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Oberkiefer


Marlissa

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Geschrieben

Kieferknirschen, wie Sand im Getriebe

 

Seit 6 Wochen habe ich im rechten Oberkiefer beim Kauen permanent ein
Knirschen, manchmal auch beim Sprechen, doch ohne Schmerzen.
Vor 5 Jahren wurde dort ein Weisheitszahn gezogen, da hatte ich ca 10 Monate mit
dem Kiefer Probleme ( der Zahnarzt hat nichts entdeckt, meinte es könnte auch Stress sein ).
Direkt der letzte Zahn vor dem gezogenen Weisheitszahn hat seit 2 Jahren eine Compositfüllung
und mein Zahnarzt meinte der Zahn sei nicht mehr so gut und die Füllung ist max. 5 Jahre haltbar
( könnte es damit evtl. zusammenhängen) ?

Im Voraus herzlichen Dank für Ihre Antwort und Ihre Zeit,


Geschrieben

Hallo Marlissa,
das Problem ist mir bekannt. Ich hatte einen Patienten mit genau den selben Symptomen, und auch nachdem ihm ein Weißheitszahn gezogen wurde. Ich würde an deiner Stelle gleich zum Kieferorthopäden gehen, der "normale Zahnarzt" hat  wenig Möglichkeiten dir zu helfen. Meinem Patienten geht es deutlich besser nach verschiedenen Behandlungen, unter anderem, durch eine angepasste Entlastungsschiene und Manueller Therapie um die Kaumuskulatur zu entspannen.
Es gibt nämlich die Möglichkeit, dass du nachts knirscht oder presst. Das Knirschen würde der Zahnarzt sofort erkennen, das pressen der Zähne nicht. Du kannst das auch Googeln es nennt sich CMD.

Alles Gute, Gianni

Geschrieben

Danke für die Antwort, Gianni.  Das mit dem Weißheitszahn ist schon 6 Jahre und 8 Monate her, doch der jetzige Zahn vor 2 Jahren....muß ich den Kieferorthopäden selbst bezahlen und was meinst du konkret mit Pressen?

 

Mit lieben Grüßen Marlissa

Geschrieben

...Pressen, nicht im Sinne von Geburtsvorgang, sondern wenn du deinen Unter- und Oberkiefer zusammenpresst, also deine Zähne zusammenbeißt mit geschlossenmem Mund, spührst du den Kaumuskel an deinen Backen. Das ist der Masseter-Muskel
das ist im Verhältnis zu anderen Muskeln, der stärkste Muskel im Körper und kann auch Schaden am Gelenk verursachen!

Gianni

Geschrieben

Habe mal gegoogelt, also evtl. glaube ich mit den Selbstmassagen darf ich das auch in den Griff bekommen, was meinst du dazu ?

Um ehrlich zu sein, gerade mit Fachärzten habe ich viele schlechte Erfahrungen gemacht u.a. mit Zahnärzten, da habe ich schon eine Phobie!

Lieben Gruß

Geschrieben

...ich verstehe Dich Marlissa. Es ist auch eine ewige Sucherei bis man einen Arzt gefunden hat, dem man vertraut. Gerade durch fachliche Inkompetenz, wie falsches einschleifen der Backenzähne nach Zahnfüllungen oder eine zu hoch gesetze Krone, können gerade diese und andere Probleme auslösen (kleine Fehler, große Probleme).

Natürlich kannst du auch selbst Hand anlegen, aber um genau die richtige Selbstbehandlung für deine Problematik zu finden wird schwer. Ich würde an Deiner Stelle, entweder durch eine Verordnung vom Arzt (egal Hausarzt, Zahnarzt, Orthopäde - Er sollte Manuelle Therapie verordnen) oder du kannst das auch privat bezahlen, einen Manual-Theraeuten suchen, der sich auch mit CMD auskennt, mich behandeln lassen und für mich die richtigen Übungen und Massagen zur Selbstbehandlung zeigen lassen.

