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Hepatitis-Impfung für Physioausbildung erforderlich?


Malinois

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Geschrieben (bearbeitet)

Hallo,

ich interessiere mich sehr für eine Ausbildung als Physiotherapeut.

Jetzt habe ich aber das Problem,dass ich damals meine 1. Impfung gegen Hepatitis B überhaupt nicht vertragen habe.Die Nebenwirkung haben mich ein paar Wochen stark eingeschränkt,sodass mein Hausarzt es ablehnt mich wiederholt dagegen zu impfen. Alle anderen Impfungen habe ich,es geht ausschließlich um die Impfung gegen Hepatitis B und A.

Jetzt frage ich mich natürlich, muss man sich gegen Hepatitis impfen lassen,wenn man Physiotherapeut werden will und hat man ein erhöhtes Ansteckungsrisiko?

Ich möchte mich natürlich nicht in Gefahr bringen,wenn das Infektionsriskio zu groß ist,dann muss ich mir wohl einen anderen Beruf suchen,der mir gefällt.

 

bearbeitet von Malinois

Geschrieben

Ja, war bei uns Pflicht - kenne es von mehreren Schulen.
Wird dir in der Regel sogar von der KraKa zurückerstattet das Geld.
Wenn du im Praktikum Patienten hast haben die häufig genug Erreger in sich, dass du dich freust wenigstens dagegen immun zu sein.
Diese ganzen Multiresistenten Keime sind erst richtig lustig - daher höre bei den Einweisungen genau zu wie du die Hygienemaßnahmen einzuhalten hast.

Dann lass dich frühzeitig impfen, damit der Schutz aktiv ist, frage nach ob es nicht noch andere Möglichkeiten gibt, da kenne ich mich nicht so sehr aus, ich hab gleich A & B gleichzeitig bekommen, habe mein Immunsystem auch gemerkt - da es ja dann dagegen kämpfen muss und Abwehrkörper bildet.

Ich bin auch gerade dabei, einen Blog über die gesamte Ausbildung zu verfassen - wenn du noch andere Fragen hast, schreib es gern in den Thread und ich werde es bei nächster Gelegenheit aufgreifen.
 

 

LG und viel Erfolg.

Geschrieben

Hallo Malinois!

Es gibt in Deutschland keine Impfpflicht. Dennoch kann der Arbeitgeber es vertraglich voraussetzen. (Auch in meinem Ausbildungsvertrag vermerkt). Als Physiotherapeut/-in gehört man zur gefährdeten Gruppe. 

Bei einer bekannter Impfreaktion kann eine notwendige Impfung auch stationär überwacht durchgeführt werden. Lass dich noch einmal beraten. 

Schöne Grüße

Patricia

 

 

Geschrieben

Seit ich meine Tochter habe, ist mir dieses Thema sehr wichtig geworden. Ich fände es schrecklich eine ansteckende Erkrankung mit nach hause zu bringen und ggf. unwissentlich an mein Kind weiterzugeben. Von daher bestand ich allein aus dem Grunde schon darauf, dass die ganze Familie geimpft ist. 

Wer dann noch im Krankenhaus tätig ist, sollte erst recht daran denken. Unbewusst kann immer was passieren und das nicht nur in medizinischen Berufen. 

Hepatitis A lässt sich bei einem gesunden Menschen leicht auskurieren und die Immunisierung ist ab da an lebenslang gegeben. Bei Hepatitis B empfehle eine Impfunh schon dringlichst, auch wenn sie auch Kurierbar ist, dennoch immer noch den Erreger im Körper zurücklässt.

Ich hoffe, es ist alles wieder im Lot bei dir Jan! Hast bestimmt nen Schreck gehabt zu der Zeit.

LG

Geschrieben
vor 56 Minuten schrieb Walley:

Ich hoffe, es ist alles wieder im Lot bei dir Jan! Hast bestimmt nen Schreck gehabt zu der Zeit.

LG

Ja danke, das hat ne Woche gedauert bis alles wieder weg war.
Körper reagiert halt darauf, wäre auch irgendwo schade wenn nicht.

