Archiviert

Dieses Thema ist jetzt archiviert und für weitere Antworten gesperrt.

schmitti90

Bachlor Studium

Recommended Posts

Hey,

Bin am überlegen den Bachlor in Physiotherapie zu machen und wollte fragen ob es sich lohnt dies zu machen da es ja ein Haufen Geld und Zeit kostet.

Was ergeben sich für vorteile wenn ich den bachlor hab?

Desweiteren hab ich gelesen das man nach den bachlor noch den Master  machen kann was bringt mir der für vorteile ?

Danke für die Antworten:)

M.f.G

Schmitti

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Morgen Schmitti90!

Sorry für die verspätete Antwort ist irgendwie untergegangen O.o

bachelor auch der Master bringen dir in deinem normalen Berufsalltag leider nicht viel. Unser Beruf ist aber so vielfältig sodass du mit diversen Kursen u.a Manuelle Therapie, mld,   in der Reha wenn du zB.arbeiten möchtest KGG oder Rückenschulkurs einfach weiter kommst. Finanzielle Vorteile gibt es dadurch in der Praxis eigentlich keine, da du ja wirtschaftlich gesehen nicht mehr erwirtschaftest oder sogar weniger wie ein Physiotherapeut der schon einige abrechnungsfähige Fobis hat oder dem Betrieb durch Kurse mehr Einnahmen bringt

Bachelor rentiert sich nur dann wenn du später als Lehrkraft in einer Physioschule tätig sein willst oder ins Ausland gehn willst zB.holland braucht man den Bachelor .

l.g

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Bezogen auf bbgphysio: er hat schon recht, dass ein Bachelor ohne entsprechenden Arbeitsplatz nicht mehr Geld bringt, aber es gibt durchaus größere Therapieeinheiten, wo die Kenntnisse des Bachelor in Managementfragen oder andere Qualifikationen, die er mitbringt, durchaus gefragt sind und auch zu einer besseren Bezahlung führen. Das liegt halt an den Interessen des Arbeitgebers - so ganz viele Arbeitgeber, die nicht nur in den klassischen Qualifikationen wie Zertifikatspositionen einen Mehrwert sehen, sind es wohl noch nicht, aber es könnten mehr werden, und dann ist der Bachelor schon ein Steigbügelhalter für einen Schritt auf der Karriereleiter. Aber wie gesagt: es gibt absolut keine Garantie, das es sich auszahlt. Ich kenne aber auch viele Bachelorstudierende, die wohl wissen, dass es nicht automatisch mehr Geld gibt, die aber nach der schulischen Ausbildung halt auf diesem Weg ihren Horizont erweitern wollen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Richtig lalelu01.

Der deutsche Bachelor ist z.B. weder in Australien noch Neuseeland grundsaetzlich anerkannt, da er hinter dem Niveau der Laender noch weit hinterher hinkt und da das deutsche Gesundheitssystem Erstkontakt fuer Physiotherapeuten nicht it in die Ausbildung einschliesst (und man es nicht praktizieren kann als reine Physio).

Gruss,

Anna

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Die Gesetzgebung wird sich in dem Sinne auch noch ändern. Wie es aber dann speziell für Physios mit Bachelor dann aussehen wird steht noch in den Sternen.

 

grüße

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Am 25.6.2017 um 20:43 schrieb annajule:

Richtig lalelu01.

Der deutsche Bachelor ist z.B. weder in Australien noch Neuseeland grundsaetzlich anerkannt, da er hinter dem Niveau der Laender noch weit hinterher hinkt und da das deutsche Gesundheitssystem Erstkontakt fuer Physiotherapeuten nicht it in die Ausbildung einschliesst (und man es nicht praktizieren kann als reine Physio).

Gruss,

Anna

Liebe lalelu01, 

ich habe das jetzt schon einige Male gehört, dass wir hier, den Australiern usw. hinterher hängen. Aber worin explizit ? Was ist dort besser ? Oder ist damit nur gemeint wie das Gesundheitssystem im Allgemeinen aufgezogen ist ? Kannst du mir diese Frage beantworten ? 

Danke schonma und LG

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Der Bachelor in Australien/ NZ beinhaltet einige Punkte, die im deutschen Programm nicht enthalten sind. Ich sage nicht, dass das besser ist, sondern eben einfach nur anders.

