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Lymphdrainage


celinaaa

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Geschrieben

Hallo,

Ich werde dieses Jahr mein Examen in der Physiotherapie machen. Da es nach dem Examen üblich ist für viele die Fortbildung für Lymphdrainage zu machen habe ich mir die Frage gestellt Lohnt es sich überhaupt noch diese zumachen ?  Da die Lymphdrainage teilweise nich Evidenz basiert ist und der Finanzielle Gewinn auch sehr gering ist und die Ärzte diese immer weniger verschreiben bin ich mir nicht sicher, ob es nicht besser ist eine andere Fortbildung zu machen. wie sieht ihr das ? hat man einen Nachteil auf dem Arbeitsmarkt wenn man diese nicht hat 


Geschrieben

Grüße

lustigerweise befinde ich mich gerade in der Lymphfortbildung.
 

Zusätzlich wird in quasi jeder Stellenanzeige wenigstens eine Lymphdrainage erwartet
Wird auch noch oft genug verschrieben, wenn dus nicht kannst, kannst du diese Patienten nicht übernehmen und man muss wieder gucken. Da die Agentur für Arbeit das auch meist übernimmt, sehe ich da kein Problem.
Finanzieller Gewinn ist bei der Physiotherapie eh so eine Sache, da hoffen wir alle, dass die Sätze etwas erhöht werden.
Allein jedoch für den Wissensstand finde ich die FoBi echt klasse - bin jetzt die erste Woche durch und bin begeistert.
Es ist zwar echt ne Menge zu lernen, das lohnt sich aber.

Je mehr du kannst, desto besser.
Auch daran denken sollte man, nach dem Examen hast du erstmal Luft - im Arbeitsalltag wirst du nie wieder einen Monat einfach so frei bekommen dafür - und Urlaub dafür zu nehmen, finde ich auch eher semigut.

LG
 

  • 6 months later...
Geschrieben

Hallo. Ich bin neu im Forum, doch diese Frage kann ich beantworten.

Ich hab viele Bewerbunden verschickt. Alle kamen zurück, mit der Begründung, ohne Lymphdrainage wären meine Chancen geringer.

Deswegen, wenn möglich machen.

 

Viel Erfolg

  • 1 month later...
Geschrieben

Hi celina,

ich stand vor einem Jahr vor der selben Frage . 

Ich habe direkt im Anschluss an mein Staatsexamen die Fortbildung MLD gemacht, aber nur aus dem Grund weil ich sie vom Arbeitsamt bezahlt bekommen habe, sonst hätte ich sie nicht gemacht. Dies scheint nach dem Examen eine einfache Sache und wurde bei allen aus meinem Kurs die es beantragt haben auch bewilligt. Man bekommt noch Fahrtgeld und wenn man vorher gearbeitet hat auch Arbeitslosengeld,  und naja man muss sich nicht mehr groß einlesen in die Theorie weil man sie ja kurz vorher reingekloppt hat zu Examen. Das war gleichzeitig auch der Nachteil, denn die Theorie nochmal durchzukauen war mühselig bzw langweilig. Aber verständlich dass dies getan wird für all die jenigen in der Fobi die schon länger raus sind.

nun zu den Vorteilen: Mein AG hat es gerne gesehen, dass ich mit MLD komme und war bereit deswegen den Monat länger auf mich zu warten. Ich vertrete die Masseure in der MLD wenn sie im Urlaub sind , ansonsten lymphe ich nicht viel aber habe in vielen Stellenausschreibungen gesehen dass die AG die MLD vorraussetzen.

FAZIT: Wenn du sie bezahlt bekommst, mach sie !  In dem Monat hast du dann Zeit und den Kopf nach dem Examen die Bewerbungsgespräche durchzugehen ? 

LG Julia 

  • 3 months later...
Geschrieben

Ich habe die MLD auch direkt nach der Ausbildung gemacht und es auch vom Arbeitsamt gefördert bekommen. Es ist eine Weiterbildung,die zeitlich schnell erledigt ist und in vielen Praxen auch benötigt wird

  • 1 year later...
Geschrieben

Hallo, MLD ist sehr wichtig, wird fast in jeder Praxis oder Klinik als Voraussetzung verlangt. 

Ich hab die Fobi erst später gemacht, 4 Wochen Urlaub waren da futsch, also lieber gleich nach der Ausbildung machen, dann ist man schon im Lernen drin.

