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Chirurgie - Frakturzeichen


DennisK1

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Geschrieben

Hallo liebe Physios,

Bin gerade in der Ausbildung und lerne Frakturzeichen für Chirurgie. Es existieren ja sichere und unsichere Frakturzeichen. Bei den unsicheren gibt es einen Punkt der mich ein wenig verwirrt. Was genau soll "aufgehobene Gebrauchsfähigkeit" aussagen ? Ist damit einfach nur gemeint, dass ich beispielsweise den Arm nichtmehr bewegen/benutzen kann ? Oder wiegenau muss ich mir das vorstellen ?

Würde mich über eine Erklärung sehr freuen. 9_9
 

  • 1 month later...

Geschrieben

das heisst dass die Funktion des Knochens aufgehben ist... der arm oder hbliches z.B ist nicht mehr zu gebrauchen

  • 2 months later...
Geschrieben

Ich würde das als eine "Funktionseinschränkung" interpretieren, welche auch bei anderen Traumen bestehen kann als bei einer Fraktur, also z.B. eine Prellung, Zerrung etc. und dort durch die Schwellung und auch starke Schmerzen die Funktion/ Bewegung oder Belastungssitiation der betroffenen Extremität oder Körperabschnittes einschränkt. Soll heißen bei einer Fraktur ist die Funktion eingeschränkt aber nicht bei jeder Funktionseinschränkung ist eine Fraktur vorhanden.

  • 3 weeks later...
  • 2 weeks later...
Geschrieben

Das würde ich nicht so einfach übernehmen, denn wir hatten das Thema heute erst.
Unsichere Zeichen sind denke ich mal recht geläufig und geben keine richtigen Rückschluss auf eine Fraktur, wohingegen die „spezifischen“ Frakturanzeichen relativ deutlich sind.

Was bedeutet relativ? Selbst hier sind bestimmt Sachen dabei bei denen ich nicht sagen würde, dass diese spezifisch sind.

Sichere -> Achsenabweichung

                -> offene Frakturen

                -> Stufenbildung

                -> Krepanation

                -> Abnorme Beweglichkeit -> Dies ist für mich kein Sicheres Anezichen, denn es gibt genung Leute die Ihre Knochen extrem verbiegen können.

Wirklich aussagekräftig sind letztlich das Bildgebene verfahren und die Achsenabweichung sowie offene Frakturen.
Ich hoffe ich konnte etwas helfen.

  • 2 weeks later...
  • 8 months later...
  • 11 months later...
  • 2 weeks later...
Geschrieben
Am 19.1.2017 um 18:47 schrieb DennisK1:

Hallo liebe Physios,

Bin gerade in der Ausbildung und lerne Frakturzeichen für Chirurgie. Es existieren ja sichere und unsichere Frakturzeichen. Bei den unsicheren gibt es einen Punkt der mich ein wenig verwirrt. Was genau soll "aufgehobene Gebrauchsfähigkeit" aussagen ? Ist damit einfach nur gemeint, dass ich beispielsweise den Arm nichtmehr bewegen/benutzen kann ? Oder wiegenau muss ich mir das vorstellen ?

Würde mich über eine Erklärung sehr freuen. 9_9
 

Hallo...ja das kann man so in Betracht ziehen...

  • 4 months later...
  • 3 weeks later...
  • 1 month later...
Geschrieben

"Aufgehobene Gebrauchsfähigkeit" bedeutet das die Funktion eingeschränkt ist, d.h. solche Dinge wie das Bewegungsausmaß, Belastung...

Also wie bereits von den anderen usern beschrieben ein Funktionsverlust. ?

  • 4 weeks later...
Geschrieben

Gebrauchsfähigkeit ist bei den Juristen ein geläufiger Begriff, bei den Physios hab ich den bisher nicht gehört. In welcher Literatur taucht der den auf?

  • 4 months later...
  • 1 month later...

