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Physiotherapie im Fitnesstudio


Musti87

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Geschrieben

Hey und Hallo an alle!

Ich bin ein junger 27-jähriger der gerade eine Weiterquali vom Masseur zum Physio hinter sich hat.

Ich wurde von einem Kumpel angesprochen der bald ein eigenes Fitnesstudio aufmacht. Nun ist er auf die gloreiche Idee gekommen mich mit ins Boot zu holen, was grundlegend

eine super Idee is da ich selbst Sportler bin und auch weiter in diesen Bereich gehen möchte. zusätzlich finde ich die Kombi Sport+Therapie ein sehr sinnvolles Konzept.

Das Problem ist egal wo man schaut es gibt keine Antowrten auf meine Fragen deswegen hoffe ich auf

eure Hilfe!! Ich wäre angestellter Physiotherapeut und sie würden mir sogar meinen eignene Behandlungsraum einrichten. Ist es mir dann erlaub auch Privatpatienten zu behandeln(keine Kassenzulassung, kein sektoraler Heilpraktiker vorhanden), oder darf ich dann nur sogenannte "Wellnessmaßnahmen" anbieten die die Kunden selbst tragen müssen?!?

Und wenn ich Privatpat. behandeln darf wie werden diese von mir abgerechnet?! direkt von mir oder dann doch über das Studio?

Ich durchforste das internet und Bücher seit 4 Tagen und habe immernoch keine konrete antwort gefunden. Jeder Tipp jede Antwort bringt mich weiter also bitte helft mir !!


Geschrieben

Würde mich auch interessieren.
Ich habe so ähnliches ebenfalls nach meinem Abschluss vor.
Die Kombi ist einfach super - Sport ist die beste Altersvorsorge die es gibt.
 

Geschrieben

Hallo,

ich kann dir deine Fragen leider nicht beantworten, moechte dich aber davor warnen, direkt nach der Ausbildung schon als Solo-Physio zu arbeiten und zudem gleich in einem Spezialgebiet. Geh mal davon aus, dass du nur sehr wenig weisst und noch viel lernen musst. Das geht kaum, wenn man keine Kollegen hat, mit denen man etwas diskutieren kann oder die eben mal schauen koennen.

Und @ PhysioJan - dem kann ich so nicht zustimmen - die beste Altersvorsorge ist Aktivitaet. Das muss kein Sport sein.

 

Gruss,

Anna

 

Geschrieben

Hallo Musti,

ich finde es gut, wenn du etwas gefunden hast, wo du Arbeit und Spaß verbinden oder kombinieren kannst. Das will dir auch keiner ausreden. Diesen Schritt/Idee haben schon viele gehabt, aber die Begeisterung ist dann schon ziemlich schnell verflogen. Es kommt meistens anders wie man sich das vorgestellt hat. Ich würde mir an deiner Stelle einen "richtige" Anstellung suchen und diese Fitness-Studio-Idee, als Nebenjob oder Hobby ansehen. Ich habe viele Kollegen in meinem Bekanntenkreis, die genau dieselbe Idee hatten. Das lief anfangs ganz gut aber es zeigte sich dann sehr bald, dass man alleine davon nicht gut leben kann. Du musst dich selber versichern: Berufsgenossenschaft, Kranken- Haftpflicht- und Rentenversicherung. Dann wirst du Miete mit bezahlen müssen und Steuern abgeben. Zähl mal alles zusammen und rechne dir mal aus, wie viele Patienten du im Monat machen musst, so dass dir auch noch zum Leben etwas bleibt!!!

Ich würde das erst mal parallel laufen lassen. Arbeit und Hobby. Wenn du nach einem Jahr oder weniger festgestellt hast, dass es so gut läuft, das sich der Schritt lohnen würde, dann kannst du ja immer noch voll einsteigen. Ich denke, das wird dein Kumpel verstehen.
Solltest du trotzdem den Schritt wagen wollen und gleich ganz einsteigen dann würde ich mir vorher genügend Infos bei den Behörden (Finanzamt, Gesundheitsamt, Gewerbeamt bei der Stadtverwaltung) und Krankenkassen holen und vielleicht noch einen Sozialanwalt fragen um später keine bösen Überraschungen zu bekommen!

