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Ziehen im unteren Rücken, Po und Hoden (vor allem links)


Gast silverpain

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Geschrieben

Hallo zusammen,

ich bin Mitte 20, männlich, arbeite in einem Beruf, in dem ich stehen und sitzen kann und habe seit ein paar Monaten immer mal wieder Beschwerden. Ich versuche so genau wie möglich zu werden, sollte ich aber etwas vergessen oder nicht genau beschrieben habe, bitte melden.

Es hat vor ca. 6-8 Monaten angefangen, dass ich immer mal wieder leichtes Ziehen hauptsächlich links im unteren Rücken, auf Höhe des Penis, sowohl auf der Beininnen-, als auch Außenseite und auch leichtes Ziehen, sowohl Druckempfindlichkeit im linken Hoden habe.

Was auffällig ist, dass die linken Hodenschmerzen hauptsächlich zu spüren sind, wenn ich auch auf der linken Seite (schwer zu beschreiben) auf Höhe des Penis hinten am Po (in dem Bereich, wo Po zur Seite übergeht) auch ein leichtes Ziehen spüre.

Vor knapp 2 Monaten habe ich viel im Sitzen gearbeitet, mit nach vorne lehender Tätigkeit und leichten Gewicht immer mal wieder anheben und absetzen. Am nächsten Tag (Freitag) hatte ein ein stärkeres Ziehen im unteren Rücken und ich dachte halt Muskelkater und bin abends vorzeitig nach Hause gegangen, hab Ibuprofen genommen, die Stelle gewärmt und mich auf die Couch gelegt.
Am Wochenende habe ich nichts außer Bettruhe gemacht und am Montag war nur noch ein leichtes Ziehen zu spüren.

Anschließend war es weg, ein paar Tage später habe ich ein leichtes Ziehen im linken Oberschenkel, linke Seite auf "Arschbacken"höhe und auch innenseitig, also wo ab und an der Hoden gegen den Oberschenkel "baumelt".

Aus Angst etwas schlimmes zu haben bin ich zum Hausarzt, dieser hat eine ISG Blockade diagonistiziert. Ibuprofen und Ruhe verschrieben. Nach ein paar Tagen war es wieder weg. Auf der Arbeit habe ich immer gegen Nachmittag wieder ein leichtes Ziehen im unteren Rücken, seitlich sowohl Oberschenkelinnen, als auch außenseite auf Höhe des Hodens.

Dann habe ich mir eine Überweisung zum Orthopäden geben lassen, dieser hat mir nach 5 Minuten Behandlung gesagt, dass ich links einen leichten Knickfuß habe und hat mir das ISG eingerenkt (mich seitlich auf dem Tisch gelegt, dann Füße nach unten und Schulter nach oben gedrückt). Anschließend hat er noch gesagt ich soll Bauchmuskeltraining machen und fertig.

Ich war damit nicht zufrieden und bin auf eigenen Kosten damit zu einem Physiotherapeuten gegangen und er hat sich deutlich mehr Zeit genommen, hat mein ISG untersucht, hat mir Übungen gezeigt, wie ich es selbst "einrenken/entlasten kann" und hat einen verkürzten Hüftbeuger diagnostiziert und mir zwei Bauchmuskelübungen und eine Übung zum Dehnen des Hüftbeugers gezeigt. Das war vor ca. 2 Wochen.

Jetzt über die Weihnachtszeit bin ich gestern 3 Stunden Auto gefahren und abends hatte ich wieder Schmerzen und zwar NUR im linken Hoden auf der Innen und Außenseite des Oberschenkels auf der Höhe des Penis. Wenn ich meine Hand nehme, diese ausstrecke und mit dem Daumen am Übergang Po/Seite und mit dem Mittelfinger neben den Penis auf Höhe des Hodens reindrücke, dann lindert es kurz den Schmerz. Der Hoden zieht ab und an mal, vor allem ist er leicht druckempfindlich, legt sich aber meistens immer nach 1 Tag, dann sind es nur noch die Schmerzen seitlich am Po und der Oberschenkelinnenseite.

