinaus habe ich schon vieles probiert: Physiotherapie, Wärmebehandlungen sowie moderaten Ausdauersport und Krafttraining.   Das Ganze geht bei mir ja schon seit 20 Jahren so, und eigentlich bin ich mit der Hüfte immer sehr gut klargekommen. Das eigentliche Problem ist aber, dass mich seit zwei Jahren massive Kopfschmerzen in den Wahnsinn treiben, die ich davor nie hatte.   Meine rechte Hüfte ist kaputt und ich vermute stark, dass mein Körper das mittlerweile bis hoch zum linken Kiefer kompensiert, da ich dort auch eine Blockade und diese ständigen Spannungskopfschmerzen habe.   Ich habe es vor Kurzem sechs Wochen lang mit Sport probiert, was anfangs auch gut lief. Aber ich merke einfach, dass ich an etlichen Stellen Verspannungen kriege – wahrscheinlich durch die ständige Fehlstellung und das Kompensieren, obwohl ich wirklich nur leicht trainiert habe.   Ich werde jetzt erst mal eine orthopädische Reha machen und ziehe danach eine Hüft-TEP nach der AMIS-Methode ernsthaft in Erwägung, um die Ursache endlich anzugehen. Angst habe ich trotzdem und Unsicherheit!    Vielen Dank und liebe Grüße
    • japanworm
      Danke für die Rückmeldung. Ja, es ist auch ein Plattfuß, der da mit reinspielt. Ich versuche jetzt gezielt die Beinmuskulatur aufzubauen. Die Kniescheiben sind tatsächlich beide zu beweglich.   Mir wurde jetzt von mehreren Stellen zu Einlagen geraten, um wenigstens eins der mechanischen Probleme sofort in den Griff zu bekommen. Natürlich möchte ich trotzdem Übungen mit dem Fußbett machen. Da hatte der Pyhsio auch bei beiden Füßen einen Triggerpunkt gezeigt, der seh wehtut....   Ich hoffe, dass das dann wirklich was bringt.

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