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Sprunggelenk richtig therapieren???


Physio1999

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Geschrieben

Hallo Ihr Lieben,

ich habe mal eine Frage. Undzwar geht es um die Therapie des Sprunggelenks (SG). Wie behandelt Ihr eure Patienten nach SG-Verletzungen? Angenommen ich will Heber und Strecker auftrainieren, habe ich ja lediglich die Möglichkeit mit z..B. Therabändern zu arbeiten. Jedoch kann ich jeweils nur einen Muskel ansprechen. Daher gestaltet sich das ganze sehr zeitintensiv. Außerdem kann ich schwer dafür sorgen, dass der Pat. in der Eigentherapie die Therabänder richtig hält etc.

Habt ihr bessere Vorschläge, oder kenn Geräte mit denen soetwas möglich ist?

 

Liebe Grüße aus dem Norden.

B.


Geschrieben

Unsere Gelenke in Musklen arbeiten so gut wie nie in Isolation.

Mach dir mal Gedanken darueber, was die Aufgabe des Spruggelenks ist.

Bei welchen Funktionen wird es genutzt und in welcher Weise? Welche Muskeln arbeiten bei welcher Funktion?

Prinzipien von offener Kette und geschlossener Kette? Hast du PNF gelernt - ist dort auch das Sprunggelenk mit einbezogen?

usw.

Stelle Vergleiche an mit Kraeftigung des Kniesteckers. Machst du das auch nur im Sitzen mit Theraband?

Gruss,

Anna

Geschrieben

Hallo Physio 1999! Mach doch erstmal einen Befund!  Dann kannst du dir immer noch Gedanken machen über die Möglichkeiten diese Ziele zu erreichen ?, bevor du dir den Kopf zerbrichst wie man flex. und ext.auftrainiert! 

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast gasthws
      Guten Tag,    ich bin vor gut 7 Jahren eines morgens mit einer extremen HWS-Blockade aufgewacht. Bewegungseinschränkung nach links so stark, dass allein ein paar Grad drehen in die Richtung nicht möglich waren. Da ich dachte es wäre ein steifer Nacken natürlich erwartet, dass es weggeht. Ging es nicht.  Röntgen und MRT damals unaufällig (C6C7 Bandscheibenwölbung ohne Auswirkungen auf Nerv o. Ä.). Steilstellung der HWS, die ich vermute akut war, da bei einem späteren Röntgen diese nicht mehr aufgetreten ist.    Bis heute habe ich tägliche Verspannungen auf der linken Nackenseite und das Gefühl, dass mein ganzer Körper nach rechts rotiert ist. Im oberen Rücken ist direkt neben dem rechten Schulterblatt zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule eine dauerhaftes Steifigkeitsgefühl.   Ich mache seit Jahren Kraftsport, bin nicht übergewichtig, laufe regelmäßig.  Sobald ich den Kopf nach vorne über beuge ist das gesamte Verspannungsgefühl im Nacken weg. Der Kopf fühlt sich oft schwer an, wobei Instabilitäten ausgeschlossen wurden. Mein Nacken ist muskulär sehr stark. Direkte Nackenübungen erzeugen stärkere Verspannungen bis hin zu brennenden Schmerzen.    Kurz vor der Verspannung hatte ich mich im rechten ISG verletzt beim Kniebeugen (Überlastung und zu weiter vorgelehnt). Das rechte ISG fühlt sich bis heute komprimiert an.  Im Liegen keine Beschwerden. Abstützen der Arme auf dem Schreibtisch lindert auch die Beschwerden. Vorgebeugt sitzen oder Planks auch für den Moment.   Rückenschmerzen regelmäßig, aber diffus, kompletter rechter Erector Spinae trotz guter Kraftwerte im Rücken. Es ist zum verzweifeln, da ich erst Ende 20 bin und täglich damit kämpfe sobald ich das Bett verlasse.    Ich würde mich über jeden Input freuen.    -CMD Diagnose negativ -Instabilität negativ -MRT/Röntgen unauffällig -sportlich -jung -HWS kräftig   Letzte Vermutung eines Orthopäden war ISG und globales Problem.  Bin für jeden Input dankbar!
    • MathiasBerlin
      Hallo Matze, wenn du bei der Dehnung die Fußspitze nach innen drehst, spannst du vor allem den äußeren Hamstring-Anteil (Biceps femoris) stärker an. Deshalb fühlt sich die Dehnung dann deutlich intensiver an. Ja, verkürzte Hamstrings können auch andere Probleme begünstigen: Spannung im Hüftbeuger oder den Adduktoren Zug auf das Becken, dadurch evtl. Schmerzen im unteren Rücken / oberhalb des Beckenkamms Wichtig: lieber sanft und länger dehnen, nicht maximal „reinziehen“, sonst reagiert der Muskel eher mit noch mehr Spannung. Viele Grüße 🙂
    • Gast Sandra
      Hallo, in meiner Praxis haben wir uns vor 2 Jahren für die Geräte der Firma FREI entschieden. Es gibt verschiedene Modelle. Die computergesteuerten Factum-Geräte sind wirklich empfehlenswert. Sie arbeiten konzentrisch-konzentrisch, d.h. es werden immer Agonist und Antagonist gleichzeitig trainiert. Dies spart nicht nur an der Geräteanzahl im Raum, sondern auch Trainingzeit der Patienten bzw. Kunden. Infos unter www.frei-ag.de Fröhliche Grüße Sandra 

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