Dazu gehoert z.B. allein schon die Autonomitaet. D.h., alle Physios arbeiten autonom in Eigenverantwortung (z.B. Direktzugang). Der Arzt oder die Ergo z.B. ueberweisen - es gibt keine Rezepte fuer Physio. Oder Patienten kommen eben einfach so - ohne vorherigen Arztbesuch. D.h., die Befundaufnahme ist viel intensiver und klinisch mehr durchdacht und so ist auch die Therapie. Wenn z.B. ein beatmeter Patient sich verschlechtert, wird der Physio gerufen. Zum Befund gehoert das Abhoeren mit dem Stethoskop, die Auswertung von Blut- und Roentgenbild, usw.. Von Physios wird dann erwartet, dass sie dementsprechend Anweisungen zur Lagerung und Therapie geben. Z.B. Inhalation, Atemtherapie, absaugen, mit dem Anaesthesisten das Beatmungsprogramm durchsprechen usw. und alles begruenden koennen. Hier geht z.B. kaum jemand mit Rueckenschmerzen oder Sportverletzungen um Arzt - sondern gleich zum Physio. Physios wiederum koennen zu zu anderen ueberwisen, z.B. zum Orthopaeden, Sprachtherapeuten, Psychologen, ... Ich habe z.B. mal in einer 'Triage' Klinik gearbeitet, also eine Klinik, in der Therapeuten (z.B. Physios)einen Vollbefund machen und den weiteren interdisziplinaeren Therapieweg bestimmen.

Die Ausbildung geht intensiv in Richtiung 'clinical reasoning' und 'evidence-based practise'. Supervision und Selbstreflektion werden unterrichtet und geprueft. Genauso werden Kommunikation, Lehren und Management unterrichtet. Zudem wird eine hochwertige Projektarbeit geleistet.

Wir hatten hier schon Bachelor Absolventen, die durch die praktische Pruefung gefallen sind, da sie ein paar dieser Dinge zwar gelernt, aber nie praktiziert hatten. Sie haben Uebungen verschrieben, deren Sinn und Zweck sie nicht richtig verstanden haben und konnten den Bezug zum Befund nicht zeigen. Oftmals fehlte auch das Verstaendnis von 'client-centred care', d.h., sie haben den Befund nicht auf die Ansprueche des Patienten ausgerichtet, sondern darauf, was sie fuer richtig hielten.

Ich hoffe, das ist zu verstehen - ich bin nicht so toll mit Worten. :)

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Nein du bist sehr gut mit Worten. Das klingt einfach auch soviel besser und anspruchsvoller als es hier ist. :( 

Hätte ich mir sogar Vorstellen können auch sowas zu machen. Wusste garnicht, dass man dort so extreme Freiheiten und Veranwortung genießt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen



  • Beiträge

    • Richtig geraten, bin Krankenpfleger. Und die sind am schlimmsten.  Ich führe ein Schmerz Tagebuch. Bei den Anwendungen benötige ich kein Tagebuch. Habe mich von oben bis unten durch checken lassen. Schmerztherapie, Reha hinter mir. Seit 1 Jahr, jeden Tag am kämpfen. Da jeder Tag von 0 anfängt. Habe vor ein Jahr die Diagnose FMS einfach bekommen. Einfach auf die Stirn eingebrannt.  Und da streiten sich die Fachärzte auch drüber,dass ich FMS habe und der nächste sagt nein. Habe nach 6 Monaten die richtigen feste Therapeuten bekommen. Habe einen festen Plan was Anwendungen angeht. Mein Wissen und Erfahrung über das dehnen hab ich mitgeteilt. Neben wir mal ein Fußballspieler, der sich vor dem Spiel aufwärmt und dehnt, allerdings kann keiner die Garantie geben, dass da nichts passiert. Man sollte doch dehnen und zusätzlich Kraftübung & Co ausüben. Und nicht nur auf einer Schiene fahren. 😏
    • Du bist kein Laie, Du bist Experte, und zwar der einzige, wenn es um Deinen Körper geht. Du bist Krankenpfleger? Da wirst Du gelernt haben, dass chronische Patienten sich mit ihren Erkrankungen und eben auch mit der Behandlung der Erkrankung besser auskennen als die meisten Ärzte oder andere Behandler. Weil es eben nicht das Standardvorgehen x bei Muskelverspannungen oder auch allen anderen Erkrankungen gibt. Es gibt einen Pool von verschiedenen Therapiemöglichkeiten (einzelne Bausteine), die bei jedem Pat. unterschiedlich gut eingesetzt werden können und unterschiedlich gut helfen. Es gibt so viele unterschiedliche Ursachen und Ausprägungen und jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf die gleichen Behandlungen. Der eine hat vielleicht noch Hüft- oder Rückenprobleme und kann deshalb schon Behandlungen nicht durchführen, die für einen anderen mit im Grunde demselben Problem super helfen. Und das solltest Du ach werden. Ein Experte, der immer und in jeder Situation weiß, wie er sich am besten helfen kann. Denn das erlaubt Dir auch Unabhängigkeit. Dafür musst Du nicht ständig von einem Arzt zum anderen und von einem Physio zum anderen. Und diese Unabhängigkeit wirkt sich indirekt sogar wieder positiv auf die Grundsymptomatik aus, weil sie dem Gefühl von Hilflosigkeit und völliger Abhängigkeit entgegensteht, das Du im Moment wahrscheinlich hast.

