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Schwindel Tinitus


Laura1992

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Geschrieben

Hallo Zusammen,

ich hoffe ich bin hier an der richtigen Stelle ??

zu meiner Person :

bin weiblich 25 Jahre alt  168 groß und wiege 88 kg ?

hab folgendes Problem: 

seit ca 4 Wochen habe ich immer wiederkehrendes Schwindelgefühl + Sehstörung (verschommene Sicht)  das abrupt anfängt und nicht lange anhält. Dazu kommt dann noch ein ziehender Schmerz in meinem Nacken und an der bws der ist aber auch nicht immer da ... 

Den schwindel würde ich so beschrieben wie ein Schwankschwindel der aber mit einem Luftschwindel anfängt.

Angefangen hat es beim Sport nach 30 min Stepper nach den ich abgestiegen bin war mir richtig schwindelig ...

Jetzt ist es mittlerweile auch so, dass es auch in Alltag vorkommt. Ich war beim Kardiologen er hat ein ruhe Ekg gemacht und ein langzeit ekg. Es war alles in Ordnung bis auf einpaar Extrasystolen die wohl harmlos wären. Daher wäre keine weiter Therapie nötig.

Beim Neurologen wurde mir gesagt es wäre Verspannunng und stressbedingt. 

Ich bin aber der Meinung das die Verspannung vom Schwindel kommt. 

War dann beim Orthopäden er hatte mir dann gesagt das der Schwindel seiner Meinung nach nichts Orthopädisches sein könnte. Darauf hin habe ich aber drauf bestanden ein rö von der hws machen zu lassen da ich viel darüber gelesen habe das es durchaus damit im Zusammenhang stehen könnte. (Siehe Bild) Gespräch hatte ich bisher noch nicht. Was mein Chef nur erkennen konnte war eine Steilstellung der hws. Leider kennt er sich damit nicht richtig aus. 

Bin langsam ratlos hab wirklich eine Angst vor dem Schwindel entwickelt ?Mittlerweile versuche ich mich nicht anzuspannen wenn dieser Schwindel kommt.... 

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Geschrieben

Guten Abend Laura

das klingt ja nicht so schön was du uns hier schilderst.
Aus der Ferne ist es schwierig etwas zu beurteilen - müsste man Testen und Befunden.

Wie lange halten denn diese Anfälle bei dir an?
Hat dir einer der Ärzte mal Physiotherapie verordnet?
Was für Sport machst du denn - wenn du nicht gerade auf dem Stepper bist?
Du sagst, dein Chef sieht nur? Was arbeitest du denn?
Im röntgen wirst du nicht viel feststellen können - ein MRT wäre da mMn sinnvoller.
Da du auch Nerven sehen kannst, die meist für die Schwindelproblematik verantwortlich sein können.

Hast du mal versucht Entspannungsmaßnahmen anzuwenden? Wenn ja, welche?

LG



 

Geschrieben
vor 9 Minuten schrieb PhysioJan:

Guten Abend Laura

das klingt ja nicht so schön was du uns hier schilderst.
Aus der Ferne ist es schwierig etwas zu beurteilen - müsste man Testen und Befunden.

Wie lange halten denn diese Anfälle bei dir an?
Hat dir einer der Ärzte mal Physiotherapie verordnet?
Was für Sport machst du denn - wenn du nicht gerade auf dem Stepper bist?
Du sagst, dein Chef sieht nur? Was arbeitest du denn?
Im röntgen wirst du nicht viel feststellen können - ein MRT wäre da mMn sinnvoller.
Da du auch Nerven sehen kannst, die meist für die Schwindelproblematik verantwortlich sein können.

Hast du mal versucht Entspannungsmaßnahmen anzuwenden? Wenn ja, welche?

LG



 

Hallo, 

Danke für die Antwort.

Diese Anfälle hallten Max. 1 min an. 

Mein Chef ist Urologe. 

Nein bisher habe ich keine Physiotherapie verordnet bekommen.

Nein bisher habe ich keine Entspannungmethoden ausprobiert. 

Ich weiss natürlich nicht ob es evtl. Vom Herzen kommen könnte. (Durch diese Extrasystolen)

Ich werd mal weiter zu Ärzten gehen müssen und das mit dem mrt vorschlagen...

vielen Dank :)

Geschrieben

Ich denke du solltest nochmal wegen Physiotherapie und MRT nachfragen.
Viel wichtiger ist dass du versuchst Stress soweit wie möglich auszuklammern oder Maßnahmen findest die dir helfen.