Lg

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Gast
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  • Beiträge

    • gianni
      Es gibt verschiedene Theorien und Ansichten, wie sich eine Fehlfunktion der einzelnen Segmente C1, C2 und C3 auf die Augen auswirken, je nachdem mit welcher "Brille" das Problem betrachtet wird. Die Neurologen sagen: Das Auge wird vom 2. Hirnerven versorgt und hat nix mit der WS zu tun. Die Osteopathen: C1 (Atlas) wirkt sich auf die Augen aus. Die Chinesen (Akupunktur): Behandeln C2/3 und die Ohrpunkte (Bild oben). Ich: bin auch der Meinung, dass C2 und der Trigeminus-Nerv (Kiefer) etwas damit zu tun hat. Da der Trigeminus zwischen den beiden Nerven sitzt, das für die Augenbewegung verantwortlich ist. Wird durch das nächtliche pressen oder knirschen der Zähne dieser Kiefernerv gereizt, kann er die benachbarten Hirnnerven mit stimulieren.     I - N. olfactorius (Riechen) II - N. opticus (Sehen) III - N. oculomotorius (Augenbewegung) IV - N. trochlearis (Augenbewegung) V - N. trigeminus (Gesichtssensibilität, Kaumuskulatur) VI - N. abducens (Augenbewegung) usw...
    • Gast Marilu
      Hallo, vielen Dank für deine Antwort und das Kompliment.  Da ich meine Krankheitsphase mittlerweile so vielen Ärzten schildern musste, sprudelt sie wahrscheinlich schon wie ein Gedicht heraus.  Vielen Dank für diese Hinweise. Glücklicherweise konnte ich meinen Termin in der Physio Praxis so umändern, dass ich wieder eine osteopathische Behandlung erhalte. Ihre Kollegin hat auch ganz tolle Arbeit geleistet, darf wohl aber als Manualtherapeutin die ersten beiden Wirbel nicht manipulieren.  Mein Termin beim Orthopäden war leider ernüchternd. Da ich keine strukturellen Defizite habe per MRT Befund, sei das nicht seine Baustelle. Ich konnte ihn allerdings überreden mich wenigstens noch einmal händisch zu untersuchen. Er stellte fest, dass mein Kiefer nicht richtig arbeitet und empfahl mir eine Zahnschiene zur Nacht. Das sagte meine Therapeutin ebenfalls. Der Termin steht demnächst beim Zahnarzt an. Und ein Rezept für Physiotherapie konnte ich ihm auch noch aus dem Ärmel schütteln. Aber mehr nicht. Er ist überzeugt, dass die Ursache wo anders liegt. Auch die Sehproblematik sei nicht mit der HWS begründbar. Das habe ich auf mehreren Seiten im Internet allerdings bereits anders gelesen und auch meine Osteopathin sagte, dass ein Zusammenhang bestehen kann. Könnte es sein, dass auf Grund der hypertonen Kiefermuskulatur die Augenmuskulatur betroffen ist ? Das sitzt ja alles sehr eng beieinander. Oder wäre der Vagus Nerv auch eine mögliche Ursache für die Augenproblematik ? Sowohl Neurologe als auch Orthopäde finden diese Symptomatik unpassend zu einer HWS Problematik. Der Orthopäde möchte mich nach Abschluss meiner Therapie gerne wiedersehen allerdings nur, weil Zitat: "er es spannend findet ob es was gebracht hat".    Vielen Dank und einen schönen Tag! 
    • gianni
      Hallo Marilu, zunächst muss ich dir ein Kompliment machen, deine Art zu schreiben liest sich wie ein spannender Roman. So wie du uns deine Leidensgeschichte schilderst, gehe ich auch stark davon aus, dass der Übeltäter im hochzervikalen Bereich zu suchen ist. Die Symptomatik, wie Schwindel, Blutdruckschwankungen, Übelkeit, usw. spricht für sogenannte  vegetative Entgleisungen, das vom "Nervus Vagus" ausgelöst wird. Dieser Vagusnerv muss in irgendeiner Weise provoziert werden um diese Symptome auszulösen. Da du immer wieder berichtet hast, dass die Beschwerden meist in der Nacht oder am Morgen auftreten oder sich verstärken, wäre meine Vermutung, dass eine Bandinstabilität der Wirbel C1-C3 als Ursache möglich wäre. Lass das mal abklären. Am einfachsten von deiner Physio mit "Safetytest" (Sicherheitstests/Provokationstests zur Identifikation struktureller Instabilitäten der oberen HWS) oder über Funktionsaufnahmen im MRT oder Röntgen.    

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