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Dauer EAP/ Therapiezeit


rettszaf

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Geschrieben

Moin, 

zur Zeit  befinde ich mich in einer BGlichen Nachbehandlung nach Kreuzbandplastik. Aber irgendwie gibt es ständig Diskussionen bezüglich Therapiezeit und die Abrechnung weil die BG ja angeblich nicht gut bezahlt... was ich bei durchschnittlichrn Rezeptwerten von über 600€ nicht ganz nachvollziehen kann. 

Angefangen hat alles damit das ich zu allererst ein KG Rezept mit Inhalt Physiotherapie, Lymphdrainage, Elektro Therapie und Eis Behandlung hatte, Zeitumfang 80 Minuten gesammt und zusätzlich ein MTT Rezept über 60 min. Vom KG Rezept wurden lediglich an manchen Tagen 20 Minuten erfüllt und an anderen 40, nur das MTT Rezept vollständig. Begründung für die nicht Umsetzung war das dies nicht nötig sei. Unterschreiben müsste ich jedoch für die volle Leistung. 

Nun habe ich ein EAP Rezept welches laut Handlungsweisung der BG eine Therapiezeit von 120 Minuten beinhalten soll. Also 30 Min KG, 30 Min Physikalische Therapie und 60 Min MTT. Umgesetzt werden jedoch nur KG und die MTT, wobei man mich strikt dazu anhält die Trainingsfläche nach 60 Minuten zu verlassen obwohl die Einrichtung sich auf ihrer Internetseite im Bezug auf die EAP mit 30 Min KG und 90 Min MTT bewirbt was eine Gesamt Therapiezeit von 120 Minuten macht. 

Wohlgemerkt den Erhalt von Physio, Physikalischer Therapie und MTT werde ich jedes Mal angehalten mit meiner Unterschrift zu bestätigen. 

Nun Frage ich mich was Richtig ist und wie ich mit der Situation umgehen soll da ich diese Art von Umgang mit Rezepten, Abrechnung und Therapiezeit so aus der Vergangenheit nicht kenne. 

Vielleicht hat wer einen Rat der sich damit auskennt. 

 


Geschrieben

Hallo Retszaff,
ich musste mich auch erstmal schlau machen, da ich diese Leistung nicht abrechnen kann. Das geht nur wenn man über eine entsprechende Zulassung und Einrichtung verfügt.  Aber es ist nach meinen Kenntissen so, dass die BG-Verordnungen nach so genannten "Zeitintervallen" abgerechnet werden. Auf der Verordnung müsste die Leistungsziffer und das Zeitinterwall drauf stehen. Jedes Zeitinterwall entspricht einer Behandlungszeit von 10 min. Wenn der Betreiber Elemente aus der " Erweiterten Ambulanten Therapie" einzeln erbringt und abrechnet ist das OK. Dann sollte er aber nicht die 63,50 € Tagespauschale in Rechnung stellen, sondern nur die einzeln erbrachten Leistungen. Denn bei der Tagespauschale ist es tatsächlich so, dass 120 Minuten pro Tag nicht unterschritten werden sollten. Da würde ich mich beim Eigentümer der Praxis noch einmal erkundigen, bevor man bei der BG nachfragt. ;)

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast Marilu
      Hallo, vielen Dank für deine Antwort und das Kompliment.  Da ich meine Krankheitsphase mittlerweile so vielen Ärzten schildern musste, sprudelt sie wahrscheinlich schon wie ein Gedicht heraus.  Vielen Dank für diese Hinweise. Glücklicherweise konnte ich meinen Termin in der Physio Praxis so umändern, dass ich wieder eine osteopathische Behandlung erhalte. Ihre Kollegin hat auch ganz tolle Arbeit geleistet, darf wohl aber als Manualtherapeutin die ersten beiden Wirbel nicht manipulieren.  Mein Termin beim Orthopäden war leider ernüchternd. Da ich keine strukturellen Defizite habe per MRT Befund, sei das nicht seine Baustelle. Ich konnte ihn allerdings überreden mich wenigstens noch einmal händisch zu untersuchen. Er stellte fest, dass mein Kiefer nicht richtig arbeitet und empfahl mir eine Zahnschiene zur Nacht. Das sagte meine Therapeutin ebenfalls. Der Termin steht demnächst beim Zahnarzt an. Und ein Rezept für Physiotherapie konnte ich ihm auch noch aus dem Ärmel schütteln. Aber mehr nicht. Er ist überzeugt, dass die Ursache wo anders liegt. Auch die Sehproblematik sei nicht mit der HWS begründbar. Das habe ich auf mehreren Seiten im Internet allerdings bereits anders gelesen und auch meine Osteopathin sagte, dass ein Zusammenhang bestehen kann. Könnte es sein, dass auf Grund der hypertonen Kiefermuskulatur die Augenmuskulatur betroffen ist ? Das sitzt ja alles sehr eng beieinander. Oder wäre der Vagus Nerv auch eine mögliche Ursache für die Augenproblematik ? Sowohl Neurologe als auch Orthopäde finden diese Symptomatik unpassend zu einer HWS Problematik. Der Orthopäde möchte mich nach Abschluss meiner Therapie gerne wiedersehen allerdings nur, weil Zitat: "er es spannend findet ob es was gebracht hat".    Vielen Dank und einen schönen Tag! 
    • gianni
      Hallo Marilu, zunächst muss ich dir ein Kompliment machen, deine Art zu schreiben liest sich wie ein spannender Roman. So wie du uns deine Leidensgeschichte schilderst, gehe ich auch stark davon aus, dass der Übeltäter im hochzervikalen Bereich zu suchen ist. Die Symptomatik, wie Schwindel, Blutdruckschwankungen, Übelkeit, usw. spricht für sogenannte  vegetative Entgleisungen, das vom "Nervus Vagus" ausgelöst wird. Dieser Vagusnerv muss in irgendeiner Weise provoziert werden um diese Symptome auszulösen. Da du immer wieder berichtet hast, dass die Beschwerden meist in der Nacht oder am Morgen auftreten oder sich verstärken, wäre meine Vermutung, dass eine Bandinstabilität der Wirbel C1-C3 als Ursache möglich wäre. Lass das mal abklären. Am einfachsten von deiner Physio mit "Safetytest" (Sicherheitstests/Provokationstests zur Identifikation struktureller Instabilitäten der oberen HWS) oder über Funktionsaufnahmen im MRT oder Röntgen.    
    • oleroenne
      Liebe Kolleginnen und Kollegen, Ich forsche aktuell im Rahmen meiner Bachelorarbeit an der HSD Hochschule Döpfer in Köln zum Thema Telerehabilitation in der Physiotherapie. Dazu suche ich noch Teilnehmende an einer kurzen Umfrage (ca. 10-15min.). Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie die Umfrage ausfüllen könnten, und wenn möglich an andere Physiotherapeut*innen weiterleiten würden. Vielen Dank, Ole Rönne     Link: https://www.soscisurvey.de/telereha/

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