Du kannst Privatpatienten behandeln, das ist kein Thema, aber als nicht Heilpraktiker solltest du dir immer ein Privatrezept geben lassen um die Verantwortung beim Arzt zu lassen. Ansonsten kannst du im Rahmen einer Wellnessbehandlung auch ohne Rezept arbeiten.

Ich sehe gerade Anna hat noch vor mir geantwortet - und ich muss ihr leider recht geben. Mache es lieber nebenher und hol dir erst mal genügend Erfahrung.

Viel Glück!!!

Geschrieben (bearbeitet)
vor 39 Minuten schrieb annajule:

Und @ PhysioJan - dem kann ich so nicht zustimmen - die beste Altersvorsorge ist Aktivitaet. Das muss kein Sport sein.
Gruss,
Anna
 

Zitat

Aktivität ist super.
Die Frage ist jetzt wie wir Sport definieren: Wenn es nur ein paar Therabandübungen oder systematische Aktivitäten sind reicht das ja schon vollkommen aus.
Wer aber Gartenarbeit als Aktivität sieht und nicht auf seine Haltung und abwechselnde Belastung achtet, wird sich auch schnell wundern wenn etwas schmerzt.
So kann auch das Herz-/Kreislaufsystem belastet werden und damit auch funktionsfähiger arbeiten.
Die Lunge wird durch Belastung auch mal komplett ventiliert, was du bei einem Spaziergang so nicht ganz so effektiv erreichst.
Knochen und Gelenke werden alle mal belastet und durchbewegt und vieles mehr.
Ich gehe auch vollkommen mit, lieber ein ausgedehnter Spaziergang als garnichts. Wenn aber Motivation besteht würde ich immer gezielte Belastung empfehlen.

An Musti

Wenn du auch nebenher im Studio arbeitest und deinen Teil dazu beiträgst und der Gesamtgewinn dich gut leben lässt, könnte man darüber nachdenken, wenn du allerdings nur angestellt wirst, bezahlt dein Freund dir ja die Sozialbeiträge, und einen Teil du.

Ansonsten halte dich an gianni und frag dich durch.

Beste Grüße

 

 

bearbeitet von PhysioJan
Geschrieben

Joa danke Kinder der Sonne für die Ratschläge die ich ausschlagen werde :D

wer nicht waagt der nicht gewinnt!!!

Anna Gianni für euch hab ich nur eins! Habt ihr eine leidenschaft die nicht abzustellen ist und der du eh euer ganzes Leben widmet,ja? na bitte antwort gefunden

Für mich sind das was ihr beschreibt wie direkt Solo arbeiten oder das nur Begisterung  schnell verfliegt nur Ausreden  ... Leute seit diesem Eintrag hab ich nichts gemacht als mich schlau zu machen mich mit Ämtern GKV etc. auseinanderzusetzten. Physios getroffen die das erreicht haben was ich machen will mich mit ihnen ausgetauscht, bei Dozenten nachgefragt mit denen ich noch guten kontakt halte und siehe da ich hab alle infos zusammen und so wie ihr das beschreibt is es zum scheitern verurteilt aber meiner Meinung nach sieht das sehr viel versprechend aus mit hohem Potential und wir wissen alle das die Kombi ne geile Kiste is wenn sie funktioniert! Das angebot mit einem studio zusammen ist nicht zu unterschätzen und da ich "nur" angestellt bin trage ich nicht wirklich ein risiko indem Ausmaß wie ihr es darlegt! naja klar viel arbeit aber ohne arbeit erreicht man heut zu tage sowieso nichts!

und PhysioJan : http://www.existenzgruender.de/SiteGlobals/Forms/Expertenforum/Frage_Formular.html  

Diese Netten Leute haben fast all meine Fragen zu Selbstständigkeit/angestellten verhältnis, erlaubte Therapien +Sonderfälle, Anmeldungen . bei Ämtern Versicherungen etc. und auch die klare abgrenzung zws Wellness-/Präventions-/und Kassenleistungen beantwortet und alles mit direkten Links zu den einzusehenden Dokumenten der vers. Einrichtungen in EINER E-Mail!! Klar musste ich noch viel selbst stöbern aber trotzdem Sehr sehr geil !!!