Was manchmal hilft ist es, dann ich mich auf den Rücken lege, die Beine anwinkel, dann mit Arme seitlich ausstrecke und meinen Kopf nach links drehe und währenddessen meine angewinkelten Beine nach rechts drehe, dann macht es einen dumpfen Knacks im unteren Rücken und es hilft kurzzeitig.

Hat jemand von Euch eine Ahnung was es sein könnte?

 


Geschrieben

Guten Abend,

sehr ausführlich und detailliert beschrieben.
Wie sieht es denn mit den Übungen aus? Machst du sie seitdem regelmäßig?

Könnte mir vorstellen, dass durch den Knickfuß eine Dysbalance bekommen hast, die sich über die Zeit im Becken mit einer Fehlstellung und dahergehender ISG Blockade führen. Daher kannst du sooft dein ISG deblockieren und es kommt immer wieder. Zusätzlich fördert es das Risiko zur Arthrose.
Dazu müsste man sich deine Statik mal ansehen.

Denke beim 3h Autofahren, hat sich dein ISG wieder blockiert und das hat die Schmerzen ausgelöst.
Sitzheizung wäre dann akut erstmal angenehm bzw eine präventive Maßnahme ;)

Eine Verordnung für Physiotherapie sollte drin sein, am besten zu dem der dich schon befundet hat.

LG

Geschrieben

Das stimmt Physiojan , man sollte immer auch an eine Ursachen-Folgekette denken, die sich über dem Fuß (Sprunggelenk) bis hin zur LWS und ISG-ziehen kann. Um die Hypothese dafür aber zu bestätigen wären ergänzende Angaben in der Anamnese wichtig ob ain altes Trauma (z.b. supinationstrauma) auf der selben Seite vorliegt.

Ansonsten wenn man mal überlegt was die Beschwerden direkt verursachen könnte kommt für mich 1. das ISG in frage. Eine Blockade hier kann aufjedenfall Beschwerden im Gesäß, unterer Rücken und Leiste verursachen. Und/oder 2. eine Nervale Ursache.

Schmerzen, Überempfindlichkeit der Hoden ist  ein  Hinweis auf eine Nervenläsion. Ein Schmerz in der Leistengegend kann  natürlich auch an einer Sehnenzerrung liegen, aber ohne Verletzungsmechanismus??   Wenn einem jemand nicht gerade in die Kronjuwelen beim Fußballspielen getreten hat tun diese nicht einfach so weh?. Das muss ein Nerv sein. Interessant ist daß der N.obturatorius die Innenseite des Oberschenkels sensibel versorgt und  und sehr knapp am Kreuzbein, ISG vorbeiläuft. Eine ISG-blockade kann somit also definitiv Schmerzen auf der Innenseite des Oberschenkels, aber auch Leistenschmerzen verursachen da dieser Nerv durch das Leistenband hindurchläuft. Durch die vielseitien Symptome (Hodenschmerzen, ziehen auf der Innenseite und Ausenseite des Oberschenekls) könnte Ich mir eine Irritation des Plexus Lumbalis vorstellen. Das ist ein Nervengeflecht, also ein Knäuel wo eineige Nerven der LWS zusammenkommen und gemeinsamm irritiert werden. Eine prägnante Quelle für eine gemeinsamme Kompression bietet der Hüftbeugemuskel (M.iliopsoas) durch ihn laufen allle Nerven der LWS. Es gibt zwei Nerven die den Hoden versorgen und hier schmerzen , Überempfindlichkeit verursachen.  Der N.genitofemorale und N.inguinale. Beide nerven können von einem verkürzten, verklebten Hüftbeugemuskel irritiert werden da sie durch Ihn hindurchlaufen. 

Oft kommen mehrere Bausteine für ein Problem zusammen und ist nicht durch die Maßnahme einer Sache gelöst.