Viel schlimmer war mein Schock als ich im Krankenhaus Praktikum hatte.
Ich noch relativ frisch bin mit meiner Mentorin mitgelaufen - wir gingen rein und unterbewusst habe ich das Schild mit "Bekleiden" gesehen. (Also Mundschutz und Kleidungsschutz anziehen)
Da sie aber auch einfach so rein ist, ich hinterher.
Dann fragte sie mich ob ich mir das zutraue ihn zu mobilisieren und vielleicht mal zu stehen? War nebenbei erwähnt auch Intensivstation.
Ich bejahte und machte mich gleich an die Arbeit.
Es war wirklich ein Krampf ihn dazu zu bringen sich hinzusetzen, geschweige denn stehen.
Viel Transfer, viel enger Körperkontakt aber es hat alles wunderbar geklappt.
Als ich ihn dann gerade wieder zurück ins Bett transferiert habe und dabei war in die Kurvenbögen meine Behandlung zu notieren wies mich eine Gesundheitspflegerin darauf hin, dass ich doch voll bekleidet sein sollte da MRSA oder sowas lustiges.
Ich dann Hände gewaschen und desinfiziert. Hab mich selbst davon nochmal überzeugt.
War dann ganz schön angesäuert, dass ich das nicht selbst vorher gecheckt habe.
Die nächsten Tage hatte ich schon ganz schön Schiss dass da noch was kommt.
Habe in der Zeit doppelt aufgepasst was ich esse und tu und möglichst alles um dem Körper Kraft zu geben.
Ist nichts weiter passiert, aber da wir auch immer Wirte sind und diese Keime mit uns tragen sollte man soviel Vorsicht wie nötig gebieten.
Ich hab die Kleidung danach sofort in die Wäscherei gegeben und mir neue geholt. Ging glücklicherweise in der Klinik. Geht aber auch nicht für jede Einrichtung.

Kommentare

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast Manuela
      Hallo, danke für die Antwort. Was macht denn ein Physiotherapeut da genau wenn ich mit dem Rezept hingehe? Tastet der alles ab und massiert an den Verspannungen oder macht der Übungen mit mir? Kann der irgendwie feststellen woran das alles liegt also ob an der HWS oder Gleichgewichtssystem? Ist das schmerzhaft? Schlimmer werden kann es dadurch aber nicht oder? Also ich will auf keinen Fall das der Schwindel und die Benommenheit stärker wird, das ist so schon ziemlich unerträglich. Ich habe das ja den ganzen Tag durchgehend, wobei es an manchen Tagen schlimmer ist und an manchen Tagen etwas weniger, aber ganz weg ist es nie. Hast du einen Verdacht was ein sein könnte, also woran es liegen könnte diese ganzen Symptome? Gibt es irgendwas was ich selber tun kann also irgendeine Übung oder was ausprobieren was es vielleicht besser werden lässt? Viele Grüße 
    • Gast Seli
      Hallo, ich habe das jetzt bestimmt schon 3 Monate, ich schlafe auf dem Rücken mit leicht erhöhten Oberkörper und morgens ist die Verspannung zwischen den Schulten im Bett am größten und da kribbeln auch beide Arme, sobald ich aufstehe wird es besser, allerdings kommt da dafür der Schwindel bzw. Benommenheit, den ich im liegen nicht habe. Durch die Bewegung wenn ich aufstehe wird die Verspannung besser, mache auch manchmal eine Wärmflasche drauf, das kribbeln in den Armen ist dann weg.  Viele Grüße
    • MathiasBerlin
      Hallo Mona, das klingt tatsächlich nach einem typischen Morbus-Schlatter-Schub während eines Wachstumsschubs. Ein leichtes Spüren der Stelle ist meist noch okay. Wenn die Schmerzen während des Trainings deutlich zunehmen, sie danach humpelt oder die Beschwerden am nächsten Tag stärker sind, war es eher zu viel.   Dehnen, Radfahren und Kühlen sind sinnvoll. Zusätzlich kann eine Kräftigung von Hüfte und Rumpf helfen. Oft ist aber die wichtigste Maßnahme, die Trainingsbelastung vorübergehend etwas anzupassen.   Die gute Nachricht: Das Problem ist meist lästig, heilt aber mit der Zeit wieder aus.   Viele Grüße 🙂

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