Massagen, Meditation, Progressive Muskelrelaxation, Kinseotaping, ausreichender Schlaf, viel trinken
Wärmeanwendungen(Kirschkernkissen, Vollbad...) z.B.

Wenn dein Cardiologe das nicht glaubt, würde ich auch erstmal nicht davon ausgehen.

Geschrieben

Hallo Laura,
ich denke mal, dass dein SchefxD  mit seiner Vermutung der Steilstellung, gar nicht so falsch liegt. Ich habe mir mal ein paar Vergleichsbilder angeschaut und festgestellt, dass bei dir Hochzervikal (Occiput, Atlas und Axis) die Wirbel tatsächlich zu steil gestellt sind. Außerdem der (natürliche)Abstand zueinander auch zu groß ist. Das könnte auf eine Verschiebung/Blockade in dem Bereich deuten.
Kannst du uns mal sagen, wann sich der Zustand verschlechtert bzw. provozierbar ist? Z.B.:
- nach dem Aufstenen/Hinlegen
- in Rückenlagen jew. 1 Min. den Kopf nach rechts und dann nach links drehen.
- sitzend, den Kopf für 1 Min. in den Nacken legst (zur Decke schauen)
- stehend, nach unten schauen für ca. 1 Min. (gebeugt nach unten schauen)
- stehend, übertrieben erst nach rechts und dann nach links schauen, auch für jew. ca. 1 Min.
- hast du noch weitere Symptome wie z.B. Ohrengeräusche(rauschen/pfeifen) Kopfschmerzen, nächtliches Herzklopfen oder Verdauungsprobleme (Verstopfung...usw.)

Geschrieben

Hallo Laura,

nach meiner Erfahrung nach ist oft der C2 betroffen. Der C2 hat einen Zapfen(Dens Axis) der durch den C1 hindurchreicht. Damit dieser Zapfen zentriert bleibt und nicht viel Bewegung erlaubt, ist dieser mit Bändern fixiert (Ligg. alaria). Oft liegt ein Trophikproblem vor. Bänder verlieren ihre Spannkraft, indem sie mit Flüssigkeit unterversorgt sind. Leider befindet sich genau in diesem Areal eine sehr sensible Struktur, die Medulla Oblongata (Atemzentrum). Hat dieser Dens Axis nun Spiel in diese Richtung kann er bei bestimmten Bewegungen kurzzeitig Druck auf die Medulla Oblongata bewirken --> das Resultat ist Schwindel, Sensationen im Blickfeld etc.

Dies kann man manuell leicht testen, indem man den C2 von dorsal(hinten) etwas nach ventral(vorne) schiebt kurz wartet und ihn dann plötzlich zurückschlagen lässt (Sharp Purser-Test)

Typisch wäre auch oft, wenn du flach liegst und plötzlich nach vorne aufstehst, das genau dann die Symptome auftreten.

LG

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb gianni:

Hallo Laura,
ich denke mal, dass dein SchefxD  mit seiner Vermutung der Steilstellung, gar nicht so falsch liegt. Ich habe mir mal ein paar Vergleichsbilder angeschaut und festgestellt, dass bei dir Hochzervikal (Occiput, Atlas und Axis) die Wirbel tatsächlich zu steil gestellt sind. Außerdem der (natürliche)Abstand zueinander auch zu groß ist. Das könnte auf eine Verschiebung/Blockade in dem Bereich deuten.
Kannst du uns mal sagen, wann sich der Zustand verschlechtert bzw. provozierbar ist? Z.B.:
- nach dem Aufstenen/Hinlegen - nein
- in Rückenlagen jew. 1 Min. den Kopf nach rechts und dann nach links drehen. (Nein) 
- sitzend, den Kopf für 1 Min. in den Nacken legst (zur Decke schauen) ( Ja wird etwas schlechter )
- stehend, nach unten schauen für ca. 1 Min. (gebeugt nach unten schauen) leicht provozierbar 
- stehend, übertrieben erst nach rechts und dann nach links schauen, auch für jew. ca. 1 Min. kein Effekt 
- hast du noch weitere Symptome wie z.B. Ohrengeräusche(rauschen/pfeifen) Jaa!!! Kopfschmerzen, ja !!! nächtliches Herzklopfen (bisher einmal ) oder Verdauungsprobleme (Ja Luft im Magen und Darm)?

