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Oberkörperfrei bei Behandlung am Nacken


Gast MalinG

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Geschrieben

Hallo zusammen, 

ich habe mir vor kurzem einen Nerv im Nacken entzündet und war deswegen bei der Physio.

Ich hatte so etwas schon einmal, hier konnte ich meinen BH anlassen. Der Physiotherapeut hat ihn mir einfach auf gemacht wenn es für die Behandlung nötig war und fertig.

Diesmal war ich bei einem anderen Therapeuten und hier musste ich den BH komplett auslassen für die gesamte Dauer. Dabei habe ich mich sehr unwohl gefühlt insbesondere weil ich fast die ganze Zeit auf dem Rücken lag.

Daher meine Frage, ist das so normal und übertreibe ich?

Ich würde den BH eigentlich sehr gerne anlassen solange es für die Behandlung nicht stört. Ich weiß aber nicht ob ich den Therapeuten einfach darauf ansprechen kann.

Danke schon einmal für eure Antworten!


Geschrieben

Hallo, danke für deinen Beitrag. Hier stoßen 2 Interessen aufeinander. Zum einen die Freiheit der Therapie und zum anderen die Intimsphäre des Patienten oder hier der Patientin. In unserer Ausbildung werden u.a. Dinge gelehrt wie "Keine Diagnose durch die Hose" - heißt, man sollte den Patienten immer so weit wie möglich entkleidet vor sich haben, um auch entferntere Ursachen sehen und diagnostizieren zu können. Der BH ist da keine Ausnahme und auch wenn Sie es schonmal hatten, kann die Ursache jetzt woanders liegen (vielleicht eine Blockierung im Rücken, Beckenschiefstand usw.). Sobald der Befund abgeschlossen ist, wäre es aber durchaus sinnvoll, Sie mit einer Decke oder Laken zuzudecken, dann ist es für Sie angenehmer und man kann als Therapeut dennoch frei arbeiten. 

Bitte sprechen Sie Ihre Therapeutin beim nächsten mal einfach drauf an - war sicher nur eine kurze Gedankenlosigkeit und löst sich sicher sehr einfach :)

Gute Besserung! 

Geschrieben

Hallo,

gebe ich dem Chef ganz Recht.
Man muss beide Seiten sehen, ich würde dir aber empfehlen - das bezieht sich nicht nur auf die Physiotherapie - wenn dir etwas nicht gefällt sprich es an.
Der Ton macht die Musik & Fragen kostet nichts. Bevor du da die ganze Zeit liegst und dir alles unangenehm ist lieber mal drauf angesprochen.
Für uns ist das schon normal, dass man das auch mal übersieht, für uns sind Dinge normal die man im normalen Alltag so nie machen würde.
Z.b. mal fix den BH öffnen oder die Hose runterziehen (lassen) etc.
Ich lege meist das Handtuch drauf, sodass ich ran kann aber auch die Intimsphäre geschützt ist.
Es gibt jedoch auch das komplette Gegenteil - man möchte das gleiche wie sonst auch immer machen, plötzlich steht die Patientin oben ohne vor dir...:D 

Daher sprich es an und dann sollte sich das alles gleich wieder geklärt haben.

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Gast
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  • Beiträge