Ich bin mir fast sicher daß hier die Ursache liegt. 

Folgendes sollte abgeklärt und ggf. behandelt werden

1. mögliche UFK (siehe Physiojan, Anamnese!!

2. Testung auf eine ISG-blockade und diese ggf. lösen.

3.Sog. Nervenspannungstests (nicht alle sind durchführbar aufgrund des Nervenverlaufs) können aufschluss geben ob bestimmte Nerven in Zusammenhang mit dem Problem stehen. (V.a. N.obturatorius, N.cut.fem.lat), ist ein Nerventest positiv können diese  auch behandelt werden mit den NErvenspannungstests

4.Behandlung der Engstellen (irriationsquellen), Entspannung des M.iliopsoas durch spiezielle Techniken aus der Manuellen Therapie.

Auch sollte vielleicht mal nach einer Blockade der letzten Lendwirbeln (L4, l5) geschaut werden. Dies kann ein Therapeut mit wenig aufwand und einem kurzen griff lösen.

Hast du in letzter Zeit Probleme mit der Blase gehabt, irgendwelche Op´s im Bauch Silverpain?

Ich weis das klingt jetzt als Laie vielleicht kompliziert. Aber vereinfacht ausgedrückt, sollten Blockaden gelöst werden, die Strukturen behandelt werden die die Nerven komprimieren, also quetschen und ggf.die  Nerven die die Probleme machen noch mitbehandeln mt sog. Nervenmobilisationen. Hier würde Ich mir am besten ein Rezept auf Manuelle Therapie holen.

Schönen Tag noch

Geschrieben

Hallo zusammen,

vielen Dank für Eure Antworten. Ich melde mich erst jetzt, da ich die letzten paar Tage eine starke Erkältung hatte und nicht die Symptome (Gliederschmerzen) falsch deuten wollte. Das gute Vorweg, ich habe als ich mir die Krankmeldung für die Erkältung beim Arzt geholt habe die Sache mit dem Beschwerden noch einmal durchgekaut und der Arzt hat mir dann doch 5 Sitzungen für MT (Manuelle Therapie) verschrieben. Parallel lese ich momentan alles, was es zu den Symptomen gibt. Die häufigste Gegenmaßnahmen sind jedoch das ISG deblockieren und den Hüftbeuger (iliopsoas) dehnen und mit den Faszienball den Oberschenkel bearbeiten.

Hier habe ich mal ein paar Bilder von mir hochgeladen, die mich mich im "lockeren Zustand" zeigen: https://imgur.com/a/2YAiRK7 (es handelt sich um ein Album mit mehreren Bilder, bitte runterscrollen)
Die Fußbilder sind einmal locker (nach außenschauend) und einmal gerade.

Wenn ich mir die Bilder so anschaue, dann kann ich klar erkennen, dass mein linker Fuß deutlich nach links abgeht und hier wohl der Start der Kettenreaktion startet? Was seit neustem auch vorkommt sind die Fersenschmerzen links, die ich vorallem nach einem langen Arbeitstag habe (ich habe mir jetzt fersenschohnende Einlagen bestellt).

Momentan habe ich jedoch weniger Schmerzen im ISG, jedoch geht die Arbeit erst wieder nächste Woche so richtig los und meistens bekomme ich die Schmerzen immer nachdem Dehnen oder nach langen Arbeitstagen mit Belastung.

Meine Vermutung liegt jedoch bei einem Nerv der eingeklemmt wird oder wie auch immer gedrückt wird und dieser wird evtl. durch den Knickfuß -> ISG -> Hüftbeuger ausgelöst, denn manche Maßnahmen helfen kurzzeitig und ein anderes Problem, als ein Nerv wird denke ich nicht so einfach mit Dehnen/Druck -> Faszienrolle/Deblockieren zu lösen sein.

