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Schulterluxation, Instabilität und schmerzhaftes Knacken


Haaanni97

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Geschrieben

Hallo,

 

Ich hab mir vor 6 Wochen die Schulter luxiert und nun hat der Arzt festgestellt, dass ich eine Instabilität im Schultergelenk besitze. Werde demnächst auch daran operiert, da ich starke Schmerzen habe und es auch letztens nochmals luxiert ist. Der Arzt meinte aber, dass in 5-10 Jahren die Schulter wieder luxieren könnte trotz OP. Seitdem verspüre ich ebenfalls ein unangenehmes und schmerzhaftes Knacken. Wenn ich den Arm anhebe, dann ermüdet dieser schnell und bei Druck auf die Seitliche Schulter (unter dem Acromion) dann verspüre ich einen stechenden Schmerz der manchmal bis in den Ellenbogen zieht. Selbst bei einer Tasse habe ich nach ein paar Sekunden das Gefühl, dass ich keine Kraft mehr habe. Laut MRT Bericht ist aber nichts auffälliges gefunden worden. Muskulatur hat ziemlich schnell abgenommen und ich habe einen Hypotonus in der Schultermuskulatur. Wenn ich meinen betroffenen Arm auf den Rücken nehme und dann nach Innen rotiere dann zieht es ordentlich an der vorderen Schulter. Jobe Test positiv. Der Orthopäde sagt außer die Instabiltät hätte er nichts auffälliges entdeckt. Die Schule möchte nicht, dass ich mit einer rezidivierenden Schulterluxation die Ausbildung zu Ende mache, da ich mir gesundheitlich damit nur noch mehr schade und ich so nicht zum Praktikum zugelassen werde. Schöner Mist. Bin fast fertig mit der Ausbildung und weiß nun nicht was ich tun soll.. 

 

Habt ihr ne Ahnung wie ich am Besten weiter vorgehen kann?


Geschrieben

Hallo Hanni....

solltest evtl mal einen Neurologen ranlassen  - denn für mich klingt es eher danach.
Dass die Muskulatur nicht richtig innerviert wird.
Sonst müsste Rotatorenmanschettentraining und Schulltergürteltraining helfen.

LG

Geschrieben

...der Jan hat mir die Worte aus den Tasten genommen. Und gebe ihm wie (fast) immer recht. ;)
Bei einer Schulterluxation sind vor allem der N. axillaris, aber auch der Plexus brachialis gefährdet. Der brachialis Innerviert den M. biceps- und M. triceps brachii, die Handmuskulatur und die Finger. Beim axillaris trifft es u.a. den M. teres minor. Beim MRT kann man das nicht sehen ob der Nerv komprimiert wird, auch weil man den Humeruskopf nicht in Aktion sehen kann. Die Nerven verlaufen sehr eng zwischen Humerus und M.bizeps brevis (pect. min.) Bei einer Instabilität kann man sich vorstellen, wenn der Kopf etwas nach ventral rutscht (z.B. bei einer elevation), dass es hier leicht zu einer Nervenkompression kommen kann!

grafik.thumb.png.c80adb8de55096d1f2ee359b0897a6c3.png
Quelle: www.Kenhub.com

  • 1 year later...
Geschrieben (bearbeitet)

Moment, wann oder bei welcher Tätigkeit ist wie, welche Schulter luxiert? Der Schädigungsmechanismus ist hier ganz wichtig!

bearbeitet von Hans27

Kommentare

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast Katrin
      Hallo,  im Rahmen meiner Bachelorarbeit befasse ich mich mit dem SINDA und der Frage, ob Physiotherapeut:innen mit Anwendungserfahrung diesen als reguläres Assessment in der pädiatrischen Physiotherapie befürworten. Die Ergebnisse könnten beispielsweise die Grundlage für die Entwicklung eines QM-Standards bilden. Um an Daten und Meinungen zu diesem Thema zu gelangen, wäre ich dir für deine Unterstützung dankbar.   Link zur Umfrage: Fragebogen zur Erhebung der Praktikabilität und Anwendbarkeit des SINDA Vielen Dank für Eure Unterstützung Katrin   
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