 

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb rafaelmt1990:

 

Typisch wäre auch oft, wenn du flach liegst und plötzlich nach vorne aufstehst, das genau dann die Symptome auftreten. Nein hat kein Effekt ...

LG

 

Geschrieben

..würden sich die Symptome durch Rotationen verstärken, würde ich dem Rafael recht geben und die Schuld dem Axiswirbel zuweisen.
Auch der Lagererungsschwindel, provozierbar durch Lageveränderungen, fällt hier auch flach.
Meiner Meinung nach hat eindeutig der Atlas ein Problem. Hier wäre ein Physiotherapeut ratsam, der sich damit auskennt. Vorzugsweise mit Zusatzausbildung in Manueller Therapie. Außerdem würde ich auschließen lassen, dass deine Schilddrüse eine Fehlfunktion hat, das würde das Herzklopfen oder das Stolpern mit verantworten!
Wenn dein Atlas nicht durch Unfall, Manipulationen oder bestimmte Kampfsportarten verschoben wurde, könnte Erfahrungsgemäß eine CMD (Cranio-Mandibuläre-Disfunktion) mitunter das Problem verursachen. Hier müsste man, mit Hilfe eines Zahnarztes, durch eine entlastende Kieferschiene, eine weitere Ursache eliminieren können. Das kann dir in der Regel dein/e Physio auch erklären.

Wir können dir von hier aus leider nicht genau sagen was deinen Schwindel verursacht, ohne genaue Befunderhebung, aber wir können  dir einige Tipps und Richtungen geben, was man eventuell untersuchen lassen sollte, um dein Problem einzugrenzen ;)

Viel Glück, du kannst uns gerne mal Feedback geben, wenn die Ursache ermittelt wurde.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 22 Stunden schrieb Laura1992:

Typisch wäre auch oft, wenn du flach liegst und plötzlich nach vorne aufstehst, das genau dann die Symptome auftreten. Nein hat kein Effekt ...

kann sein muss aber nicht. Sehr aussagekräftig wäre den Sharp-Purser-Test am C2. Dieser Test schiebt den C2 nach ventral wird der, dann plötzlich losgelassen und es treten Symptome auf, dann weiß man das dort eine Problematik ist.

