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Elektrotherapie


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Geschrieben

Hallo liebe Physio´s,

ich habe nächste Woche (14.07) eine praktische Prüfung im Fach Elektrotherapie und bin am überlegen, welche Stromformen ich auf die Fälle am schlausten anwenden soll.

Fälle:
- Junger Sportler, Sprunggelenksdistorsion 5 Tage post OP
- Kreuzbandriss, welcher nicht operiert werden soll
- Hüft TEP
- Knie TEP
- Subcapitale Humerusfraktur, operativ versorgt
- Fraktur des proximalen Unterarm´s
- Olecranonfraktur
- Achillessehnenteilruptur, konservativ versorgt
- Chronische Venöse Insuffizienz

Was würdet ihr für Stromformen anwenden und wie würdet ihr die Behandlung gestalten?

ich würde mich auf Antworten freuen (:


Geschrieben

Du solltest dir für jeden Fall Therapieziele und Kontraindikationen überlegen. Willst du im jeweiligen Schmerzstillen, Stoffwechsel anregen, Muskulatur kräftigen?

Geschrieben

hallo!! Also wie mein Vorredner schon sagte solltest du dir im klaren sein welche Therapieziel du hast. Warum machst du Strom. Was möchtest du damit erreichen. Einfach nur zwei elektroden anlegen und los gehts gibt wenig sinn. Willst du den stoffwechsel verbessern und schwellung reduzieren, oder geht es dir primär darum dem pat. die Schmerzen zu lindern. Knie und Hüftep wäre der Strom schonmal kontraindizert.
Ansonsten gibt es bei der elektrotherapie kein Falsch. Denn fast jede Stromart lindert sowohl die schmerzen und verbessert den stoffwechsel, ist für den lymphatischen abtransport geeignet.
Vom Aufbau her kannst du net viel machen. Wie willst du denn Stromanwendung von der Behandlung aufbaun? Da werden die elektroden angelegt ca. 5 - 10 und fertig. Der Strom kann ja nicht die ganze Behandlung sein sondern ist eine unterstützende Zusatzmaßnahme. Du kannst CP, DF, IG50 zur lymphatischen rücksresorption oder durchblutungsförderung z.b. nehmen. Für die schmerzen ist Ultrareizstrom ganz gut. Man kann es auch koppeln. Erst 5 min. den und die anderen 5 min. nenn anderen strom

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  • Beiträge

    • Ioannis
      Hi Gianni, danke für die Rückmeldung.   Ich habe bereits eine Einlage im Schuh, die die Beinlängendifferenz ausgleicht. Auch darüber hinaus habe ich schon vieles probiert: Physiotherapie, Wärmebehandlungen sowie moderaten Ausdauersport und Krafttraining.   Das Ganze geht bei mir ja schon seit 20 Jahren so, und eigentlich bin ich mit der Hüfte immer sehr gut klargekommen. Das eigentliche Problem ist aber, dass mich seit zwei Jahren massive Kopfschmerzen in den Wahnsinn treiben, die ich davor nie hatte.   Meine rechte Hüfte ist kaputt und ich vermute stark, dass mein Körper das mittlerweile bis hoch zum linken Kiefer kompensiert, da ich dort auch eine Blockade und diese ständigen Spannungskopfschmerzen habe.   Ich habe es vor Kurzem sechs Wochen lang mit Sport probiert, was anfangs auch gut lief. Aber ich merke einfach, dass ich an etlichen Stellen Verspannungen kriege – wahrscheinlich durch die ständige Fehlstellung und das Kompensieren, obwohl ich wirklich nur leicht trainiert habe.   Ich werde jetzt erst mal eine orthopädische Reha machen und ziehe danach eine Hüft-TEP nach der AMIS-Methode ernsthaft in Erwägung, um die Ursache endlich anzugehen. Angst habe ich trotzdem und Unsicherheit!    Vielen Dank und liebe Grüße
    • japanworm
      Danke für die Rückmeldung. Ja, es ist auch ein Plattfuß, der da mit reinspielt. Ich versuche jetzt gezielt die Beinmuskulatur aufzubauen. Die Kniescheiben sind tatsächlich beide zu beweglich.   Mir wurde jetzt von mehreren Stellen zu Einlagen geraten, um wenigstens eins der mechanischen Probleme sofort in den Griff zu bekommen. Natürlich möchte ich trotzdem Übungen mit dem Fußbett machen. Da hatte der Pyhsio auch bei beiden Füßen einen Triggerpunkt gezeigt, der seh wehtut....   Ich hoffe, dass das dann wirklich was bringt.
    • gianni
      ...das wäre auch meine Vermutung. Was hast du bisher schon unternommen, bzw. welche Behandlungen wurden schon ausprobiert? Hast du für deine Beinlängendifferenz schon mal einen Fersenkeil/Schuherhöhung bekommen?

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