    • salkin21
      Moin zusammen,   ich brauche mal eine ehrliche Einschätzung bzw. Tipps zu meiner aktuellen Situation, da ich langsam nicht mehr weiter weiß. Bei mir wurde eine Chondropathia patellae Grad 2 im Knie festgestellt. Zusätzlich habe ich ein extrem instabiles Sprunggelenk mit insgesamt 6 Bänderrissen in den letzten 4 Jahren. Dazu kommen eine verkürzte Achillessehne sowie weitere verkürzte Strukturen/Bänder in den Beinen.   Außerdem habe ich: einen Senk-Spreiz-Knickfuß gleichzeitig einen Hohlfuß eine leichte X-Bein-Stellung   Aktuell bin ich deswegen in Physiotherapie. Mein Physio sagt im Prinzip hauptsächlich „dehnen“, allerdings fehlt mir ein klarer Plan bzw. eine sinnvolle Struktur aus:   Dehnung Mobilität Stabilität Krafttraining Wiedereinstieg ins Joggen/Fußball   Mein Ziel wäre es, Anfang Juni wieder Fußball spielen zu können – möglichst ohne Schmerzen und ohne dauerhaftes Tape. Aktuell versuche ich wieder mit dem Joggen anzufangen:   3x pro Woche jeweils ca. 25 Minuten 1 Minute Joggen bei 8 km/h danach 2 Minuten Gehen bei 5 km/h Laufkadenz beim Joggen liegt bei ca. 160–170       Problem dabei: Meine Schienbeine machen extrem Probleme. Teilweise verhärten sie komplett und ich bekomme kleine „Bobbel“ bzw. Schwellungen unter der Haut. Knie, Wade und Schienbein wechseln sich mit den Beschwerden teilweise ab. Wenn ich mein aktuelles Laufprogramm mache, bin ich eigentlich dauerhaft knapp an der Belastungsgrenze.     Folgende Hilfsmittel habe ich: Airex-Matte Resistance Bands Gym-Mitgliedschaft   Meine Fragen: Können meine Fußfehlstellungen und die X-Bein-Stellung die Ursache für die anhaltenden Probleme sein? Klingt das eher nach einer Überlastungskette durch die gesamte Beinachse? Sollte ich aktuell überhaupt weiter joggen oder erstmal komplett auf Low-Impact-Ausdauer (Bike/Stairmaster/Crosstrainer) wechseln? Welche Übungen wären bei dieser Kombination wirklich sinnvoll? Macht eine professionelle Laufanalyse bzw. Einlagenversorgung Sinn? Ich wäre echt dankbar über Erfahrungen oder Einschätzungen von Leuten mit ähnlichen Problemen oder physio-/sportmedizinischem Hintergrund.   Zusatz: Die Knieprobleme kamen nach meinem Urlaub im August, der erste Orthopäde hatte mir gesagt das ich eine verschobene Kniescheibe habe und daher die Schmerzen kommen, was aber eine Falsch Diagnose war. Die richtige Diagnose kam im Februar dann. Ich bin aktuell 21 und es ist meiner Meinung nach nicht nochmal das ich weder Joggen noch normal laufen kann. Leider finde ich in der Umgebung keinen Physio der mich ernst nimmt.
    • Gast Daggi
      Hallo, ich habe vor 27 Tagen Botox nach dem PREEMPT-Schema wegen chronischer Migräne bekommen (195 Einheiten). Seit ungefähr Tag 13–14 habe ich deutliche Beschwerden im Hals-/Nackenbereich entwickelt.   Symptome: starke Steifigkeit/Zuggefühl im Nacken und oberen Rücken Schmerzen/Druckgefühl Überlastung führt oft zu deutlicher Verschlechterung („Blockade“/Schutzspannung) ich muss viel liegen und den Kopf anlehnen/stützen   Wichtig: keine Schluckstörungen keine Atemnot keine echte Kopfhalteschwäche mit Nach-vorne-Fallen des Kopfes   Ich versuche aktuell Pacing: kleine Wege in der Wohnung kurze Aktivitätseinheiten dazwischen viel Entlastung keine aggressiven Übungen Meine Frage: Kann man so eine Botox-assoziierte Nackenproblematik vorsichtig zuhause selbst angehen, ohne direkte Physiotherapie vor Ort? Welche Bewegungen oder Übungen wären typischerweise sinnvoll, ohne die Schutzspannung weiter zu provozieren? Ich habe Sorge, dass zu aggressive Physiotherapie mich eher verschlechtert.   danke
    • Gast Marilu
      Ganz lieben Dank für die Ratschläge und die ausführliche Erklärungen. Das hilft mir weiter und beruhigt mich mit der Therapie auf dem richtigen Weg zu sein!    Alles Gute dir! 

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