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Geschrieben

Hallo meine Lieben!!!

Hat von Euch jemand schon eine Diskushernie erlebt, gesehen (MRI; oder klinisch), die anterior raus ging?

Unser Physiolehrer bestätigte, dass er diese schon klinisch gesehen hat, aber auf keinem bildgebenden Verfahren.

Unser ärztliche Lehrer behauptet aber, das es solche Hernien nicht geben würde.

Wie sind Eure Erfahrungen damit?

Ich bin schon gespannt auf Eure Antworten!

besitos mephia

Geschrieben

SEEEEEEEEEEEEEEEEEHR selten, da anterior durch das Lig. longitudinale verläuft. Ein Vorfall muss somit auch eine Schädigung des Bandes mit sich bringen. Geht praktisch nur bei Traumen oder laxen Bändern.

Mfg Stephan

Geschrieben

Hallo,
es gibt sie, die anterioren NPPs.
Zitat aus dem Buch Radiologische Diagnostik "Kernspintomographie der Wirbelsäule und des Spinalkanals" von Detlev Uhlenbrock: Sie treten wegen des sehr kräftigen und derb mit dem Knochen und Anulus fibrosus verbundenen vorderen Längsbandes praktisch immer subligamentär auf. Sie können erhebliche Ausmaße annnehmen, die Vorfälle können sich entlang der Wirbelkörper sehr weit nach krnaial und kaudal ausdehen. Häufig in Höhe L3/L4 und L4/L5 (im Gegensatz zu den anterioren NPPs meist in Höhe L4/L5 und L5/S1).
Anteriore NPPS finden sich deshalb weiter kranial, weil hier der Belastungsschwerpunkt innerhalb der Wirbelsäule weiter ventral liegt. Nicht selten gibt es auch Kombinationen von anterioren, lateralen und posterioren Vorfällen, welche sich wieder vornehmlich in Höhe L3/L4 und L4/L5 finden.
Pathogenetisch wird an eine besondere Bandscheibenschwäche gedacht (Jinkins 1989)".
Ich habe schon mehrmals auf MRTs solche anterioren NPPS gesehen. Das Lig. anterior war vollkommen intakt. Eine MRT-Abbildung ist im o.g. Buch, das sehr zu empfehlen ist, kostet nur ca. 14 Euro, auf Seite 186 zu finden.
Gruß von susn

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast Arnold
      Moin,   sagt doch mal bitte, ich habe bzw. hatte seit Wochen eine ISG-Blockade. Diagnostiziert von Orthopäden 1. Der schickte mich nach Hause und ich sollte den Bereich wärmen, Hüftbeuger dehnen, Becken kippen, möglichst in Rückenlage schlafen ...   Nun hatte ich sechs Wochen (!) täglich (!) irgendwelche Übungen gemacht, die man so auf Youtube findet. Ich glaub, es gibt keine Übung, die ich nicht gemacht habe.   Es wurde nicht besser.   Da der Orthopäde 1 im Urlaub war, war ich bei seinem Vertretungsarzt. Der "renkte" mich ein und zwei Tage später hatte ich keine Probleme mehr.   Was ist denn nun das Geheimnis von diesem Einrenken?   Wie macht man das bitte selbst?   Grundsätzlich habe ich mich je Übung in dieselben Positionen gebracht, in die mich der Orthopäde 2 "hingelegt" hat und dann ruckartig gedrückt, geschoben ... hat.    Bin für Eure Tipps und Tricks sehr dankbar.   LG
    • Hallo Blume,  das ist schon mal gut, dass beim HNO alles i.O. war. Wir können dir aber hier leider nicht weiterhelfen, da man dazu "therapeutische Befunde" erstellen müsste und das geht nur Live! Wir können dir nur Tipps geben was man eventl. alles untersuchen lassen könnte um die Problematik einzugrenzen. Aber ich denke, deine Physio ist auf dem richtigen Weg, was du uns bisher berichtet hast. Hast du noch beschwerden oder ist es schon besser geworden? .
    • Gast Blume
      Beim HNO war alles unauffällig. Ich habe unten noch die weitere Entwicklung bis jetzt angefügt. Kann es auch mit den Bandscheiben zusammenhängen?

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