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Pat. Mit auffällig starken Schmerzen nach "physio"


Gast Markus

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Geschrieben

Guten Tag, ich hätte eine Frage an die Fachleute. 

Ich selbst bin pflegefachkraft und habe eine pat. In jüngerem Alter, Ende 30.

Diese leidet neben verschiedenen Erkrankungen auch häufig unter starken Schmerzen im Rücken mmn. Bedingt durch wenig Bewegung und viel Liegen und Sitzen. 

 

Nun hat eine Bekannte der pat. Von einem super Physiotherapeuten erzählt der privat Hausbesuche macht und richtig gut arbeitet. 

 

Ich war hier schon skeptisch aber des Patienten wille ist sein Himmelreich. 

 

Gestern erhielt die pat. Dann eine Massage. Unter anderem wollte der Therapeut sich um ihren (von der pat als eigendiagnose gestellten) tennisarm kümmern. 

 

Ende vom Lied, großflächiges hämatom oberhalb des Ellenbogen Gelenkes durch Ausübung von Druck in das Gelenk hinein (hilft gegen den "tennisarm" laut physio) 

Dazu starke Schmerzen (8 von 10 nach Selbsteinschätzung der pat) im sakralbereich. Stark Berührungs empfindlich. Selbst leichtes streichen über die Stelle führt dazu dass die Patientin der Berührung ausweicht und Schmerzen äußert. 

Die Schmerzen werden als Druck und brennen beschrieben. 

 

Dazu kommt das sie den Kopf nicht mehr nach links drehen kann. Der muskel ist auffällig verkrampft links im Nacken. 

 

Nun habe ich zweierlei Fragen, zum einen kann das tatsächlich das Ergebnisse einer korrekten physio therapeutischen Behandlung sein? Mich würde das eher wundern zumal gerade diese beiden Stellen so auffällig sind. Für mich wirkt der sakralbereich eher als wäre dort eine Stauchung passiert und die Schulter als wäre durch Überspannung ein Krampf entstanden aber ich habe dazu zu wenig Einblick in die Arbeit der physio. 

Zweite Frage, was kann ich jetzt sinnvoll tun um eine Schmerz Linderung zu erreichen? Klassische Entzündungs Zeichen liegen keine vor. Ich würde vorsichtig mit Wärme rangehen im speziellen an der Schulter um alles etwas zu entspannen im sakralbereich bin ich überfragt. Und natürlich Arzt hinzuziehen wenn keine Besserung Eintritt. 

 

Hämatome sind übrigens keine sichtbar


Geschrieben

Servus Markus,
da hatte wohl jemand kein Gefühl in den Fingern xD. Es kommt schon mal vor, dass Patienten nach einer Behandlung Schmerzen und auch Hämatome bekommen, das sage ich aber meistens dazu (wenn ich daran denke 9_9).
Das ist oft von 2 Faktoren abhängig.
1. Der Patient nimmt Blutverdünner/Cortison, neigt zu Blutungen (Bluter) oder hat ein sehr schwaches Bindegewebe.
2. Der Therapeut hat punktuell gearbeitet (Friktionen oder Triggerpunkte usw....)
Ich würde jetzt aber nichts überstürzen und ein paar Tage das ganze ruhen lassen. Evtl. mit einer Diclo- oder Ibusalbe oder mit Franzbranntwein, die betroffenen Stellen einreiben. Man muss auch bedenken, dass öfter mal nach Massagen, vor allem wenn man schon länger keine bekommen hat, auch ein Muskelkater dazu kommen kann! Das sollte aber nach ein paar Behandlungen nachlassen und man fühlt sich nur noch GUT!!!

Gruß, Gianni

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast Daggi
      Hallo, ich habe vor 27 Tagen Botox nach dem PREEMPT-Schema wegen chronischer Migräne bekommen (195 Einheiten). Seit ungefähr Tag 13–14 habe ich deutliche Beschwerden im Hals-/Nackenbereich entwickelt.   Symptome: starke Steifigkeit/Zuggefühl im Nacken und oberen Rücken Schmerzen/Druckgefühl Überlastung führt oft zu deutlicher Verschlechterung („Blockade“/Schutzspannung) ich muss viel liegen und den Kopf anlehnen/stützen   Wichtig: keine Schluckstörungen keine Atemnot keine echte Kopfhalteschwäche mit Nach-vorne-Fallen des Kopfes   Ich versuche aktuell Pacing: kleine Wege in der Wohnung kurze Aktivitätseinheiten dazwischen viel Entlastung keine aggressiven Übungen Meine Frage: Kann man so eine Botox-assoziierte Nackenproblematik vorsichtig zuhause selbst angehen, ohne direkte Physiotherapie vor Ort? Welche Bewegungen oder Übungen wären typischerweise sinnvoll, ohne die Schutzspannung weiter zu provozieren? Ich habe Sorge, dass zu aggressive Physiotherapie mich eher verschlechtert.   danke
    • Gast Marilu
      Ganz lieben Dank für die Ratschläge und die ausführliche Erklärungen. Das hilft mir weiter und beruhigt mich mit der Therapie auf dem richtigen Weg zu sein!    Alles Gute dir! 
    • bbgphysio
      Guten Morgen, Ich hab nicht alles detailiert gelesen. Aber nur mal vorweg. Ein stich in der Muskulatur ist eigentlich fast immer ein Muskelfaserriss. Das heimtückische ist daß man bei normalen und kontrollierten Bewegungen keinen Schmerz verspürt. Dann denktk man, super Ich kann wieder Sport machen und plötzlich gibts wieder einen Stich. Leider musst du Geduld haben auch wenn es schwer fällt.Ich habe Breakdance gemacht und hatte das selbe Problem. Holte mir einen Muskelfaserriss der Hamstrings. Ein Muskelfaserriss dauert leider i.d.R. 2-3 Monate. Man kann aber trotzdem übungen machen angepasst an die Heilungsphase. Eleektrotherapie zur Unterstützung ist aufjedenfall gut. Ich weis das ist lästig. Aber  es muss heilen und um so länger da den muskel nicht überstrapazierst desto besser. Übungen ja auch mit leichter kräftigung später dann mit mehr intensität aber immer angepasst. 

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