Kommentare

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast Seli
      Hallo, ich habe ein Problem und hoffe mir kann vielleicht jemand hier helfen oder einen Rat geben. Morgens wenn ich aufwache habe ich Verspannungen zwischen den beiden Schulterblättern, also es fängt da an wo der Hals aufhört und geht ein Stück runter rechts und links neben der Wirbelsäule, zusätzlich kribbeln meine Arme morgens ( keine Taubheit, keine Lähmung ), also die Arme kribbeln nur ich kann sie aber normal bewegen. Ich lege mir dann auch oft mal eine Wärmflasche zwischen die Schultern das bessert die Verspannung, tagsüber ist es weniger verspannt und die Arme kribbeln da auch nicht. Allerdings habe ich dann wenn ich aufgestanden bin so ein komisches Gefühl besonders beim stehen und gehen, weis nicht wie ich es nennen soll, Benommenheit oder Schwindel, wobei es dreht sich nichts, sondern es fühlt sich eher so an als wäre ich ein bisschen unsicher beim gehen, so wie wenn ich paar Bier oder Schnaps getrunken hätte ( trinke aber gar kein Alkohol ). Das Gefühl wechselt immer mal wieder, also mal mehr mal ganz wenig. Beim nach unten schauen oder nach vorne beugen fühlt es sich schlimmer an, als sonst. Manchmal habe ich auch ein leichtes ziehen oder drücken im Kopf, als Kopfschmerz würde ich das aber nicht bezeichnen. Manchmal oben oder an den Schläfen, eher leicht. Ich habe auch schon mal gegoogelt, da steht was von HWS Syndrom könnte es sein. Ich habe auch paar so Tests gemacht, Romberg Test, Underberg Test, Einbeinstand mit offenen und geschlossenen Augen, hat alles funktioniert. Jetzt habe ich mal paar Übungen gemacht. Also bei der Übung wo man den Kopf langsam zur Schulter neigt und dann etwas nach vorne, da wirds mir komisch. Beim Schulter kreisen knackst meine linke Schulter an einer Stelle. Kann das knacksen auch provozieren bei bestimmten Bewegungen. Beim langsamen Kopf drehen von einer Seite zur anderen knirscht es manchmal leise in der unteren HWS. Habt ihr vielleicht eine Idee was das sein könnte und was man dagegen machen kann? Eine Übung die die Verspannung lösen kann oder besser macht? Das schummrige Gefühl beim nach unten schauen macht mir halt auch Probleme, weil wenn man die Treppe nach unten geht aber nicht schauen kann wo die Treppe zu Ende ist weil man geradeaus schaut, ist nicht gerade schön. Nach vorne beugen ist auch so unangenehm. Wollte eigentlich bisschen Unkraut jäten im Garten, aber ist mühselig, wenn ich versuche mit dem Rechen das Unkraut direkt in den Eimer zu kriegen dann gehts ja noch, wenn ich mich nach vorne beuge wirds mir etwas schummrig und ich habe das Gefühl ich kippe nach vorne ( ist zwar nicht passiert aber fühlt sich so an). 
    • Gast MonaR
      Hallo, Meine Tochter hat aktuell (wieder einmal) Probleme mit Mb. Schlatter. Sie spielt Fußball und trainiert 4-5 x pro Woche.    Sie ist 15, hat wohl gerade wieder einen starken Wachstumsschub (5 cm seit September 2025) und deswegen wieder die Probleme.  Was kann sie unterstützend machen, um schnellstmöglich wieder fit zu sein?   Aktuell Dehnen, Übungen für die Hamstrings, Kühlen und Radfahren.   Ist ein 'Spüren der Stelle tolerabel bzw. wie weit darf sie es ausreizen mit Druck/Schmerz?   Danke Mona  
    • annajule
      Hallo, ich frage mich gerade, was vor 6 Jahren geschehen ist. ich bin vestibuläre Physio (oder wie man das auch immer in Deutschland nennt  ) und habe etliche Klienten mit PPPD. PPPD hast du gut auf einen Nenner gebracht, aber es ist eigentlich noch viel komplexer. Die Ursachen können noch wesentlich weitläufiger sein. Bei so gut wie all meinen Klienten, liegt ein Trauma zu Grunde. Hier wird dies von einem Neurologen diagnostiziert und die Therapie ist interdisziplinär zusammen mit klinischen Psychologen und manchmal Ergo Therapeuten. Auch ist bei vielen Klienten die HWS und/ oder das TMJ durch lange Erfahrungen von Schwindel so dermaßen verspannt (Sekundär Symptome), dass wir muskuloskelettale/TMJ Physios dazu ziehen, oder die Klienten zur Massage schicken (wenn es sich rein um Verspannungen handelt).    Nur mal als Denkanstoss.  Gruss, Anna  

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