Symptome die ich momentan habe, bzw. hatte (nur links):
-Fersenschmerzen, bei viel gehen
-ISG (Oberschenkelinnen -> Richtung Hoden und außenseite -> Po)
-Hodenschmerzen (ziehen)
-unterer Rücken (jetzt nicht mehr)

Am 27.12.2018 um 18:45 schrieb PhysioJan:

Guten Abend,

sehr ausführlich und detailliert beschrieben.
Wie sieht es denn mit den Übungen aus? Machst du sie seitdem regelmäßig?


Könnte mir vorstellen, dass durch den Knickfuß eine Dysbalance bekommen hast, die sich über die Zeit im Becken mit einer Fehlstellung und dahergehender ISG Blockade führen. Daher kannst du sooft dein ISG deblockieren und es kommt immer wieder. Zusätzlich fördert es das Risiko zur Arthrose.
Dazu müsste man sich deine Statik mal ansehen.

Ich gehe (wenn ich nicht wie die letzten 2 Wochen krank bin) 3x die Woche ins Fitnessstudio und mache die Übungen (Beinheben, Ab Wheel und schräge Crunches) am Ende des Trainings. Des Weiteren dehne ich den Hüftbeuger mit 2 Übungen nachdem Training. Ich muss sagen, dass ich ziemlich steif in den Beinen bin und jede Art von dehnen (auch mit den Finger den Boden berühren bei gestreckten Beinen mir ziemliche Probleme bereiten.

Des Weiteren hat mein Physiotherapeut (bei dem ich privat war) gesagt, dass ich wohl ein Mensch bin der oft mit annähernd durchgestreckten Beinen steht und nicht wie üblich leicht geknickt.

Bilder zu meiner Statik: https://imgur.com/a/2YAiRK7

Am 2.1.2019 um 15:20 schrieb bbgphysio:

Schmerzen, Überempfindlichkeit der Hoden ist  ein  Hinweis auf eine Nervenläsion. Ein Schmerz in der Leistengegend kann  natürlich auch an einer Sehnenzerrung liegen, aber ohne Verletzungsmechanismus??   Wenn einem jemand nicht gerade in die Kronjuwelen beim Fußballspielen getreten hat tun diese nicht einfach so weh?. Das muss ein Nerv sein. Interessant ist daß der N.obturatorius die Innenseite des Oberschenkels sensibel versorgt und  und sehr knapp am Kreuzbein, ISG vorbeiläuft. Eine ISG-blockade kann somit also definitiv Schmerzen auf der Innenseite des Oberschenkels, aber auch Leistenschmerzen verursachen da dieser Nerv durch das Leistenband hindurchläuft. Durch die vielseitien Symptome (Hodenschmerzen, ziehen auf der Innenseite und Ausenseite des Oberschenekls) könnte Ich mir eine Irritation des Plexus Lumbalis vorstellen. Das ist ein Nervengeflecht, also ein Knäuel wo eineige Nerven der LWS zusammenkommen und gemeinsamm irritiert werden. Eine prägnante Quelle für eine gemeinsamme Kompression bietet der Hüftbeugemuskel (M.iliopsoas) durch ihn laufen allle Nerven der LWS. Es gibt zwei Nerven die den Hoden versorgen und hier schmerzen , Überempfindlichkeit verursachen.  Der N.genitofemorale und N.inguinale. Beide nerven können von einem verkürzten, verklebten Hüftbeugemuskel irritiert werden da sie durch Ihn hindurchlaufen. 

Oft kommen mehrere Bausteine für ein Problem zusammen und ist nicht durch die Maßnahme einer Sache gelöst.

Ich bin mir fast sicher daß hier die Ursache liegt. 

4.Behandlung der Engstellen (irriationsquellen), Entspannung des M.iliopsoas durch spiezielle Techniken aus der Manuellen Therapie.

Auch sollte vielleicht mal nach einer Blockade der letzten Lendwirbeln (L4, l5) geschaut werden. Dies kann ein Therapeut mit wenig aufwand und einem kurzen griff lösen.

Hast du in letzter Zeit Probleme mit der Blase gehabt, irgendwelche Op´s im Bauch Silverpain?