Ciao, Gianni

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Gast
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  • Beiträge

    • salkin21
      Moin zusammen,   ich brauche mal eine ehrliche Einschätzung bzw. Tipps zu meiner aktuellen Situation, da ich langsam nicht mehr weiter weiß. Bei mir wurde eine Chondropathia patellae Grad 2 im Knie festgestellt. Zusätzlich habe ich ein extrem instabiles Sprunggelenk mit insgesamt 6 Bänderrissen in den letzten 4 Jahren. Dazu kommen eine verkürzte Achillessehne sowie weitere verkürzte Strukturen/Bänder in den Beinen.   Außerdem habe ich: einen Senk-Spreiz-Knickfuß gleichzeitig einen Hohlfuß eine leichte X-Bein-Stellung   Aktuell bin ich deswegen in Physiotherapie. Mein Physio sagt im Prinzip hauptsächlich „dehnen“, allerdings fehlt mir ein klarer Plan bzw. eine sinnvolle Struktur aus:   Dehnung Mobilität Stabilität Krafttraining Wiedereinstieg ins Joggen/Fußball   Mein Ziel wäre es, Anfang Juni wieder Fußball spielen zu können – möglichst ohne Schmerzen und ohne dauerhaftes Tape. Aktuell versuche ich wieder mit dem Joggen anzufangen:   3x pro Woche jeweils ca. 25 Minuten 1 Minute Joggen bei 8 km/h danach 2 Minuten Gehen bei 5 km/h Laufkadenz beim Joggen liegt bei ca. 160–170       Problem dabei: Meine Schienbeine machen extrem Probleme. Teilweise verhärten sie komplett und ich bekomme kleine „Bobbel“ bzw. Schwellungen unter der Haut. Knie, Wade und Schienbein wechseln sich mit den Beschwerden teilweise ab. Wenn ich mein aktuelles Laufprogramm mache, bin ich eigentlich dauerhaft knapp an der Belastungsgrenze.     Folgende Hilfsmittel habe ich: Airex-Matte Resistance Bands Gym-Mitgliedschaft   Meine Fragen: Können meine Fußfehlstellungen und die X-Bein-Stellung die Ursache für die anhaltenden Probleme sein? Klingt das eher nach einer Überlastungskette durch die gesamte Beinachse? Sollte ich aktuell überhaupt weiter joggen oder erstmal komplett auf Low-Impact-Ausdauer (Bike/Stairmaster/Crosstrainer) wechseln? Welche Übungen wären bei dieser Kombination wirklich sinnvoll? Macht eine professionelle Laufanalyse bzw. Einlagenversorgung Sinn? Ich wäre echt dankbar über Erfahrungen oder Einschätzungen von Leuten mit ähnlichen Problemen oder physio-/sportmedizinischem Hintergrund.   Zusatz: Die Knieprobleme kamen nach meinem Urlaub im August, der erste Orthopäde hatte mir gesagt das ich eine verschobene Kniescheibe habe und daher die Schmerzen kommen, was aber eine Falsch Diagnose war. Die richtige Diagnose kam im Februar dann. Ich bin aktuell 21 und es ist meiner Meinung nach nicht nochmal das ich weder Joggen noch normal laufen kann. Leider finde ich in der Umgebung keinen Physio der mich ernst nimmt.
    • Gast Daggi
      Hallo, ich habe vor 27 Tagen Botox nach dem PREEMPT-Schema wegen chronischer Migräne bekommen (195 Einheiten). Seit ungefähr Tag 13–14 habe ich deutliche Beschwerden im Hals-/Nackenbereich entwickelt.   Symptome: starke Steifigkeit/Zuggefühl im Nacken und oberen Rücken Schmerzen/Druckgefühl Überlastung führt oft zu deutlicher Verschlechterung („Blockade“/Schutzspannung) ich muss viel liegen und den Kopf anlehnen/stützen   Wichtig: keine Schluckstörungen keine Atemnot keine echte Kopfhalteschwäche mit Nach-vorne-Fallen des Kopfes   Ich versuche aktuell Pacing: kleine Wege in der Wohnung kurze Aktivitätseinheiten dazwischen viel Entlastung keine aggressiven Übungen Meine Frage: Kann man so eine Botox-assoziierte Nackenproblematik vorsichtig zuhause selbst angehen, ohne direkte Physiotherapie vor Ort? Welche Bewegungen oder Übungen wären typischerweise sinnvoll, ohne die Schutzspannung weiter zu provozieren? Ich habe Sorge, dass zu aggressive Physiotherapie mich eher verschlechtert.   danke
    • Gast Marilu
      Ganz lieben Dank für die Ratschläge und die ausführliche Erklärungen. Das hilft mir weiter und beruhigt mich mit der Therapie auf dem richtigen Weg zu sein!    Alles Gute dir! 

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