bearbeitet von rafaelmt1990

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    • japanworm
      Danke für die Rückmeldung. Ja, es ist auch ein Plattfuß, der da mit reinspielt. Ich versuche jetzt gezielt die Beinmuskulatur aufzubauen. Die Kniescheiben sind tatsächlich beide zu beweglich.   Mir wurde jetzt von mehreren Stellen zu Einlagen geraten, um wenigstens eins der mechanischen Probleme sofort in den Griff zu bekommen. Natürlich möchte ich trotzdem Übungen mit dem Fußbett machen. Da hatte der Pyhsio auch bei beiden Füßen einen Triggerpunkt gezeigt, der seh wehtut....   Ich hoffe, dass das dann wirklich was bringt.
    • gianni
      ...das wäre auch meine Vermutung. Was hast du bisher schon unternommen, bzw. welche Behandlungen wurden schon ausprobiert? Hast du für deine Beinlängendifferenz schon mal einen Fersenkeil/Schuherhöhung bekommen?
    • japanworm
      Hallo, ich bin weiblich, Mitte 40 (Perimenopause), schlank, sportlich. Mein Sport ist Tanzen und Wandern. Ich hab Knieprobleme, weshalb ich eigentlich in physiotherapeutischer Behandlung bin. Beide Knorpel sind so gut wie weg weil mechanisch einiges schief läuft und das den Knorpel über die Jahrzehnte weggerieben hat (Patella alta, Plattfuß). Entsprechend jetzt die Beinmuskulatur aufgebaut, Einlagen für den Plattfuß, Beinachse korrigieren usw.   In diesem Zuge war ich dann auch zum 1. Mal im Fitnessstudio an diversen Maschinen u.a. Beinpresse und Adduktoren-Maschine. Am nächsten Tag entsprechend Muskelkater und Pause. Am Tag darauf dann 2h getanzt, kein Problem. Dann bin ich in die Hocke gegangen, um von der Tanzgruppe ein Video zu machen. Da verweilte ich für ca. 2-3 Minuten. Dann bin ich aufgestanden, auch alles gut. Als ich dann weitergelaufen bin hab ich plötzlich einen stechenden Schmerz in der rechten Wade gemerkt (hatte auf dem linken Knie eine Kniebandage und meine Muskulatur war natürlich sehr ermüdet aufgrund der Vorgeschichte).    Also RICE-Methode, viel Schonung, dosierte Reize (Beinkreisen, Fußpumpen usw.).  Es gab keine tastbaren Veränderungen, Verhärtungen, kein Hämatom. Es war ein unangenehmes Zwicken, Ziehen bis hin zu leichten Schmerzen (max. 3). Keine Funktionseinschränkungen, aber Humpeln wegen Schmervermeidung. Am Tag nach der Verletzung war ich bei der Physio, die hat sich das mal angeschaut und meinte, da man nichts sieht wird es wohl kein Muskelfasterriss sein und hat mir nur ein paar Knieübungen gezeigt, die ich wadenschonend zuhause machen kann.   Tag 7 und ich konnte einen Mini-Spaziergang nahezu schmerzfrei machen. Ich konnte auch schon vorsichtig beidseitiges Wadenheben machen.   Tag 8: nächster Physiotermin. War etwas überrascht ob der langsamen Heilung. Ist dann in die Wade tief rein, hat das alles bearbeitet, hat sehr weh getan (wohl gemerkt die gesunde Wade auch, aber weniger weh getan). Danach noch 10 Min. an der Elektromaschine gehangen.  Ich hab danach gespürt, dass da was in der rechten Wade arbeite, die linke Wade hat sich ganz normal angefühlt obwohl sie auch bearbeitet wurde.   Tag 9: heute hab ich Spannung selbst in Ruhe und einen Ziehen / Zwicken bzw. leichter Schmerz wenn ich versuche zu Gehen und zwar ab dem 1. Schritt so dass ich wieder ins Humpeln verfalle. Physio meinte gestern zu mir: bis in ein paar Tagen wenn der nächste Termin ist Bein hochlegen und Ruhe reinbringen ... ich dachte mir noch: what? Ich kann endlich wieder 1000+ Schritte schmerzfrei gehen und ich hab jetzt lange genug geschont, ich will mal einen 10-minütigen Spaziergang machen! Aber jetzt verstehe ich, warum sie das gesagt hat ....   Es ist aber mental schwierig. Ich hab Angst, dass jetzt was "kaputt" gemacht wurde. Allerdings tut nicht die Stelle weh, die davor wehgetan hat ... ist das ein gutes Zeiche? Wie soll ich mich weiter verhalten?   Ab wann kann ich wieder milde Bewegung reinbringen und Reize setzen? Ich hätte eigentlich in 12-15 Tagen wieder fit sein müssen für ein Tanzevent, das fühlt sich aber jeden Tag unrealistischer an.   Ich möchte die Heilung auch nicht durch zu viel Schonung sabotieren. Für mich ist jetzt der erste Schritt: wie werde ich wieder alltagstauglich, dass ich schmerzfrei laufen kann? (Ich wohne im 4. Stock ohne Aufzug also muss ich mich da rauf- und runterschleppen wenn ich Einkaufen gehen muss usw.). Und ab wann kann ich vorsichtig wieder anfangen die ersten Tanzschritte zu machen? Ich muss die Wade ja an die Bewegungen gewöhnen.   Dass es noch ne Weile dauern wird bis ich wieder Wandern gehen kann (mache normalerweise 600-1000hm) ist mir schon klar, darauf liegt gerade nicht der Fokus. Der Fokus liegt auf a) schmerzfreie Alltagsbewältigung und b) tanzfit.   Am schwierigsten ist es momentan mental nicht durchzudrehen, v.a. weil es sich so anfühlt als wäre ich durch die Physiobehandlung wieder zu Tag 0 zurückgekehrt...   Ich möchte in 2 Tagen nicht, dass der Physio nochmal die Muskeln angeht... vermutlich hat sich die Wade bis dahin eh noch nicht wieder von den starken Reizen erholt.   Vielen Dank für euer Feedback. 

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