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Schmerz am Schlüsselbein


ninaergo

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Geschrieben

Hallo,
ich habe schon länger immer mal wieder einen blitzartigen stechenden Schmerz unter oder über meinem Schlüsselbein.
Es kommt einfach so zwischendurch, als ob ich einen heftigen schlag dorthin bekommen würde oder mir ein Blitz durchschießt.
Was kann das sein?
Der Arzt meint er weiß nicht was es ist.. ich kann es auch leider nicht wirklich gut beschreiben.
Weiß es zufällig ein guter Physio hier?

Liebe Grüße :)


Geschrieben

Hallo!! Hmm das ist nicht so einfach ohne einen genauen Befund gemacht zu haben. Was mich interessiert ob du noch weiter symptome hast. Hast du das gefühl deine Hand schwilltau f der betr. Seite an oder wird Kalt? Schmerzen im betroffenen Arm?
Dies wäre ein Hinweis auf eine Irritation des plexus brachialis, oder eine Irritation der Armversorgenden GefäüeDer läuft nämlich genau unter dem Schlusselbein hindurch.

Nach deiner jetzigen Beschreibung klingt es aber nicht nach einem peripheren Nerv.

2.
Ist die spina(also der kamm am Schulterblatt) noch zusätzlich schmerzhaft und das schlüsselbein direkt auf Druckdeutet es auf einen sog.sklerodom hin. Die Knochenhaut jedes knochens wird nämlich nerval von einem best.WS segment versorgt. Schlüsselbein, und schulterblatt kommen z.b. vom 4 und 5. Halswirbelkörper, der evtl blockiert ist.

3.Ist der schmerz schon fast am schulterdach also rand des schlüsselbeines oder mehr in der Mitte?
Am Rand kann ein Bändchen gereizt sein daß schlüsselbein mit schulterdach verbindet. Es stabilisiert das AC-gelenk. Auch das kann sog. triggerpunkte entwickeln die z.b. ausstrahlende schmerzen ober und unterhalb des schlüsselbeines. Oder deine Schlüsselbeingelenke weisen eine Instabiliät auf. Bist du mal auf die Schulter gestürzt?


4. Es können sich diese Triggerpunkte auch in sämtlichen anderen muskeln entwickeln, wie nackenmuskel, gewisse schultermuskeln um das schulterblatt herum und am schulterblatt. Oder einfach eine schädigung aufweisen die auch häufig krasse schmerzen verursachen.
Hast du dabei auch schmerzen vermehrt beim atmen?

5. Die 1.Rippe könnte probleme machen weil sie z.b. blockiert. ist.Durch die dezentrierung spannung sich muskeln reflektorisch an und man hat ein hexenschußartiges gefühl, das auch plötzlich kommt.

6. Oder die Nackenmuskeln machen dir problem. DIe ja teilweise auch am schlüsselebein, 1.Rippe ansätzen

Du siehst das ganze kann sehr komplex sein. Auch die statik könnte man sich anschauen wie steht das schulterblatt, shclüsselbeine, wo lässt sich der schmerz provozieren? kann man den schmerz bei druck provozieren, dann weis man auch welche Struktur betroffen ist.

Am besten holst du dir ein Rezept auf eine Manuelle Therapie und lässt dich von nem THerapeuten der eine MTausbildung hat gescheit befunden. So ist es einfach zu komplex das ganze

Gruß Thomas

Geschrieben

Danke für die ausführliche Antwort!!!
Dann werde ich das mal machen, da mir ein Arzt nicht weiterhelfen kann..

Liebe Grüße
Nina

Geschrieben

JA genau, das wäre das Beste. Osteopathie kann man auch mal probieren. Muss man allerdings selbst zahlen. Aber ein Therapeut der eine Manuelle Therapie ausbildung hat müsste das normalerweise in den Griff bekommen. Viel Glück ;-)

  • 1 month later...
Geschrieben

die Antworten von Thomas sind ziemlich gut. wenn es beim tiefen Einatmen oder niesen/ husten sich verstärkt kannst du an die Schultereckgelenksbänder und an die Pleura denken. je nach anamnese oder prädispostion für Lungenerkrankungen bzw. Rippenfrakturen in der Vergangenheit

Geschrieben

Vielen Dank physiouli ;-)!! Stimmt an die Pleuro könnte man auch denken. Noch eine Möglichkeit die das ganze noch komplexer macht.

  • 4 years later...
Geschrieben
Am 30.7.2015 um 07:47 schrieb bbgphysio:

Vielen Dank physiouli ;-)!! Stimmt an die Pleuro könnte man auch denken. Noch eine Möglichkeit die das ganze noch komplexer macht.

Heuer Gabriele 

 

Am 30.7.2015 um 07:47 schrieb bbgphysio:

Vielen Dank physiouli ;-)!! Stimmt an die Pleuro könnte man auch denken. Noch eine Möglichkeit die das ganze noch komplexer macht.

Heuer Gabriele 

Geschrieben

Guten Abend Gast Peace! Ich muss zugeben wenn die Beiträge etwas länger sind kann man schon mal den Blick fürs ganze verlieren und statt einen Patienten Beitrag zu beantworten ist man im Glauben dass ein physio am Anfang eine fachliche Frage zu einem Pat.problem geschildert hat. Somit geb Ich dann meist gewisse Behandlungstips die natürlich aus fachlichen Begriffen besteht. 

