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  • 2 months later...
Geschrieben

Ähm, wäre schön, wenn es so einfach wäre...

Meine letzte Patientin (habe jetzt erstmal Urlaub) hat seit 15 Jahren chronische Rückenbeschwerden.
Diese sind nun nicht weg, aber ich konnte durch Maßnahmen zur allg. Mobilisation der WS und Techniken zur ´Verbesserung´ der Neurodynamik die Reizbarkeit vermindern und Belastbarkeit der betroffenen Struktur deutlich steigern. Segmental habe ich wenig gemacht, da Pat. mit solch einer Vorgeschichte oftmals schon ziemlich viel ´Müll´ im Bereich der Therapie erlebt haben.
Zudem habe ich die Pat. direkt nach der Befundung darüber aufgeklärt, welche Schmerzmechanismen meiner Vermutung nach bei ihr dominieren und welche Pathomechanismen dies verstärken - dies finde ich bei allen Pat. direkt zu Anfang unheimlich wichtig, damit diese eine Vorstellung davon haben, was jetzt auf sie zukommt (vor allem bekommen diese auch direkt zu Anfang eine Chance, ihr Feedback zu geben und eigene Therapieziele zu äussern). Und ich habe ihr gesagt, dass die Beschwerden nie mehr ganz weggehen werden, aber dass sie lernen kann, damit deutlich besser zu leben.

Also, nach Abschluß der Behandlung waren die Beschwerden nicht weg, aber es fand eine deutliche Steigerung der Belastbarkeit und Lebensqualität statt.

Einfach mal ´nen Triggerpunkt drücken oder was mobilisieren... wer glaubt den Scheiß eigentlich noch??? Ausser wohl denen, die ein Vermögen für die FoBis ausgeben - und denen, die auch dran verdienen? ;)

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast Arnold
      Moin,   sagt doch mal bitte, ich habe bzw. hatte seit Wochen eine ISG-Blockade. Diagnostiziert von Orthopäden 1. Der schickte mich nach Hause und ich sollte den Bereich wärmen, Hüftbeuger dehnen, Becken kippen, möglichst in Rückenlage schlafen ...   Nun hatte ich sechs Wochen (!) täglich (!) irgendwelche Übungen gemacht, die man so auf Youtube findet. Ich glaub, es gibt keine Übung, die ich nicht gemacht habe.   Es wurde nicht besser.   Da der Orthopäde 1 im Urlaub war, war ich bei seinem Vertretungsarzt. Der "renkte" mich ein und zwei Tage später hatte ich keine Probleme mehr.   Was ist denn nun das Geheimnis von diesem Einrenken?   Wie macht man das bitte selbst?   Grundsätzlich habe ich mich je Übung in dieselben Positionen gebracht, in die mich der Orthopäde 2 "hingelegt" hat und dann ruckartig gedrückt, geschoben ... hat.    Bin für Eure Tipps und Tricks sehr dankbar.   LG
    • Hallo Blume,  das ist schon mal gut, dass beim HNO alles i.O. war. Wir können dir aber hier leider nicht weiterhelfen, da man dazu "therapeutische Befunde" erstellen müsste und das geht nur Live! Wir können dir nur Tipps geben was man eventl. alles untersuchen lassen könnte um die Problematik einzugrenzen. Aber ich denke, deine Physio ist auf dem richtigen Weg, was du uns bisher berichtet hast. Hast du noch beschwerden oder ist es schon besser geworden? .
    • Gast Blume
      Beim HNO war alles unauffällig. Ich habe unten noch die weitere Entwicklung bis jetzt angefügt. Kann es auch mit den Bandscheiben zusammenhängen?

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