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Übungen für den Einbeinstand


Gast Wichtig

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Geschrieben

Hallo, zu meiner Person. Ich bin männlich, 24 Jahre alt und hatte vor einem halben Jahr einen sehr schweren Autounfall, wurde notoperiert und habe 18 Implantate im Rücken und LWS Bereich und lag dann 1 Monat im künstlichen Tiefschlaf. Ich war 1/2 Jahr jetzt im Rollstuhl und musste wieder gehen lernen. Nun kann ich wieder gehen, muss mich aber sehr konzentrieren und auf meine Blickführung achten, was fürs gehen vermutlich sehr wichtig ist, dass man auf einem Bein stehen kann. Links schaff ich' s ca. 5 sek und rechts nicht einmal 1 sek. Gibt es Übungen wodurch ich meinen Einbeinstand verbessern kann? Mit freundlichen Grüßen Andi


Geschrieben

Hallo. Erst einmal Glueckwunsch zur Genesung. Das ist ja eine ganz schoene Reise, die du da hinter dir hast.

Die Frage zum Einbeinstand ist nicht ganz einfach zu beantworten, weil man aus der Ferne nicht feststellen kann, warum du den Einbeinstand nicht gut durchfuehren kannst und warum ein Seitenunterschied besteht. Daran koennen Defizite in verschiedenen Gebieten verantwortlich sein und diese geben dann Aufschluss auf die Art von Uebung, die zu empfehlen ist. 

Daher kann ich nur vorschlagen, dass du einen Befund einer Physio im Bereich Neurologie bekommst. Da du etwas mit Blickfuehrung schreibst, hoert es sich auch danach an, dass du Rehabilitation auf dem vestibulaeren Gebiet benoetigst (ebenfalls Neuro). 

Weiterhin viel Erfolg,

Anna

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast gasthws
      Guten Tag,    ich bin vor gut 7 Jahren eines morgens mit einer extremen HWS-Blockade aufgewacht. Bewegungseinschränkung nach links so stark, dass allein ein paar Grad drehen in die Richtung nicht möglich waren. Da ich dachte es wäre ein steifer Nacken natürlich erwartet, dass es weggeht. Ging es nicht.  Röntgen und MRT damals unaufällig (C6C7 Bandscheibenwölbung ohne Auswirkungen auf Nerv o. Ä.). Steilstellung der HWS, die ich vermute akut war, da bei einem späteren Röntgen diese nicht mehr aufgetreten ist.    Bis heute habe ich tägliche Verspannungen auf der linken Nackenseite und das Gefühl, dass mein ganzer Körper nach rechts rotiert ist. Im oberen Rücken ist direkt neben dem rechten Schulterblatt zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule eine dauerhaftes Steifigkeitsgefühl.   Ich mache seit Jahren Kraftsport, bin nicht übergewichtig, laufe regelmäßig.  Sobald ich den Kopf nach vorne über beuge ist das gesamte Verspannungsgefühl im Nacken weg. Der Kopf fühlt sich oft schwer an, wobei Instabilitäten ausgeschlossen wurden. Mein Nacken ist muskulär sehr stark. Direkte Nackenübungen erzeugen stärkere Verspannungen bis hin zu brennenden Schmerzen.    Kurz vor der Verspannung hatte ich mich im rechten ISG verletzt beim Kniebeugen (Überlastung und zu weiter vorgelehnt). Das rechte ISG fühlt sich bis heute komprimiert an.  Im Liegen keine Beschwerden. Abstützen der Arme auf dem Schreibtisch lindert auch die Beschwerden. Vorgebeugt sitzen oder Planks auch für den Moment.   Rückenschmerzen regelmäßig, aber diffus, kompletter rechter Erector Spinae trotz guter Kraftwerte im Rücken. Es ist zum verzweifeln, da ich erst Ende 20 bin und täglich damit kämpfe sobald ich das Bett verlasse.    Ich würde mich über jeden Input freuen.    -CMD Diagnose negativ -Instabilität negativ -MRT/Röntgen unauffällig -sportlich -jung -HWS kräftig   Letzte Vermutung eines Orthopäden war ISG und globales Problem.  Bin für jeden Input dankbar!
    • MathiasBerlin
      Hallo Matze, wenn du bei der Dehnung die Fußspitze nach innen drehst, spannst du vor allem den äußeren Hamstring-Anteil (Biceps femoris) stärker an. Deshalb fühlt sich die Dehnung dann deutlich intensiver an. Ja, verkürzte Hamstrings können auch andere Probleme begünstigen: Spannung im Hüftbeuger oder den Adduktoren Zug auf das Becken, dadurch evtl. Schmerzen im unteren Rücken / oberhalb des Beckenkamms Wichtig: lieber sanft und länger dehnen, nicht maximal „reinziehen“, sonst reagiert der Muskel eher mit noch mehr Spannung. Viele Grüße 🙂
    • Gast Sandra
      Hallo, in meiner Praxis haben wir uns vor 2 Jahren für die Geräte der Firma FREI entschieden. Es gibt verschiedene Modelle. Die computergesteuerten Factum-Geräte sind wirklich empfehlenswert. Sie arbeiten konzentrisch-konzentrisch, d.h. es werden immer Agonist und Antagonist gleichzeitig trainiert. Dies spart nicht nur an der Geräteanzahl im Raum, sondern auch Trainingzeit der Patienten bzw. Kunden. Infos unter www.frei-ag.de Fröhliche Grüße Sandra 

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