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Tipps Chirurgiepraktikum


Haaanni97

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Geschrieben

Hallo ihr Lieben,

Ich bin seit Montag im praktischen Einsatz in der Chirurgie/Unfallchirurgie und ich wollte euch mal fragen ob ihr grundlegende Tipps für mich habt an denen ich mich orientieren kann. Ich bin nämlich noch sehr unsicher wegen KIs oder der Belastungsstufe. Außerdem war Chirurgie in der Schule nicht mein bestes Fach, weil wir einen Dozentenwechsel zwischen drin hatten und mich das sehr verwirrt hat. Ich hab bisher mit den Patienten nur Gangschule gemacht oder die betroffene Extremität bewegt und Muskulatur durch Isometrie gestärkt. Was muss ich z.B tun wenn ich einen Patientin nach einer Hüft Tep OP hab, die ein Extensionsdefizit hat? Klar ich muss dehnen aber in der Akutphase im Krankenhaus ist mir noch nichts gutes eingefallen was ich tun kann. Und wie kann ich den langen Hebel an der unteren Extremität immer ausschalten? Bin noch so verunsichert.. ich hab immer Angst dass da was kracht aber ich hab bis jetzt nur Patienten kennengelernt, die nicht Acht auf die KI's geben :D


Geschrieben

Hallo Haaanni97.

Was die Belastungsstufe angeht würde Ich Einfach denn Arzt fragen. Normalerweise haben Pat. Mit einer zementierten TEP Vollbelastung und eine unzementierte Teilbelastung. Diese muss erst mit eigenem Knochenmaterial einwachsen. Aber trotz einer Vollbelastung musst du natürlich auch noch berücksichtigen das dies ein großer Eingriff war wo viele Strukturen durchschnitten wurden. Die Muskulatur muss erst wieder heilen. Das Neuromuskuläre System ist geschädigt wodurch das Laufen nicht mehr richtig funktioniert. Du musst dir vorstellen dass um ans eigentliche Gelenk also Hüftkopf und -Pfanne ranzukommen auch die sehr straffe Gelenkskapsel aufgeschnitten wird.  Welche Aufgabe hat diese?

1. Sie sichert, und stabilisiert das Gelenk

2. Sie produziert die Gekenksschmiere 

und 3. in Ihr sind viele sog. Gelenksrezeptoren enthalten. Das sind I.prinzip kleine Melderchen und Messfühler. Genau das selbe Prinzip findet man zb. Im Supermarkt und Fahrstuhl wenn die Tür aufgeht. Auch ein Licht das automatisch angeht funktioniert über diese Bewegungsmelder. Hier ist es die Bewegung die sie aktiviert. Im Körper wird auch durch Bewegung über zb. Zugreize diese Melderchen aktiviert. Außerdem messen diese die Gelenksstellung usw. das System ist sehr komplex. Etwas besser kann man sich es vorstellen im Bahnverkehr. Ein Zug (Bewegungsreiz) fährt über einen Kontakt auf dem Bahngleis(Melderchen) dieses meldet der Hauptzentrale wo Der Bahnverkehr auf Monitore beobachtet wird auf welchem Gleis sich diese Bahn befindet, damit der Bahnsngestellte notfalls reagieren kann und den Verkehr zb.umlenkt. Die Hauptzentrale mit den vielen Monitoren stellt das Gehirn dar. Sind die Rezeptoren d.Gelenkskapsel aktiviert, geben Sie diese Infos über Nervenbahnen ans Gehirn (Hauptzentrale) Dieses reagiert und lässt die Gelenksumgebene Muskulatur anspannen im richtigen Moment. Auch diese Ansteuerung passiert über Nerven(motorische Nerven) Dadurch läuft man stabil oder man hat eine gute Stabilität in der Standbeinphase. Bei der Op sind diese Rezeptoren nun kaputt und müssen sich ebenfalls wieder regenerieren weshalb der Pat. Automatisch unsicher beim Laufen ist. Später ist deshalb ein Training wichtig für dieses neuromuskuläre Zusammenspiel. Am Anfang zur Gangvorbereitung bietet sich zb. Gewichtsverlagerung an in Schrittstellung.dies ist schon stabitraining.  Du hast am Anfang bei deinen Pat.nach Hüfttep auch andere Ziele als später. Neben der Aufklärung der verbotenen Bewegungen. Nicht über 90 grad Hüftflex, keine IR keine Add ist das erste Ziel hier natürlich die Gangschule. Das hast du ja gemacht. Am Anfang stehen eher mobilisierende Sachen im Vordergrund. Hüftebeweglichkeit in Abd und flex. bis 90 grad in Aste Rl. Auch aktiv und je nach Schmerzen mit leichtem Wiederstand oder isometrisch Auch für die Stoffwechselverbesserung. GV im Stand zur Gangvorbereitung.ggf Manuelle Lymphdrainage(VOLLBELASTUNG notwendig) Gangschule. Du kannst den verkürzten Iliopsoas auch querdehnen. Der Zugang des iliacus ist an der Christa Bereich Siai und Psoas 3 querfinger von der sias Richtung Bauchnabel in der Tiefe unter der Bauchmuskulatur mit den Fingerkuppen. Gruß Thomas 

