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Inverse Schulterprothese


silvia_tirol

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Geschrieben

Hallo,

ich bräuchte bitte eure Hilfe, bzw Meinungen, Tipps wie man eine 85 jährige Patientin 8 Wochen post op mit einer inversen Schulterprothese behandelt. Hauptproblem Beweglichkeitseinschränkung in Elevation und ABD ab 90 Grad, Patientin kann BH nicht alleine öffnen oder zumachen, Haare waschen oder zusammenbinden, bzw Kette schliessen.

Wo liegt mein Schwerpunkt, bzw mit welcher Technik arbeite ich am effektivsten bei dieser Patientin. Das ist ein Fallbeispiel von der Schule. 

Soviel ich weiss, werden inverse Prothesen verwendet, wenn die Muskulatur auch stark mit betroffen ist, nicht nur das Gelenk. 

Ich würde hauptsächlich mit MT Techniken arbeiten (auch für SCG, ACG), bzw Schulterzentrierung, Kräftigung der Schultermuskulatur (geht das noch mit 85, was ist eure Erfahrung?). Isometrische Spannungsübungen, Bewegungsübungen an der Wand oder mit Pezziball in geschlossener Kette (ist das sinnvoll nach 8 Wochen?) oder lieber offene Kette? 

Desweiteren würde ich versuchen die Mobilität der BWS verbessern - evt. mit FBL hubfreie Mobi, und Scapulapattern machen in Seitenlage oder Sitz.

Wie würdet ihr 2-3 Behandlungen aufbauen, bin sehr gespannt auf eure Antworten. Vielen Dank schon mal im voraus :-)

Schöne Grüsse

Silvia


Geschrieben

Hallo Silvia! Deine Behandlung richtet sich letztendlich an das was deine pat. für ziele hat.  und was du befundest. Frag sie doch einfach. Möchte sie Beweglicher werden und hat aber einen 4 er mufu dann denke ich ist das primäere ziel die verb.der Beweglichkeit.  Letztendlich muss man sich auch nach dem Op bericht richten. Ich selbst hatte noch nie eine Pat. mit inverser Schulterprothese, deshalb würde ich mich auch erstmal schlau machen welche Bewegungen erlaubt sind, wann man kräftigen darf ect. wie bei einer Hüfttep auch. Behandeln tust du natürlich nach Befund. Deshalb neben Beweglichkeittests auch wiederstandstests um zu sehen welche Mufus deine pat.hat. Ein tip. Man kann viele sachen machen mit seiner pat. aber mache lieber einige sachen weniger und arbeite gezielt an den hauptproblemen. wenn es deiner pat. darum geht als hauptproblem den bh.zuzumachen, dann arbeitest du vermehrt an der funktion. Also IR verbesserung, verbesserung der GHG retroversion.(ext) denn das sind die bewegungen wo sie für das BH zumachen braucht. Aber dafür musst  du wissen ob diese bewegung auch erlaubt sind. wahrscheinlich wie bei ner Hüfttep, sollte man erst keine IR und add bewegungen machen, wegen der luxgefahr. da musst du dich mal schlau machen, notfalls den ARzt kontaktieren. Ich schreib dir morgen mal mehr dazu. ;)Wichtig ist auch immer deiner pat. übungen mit zugeben

Gruß THomas

Geschrieben

Danke Thomas. 

Diese Patientin ist nur ein Fallbeispiel von unserer Schule im Fach Orthopädie. Könnte auch dieses Thema inverse Schultettep bei den Staatsexamen vorkommen. Deshalb kann ich leider keinen richtigen Befund machen aber mal Gedanken sammeln wie ich überhaupt das erste Mal behandeln würde. Das Hauptproblem ist Bewegungseinschränkung und wurden keine Einschränkungen/Kontras angegeben.  

Gruss

Silvia

 

Geschrieben

Morgen Silvia! Hab leider nicht viel zeit weil meine pat. gleich kommt. 

Als Ich würde vom Aufbau her, ganz einfach in der Rückenlage mit der pat. beginnen.

Ganz einfache übungen sind möglich wie einen stab in die hände geben und die Arme mit gestreckten ellenbogen hoch und runterführen. Auch paddelbewegungen mit dem stab falls sie es von der koordination schafft sind möglich. Das kann man schonmal zum warmmachen nehmen. . Genauso gut kannst du auch pnf Armpattern mit einfliesen lassen (Flex, Abd AR) gestreckter ellenbogen.