Sehr detailliert und vielen Dank für die genaue Erklärung, so habe ich es im Internet nirgends gefunden. Wenn ich mir das so durchlese, dann macht das alles Sinn. 

Ich war jetzt lange daheim (Urlaub und Krank) und hatte in den Wochen nur 1x Probleme, dass lag wahrscheinlich daran, weil ich mich an dem Tag stark gedehnt habe und evtl. so einen Nerv gereizt habe und dadurch kamen wieder die Hodenschmerzen.

Ein paar Stunden später habe ich mein ISG deblockiert (auf Rücken gelegt, dann Beine angewinkelt und die Beine nach links und rechts gedreht. Irgendwann hat es mal geknackst, dann habe ich den Hüftbeuger gedehnt und anschließend hat meine Freundin stark (was schmerzhaft war) den linken Oberschenkel(innen und außen)/Po mit dem Faszienball bearbeitet.

Anschließend war der Schmerz weg, jedoch weiß ich nicht, welche von den 3 Maßnahmen den Schmerz nahm.

Probleme mit der Blase habe ich nicht direkt, ich muss zwar oft und dringend (plötzlich) aufs Klo, dass liegt aber wohl an meiner Konfirmandenblase mit einer hohen Zufuhr von Wasser (4-5 Liter während der Arbeit 7-17 Uhr).

 

Zu welchem Arzt sollte ich am besten mit meinem MT Rezept gehen? Zu einem Physio oder eher zu jemand anderes? Ich habe nämlich das Gefühl, dass ich beim Physio eher Bauchübungen und Dehnen werde und eher weniger deblockiert und die Kette komplett untersucht wird?

  • 4 months later...
  • 4 months later...
Geschrieben

Ebenso sehr sehr ähnlich nur rechte Seite. Sehr guter Beitrag mit "N.genitofemorale und N.inguinale" . Ich tippe auch das ein Nerv eingeklempt wurde und sich irgendwie sehr sehr langsam regeneiert oder eben garnicht. Frage mich, bekommt man den wieder so hin, dass man nicht mehr darüber nachdenken muss / immer bestimmte übungen machen muss? 

Wenn ich mich richtig viel bewege, so gehts mir gut, aber habe in meiner Umgebung zu wenig leute, die irgendeine Ballsportart machen wollen..

Nunja, so oder so, ist die große Frage: Ist die Ursache jetzt hinterrücken zu Hoden ? Was dann nur symptome verursacht ( den Fuss nach Links/rechts schauen lässt) oder ist es nur ein Symtom und es gibt eine weitere Ursache (klar am ende ist es alles rein psychologisch/trauma wird im körper verarbeitet etc.).

Bisher finde ich die "ursache" mit N.genitofemorale und N.inguinale am Sinnvollsten. weitere Meinungen/fakten? :>

  • 1 year later...
  • 3 months later...
Geschrieben

hey ich hab auch seit letztem Jahr ähnliche Beschwerde und war beim Urologue Orthopäde etc.. hat leider nicht gebracht, ich wollte einen Termin beim Neurologue als letzte Alternativ vereinbaren aber man muss Monaten warten bis man einen Termin kriegt und ich kann ja nicht warten. Ich hab eben auch eben ein schiefes Becken und hals und spüre ab und an im Po und auf Höhe des Penis ein leichtes bzw starkes ziehen und hab auch im linken Hoden ein Drückempfindlichkeit zb während Geschlechtsverkehr oder wenn ich joggen gehe.