      Und dieses Spüren, was Dir gut tut und was schadet, kannst Du lernen. Wichtig dafür: Experimentierfreudig sein und nicht zu schnell aufgeben. Wenn Du also wissen möchtest, ob Dir Dehnen hilft, beobachte den Status Quo ohne Dehnen (eine ganze Weile, ich nehm mal an, es gibt Tage an denen es besser und Tage, an denen es schlechter ist). Wenn Du es ganz genau wissen möchtest, kannst Du auch Dein Befinden protokollieren, wie eine Schmerzskala einfach ein paar mal täglich einschätzen. Dann fang mit dem Dehntraining an. Und auch, wenn es nicht direkt anschlägt, das Training mindestens ein paar Monate durchhalten, denn oft zeigen sich positive Behandlungseffekte von unterschiedlichen Maßnahmen (nicht nur beim Dehnen, auch bei bspw. Faszienmobi oder Entspannung) erst nach einer ganzen Weile – am Anfang kanns sogar erstmal schlimmer werden. 😉 Sollte man das nicht immer vermeiden? 😅
    • Hi,

      Keine Essstörung, neurologische Untersuchungen gabs einige. Auffällig waren die Elektrophysiologie (EMG + NLG), der Lactat-Ischämie-Test, das Ergebnis der Nerven- und Muskelbiopsie sowie ab und an die Ck-Werte und die BSG. LP, Schädel-MR etc unauffällig. Hormonhaushalt unauffällig, Fibromyalgie passt nicht (s.o.) und erklärt auch die ganzen Befunde nicht. 😉

      LG
    • Häufigster Auslöser von Rückenschmerzen sind verklebte Faszien.Die Ursachen sind nicht stets bei der Wirbel, BS oder Muskelverletzungen zu suchen. Gerade x 20 % der Rückenbeschwerden sind auf Bandscheibenverletzungen zurückzuführen. 80% konnten keine handfeste Ursachen für die anhaltenden Schmerzen festgestellt werden.Faszien haben eine schützende Funktion.Wie ich weiß,dass entstehender Muskelkater nicht aus dem Muskelgewebe,sondern von beschädigte Faszien,infolge von übermäßigen Sport entstehen. Sie stützen den Rücken/Co. Gäbe es keine Faszien,könnte ich meine Beweglichkeit nicht mehr steuern.Sie sind zum Erhalt der Gesundheit da. Wer alles und wie kann man die Faszien überprüfen,ob da alles okay ist? Verklebte Faszien kann Auswirkungen auf den gesamten Körper haben.Hm, wie soll der Laie es daheim,alleine regeln? wie oft soll sie/er,die Faszien trainieren? Bevor alles verhärtet bzw die Schmerzen vorgerufen werden?   Lg
    • Sind Essstörungen vorhanden? wurde neurologisch abgeklärt? Atrophien muss nicht immer eine Erkrankung aufweisen. Was ist mit den Hormonhaushalt? Aus meiner Schulzeit her,weiss ich,dass die Symptome ->Antriebslosigkeit,Wechseljahresbeschwerden,Gehstörungen bis Balancegewicht und Missempfindungen vorhanden sind.Und einige weisen auf eine verringerte Versorung des Nervengewebes auf.  Bei Fibromyalgie hat man einen Dauerschmerz.Dies an mehreren Stellen gleichzeitig.Und ganz viele weitere Begleitsymptomen.
  • Benutzerstatistik

    • Benutzer insgesamt
      55.382
    • Am meisten Benutzer online
      16.572

    Neuester Benutzer
    maybrittlorenz
    Registriert