Danach würde ich gezielt an der bewegungseinschränkung arbeiten. Also endgradig Flex und Abd. Du führst den Arm endgradig bis zur Schmerzgrenze hälst den Arm in dieser postion ca. 40 sec. und dehnst somit die Gelenkskapsel auf. Hier sind auch Techniken wie PIR (Arm etwas zurückführen nach oben richtung  Flex isometrisch anspannen lassen ca. 10 sec, locker lassen und versuchen weiter in die Bewegung gehenI oder antagonisten Hemmung (Arm wieder zurückdrücken in retroversion 10)

Dann kannst du im sitzen noch an Mobilsation der BWS arbeiten, wobei wenn deine pat. schon so alt ist wird man das kaum verbessern könnern die kyphosierte haltung wenn sie fixiert ist aber zumindest mobilisaton de rBWS im sitzen auch mit Theraband falls sie es schaft ist möglich und eine gute übung. Am schluss immer  an übungen denken

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  • Beiträge

    • japanworm
      Also heute, 3 Tage nach Behandlung, geht's mir immer noch schlechter als am Tag der "Zerrung" selbst. Die Physiotherapeutin hat heute ihren Chef dazu geholt, für mich eigentlich auch ein Schuldeingeständnis, dass ihre Behandlung einfach zu viel war und alles nur verschlimmert hat ... ich muss damit jetzt leben. Ich konnte vor 4 Tagen bereits wieder schmerzfrei Treppen gehen und einen kurzen Spaziergang machen während jetzt wieder alles wehtut. Die Zeit hat getickt, das hat mich jetzt um mind. 7 Tage zurückgeworfen und ich muss meinen Flug zu einem Tanzfestival jetzt absagen, was ich ohne die Behandlung nicht hätte machen müssen ...   Der Chef meinte, es handelt sich wohl eher um einen (leichten) Riss ....    Heute is Tag 11-12 seit der Verletzung.
    • Ioannis
      Hi Gianni, danke für die Rückmeldung.   Ich habe bereits eine Einlage im Schuh, die die Beinlängendifferenz ausgleicht. Auch darüber hinaus habe ich schon vieles probiert: Physiotherapie, Wärmebehandlungen sowie moderaten Ausdauersport und Krafttraining.   Das Ganze geht bei mir ja schon seit 20 Jahren so, und eigentlich bin ich mit der Hüfte immer sehr gut klargekommen. Das eigentliche Problem ist aber, dass mich seit zwei Jahren massive Kopfschmerzen in den Wahnsinn treiben, die ich davor nie hatte.   Meine rechte Hüfte ist kaputt und ich vermute stark, dass mein Körper das mittlerweile bis hoch zum linken Kiefer kompensiert, da ich dort auch eine Blockade und diese ständigen Spannungskopfschmerzen habe.   Ich habe es vor Kurzem sechs Wochen lang mit Sport probiert, was anfangs auch gut lief. Aber ich merke einfach, dass ich an etlichen Stellen Verspannungen kriege – wahrscheinlich durch die ständige Fehlstellung und das Kompensieren, obwohl ich wirklich nur leicht trainiert habe.   Ich werde jetzt erst mal eine orthopädische Reha machen und ziehe danach eine Hüft-TEP nach der AMIS-Methode ernsthaft in Erwägung, um die Ursache endlich anzugehen. Angst habe ich trotzdem und Unsicherheit!    Vielen Dank und liebe Grüße
    • japanworm
      Danke für die Rückmeldung. Ja, es ist auch ein Plattfuß, der da mit reinspielt. Ich versuche jetzt gezielt die Beinmuskulatur aufzubauen. Die Kniescheiben sind tatsächlich beide zu beweglich.   Mir wurde jetzt von mehreren Stellen zu Einlagen geraten, um wenigstens eins der mechanischen Probleme sofort in den Griff zu bekommen. Natürlich möchte ich trotzdem Übungen mit dem Fußbett machen. Da hatte der Pyhsio auch bei beiden Füßen einen Triggerpunkt gezeigt, der seh wehtut....   Ich hoffe, dass das dann wirklich was bringt.

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