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Band im Fußgelenk überdehnt


pechmarie

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Geschrieben

Hallo alle zusammen,

heute wende ich mich mal wieder mit einer Frage an euch und würde mich freuen, wenn ihr mir weiterhelfen könntet.

Beim Training bin ich am Sonntag mit dem rechten Fuß umgeknickt. Ich bin über die kleinen Zehen nach vorne bzw. außen weggeknickt, hatte dabei aber zum Glück nicht das ganze Gewicht nur auf diesem Fuß, sondern stand zu diesem Zeitpunkt auch mit dem anderen Fuß wieder am Boden. Erstmal Schmerzen, ich konnte nicht auftreten. Ich konnte gar nicht so recht zuordnen wo genau... Gekühlt, hochgelegt, Pause... Später hatte ich erstmal die meisten Schmerzen, wenn ich die Verse belastet  habe. Auf der Spitze laufen ging recht schnell wieder. Zuhause angekommen, habe ich den Fuß mit einem Salbenverband versehen und begonnen Arnica Globuli zu nehmen. Abends kribbelte der Fuß. Schmerzen waren zu spüren aber nicht schlimm. 

Nun war ich bei meinem Arzt und dieser meinte, es sei nicht so dramatisch. Ich kann fast normal laufen, kann auf den Versen und auf den Zehenspitzen gehen, kann den Fuß drehen, kreisen etc. Beim anziehen/hochziehen/flexen der Fußspitze habe ich nicht direkt Schmerzen, aber es fühlt sich an, als "ginge es schwer". Verschiedenes Drehen, auch am Gelenkspalt auf dem Fußrücken, war nicht großartig schmerzhaft. Irgendwas im Fußrücken saß nicht ganz richtig, das knackte bei der Behandlung, tat kurz weh und war wieder vorbei.  Nur eine Stelle schmerzte richtig stark bei Berührung bzw. Provokation durch den Arzt: auf der Außenseite des Fußes, unterhalb den Knöchels, schräg nach vorne, befindet sich eine kleine Kuhle.... eine weiche Stelle am Fuß, in die man ein bisschen hineindrücken kann ohne direkt auf Knochen zu stoßen. (Ich hoffe, ihr versteht, was ich meine.) Und genau DA tat es höllisch weh. Der Arzt testete noch die Beweglichkeit des Knöchels an sich und meinte, dass ein bisschen viel Spiel da wäre. Das Band unterhalb/innerhalb dieser "weichen Kuhle" sei ein bisschen überdehnt. Das sollte aber bis in einer Woche gut sein. 

Vom Physio habe ich nun ein Sporttape bekommen und ich soll ab Ende der Woche im Training leicht probieren, wie es geht. Auch er sieht keine große Problematik. Ein Glück!

Nun meine Frage/mein Problem: Dieses Band, dass da jetzt überdehnt sein soll, welches ist das denn bzw. wie heißt es? Ich wollte mich nun nach den Terminen genauer informieren.... Auch darüber, was ich da jetzt förderndes machen kann oder ob es Erfahrungen darüber gibt.... Aber es gibt ja soooo viele Bänder am Sprungggelenk. Da bin ich jetzt echt überfordert.... Könnt ihr mir da weiterhelfen? Also es geht eben wohl um das Band, dass sich unterhalb dieser kleinen "weichen Kuhle" beim Knöchel befindet und bei Druck auf diese Kuhle eben schmerzt.... Der Arzt hat sicher den Namen gesagt, aber ich weiß es nicht mehr. Ich weiß nur noch, dass er meinte, das Band verbinde den Fußrücken mit dem Gelenk oder so? 

Ich bin überfragt. Ich hoffe, ihr könnt mir helfen.

Ich würde mich sehr über Antworten freuen. Falls ihr mir keine geben könnt, dann trotzdem vielen Dank fürs Durchlesen.

