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Entlastung des Sprunggelenkes wie möglich?


polarstern39

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Geschrieben

Guten Tag,

ich habe seit Jahren eine Osteochondrale Läsion am rechten oberen Sprunggelenk.
Da ich vermehrt Schmerzen hatte ließ ich es im letzten Sommer operieren (Knochen wurde mit Stammzellen aus dem Beckenkamm wiederhergestellt und mit Autologe Matrixinduzierte Chondrogenese (AMIC)die Bildung von Ersatzkonorpel stimmuliert)
Die Läsion ist sehr groß und so bin ich mit dem Ersatzknorpel so mäßig beschwerdefrei, solange ich nur minimale Strecken (ca 20m ohne Gehilfen gehe). Alles andere führt zu einem dumpfen Dauerschmerz oder auch mal zum Gefühl dass ich auf Glasscherben gehe. Die Beweglich ist mein Fuß sehr gut, so dass mein Physiotherapeut auch langsam nicht mehr viel einfällt.
Ich würde gern wiessen wie ich dass Sprunggelenk entlasten kann ohne nur mit Gehilfen zu gehen, da ich recht viel wiege. Es gibt ja Beispielsweise den Vacopedschuh nur dabei ist ein abrollen gar nicht möglich.
Gibt es eine Art Orthese mit der ich eine Entlastung herbeiführen könnte?

Vielen Dank für das Durchlesen des langen Textes


Geschrieben

Hallo, wie du an der langen antwortfreien Zeit siehst ist das leider sehr, sehr schwer in einem Forum zu beantworten. Dein Fall ist so speziell, dass ein Rat schwer fällt.
Mein spontaner Gedanke wäre mit einem Orthopäden und einen Orthopädie-Techniker über dein Problem zu sprechen. Der sollte dir eigentlich am ehesten sagen können, was möglich ist. Für deinen Physiotherapeuten sollte nicht nur die lokale Problemstellung Beachtung finden, sondern auch die gesamte Körperstatik, da sich vermutlich so einiges an Fehlhaltungen eingeschlichen haben dürfte. Fehlhaltungen führen immer dazu, dass Strukturen belastet werden, die dafür nicht ausgelegt sind.

Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen, auch wenn die Patentlösung sicher nicht dabei war ;)

Geschrieben

Hallo herbi,

vielen Dank, dass Du trotz meines recht speziellen Falls geantwortet hast. Ich werde meinen Orthopäden auf das Thema `Entlastung des Sprunggelenkes` ansprechen.
Bisher hat er mir lediglich Einlagen verschrieben und mir zum Tragen von Turnschuhen geraten.
Das mit meiner Körperstatik ist ein guter Hinweis dem ich schon länger nachgehen wollte. Ich habe eine leichte Skoliose mit Beckentiefstand, so dass ich am rechten Bein länger bin und der Fuß, wo der Defekt ist bei jedem Schritt dazu neigt nach innen zu knicken, wo der Defekt auch ist.
Ich hatte mal eine Dorntherapie angefangen. Die Physiotherapeutin meinte allerdings, das bei mir anders als bei den meisten Mensch, die Wirbel recht schnell (nach ein paar Tagen) in die alte Position zurückspingen. Jetzt wo ich an Krücken gehe und deshalb sowieso schief belaste, hält sie eine die Therapie als nicht wirkungsvoll, so dass ich momentan außer Gymnastik nicht viel in der Hinsicht mache.
Über Anregungen diesbezüglich bin ich immer froh.

Liebe Grüße

Christine

Geschrieben

Hi,

ich habe auch einen Beckenschiefstand, führt zu ca. 1 cm Unterschied zwischen dem rechten und linken Bein. Eine Läsion habe ich zum Glück nicht, bekomme jedoch in letzter Zeit immerwieder starke Schmerzen im unteren Rückenbereich, vergleichbar mit einem geklemmten Ichiasnerv oder einem Hexenschuss.

Was mir sehr hilft, ist die untere Rückenmuskulatur zu stärken, ich mein ich bin auch nicht gerade dünn aber das heisst ja nicht das ich nicht trotzdem die Muskeln trainieren kann. Durch das regelmäßige Training ist es etwas besser geworden, ich hoffe das wenn die Muskeln stark genug sind meine Beschwerden vollständig verschwinden.

Vielleicht könnte es dir auch helfen durch gezielte Gymnastik die Muskeln zu stärken und dadurch das Sprunggelenk mehr zu entlasten.

Gruß

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  • Beiträge

    • Gast Katrin
      Hallo,  im Rahmen meiner Bachelorarbeit befasse ich mich mit dem SINDA und der Frage, ob Physiotherapeut:innen mit Anwendungserfahrung diesen als reguläres Assessment in der pädiatrischen Physiotherapie befürworten. Die Ergebnisse könnten beispielsweise die Grundlage für die Entwicklung eines QM-Standards bilden. Um an Daten und Meinungen zu diesem Thema zu gelangen, wäre ich dir für deine Unterstützung dankbar.   Link zur Umfrage: Fragebogen zur Erhebung der Praktikabilität und Anwendbarkeit des SINDA Vielen Dank für Eure Unterstützung Katrin   
    • japanworm
      Also heute, 3 Tage nach Behandlung, geht's mir immer noch schlechter als am Tag der "Zerrung" selbst. Die Physiotherapeutin hat heute ihren Chef dazu geholt, für mich eigentlich auch ein Schuldeingeständnis, dass ihre Behandlung einfach zu viel war und alles nur verschlimmert hat ... ich muss damit jetzt leben. Ich konnte vor 4 Tagen bereits wieder schmerzfrei Treppen gehen und einen kurzen Spaziergang machen während jetzt wieder alles wehtut. Die Zeit hat getickt, das hat mich jetzt um mind. 7 Tage zurückgeworfen und ich muss meinen Flug zu einem Tanzfestival jetzt absagen, was ich ohne die Behandlung nicht hätte machen müssen ...   Der Chef meinte, es handelt sich wohl eher um einen (leichten) Riss ....    Heute is Tag 11-12 seit der Verletzung.
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      Hi Gianni, danke für die Rückmeldung.   Ich habe bereits eine Einlage im Schuh, die die Beinlängendifferenz ausgleicht. Auch darüber hinaus habe ich schon vieles probiert: Physiotherapie, Wärmebehandlungen sowie moderaten Ausdauersport und Krafttraining.   Das Ganze geht bei mir ja schon seit 20 Jahren so, und eigentlich bin ich mit der Hüfte immer sehr gut klargekommen. Das eigentliche Problem ist aber, dass mich seit zwei Jahren massive Kopfschmerzen in den Wahnsinn treiben, die ich davor nie hatte.   Meine rechte Hüfte ist kaputt und ich vermute stark, dass mein Körper das mittlerweile bis hoch zum linken Kiefer kompensiert, da ich dort auch eine Blockade und diese ständigen Spannungskopfschmerzen habe.   Ich habe es vor Kurzem sechs Wochen lang mit Sport probiert, was anfangs auch gut lief. Aber ich merke einfach, dass ich an etlichen Stellen Verspannungen kriege – wahrscheinlich durch die ständige Fehlstellung und das Kompensieren, obwohl ich wirklich nur leicht trainiert habe.   Ich werde jetzt erst mal eine orthopädische Reha machen und ziehe danach eine Hüft-TEP nach der AMIS-Methode ernsthaft in Erwägung, um die Ursache endlich anzugehen. Angst habe ich trotzdem und Unsicherheit!    Vielen Dank und liebe Grüße

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