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Probleme mit LWS Behandlung


djtroyers

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Geschrieben

Hallo zusammen 

vielleicht könnte mir einer helfen und ein paar behandlungs ideen geben :

habe grad einen Pat (77) mit Schmerzen am Gesäß (Glut Max) , vermehrt in Ruhephasen 

Schmerz zieht vom Gesäß über Oberschenkel hinten bis Knie und vorne am Schienbein ( nicht in Zehen oder Fuß)

er beschreibt den Schmerz als diffus , so wie ein "Pferdekuss" 

laut Arzt , KEIN Ischias (was ich als erstes dachte)

habe versucht die Muskeln zu detonisieren (Glut + piriformis) und mobi 

nach der Behandlung hat der Pat keine Schmerzen für 1-2 Tage danach wieder

weiss einer eine Idee was ich noch machen könnte? 

Danke 


Geschrieben

Hallo djtroyers!

Ich würde mich nicht immer darauf verlassen was Ärzte sagen. In der Praxis später ist es leider oft so dass Diagnosen mit der Funktionsstörung oder tatsächlichen Ursachen der Beschwerden des Pat. Nicht übereinstimmen. Deshalb musst du immer auch deinen eigenen Befund machen und der selbst ein Bild von deinem Pat. Machen. Für mich käme trotzdem der Ischias in frage bzw. der n.cut.fem.post. Der ebenfalls über den m.periformis irritiert werden kann und nur Symptome bis Kniekehle macht. 

Dass du Schonmal das Richtige getan hast sieht man ja daran dass es deinem Pat. Nach der Behandlung besser ging. Auch nach triggepunkte im Bereich der hüftmuskulatur, glutmax, tensor könnte man mal suchen und schauen ob ein Schmerz bis im Bereich Unterschenkel auslösbar ist. Neben der Ischias Irritation könnte das Problem Vom Schienbein(m.tib.ant) sich vielleicht über fasciale- und Muskelketten erklären. Hat dein pat auf der gegenüberliegender Seite eine oder mehrere ältere Op's wie Hüfte und Knie? Oft entstehen nämlich ausweichbewegungen und schonhaltungen auf die gegenüberliegende gesunden Seite, aufgrund von Schmerzen und teilbelastungen durch den Arzt.  Dies kann dann zu überlastungssymptomen der Muskeln und Muskelverkürzungen ect. auf der gegenüberliegenden Seite führen .Sollte er tatsächlich vermehrte GV auf das nun schmerzende Bein haben dann wäre es bestimmt sinnvoll an der GEwichtsverlagerung  zu arbeiten. neben einer Massage im Bereich glutmax,periformis könntest du auch die Ischius und Tib.ant.mit integrieren und da rausmassieren wo er Schmerzen hat. Auch eine stromanwendung falls durchführbar empfinden viele pat.als angenehm und könnte für zusätzliche Entlastung sorgen. 

L.g

Geschrieben

Hallo bbgphysio,

danke erstmal für deine schnelle und ausführliche Antwort!!! 

Getriggert habe ich auch schon die gesamte hüftmuskukatur mit pririformis, tfl, sowie tibialis Ant und faszien ausgezogen an ischios und tfl. 

Auch ist klar das er durch fehl und schonhaltungen durch sein AR Fuß/Bein hat die über Jahre gehen .schmerzen sind auch auslösbar und reproduzierbar!

er hat Knie Probleme allerdings keine OP 

danke!!!

Geschrieben

Na PERFEKT!  Deine Behandlung war doch bis jetzt super?! Das wird schon und ein wenig Geduld muss man auch haben?

L.g

  • 1 month later...
Geschrieben (bearbeitet)

Ich würde auch die Triggerpunkte in dem Bereich der Hüftmuskulatur behandeln.

bearbeitet von ibrigov
Geschrieben

Bandscheibenvorfall ausgeschlossen?.

Ich würde mal die Nerven mobilisieren, vielleicht läuft ein Nerv nicht richtig in seiner Hülle mit, was auch solche Symptome verursachen kann!

Geschrieben

  ?das Stimmt Felix?! Könnte auch eine Plexus Sacralis Irritation sein. Dies könnte die Gesäßschmerzen und ausstrahlenden Beschwerden bis zur Schienbeinkannte erklären. Oft denken halt die Ärzte wenn laut MRT keine Auffälligkeit der LWS besteht wie BSv ect. Dass es dann kein ischiasproblem sein kann. Aber das ist Quatsch, denn der Ischias mit seinem Plexus durchläuft ja viele anatomische engstellen wie Muskeln und kann somit in seinem Verlauf bis in den Unterschenkel auf unterschiedliche Weise irritiert sein. Hier kann eine Behandlung der anatomischen engstellen und nervenmobis aufjedenfall sinnvoll sein.

l.g

  • 2 months later...
Geschrieben

Ich bin noch Auszubildende und wenn irgendwelche Tipps falsch sind, dann korrigiert mich bitte direkt! Will auf keinen Fall, dass ich hier Blödsinn erzähle und das dann auch noch gemacht wird.