Herzlichst 

Pechmarie


Geschrieben

Grüßdich Pechmarie, du hast aber auch wirklich ein Pech :(
Das Problem bei einem so genannten "Supinationstrauma" sind nicht die Bänder (das kommt später) sondern zunächst mal die Schwellung, die auf die Nerven drückt und den Schmerz verursacht. Du musst in erster Linie die Schwellung weg bekommen.
Das kannst du ruhig mit Voltaren- oder Ibuprofensalbenverbände (Dick auftragen und nicht einreiben!)
Bänder hast du seitlich 3, die das Gelenk stützen, meistenst ist das vordere Sprungbein-Wadenbein-Band und das Fersenbein-Wadenbein-Band davon betroffen. HIER ein Schaubild. Die Bänder regenerieren sich zwar mit der Zeit, bleiben aber instabil und es kann passieren, dass du öfter umknickst. Hast du eine Orthese bekommen oder zumindest eine Stützbandage? Es wäre sehr wichtig die Bänder für einige Wochen zu entlasten/stützen! 
Nach meiner Erfahrung,  ist das Hauptproblem die Blockade, die dabei entsteht und zwar zwischen dem Sprungbein/Fersenbein und dem Würfelbein und auch im oberen Sprunggelenk. Das wird meistens übersehen. Hier würde ich dir einen Therapeuten empfehlen, der sich damit auskennt um die Blockade zu lösen. Das solltest du aber Zeitnah machen lassen um Spätfolgen zu verhindern!!!
Ist alles verheilt, gilt es die Muskeln zu trainieren, die durch die Entlastung etwas schwächeln und für die allgemeine Stabilität des Sprunggelenkes sorgen.
 

Geschrieben

Hallo zusammen,

Gianni, vielen lieben Dank für deine Antwort.

Da war ich ja gar nicht so falsch gelegen mit meinen Salbenverbänden die ersten Tage. Das ist doch schon mal gut. Jetzt habe ich damit aufgehört, da der Fuß ja aktuell mit Sporttape getapet ist. Aber geschwollen scheint mir jetzt auch nichts mehr zu sein, zumindest äußerlich kann ich nichts erkennen und die Schmerzen sind auch deutlich besser. Es ist mehr ein "komisches Gefühl" als ein Schmerz. Nur ab und zu, vor allem wenn ich kalte Füße habe, merke ich noch deutlich, dass da doch noch gar nicht lange was passiert war.

Der Arzt meinte, das Band sei nicht so stark in Mitleidenschaft gezogen, als dass man eine Bandage bräuchte und da ich bisher auch noch nie umgeknickt bin, meinte er, dass dies nicht nötig sei. Er denke, dass das einfach eine einmalige Sache war und durch die zum Glück recht gute Muskulatur im Fuß konnte viel aufgefangen werden. Eher würde sich durch die extreme Schonung die Muskulatur eben schwächen und die Chance umzuknicken erhöhen. Er meinte, ich solle soweit ganz normal belasten.

Die Blockade hat, soweit ich weiß, mein Physio bereits gefunden und gelöst. Allerdings sagte er etwas von einer Blockade in der Gelenkslinie zwischen Mittelfußknochen und den daran angrenzenden "kleineren eckigen Knochen" (Kahnbein/Würfelbein?). Kann es leider nur laienhaft erklären, bin ja nicht vom Fach ;-) Ich hoffe, man versteht mich trotzdem.

Und dieses Band, das bei der Provokation weh tat in dieser "kleinen weichen Kuhle" außen unterhalb der Knöchels.... Ist das einfach ein Außenband? Man hört ja immer nur von Innenband gerissen oder Außenband überdehnt... Ich meine, dass der Arzt oder der Physio irgendwas von einem Verbindungsband geredet hat oder ähnliches.... Ich weiß es nicht mehr.

Ich bin ja froh, dass es nicht so schlimm ist, wie ich zuerst vermutet hatte. Dennoch bin ich noch verunsichert. Freue mich weiterhin über Tipps, Tricks und Antworten. :-)

Grüßle

Pechmarie

Geschrieben

...ich kann dir als Laie nicht genau erklären was der Therapeut zu tun hat. Du kannst ihm höchstens darauf hinweisen, dass du in einem Forum einen Tipp bekommen hast.
Es gibt (oft) nach einem Supinationstrauma 2 Arten von Gelenksblockaden. Einmal die Blockade im oberen Sprunggelenk (zwischen Wadenbein und Schienbein) und einmal die Blockade in der Chopard´schen Gelenklinie, sprich zwischen Kahnbein und Würfelbein und vielleicht noch ein drittes, zwischen Fersenbein und Würfelbein. Wenn dein Therapeut eine "Manuelle Therapie" Ausbildung hat, kann er spezifische Tests machen (Gelenkspiel- und Funktionstests) um Dysfunktionen zwischen den Gelenkspartnern zu lokalisieren.
Vielleicht ist da auch nichts blockiert und diese diffusen Beschwerden sind Restschwellungen, die noch nicht ganz abgeklungen sind.
Übrigens, diese Kuhle die du meinst nennt man "Sinus Tarsi" kannst ja danach Googeln.;)

Ansonsten würde ich dir noch als letzten Tipp sagen, gib deinem Fuß einfach mal Zeit sich zu erholen. Mache deine aktiven Bewegungen dosiert und im schmerzfreien Bereich, dann wird das schon wieder. Sonst meldest dich hier wieder in ca. vier Wochen.

