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Fertig mit der Ausbildung - und jetzt?


enadine

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Geschrieben

Hallo, ihr! 

Habe seit 1 Woche mein Examen (juhu) und aktuell bin ich auf der Suche nach meinem ersten Job. Leider bin ich etwas überfordert, da ich überhaupt nicht weiß, wohin mit mir.

Es geht dabei weniger um die Fachrichtung (möchte in die orthopädische Richtung), sondern mehr um das ganze Wirrwarr an diversen Praxen, Reha, Fitnessstudios...

Wo denn zuerst bewerben und wenn ich mir die Qualifikationen anschaue, die benötigt werden, frag ich mich, ob man mich überhaupt gebrauchen kann, so ganz ohne Fortbildungen etc. pp.

Wie war das bei euch? Ist es vielleicht "egal", wo ich mich bewerbe - hauptsache ich sammle erst einmal Berufserfahrung? Freue mich über eure Ratschläge!


Geschrieben

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!!:x

Willkommen im Club, Enadine. Wir sind stolz auf dich.
Also, wenn du rein orthopädisch arbeiten willst, dann würde ich dir Anfangs schon eher eine Reha empfehlen. Ich selber bin in einem Kurgebiet, die überwiegend Gelenkerkrankungen behandeln. Das ist zwar auch schön, man muss sich aber auch im Klaren sein, dass das überwiegend ältere Menschen sind, die du behandeln musst. Wenn du im Fitness-Studio arbeitest, hast du kaum Herausforderungen, da geht es hauptsächlich um Zerrungen, Muskelkater, Verstauchungen, Ausdauer- und Muskeltraining. Da werden dir kaum kranke Menschen begegnen! In einer Praxis zu arbeiten hat auch seine Vorteile, allerdings verlangen die Meisten Praxen, dass du Erfahrung und Zusatzausbildungen, mind. Manuelle Lymphdrainage, mitbringst.
Deshalb würde ich dir empfehlen, dass du erst mal in einer Rehaeinrichtung arbeitest. Diese Häuser bieten dir auch an, dass du in Ruhe deine Fortbildungen machen kannst und sie dir zum Teil oder sogar voll bezahlen. Außerdem fällt es nicht so sehr ins Gewicht wenn du mal Krank oder auf Fortbildung bist, die haben meistens genügend LeutexD!!!

Also, egal wie du dich entscheidest,
wir wünschen dir auf jeden Fall vieeeeel Glück und vieeeeel Erfolg in deinem Beruf!!!!

Geschrieben

Herzlichen Glückwunsch erstmal!

Schöne Informationen von Gianni! Da würde ich mich auch orientieren.
Wenn du ein Gebiet hast, was dich sehr interessiert guck mal nach was es in deiner Umgebung für Einrichtungen dafür gibt.
Die Welt der Physiotherapie ist schier unendlich.
Wenn du aber erstmal arbeiten willst und überlegen, würde ich sagen - bewirb dich wo du willst, es herrscht akuter Fachkräftemangel - da wirst du schon irgendwo unter kommen, hast andere Therapeuten um dich herum wo du auch mal durchschnuppern kannst, was die an Erfahrungen und Ideen für weitere Arbeitsmöglichkeiten haben.

 

Ich wünsche dir gutes Gelingen.

Kommentare

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Gast
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  • Beiträge

    • japanworm
      Also heute, 3 Tage nach Behandlung, geht's mir immer noch schlechter als am Tag der "Zerrung" selbst. Die Physiotherapeutin hat heute ihren Chef dazu geholt, für mich eigentlich auch ein Schuldeingeständnis, dass ihre Behandlung einfach zu viel war und alles nur verschlimmert hat ... ich muss damit jetzt leben. Ich konnte vor 4 Tagen bereits wieder schmerzfrei Treppen gehen und einen kurzen Spaziergang machen während jetzt wieder alles wehtut. Die Zeit hat getickt, das hat mich jetzt um mind. 7 Tage zurückgeworfen und ich muss meinen Flug zu einem Tanzfestival jetzt absagen, was ich ohne die Behandlung nicht hätte machen müssen ...   Der Chef meinte, es handelt sich wohl eher um einen (leichten) Riss ....    Heute is Tag 11-12 seit der Verletzung.
    • Ioannis
      Hi Gianni, danke für die Rückmeldung.   Ich habe bereits eine Einlage im Schuh, die die Beinlängendifferenz ausgleicht. Auch darüber hinaus habe ich schon vieles probiert: Physiotherapie, Wärmebehandlungen sowie moderaten Ausdauersport und Krafttraining.   Das Ganze geht bei mir ja schon seit 20 Jahren so, und eigentlich bin ich mit der Hüfte immer sehr gut klargekommen. Das eigentliche Problem ist aber, dass mich seit zwei Jahren massive Kopfschmerzen in den Wahnsinn treiben, die ich davor nie hatte.   Meine rechte Hüfte ist kaputt und ich vermute stark, dass mein Körper das mittlerweile bis hoch zum linken Kiefer kompensiert, da ich dort auch eine Blockade und diese ständigen Spannungskopfschmerzen habe.   Ich habe es vor Kurzem sechs Wochen lang mit Sport probiert, was anfangs auch gut lief. Aber ich merke einfach, dass ich an etlichen Stellen Verspannungen kriege – wahrscheinlich durch die ständige Fehlstellung und das Kompensieren, obwohl ich wirklich nur leicht trainiert habe.   Ich werde jetzt erst mal eine orthopädische Reha machen und ziehe danach eine Hüft-TEP nach der AMIS-Methode ernsthaft in Erwägung, um die Ursache endlich anzugehen. Angst habe ich trotzdem und Unsicherheit!    Vielen Dank und liebe Grüße
    • japanworm
      Danke für die Rückmeldung. Ja, es ist auch ein Plattfuß, der da mit reinspielt. Ich versuche jetzt gezielt die Beinmuskulatur aufzubauen. Die Kniescheiben sind tatsächlich beide zu beweglich.   Mir wurde jetzt von mehreren Stellen zu Einlagen geraten, um wenigstens eins der mechanischen Probleme sofort in den Griff zu bekommen. Natürlich möchte ich trotzdem Übungen mit dem Fußbett machen. Da hatte der Pyhsio auch bei beiden Füßen einen Triggerpunkt gezeigt, der seh wehtut....   Ich hoffe, dass das dann wirklich was bringt.

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