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Rückenstabi


sunshiine

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Geschrieben

Guten Abend Physios!

ich bin im Moment im Praktikum in Orthopädie und da ist mir erst so richtig aufgefallen, dass ich kaum Übungen für die Stabilisation des Rückens habe. Da dort auch viele operative Patienten (z.B. Spondylodese) liegen, kann ich diese Patienten nicht in BL legen, sodass diese Option wegfällt.

Habt ihr Übungen für mich, die gut bei Patienten funktionieren? Gerne auch mit Zeitangabe/Wiederholungszahl, da ich immer Schwierigkeiten bei der Länge meiner Übungen habe.

Danke im Voraus!


Geschrieben

Hallo Sunshine! Du musst diePat. gar nicht in BL legen. Auch das Training der Normalen/globalen RÜckenmuskeln sollte am Anfang nicht das vorrangige Ziel sein. Das wichtigste sind im Prinzip die Aktivierung der segmentalen Muskeln(tiefe Rückenmuskeln). Eine gute Übung ist ein Training des m.Transversus in Rückenlage, später im Stand.

Geschrieben

Schau mal hier findest du ein Training des Transv.abd. Hoffe du kannst bisl englisch.? Ich würde immer 10 x den Bauchnabel einziehen lassen, und 10 sec.pause dazwischen (Bauch wieder. Locker)Als Vorübung- das ist wichtig☝?müssen die Pat.lernen erstmal loszulassen

https://youtu.be/aqwx6uCwhUQ

 

Geschrieben

Hallo bbgphysio,

wie schön, dass du mir wieder antwortest. :) Was ich vielleicht hätte dazu schreiben sollen: ich möchte keine segmentale Stabi machen. Meine Patienten sind meist schon älter, sodass sie das nicht mehr kognitiv umsetzen können.

Die Stabi über den M. transversus abdominis kenne ich bereits.

Was ich suche sind globale Stabi-Übungen. Möglichst einfache Übungen, die womöglich auch noch altagsnah sind.

Was ich zum Beispiel schonmal mache:

Der Pat. befindet sich im Sitz oder Stand, die aufrechte Haltung wird eingenommen und so lange gehalten, bis man merkt, dass die Spannung nicht mehr gehalten werden kann. Dabei schaue ich mir an, wie viele Sekunden der Patient das halten kann und die Hälfte der Sekundenzahl nehme ich als Trainingswert.

Aber da gibt es ja sicherlich noch unspezifischere Übungen oder?  

Geschrieben

Hallo Sunshiine! Da hast du natürlich recht. Bei alten Pat.ist sowas schwierig;). Mir ging es auch oft so daß Ich zb. beim Hr.Schmitt den Transversus versucht habe zu aktivieren und trotz der ganzen mühen haben die es einfach nicht gerafft wegen schlechter wahrnehmung. Meine Kollegin z.b. hat eine Fortbildung gemacht für LWS stabi von Christina Hamilton. Diese war sehr interessant und hier lernt man auch zu vermitteln bei Pat. dei eine schlechte wahrnehmung hat, mit kleinen Tricks. Ansonsten würde Ich auch bei älteren Pat. ganz simple sachen machen, Haltungsschule, evtl. Beckenkippungen. Diese ist aber auch eine Wahrnehmungssache und schaffen viele Pat. auch nicht. Therabandübungen, WS mobilsation.  In Rl kannst du viel machen. BM training, WS mobi, beine nach links und rechts chwenkenWenn ein pat. das mit dem Beckenkippung oder wahrnehmung gar net scaft ist man manchmal als Therapeut echt amm verzweifeln ;)! Für die LWS stabi fällt mir grad ein könntest du auch den Pat. in die Rückenlage legen. Seine Beine sind angestellt und du gibst einfach Widerstand an den Knien von ausen. Aufforderung er soll sich nicht wegdrücken lassen. Da erreichts du auch die Segmentale Muskulatur. l.g. Thomas

Geschrieben

In dein Gehirn möchte ich gern mal reinschauen. :D

Die Fortbildung werde ich mir mal vormerken (sollte ich das mit der Pädiatrie nicht schaffe, wäre das sicherlich eine Alternative). Die letzte Übung finde ich wirklich super. Genau sowas kann ich gebrauchen.

Danke für deine Hilfe. :) LG Julia

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    • Ioannis
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      Hallo,   ich bin 25 Jahre alt und leide seit c.a 1 Jahr an starken HWS schmerzen und schwindel.   ich hatte schon immer mal wieder schmerzen in meiner Halswirbelsäule.    Bei mir hat es damals mit einem Lagerungsschwindel angefangen.   Plötzlich kamen auch starke schmerzen und Schwindel dazu.   am Anfang ist es episodisch aufgetreten, mit Phasen in denen ich immer noch hin und wieder arbeiten konnte.    Seit 4 Monaten wird es aber kontinuierlich schlechter.   Ich habe ein MRT von meiner HWS machen lassen, dort waren 2 bandscheibenprotusionen zu erkennen. (Bereich c2-4)   ein Röntgenbild hat ergeben, dass meine Halswirbelsäule bereits völlig abgeflacht ist.   Physiotherapie war bisher leider nicht wirksam.   HNO und Neurologe war eigentlich unauffällig.   Entzündungswerte im Körper sind aber erhöht. Momentan bin ich Krankgeschrieben, arbeiten ist mit diesen schmerzen und Schwindel unmöglich.   Öfters habe ich auch ein Kribbeln in den Armen. Taubheitsgefühle kamen leider auch schon vor.    Schmerzspritzen waren hilfreich, aber keine Lösung.    ich würde mich über eine Antwort freuen.          
    • annajule
      Also nur weil noch keiner geantwortet hat: Meine MS Klienten machen diese Übung zur Kräftigung der oberen Rückenmuskulatur mit einem elastischen Band. Arme gehen in die volle Streckung, Handflächen zeigen nach unten. In wie weit sich da etwas ändert, wenn die Diagnose Impingement Syndrom & HWS (HWS was?) ist, kann ich nicht sagen.    Gruss, Anna  

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