Ciao, Gianni

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Bei einem Wert von 90/28 rief ich einen Notdienst. Richtete mich auf um sie demnächst zu empfangen und bemerkte, dass meine Symptome sich nach Aufrichtung etwas regulierten. Was aber konstant blieb war die Benommenheit und das Gefühl irgendwie unterversorgt zu sein. Blutdruck, Herzfrequenz, EKG, Sauerstoffsättigung und Blutzucker war normal und so fuhren sie wieder. Die Symtome blieben. Am nächsten Tag kamen Übelkeit und Erbrechen hinzu. Nach einem geplagten Tag fuhr ich dann am Abend in die Notaufnahme. Um eine Verbindung zu meiner Periode auszuschließen wurde ich gynäkologisch untersucht. Ohne Befund. Im Anschluss untersuchte mich ein Internist. Er vermutete am ehesten Lagerungsschwindel. Empfahl mir eine erneute HNO Vorstellung, und Termine zum Ausschluss bei einem Neurologen und Kardiologen. Über meine Hausärztin versuchte ich all das möglichst zeitnah abzuarbeiten. Auch sie nahm erneut Blut ab um weitere Faktoren auszuschließen. Lediglich mein Ferritinwert war an der Mangelgrenze. 3 unterschiedliche Ärzte meinten aber das der Wert die Symptome nicht erklärt. Zusätzlich wurde ich 2 x augenärztlich untersucht. Augendruck, Sehnerv, Blickfeld ohne Befund. Parallel habe ich Physiotherapie begonnen und mir eine Therapeutin gesucht die eine zusätzliche Fobi zum Thema Schwindel hat. Sie hat Lagerungstests gemacht, welche keine Auffälligkeiten bezüglich der Gleichgewichtsorgane aufzeigten. Ein okulomotirischer Test war allerdings auffällig. Laut ihrem Befund Verdacht auf Kleinhirn. Mit dieser Aussage bin ich erstmal ins Wochenende gestartet, hatte aber keine Ruhe. Also erneut Notaufnahme. Dort wurde ich erstmals klinisch neurologisch untersucht. Keine Auffälligkeiten, außer dem Augenzittern, welches auch die Therapeutin zuvor in ihrer Testung feststellte. Die Neurologen vermuteten keine zentrale Ursache. Empfahlen mir ein erneutes MRT mit anderen Darstellungen, ambulant einen Neurologen aufzusuchen und Spülung der Gehörgänge.  Derweilen umfassten meine Symptome Schwindel, meistens am Morgen, teilweise Schwankschwindel bei Kopfdrehungen, Benommenheitsgefühl, Übelkeit, selten Erbrechen, Kribbeln in beiden Armen und Konzentrationsdefizite. Meine kardiologische Untersuchung stand mittlerweile an. Dopplersono der hirnversorgenden Gefäße und Herzschallen unauffällig. Mit Mühe bekam ich einen relativ kurzfristigen Termin bei einem Neurologen. Zuvor bekam ich allerdings noch 2 x Physiotherapie. Dieses Mal bei einer Kollegin die auch Osteopathie beherrscht. Sie bemerkte umgehend mehrere Blockaden im Bereich der HWS und unter anderem war auch mein Atlas blockiert und meine Kiefermuskulatur sehr fest. Nach 2 Sitzungen konnte sie die Blockaden lösen. Die Symptome ließen nach der ersten Behandlung deutlich nach. 2 Tage später nach der 2 Behandlung dauerte es ungefähr 2 Tage. Dann waren alle Symptome komplett weg. Eine Erstverschlimmerung stellte sich nicht ein. 4 Tage nach der 2. Therapie hatte ich "endlich" meinen Termin beim Neurologen und war praktisch symptomfrei. Sie störte an meinen Schilderungen lediglich, dass sich das Augenzittern nicht mit einer Blockade des Atlas erklären ließ und empfahl mir, sofern Symptome wiederkehren mich jederzeit zur Akutsprechstunde vorzustellen. Ich war glücklich und dachte ich hätte es geschafft. Und könnte nach 6 Wochen Krankschreibung endlich wieder arbeiten gehen und meinen normalen Alltag fortsetzen. Heute hatte ich erneut Therapie. Allerdings nicht bei der Osteopathin, sonder wieder der Therapeutin mit der Schwindelfobi. Sie lockerte lediglich ein wenig die Muskeln an Hals und Schultergürtel. Und heute Abend stelle ich fest, dass die Sehstörungen dezent wiederkehren. Meine Angst das alles von vorne beginnt ist nun sehr groß. 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