Wir haben gelernt, dass ausstrahlende Schmerzen auch eine Protusion sein könnte. Schon mal McKenzie versucht? Bei Gesäßschmerzen fällt mir auch direkt das Piriformis-Syndrom ein. Vielleicht hilft es den Piriformis mal zu dehnen? Und natürlich die umstrittene ISG-Problematik. Da sind ja Gesäßschmerzen aus nicht ganz untypisch.

Ich hoffe, ich habe jetzt nicht allzu blödes Zeug geredet. Wenn doch, dann entschuldige ich mich vielmals. :)

LG

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast gasthws
      Guten Tag,    ich bin vor gut 7 Jahren eines morgens mit einer extremen HWS-Blockade aufgewacht. Bewegungseinschränkung nach links so stark, dass allein ein paar Grad drehen in die Richtung nicht möglich waren. Da ich dachte es wäre ein steifer Nacken natürlich erwartet, dass es weggeht. Ging es nicht.  Röntgen und MRT damals unaufällig (C6C7 Bandscheibenwölbung ohne Auswirkungen auf Nerv o. Ä.). Steilstellung der HWS, die ich vermute akut war, da bei einem späteren Röntgen diese nicht mehr aufgetreten ist.    Bis heute habe ich tägliche Verspannungen auf der linken Nackenseite und das Gefühl, dass mein ganzer Körper nach rechts rotiert ist. Im oberen Rücken ist direkt neben dem rechten Schulterblatt zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule eine dauerhaftes Steifigkeitsgefühl.   Ich mache seit Jahren Kraftsport, bin nicht übergewichtig, laufe regelmäßig.  Sobald ich den Kopf nach vorne über beuge ist das gesamte Verspannungsgefühl im Nacken weg. Der Kopf fühlt sich oft schwer an, wobei Instabilitäten ausgeschlossen wurden. Mein Nacken ist muskulär sehr stark. Direkte Nackenübungen erzeugen stärkere Verspannungen bis hin zu brennenden Schmerzen.    Kurz vor der Verspannung hatte ich mich im rechten ISG verletzt beim Kniebeugen (Überlastung und zu weiter vorgelehnt). Das rechte ISG fühlt sich bis heute komprimiert an.  Im Liegen keine Beschwerden. Abstützen der Arme auf dem Schreibtisch lindert auch die Beschwerden. Vorgebeugt sitzen oder Planks auch für den Moment.   Rückenschmerzen regelmäßig, aber diffus, kompletter rechter Erector Spinae trotz guter Kraftwerte im Rücken. Es ist zum verzweifeln, da ich erst Ende 20 bin und täglich damit kämpfe sobald ich das Bett verlasse.    Ich würde mich über jeden Input freuen.    -CMD Diagnose negativ -Instabilität negativ -MRT/Röntgen unauffällig -sportlich -jung -HWS kräftig   Letzte Vermutung eines Orthopäden war ISG und globales Problem.  Bin für jeden Input dankbar!
    • MathiasBerlin
      Hallo Matze, wenn du bei der Dehnung die Fußspitze nach innen drehst, spannst du vor allem den äußeren Hamstring-Anteil (Biceps femoris) stärker an. Deshalb fühlt sich die Dehnung dann deutlich intensiver an. Ja, verkürzte Hamstrings können auch andere Probleme begünstigen: Spannung im Hüftbeuger oder den Adduktoren Zug auf das Becken, dadurch evtl. Schmerzen im unteren Rücken / oberhalb des Beckenkamms Wichtig: lieber sanft und länger dehnen, nicht maximal „reinziehen“, sonst reagiert der Muskel eher mit noch mehr Spannung. Viele Grüße 🙂
    • Gast Sandra
      Hallo, in meiner Praxis haben wir uns vor 2 Jahren für die Geräte der Firma FREI entschieden. Es gibt verschiedene Modelle. Die computergesteuerten Factum-Geräte sind wirklich empfehlenswert. Sie arbeiten konzentrisch-konzentrisch, d.h. es werden immer Agonist und Antagonist gleichzeitig trainiert. Dies spart nicht nur an der Geräteanzahl im Raum, sondern auch Trainingzeit der Patienten bzw. Kunden. Infos unter www.frei-ag.de Fröhliche Grüße Sandra 

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