Ich hab mir aber das ganze aber nochmal durchgelesen. Die Anatomie und ihre Zusammenhänge ist nunmal komplex. Diese und auch die Fachbegriffe Habe ich aber versucht so zu formulieren dass man es versteht. Was zb. Ein triggerpunkt ist oder ein sklerodom. Dass gewisse Strukturen wie Gefäße, nerven irritiert werden. Darauf bin ich immer eingegangen. Aber Ich kann verstehen dass diese Erklärung als Leihe trotzdem noch schwer ist es zu verstehen wenn man nicht vom Fach ist. Wenn man doch mal einen Begriff nicht versteht kann man zb. Auch mal googeln. 

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Gast
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Bei einem Wert von 90/28 rief ich einen Notdienst. Richtete mich auf um sie demnächst zu empfangen und bemerkte, dass meine Symptome sich nach Aufrichtung etwas regulierten. Was aber konstant blieb war die Benommenheit und das Gefühl irgendwie unterversorgt zu sein. Blutdruck, Herzfrequenz, EKG, Sauerstoffsättigung und Blutzucker war normal und so fuhren sie wieder. Die Symtome blieben. Am nächsten Tag kamen Übelkeit und Erbrechen hinzu. Nach einem geplagten Tag fuhr ich dann am Abend in die Notaufnahme. Um eine Verbindung zu meiner Periode auszuschließen wurde ich gynäkologisch untersucht. Ohne Befund. Im Anschluss untersuchte mich ein Internist. Er vermutete am ehesten Lagerungsschwindel. Empfahl mir eine erneute HNO Vorstellung, und Termine zum Ausschluss bei einem Neurologen und Kardiologen. Über meine Hausärztin versuchte ich all das möglichst zeitnah abzuarbeiten. Auch sie nahm erneut Blut ab um weitere Faktoren auszuschließen. Lediglich mein Ferritinwert war an der Mangelgrenze. 3 unterschiedliche Ärzte meinten aber das der Wert die Symptome nicht erklärt. Zusätzlich wurde ich 2 x augenärztlich untersucht. Augendruck, Sehnerv, Blickfeld ohne Befund. Parallel habe ich Physiotherapie begonnen und mir eine Therapeutin gesucht die eine zusätzliche Fobi zum Thema Schwindel hat. Sie hat Lagerungstests gemacht, welche keine Auffälligkeiten bezüglich der Gleichgewichtsorgane aufzeigten. Ein okulomotirischer Test war allerdings auffällig. Laut ihrem Befund Verdacht auf Kleinhirn. Mit dieser Aussage bin ich erstmal ins Wochenende gestartet, hatte aber keine Ruhe. Also erneut Notaufnahme. Dort wurde ich erstmals klinisch neurologisch untersucht. Keine Auffälligkeiten, außer dem Augenzittern, welches auch die Therapeutin zuvor in ihrer Testung feststellte. Die Neurologen vermuteten keine zentrale Ursache. Empfahlen mir ein erneutes MRT mit anderen Darstellungen, ambulant einen Neurologen aufzusuchen und Spülung der Gehörgänge.  Derweilen umfassten meine Symptome Schwindel, meistens am Morgen, teilweise Schwankschwindel bei Kopfdrehungen, Benommenheitsgefühl, Übelkeit, selten Erbrechen, Kribbeln in beiden Armen und Konzentrationsdefizite. Meine kardiologische Untersuchung stand mittlerweile an. Dopplersono der hirnversorgenden Gefäße und Herzschallen unauffällig. Mit Mühe bekam ich einen relativ kurzfristigen Termin bei einem Neurologen. Zuvor bekam ich allerdings noch 2 x Physiotherapie. Dieses Mal bei einer Kollegin die auch Osteopathie beherrscht. Sie bemerkte umgehend mehrere Blockaden im Bereich der HWS und unter anderem war auch mein Atlas blockiert und meine Kiefermuskulatur sehr fest. Nach 2 Sitzungen konnte sie die Blockaden lösen. Die Symptome ließen nach der ersten Behandlung deutlich nach. 2 Tage später nach der 2 Behandlung dauerte es ungefähr 2 Tage. Dann waren alle Symptome komplett weg. Eine Erstverschlimmerung stellte sich nicht ein. 4 Tage nach der 2. Therapie hatte ich "endlich" meinen Termin beim Neurologen und war praktisch symptomfrei. Sie störte an meinen Schilderungen lediglich, dass sich das Augenzittern nicht mit einer Blockade des Atlas erklären ließ und empfahl mir, sofern Symptome wiederkehren mich jederzeit zur Akutsprechstunde vorzustellen. Ich war glücklich und dachte ich hätte es geschafft. Und könnte nach 6 Wochen Krankschreibung endlich wieder arbeiten gehen und meinen normalen Alltag fortsetzen. Heute hatte ich erneut Therapie. Allerdings nicht bei der Osteopathin, sonder wieder der Therapeutin mit der Schwindelfobi. Sie lockerte lediglich ein wenig die Muskeln an Hals und Schultergürtel. Und heute Abend stelle ich fest, dass die Sehstörungen dezent wiederkehren. Meine Angst das alles von vorne beginnt ist nun sehr groß. 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