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Geschrieben

Die Manipulativmassage ist eine manuelle Behandlungsmethode, die eine kleinflächige Massagewirkung mit der Wirkung einer passiven Mobilisierung verbindet. Sie ist eine Massage an einem passiv bewegten Körperabschnitt oder - umgekehrt ausgedrückt - eine passive Mobilisierung eines beweglichen Körperabschnittes unter gleichzeitiger Massage desselben. Massiert werden im wesentlichen die reflexogenen Stellen und Zonen der nahen Gelenksumgebung: Muskelenden, Sehnen, Sehnenansätze, Ligamente. In verschiedenen Fällen kann der Massagedruck die Gelenkkapsel selbst erreichen. Die Haut und das subkutane Bindegewebe bleiben in den meisten Fällen nicht unbeeinflusst, wenn auch nur als «Nebenobjekt». 

  • 5 weeks later...
  • 3 weeks later...
Geschrieben

Ich denke der Begriff Manipulativmassage ist weng ungünstig gewählt. Dabei handelt es sich Nicht um eine Manipulation im Gelenk. Es wird also nichts eingerenkt. Hier werden Sehnenansätze, Kapselanteile ect. mit Massagetechniken und gleichzeitiger Gelenksmobilisation behandelt. Dies ist aber nix neues. Das gleiche sind im Prinzip Funktionsmassagen, funktionelle Weichteiltechniken ect. Da es keine Manipulation im eigentlichen Sinne ist, darf diese Methode auch ein Physiotherapeut ohne HP machen.

  • 4 weeks later...
Geschrieben

Hab vor Jahren auch die Manipulativmassage-Module absolviert. Und hab damals viel damit gearbeitet - mit relativ guten Resultaten. Rückblickend muss ich jedoch sagen, dass mir diese Form der Behandlung eine Spur zu unspezifisch ist. Hier und da beziehe ich noch ein paar Techniken mit ein, wenn ich wirklich Bock drauf hab ;) . Der Begriff "Manipulativ" ist in der Tat wirklich etwas ungünstig gewählt und sorgt immer mal für Verwirrung. Diesen hat Terrier aber ganz bewusst gewählt, um sich von damals gängigen Behandlungsmethoden abzuheben oder abzugrenzen.

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Gast
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  • Beiträge

    • Danke für die ausführliche Beschreibung. Nachdem die Therapie im Klinikum nur in Richtung Psychotherapie ging, habe ich sie letztendlich abgebrochen. Ich wäre da drin verrückt geworden. Die Schmerzen sind weiterhin unverändert (trotz absoluter Schonung bis auf gemäßigtes Gehen seit 4 Wochen) Meine neuen Ansätze sind: -ab April eine Stoßwellentherapie -neue Schuhe mit 0-0.5mm Sprengung inclusive angefertigter orthopäd. Einlagen, die mir von einem neuen Arzt empfohlen wurden. In fast allen online Foren werden diese Schuhe als absolute Wunderwaffe bezeichnet, vor allem von Leuten mit chronischer Plantarfasziitis. Die direkte Empfehlung waren Schuhe von Altra (zb der Superior 7) -kommende Woche einen Termin bei Dr. Lydia Lintner in Bbg, die mit Radiofrequenzablation und Neuromodulation arbeitet. Das werde ich mir aber erst anhören, da es auch keine Kassenleistung wäre. Bin gespannt, welche Erfahrungen ihr mit den neuen Ideen bereits hattet und wie eure Einstellungen dazu sind.   VG Freddy
    • Gast Coco
      Ich war gestern beim Physio. Er sagte es ist der Piriformis in Kombi mit dem Gluteus Max. Er hat den Muskel gestern intensiv bearbeitet. Er sagte auch, dass es einen starken Muskelkater geben wird. Die Schmerzen in Gesäß und Bein sind heute schon deutlich besser. Es zieht lediglich noch ziemlich links der LWS. Das Becken war total schief. Wie lange kann es jetzt noch dauern bis es ziemlich weg ist? Hatte das ganze jetzt 5 Tage lang. Was kann ich unterstützend tun. 
    • ...hast du eine Faszienrolle, damit könntest du zumindest die Muskulatur und das Bindegewebe etwas lockern. Mache das aber bitte an der Wand, nicht am Boden, sonst kannst du den Druck nicht kontrollieren!  Es wäre auch vorteilhaft wenn du die Zone vorher wärmst (Wärmflasche, Kirschkernkissen, Wärmekissen/Decke) am besten am Boden mit den Beinen auf dem Sofa/Stuhl oder Hocker (Stufenbettlagerung) lege dir aber vorher eine Decke hin. Wenn du einen Partner/In hast der/die dich mit einer Salbe einreiben kann, am besten etwas wärmendes, damit sich die Muskulatur zusätzlich lockern kann. Dann ist nur noch Geduld gefragt. In der Regel dauert so etwas 8-10 Tage.   Gute Besserung...

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