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Gast
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    • feechen
      Liebe Physio-Kolleg*innen, mein Name ist Felicitas und ich studiere im Masterstudiengang Health Professions Education an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Ich schreibe gerade meine Masterthesis zum Thema Kompetenzentwicklung durch Weiterbildungen in der Physiotherapie.   Dafür suche ich Physiotherapeut*innen, die bereit sind, in einem Interview über ihre Erfahrungen mit beruflichen Weiterbildungen zu sprechen. Mich interessiert, ob und wie sich Weiterbildungen aus eurer Sicht auf die Arbeit mit Patient*innen auswirken. Im Mittelpunkt stehen eure persönlichen Erfahrungen aus dem Berufsalltag. Ziel meiner Arbeit ist es, besser zu verstehen, wie sich euer Handeln am Patienten durch Weiterbildungen entwickelt und welche Bedingungen diese Entwicklung fördern oder erschweren. Teilnehmen könnt ihr, wenn ihr mindestens 7 Jahre Berufserfahrung als Physiotherapeut*in habt, mindestens 3 fachbezogene Weiterbildungen absolviert habt, darunter mindestens 1 Zertifikatsweiterbildung (z. B. KG-Gerät, MT, MLD, KG-ZNS), und eure letzte Weiterbildung mindestens 3 Monate zurückliegt. Zum Interview   Zeitraum: 04.05.–29.05.2026 Dauer: ca. 30–60 Minuten innerhalb Berlins: persönlich an einem Ort Ihrer Wahl außerhalb Berlins: online über Microsoft Teams Die Teilnahme ist freiwillig. Alle im Interview erhobenen Daten werden vertraulich behandelt und ausschließlich im Rahmen der Masterarbeit verwendet. Bei Interesse oder Fragen freue ich mich über eine Kontaktaufnahme bis zum 30.04.2026 unter: felicitas.calliess@charité.de   Vielen Dank für Ihre Zeit und Ihr Interesse. Felicitas Calließ Masterstudentin Health Professions Education Charité - Universitätsmedizin
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      Guten Tag,    ich bin vor gut 7 Jahren eines morgens mit einer extremen HWS-Blockade aufgewacht. Bewegungseinschränkung nach links so stark, dass allein ein paar Grad drehen in die Richtung nicht möglich waren. Da ich dachte es wäre ein steifer Nacken natürlich erwartet, dass es weggeht. Ging es nicht.  Röntgen und MRT damals unaufällig (C6C7 Bandscheibenwölbung ohne Auswirkungen auf Nerv o. Ä.). Steilstellung der HWS, die ich vermute akut war, da bei einem späteren Röntgen diese nicht mehr aufgetreten ist.    Bis heute habe ich tägliche Verspannungen auf der linken Nackenseite und das Gefühl, dass mein ganzer Körper nach rechts rotiert ist. Im oberen Rücken ist direkt neben dem rechten Schulterblatt zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule eine dauerhaftes Steifigkeitsgefühl.   Ich mache seit Jahren Kraftsport, bin nicht übergewichtig, laufe regelmäßig.  Sobald ich den Kopf nach vorne über beuge ist das gesamte Verspannungsgefühl im Nacken weg. Der Kopf fühlt sich oft schwer an, wobei Instabilitäten ausgeschlossen wurden. Mein Nacken ist muskulär sehr stark. Direkte Nackenübungen erzeugen stärkere Verspannungen bis hin zu brennenden Schmerzen.    Kurz vor der Verspannung hatte ich mich im rechten ISG verletzt beim Kniebeugen (Überlastung und zu weiter vorgelehnt). Das rechte ISG fühlt sich bis heute komprimiert an.  Im Liegen keine Beschwerden. Abstützen der Arme auf dem Schreibtisch lindert auch die Beschwerden. Vorgebeugt sitzen oder Planks auch für den Moment.   Rückenschmerzen regelmäßig, aber diffus, kompletter rechter Erector Spinae trotz guter Kraftwerte im Rücken. Es ist zum verzweifeln, da ich erst Ende 20 bin und täglich damit kämpfe sobald ich das Bett verlasse.    Ich würde mich über jeden Input freuen.    -CMD Diagnose negativ -Instabilität negativ -MRT/Röntgen unauffällig -sportlich -jung -HWS kräftig   Letzte Vermutung eines Orthopäden war ISG und globales Problem.  Bin für jeden Input dankbar!

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