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast gasthws
      Guten Tag,    ich bin vor gut 7 Jahren eines morgens mit einer extremen HWS-Blockade aufgewacht. Bewegungseinschränkung nach links so stark, dass allein ein paar Grad drehen in die Richtung nicht möglich waren. Da ich dachte es wäre ein steifer Nacken natürlich erwartet, dass es weggeht. Ging es nicht.  Röntgen und MRT damals unaufällig (C6C7 Bandscheibenwölbung ohne Auswirkungen auf Nerv o. Ä.). Steilstellung der HWS, die ich vermute akut war, da bei einem späteren Röntgen diese nicht mehr aufgetreten ist.    Bis heute habe ich tägliche Verspannungen auf der linken Nackenseite und das Gefühl, dass mein ganzer Körper nach rechts rotiert ist. Im oberen Rücken ist direkt neben dem rechten Schulterblatt zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule eine dauerhaftes Steifigkeitsgefühl.   Ich mache seit Jahren Kraftsport, bin nicht übergewichtig, laufe regelmäßig.  Sobald ich den Kopf nach vorne über beuge ist das gesamte Verspannungsgefühl im Nacken weg. Der Kopf fühlt sich oft schwer an, wobei Instabilitäten ausgeschlossen wurden. Mein Nacken ist muskulär sehr stark. Direkte Nackenübungen erzeugen stärkere Verspannungen bis hin zu brennenden Schmerzen.    Kurz vor der Verspannung hatte ich mich im rechten ISG verletzt beim Kniebeugen (Überlastung und zu weiter vorgelehnt). Das rechte ISG fühlt sich bis heute komprimiert an.  Im Liegen keine Beschwerden. Abstützen der Arme auf dem Schreibtisch lindert auch die Beschwerden. Vorgebeugt sitzen oder Planks auch für den Moment.   Rückenschmerzen regelmäßig, aber diffus, kompletter rechter Erector Spinae trotz guter Kraftwerte im Rücken. Es ist zum verzweifeln, da ich erst Ende 20 bin und täglich damit kämpfe sobald ich das Bett verlasse.    Ich würde mich über jeden Input freuen.    -CMD Diagnose negativ -Instabilität negativ -MRT/Röntgen unauffällig -sportlich -jung -HWS kräftig   Letzte Vermutung eines Orthopäden war ISG und globales Problem.  Bin für jeden Input dankbar!
    • MathiasBerlin
      Hallo Matze, wenn du bei der Dehnung die Fußspitze nach innen drehst, spannst du vor allem den äußeren Hamstring-Anteil (Biceps femoris) stärker an. Deshalb fühlt sich die Dehnung dann deutlich intensiver an. Ja, verkürzte Hamstrings können auch andere Probleme begünstigen: Spannung im Hüftbeuger oder den Adduktoren Zug auf das Becken, dadurch evtl. Schmerzen im unteren Rücken / oberhalb des Beckenkamms Wichtig: lieber sanft und länger dehnen, nicht maximal „reinziehen“, sonst reagiert der Muskel eher mit noch mehr Spannung. Viele Grüße 🙂
    • Gast Sandra
      Hallo, in meiner Praxis haben wir uns vor 2 Jahren für die Geräte der Firma FREI entschieden. Es gibt verschiedene Modelle. Die computergesteuerten Factum-Geräte sind wirklich empfehlenswert. Sie arbeiten konzentrisch-konzentrisch, d.h. es werden immer Agonist und Antagonist gleichzeitig trainiert. Dies spart nicht nur an der Geräteanzahl im Raum, sondern auch Trainingzeit der Patienten bzw. Kunden. Infos unter www.frei-ag.de Fröhliche Grüße Sandra 

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