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Psychiatrie Gruppe leiten


Wassermelone22

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Geschrieben

Hey ihr Lieben :)

Ich habe eine Frage innerhalb der Psychiatrie. Und zwar muss ich eine Gruppe halten zur Förderung der Kontaktaufnahme zu den Gruppenmitgliedern. Am besten mit einem Gerät. Ein spannendes Thema, so wie ich finde, aber leider kenne ich mich mit psychosomatischen Patienten noch nicht so gut aus...

Habt ihr Tipps für mich wie ich das Thema am besten angehen soll? Übungsvorschläge?

Ich wär für eure Hilfe echt dankbar!


Geschrieben

Hallo Wassermelone :)

Ich habe schon öfters psychiatrische Gruppen gehalten und kann dir als geeignete Geräte kleine Bälle, aber auch lange Stöcke, Tücher usw. empfehlen.
Mit Bällen kann man z.B. "Zu-werf-Spiele" machen wo dann jeder Pat. wenn er den Ball fängt, den Namen seines Zuwerfers und dann seinen Eigenen sagen soll. Damit lernt sich die Gruppe kennen.
Mit zwei langen Stöcken z.B. können immer zwei Pat. sich gegenüber stellen und jeder hat in jeder Hand ein anderes Ende von den Stöcken. Nun sollen die Pat. gemeinsam durch den Raum gehen. D.h. einer geht demnach vorwärts und der andere rückwärts. Jetzt ist es natürlich wichtig, dass die Pat. mit einander reden und aufeinander eingehen, das Tempo anpassen und somit zusammen arbeiten, damit sie nicht gegen die anderen Pärchen laufen, die sich im Raum bewegen. Du als Therapeut gibst dann zwischendurch die Anweisungen zum Richtungs-, Tempo- , Gangartwechsels.

An sich kannst du fast alle Geräte verwenden, da die Patienten ja meistens weniger körperlich eingeschränkt sind.
Es wären zum Beispiel auch möglich mit Seilen zu arbeiten und zur Förderung der Sozialkompetenz und der Interaktion in der Gruppe Spiele wie Tauziehen zu veranstalten. Dabei solltest du dann aber wirklich darauf achten, dass die Seile abgezählt sind und sie alle wieder einsammeln. Klingt makaber, aber das ist nun mal das Spezielle worauf man bei psychiatrischen Pat. achten muss. Das mit den Seilen war nur ein Beispiel und gilt für alle Geräte.

Ich habe immer sehr gerne psychiatrische Gruppen gehalten, weil man wirklich eine große Spate an Möglichkeiten hat und viel ausprobieren kann. Das eben waren nur ein paar wenige Beispiele von dem was du eigentlich noch alles machen kannst..

Ich hoffe ich konnte dir hiermit etwas weiterhelfen! Bei weiteren Fragen bezüglich deiner Gruppe kannst du dich gerne an mich wenden :)

Liebe Grüße, JuliR

Geschrieben

Hi, ich hab immer gute Erfahrungen gemacht mit gute alte Musik, weckt die Erinnerungen und Übungen am Stepper, oder einfache Tanzschritte.

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Gast
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  • Beiträge

    • japanworm
      Also heute, 3 Tage nach Behandlung, geht's mir immer noch schlechter als am Tag der "Zerrung" selbst. Die Physiotherapeutin hat heute ihren Chef dazu geholt, für mich eigentlich auch ein Schuldeingeständnis, dass ihre Behandlung einfach zu viel war und alles nur verschlimmert hat ... ich muss damit jetzt leben. Ich konnte vor 4 Tagen bereits wieder schmerzfrei Treppen gehen und einen kurzen Spaziergang machen während jetzt wieder alles wehtut. Die Zeit hat getickt, das hat mich jetzt um mind. 7 Tage zurückgeworfen und ich muss meinen Flug zu einem Tanzfestival jetzt absagen, was ich ohne die Behandlung nicht hätte machen müssen ...   Der Chef meinte, es handelt sich wohl eher um einen (leichten) Riss ....    Heute is Tag 11-12 seit der Verletzung.
    • Ioannis
      Hi Gianni, danke für die Rückmeldung.   Ich habe bereits eine Einlage im Schuh, die die Beinlängendifferenz ausgleicht. Auch darüber hinaus habe ich schon vieles probiert: Physiotherapie, Wärmebehandlungen sowie moderaten Ausdauersport und Krafttraining.   Das Ganze geht bei mir ja schon seit 20 Jahren so, und eigentlich bin ich mit der Hüfte immer sehr gut klargekommen. Das eigentliche Problem ist aber, dass mich seit zwei Jahren massive Kopfschmerzen in den Wahnsinn treiben, die ich davor nie hatte.   Meine rechte Hüfte ist kaputt und ich vermute stark, dass mein Körper das mittlerweile bis hoch zum linken Kiefer kompensiert, da ich dort auch eine Blockade und diese ständigen Spannungskopfschmerzen habe.   Ich habe es vor Kurzem sechs Wochen lang mit Sport probiert, was anfangs auch gut lief. Aber ich merke einfach, dass ich an etlichen Stellen Verspannungen kriege – wahrscheinlich durch die ständige Fehlstellung und das Kompensieren, obwohl ich wirklich nur leicht trainiert habe.   Ich werde jetzt erst mal eine orthopädische Reha machen und ziehe danach eine Hüft-TEP nach der AMIS-Methode ernsthaft in Erwägung, um die Ursache endlich anzugehen. Angst habe ich trotzdem und Unsicherheit!    Vielen Dank und liebe Grüße
    • japanworm
      Danke für die Rückmeldung. Ja, es ist auch ein Plattfuß, der da mit reinspielt. Ich versuche jetzt gezielt die Beinmuskulatur aufzubauen. Die Kniescheiben sind tatsächlich beide zu beweglich.   Mir wurde jetzt von mehreren Stellen zu Einlagen geraten, um wenigstens eins der mechanischen Probleme sofort in den Griff zu bekommen. Natürlich möchte ich trotzdem Übungen mit dem Fußbett machen. Da hatte der Pyhsio auch bei beiden Füßen einen Triggerpunkt gezeigt, der seh wehtut....   Ich hoffe, dass das dann wirklich was bringt.

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