Also Leute danke für die Ratschläge aber wünscht mir/uns Glück !!

Geschrieben

Ausreden? Wofuer brauche ich eine Ausrede, ich bin ja nicht angeklagt worden. Das war ein gut gemeinter Ratschlag.

Klar habe ich eine Leidenschaft - die Antwort lautet nur eben nicht, sich blindlinks in Arbeit zu stuerzen und zu glauben, dass man nach 3 Jahren Ausbildung (oder war das bei dir noch weniger?) so perfekt ist, alle Patienten erfolgreich behandeln zu koennen. Und nur darum geht es mir. Wie du das geschaeftsmaessig und finanziell machst, ist mir voellig egal. 

Du traegst kein Risiko???? Alter Schwede. Du bist der einzige Physio in dem Laden - du traegst die volle Verantwortung fuer jeden einzelnen Patienten! Oder redest du wieder nur vom Geld? 

Wenn du bei einem Physio angestellt bist, dann traegst du weniger Risiko - aber das bist du ja nicht.

Natuerlich wuensche ich Dir Glueck, wir sind ja schliesslich Kollegen,

gutes Gelingen ,

Anna

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    • feechen
      Liebe Physio-Kolleg*innen, mein Name ist Felicitas und ich studiere im Masterstudiengang Health Professions Education an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Ich schreibe gerade meine Masterthesis zum Thema Kompetenzentwicklung durch Weiterbildungen in der Physiotherapie.   Dafür suche ich Physiotherapeut*innen, die bereit sind, in einem Interview über ihre Erfahrungen mit beruflichen Weiterbildungen zu sprechen. Mich interessiert, ob und wie sich Weiterbildungen aus eurer Sicht auf die Arbeit mit Patient*innen auswirken. Im Mittelpunkt stehen eure persönlichen Erfahrungen aus dem Berufsalltag. Ziel meiner Arbeit ist es, besser zu verstehen, wie sich euer Handeln am Patienten durch Weiterbildungen entwickelt und welche Bedingungen diese Entwicklung fördern oder erschweren. Teilnehmen könnt ihr, wenn ihr mindestens 7 Jahre Berufserfahrung als Physiotherapeut*in habt, mindestens 3 fachbezogene Weiterbildungen absolviert habt, darunter mindestens 1 Zertifikatsweiterbildung (z. B. KG-Gerät, MT, MLD, KG-ZNS), und eure letzte Weiterbildung mindestens 3 Monate zurückliegt. Zum Interview   Zeitraum: 04.05.–29.05.2026 Dauer: ca. 30–60 Minuten innerhalb Berlins: persönlich an einem Ort Ihrer Wahl außerhalb Berlins: online über Microsoft Teams Die Teilnahme ist freiwillig. Alle im Interview erhobenen Daten werden vertraulich behandelt und ausschließlich im Rahmen der Masterarbeit verwendet. Bei Interesse oder Fragen freue ich mich über eine Kontaktaufnahme bis zum 30.04.2026 unter: felicitas.calliess@charité.de   Vielen Dank für Ihre Zeit und Ihr Interesse. Felicitas Calließ Masterstudentin Health Professions Education Charité - Universitätsmedizin
    • gianni
      ...ich denke du bist der richtige Kandidat für Osteopathen. So wie ich das sehe, kann man bei dir muskulär (Kräftigung/Dehnungen/Mobilisationen) nichts ausrichten. Da müsste man über das Fasziensystem und der Gelenkkette, angefangen bei den Füßen bis zur Problematik, mal alles durcharbeiten!
    • Gast gasthws
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