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Frozen shoulder behandeln


schippi2110

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Geschrieben

Hallo ich bin Azubi und habe einen Patienten, der aufgrund einer Scapulafraktur eine Frozen Shoulder entwickelt hat.
Ich würde in der Behandlung erst die Rotatorenmanschette, trapezius, pectoralis detonisieren, dann manuelle Therapie machen, danach PNF am Schulterblatt und dann dehnen. In wie weit kann ich schon mit ihm Kraftübungen machen? er ist seit November in Behandlung. und was fallen euch für Übungen ein, die ihm im Alltag helfen könnten?
Vielen Dank schon mal

Geschrieben

hier ist eine Leitlinie zur Frozen Shoulder
https://www.orthopt.org/uploads/content_files/ICF/Updated_Guidelines/Shoulder_Guidelines_AdhesiveCapsulitis_JOSPT_May_2013.pdf

Geschrieben

Ganz Interessant aber sind wir mal ehrlich,

einem Azubi ein 31 Seiten Englisches Skript zu linken, bringt nicht wirklich was. ;)

Oder hast du das selber alles gelesen? ;)

Geschrieben

Morgen!! Also Ich würde mich primär um die Beweglichkeit des Schultergelenkes kümmern. Bei einer Verklebung der Gelenkskapsel sollte man versuchen diese zu lösen. Du kannst z.b. den pat. in Rl behandeln passiv mit dem Arm bis ans bewegungsende gehen und die position ca. 45 sec. halten. Auch PIR oder Antagonisten hemmung sind hier möglich. Also Arm bis ans Bew.ende, dann weiter in die anteversion,Abd den pat.drücken lassen (PIR), ca 10 sec.halten, locker lassen und versuchen noch etwas weiter zu dehnen.
Oder pat.drückt den Arm zurück in die Add (Ant.hemmung). Auch beides kann man variieren.

Dann muss man bedenken daß durch die Schultergelenksverklebung die Scapula bei schulterabd, immer mitgeht. Der Scapulaglenohumerale rhytmus funktioniert nicht. Das kannst du klar mit PNF scapulapattern versuchen. Von FBL in Seitlage die Widerlagende Mobilisation ist gut dafür geeignet. AUch die romboideen müssen gekräftigt werden um das Schulterblatt an der WS besser zu fixieren.
Man kann die Behandlung auch im Sitzen machen.
Entweder Widerlagende Mobilisation, also GHG und scapula zusammen.
oder die Bewegungen aufteilen.
Pat. sitzt, betroffene Schulter liegt auf der behandlungsbank auf und man mobilsiert nur die Scapula, erst passiv dann assiistiv und am schluss soll der pa.t versuchen die scapula selbst zu mobilisieirn.
dann
2.der pat. solle versuchen seine scapula an der wS zu fixieren, während du eine Schulterabd, passiv durchführst
3.der pa.t soll seinen Arm aktiv abduzieren und du versuchst die scapula zu führen.
4.beides zusammen.

Dann könnte man auch noch den Trapezius auf der betr. seite falls er recht verspannt ist. detonisieren. Da durch die mangelende bewegung die Schulter häufig hochgezogen wird und diesr sich oft verspannt.

Die kräftigung würde Ich erst am Schluss machen, wenn du Bewegung wieder ziemlich gut funktioniert.
Um das neu erreichte Bewegungsaußmas zu stabilisieren kannst du aufjedenfall PNF armpattern machen oder zwischen rein. Aber um diese Verklebungen zu lösen denke ich gibt es effekivere Maßnahmen wie PNF.

Übungen im Alltag sind z.b diese sachen mit der scapula die der pat. auch selbständig im sitzen durchführen kann. Falls er den Arm schon selbst hochheben kann und genügend kraft, kannst du alles machen. Theraband, übungen mit dem Besenstiel /Stab. Hier kann der pat. z.b. im stehen ruderbewegungen machen. Arme auf und abbewegen, oder kreisungen.


Gruß Thomas

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast Sba10985
      Hallo zusammen, ich habe seit etwa 2,5 Monaten Schmerzen im rechten Hoden und komme mit den unterschiedlichen Einschätzungen der Ärzte langsam nicht mehr weiter. Vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht. Beginn der Beschwerden: Als die Schmerzen angefangen haben, wurde beim ersten Arztbesuch ohne Ultraschall eine Nebenhodenentzündung vermutet (). Am nächsten Tag bin ich wieder zum Arzt gegangen. Dort wurde ein Ultraschall gemacht, und mir wurde gesagt, dass keine Nebenhodenentzündung zu sehen ist. Ich sollte zunächst 5 Tage abwarten. Nach diesen 5 Tagen bin ich wieder zur Kontrolle gegangen. Ein anderer Arzt hat mich untersucht und meinte dann, es sei doch eine Nebenhodenentzündung, weshalb ich Antibiotika für 10 Tage bekommen habe. Nach 7 Tagen Antibiotika wurde es jedoch nicht besser. Bei der nächsten Untersuchung wurde erneut Ultraschall gemacht und mir wurde gesagt, dass keine Nebenhodenentzündung vorliegt und auch kein urologisches Problem erkennbar ist. Weitere Untersuchungen: Danach wurden weitere Untersuchungen durchgeführt: MRT Becken → unauffällig MRT Lendenwirbelsäule → unauffällig neurologische Untersuchung → ohne Befund Blutwerte → unauffällig PSA-Wert → in Ordnung Auch ein Leistenbruch () wurde im Krankenhaus untersucht und ausgeschlossen. Verlauf der Schmerzen: Am Anfang waren die Schmerzen deutlich stärker als jetzt. Zum Beispiel: Beim Husten hat der rechte Hoden stark weh getan Wenn ich mich nach vorne gelehnt habe (z. B. am Waschbecken) hatte ich Schmerzen Sitzen war sehr schwierig Inzwischen ist es etwas besser geworden, aber die Beschwerden sind weiterhin vorhanden. In dieser Zeit hatte ich auch mehrere sehr starke Schmerzphasen, bei denen ich teilweise vor Schmerzen zusammengebrochen bin. Leiste / aktueller Stand: Mehrere Urologen konnten am Hoden selbst nichts Auffälliges feststellen. Bei der letzten Untersuchung hat ein Urologe beim Abtasten der Leiste direkt neben dem Hoden einen sehr schmerzhaften Punkt gefunden. Wenn dort gedrückt wird, entstehen starke Schmerzen. Im Ultraschall der Leiste konnte jedoch nichts Auffälliges erkannt werden. Der Arzt vermutet trotzdem, dass die Beschwerden von der Leiste kommen könnten und nicht direkt vom Hoden selbst. Zusätzlich habe ich teilweise brennende Schmerzen im Gesäß, überwiegend auf der rechten Seite. Mir ist außerdem aufgefallen, dass der rechte Hoden manchmal anschwillt und später wieder abschwillt. Meine Frage: Hat jemand hier schon einmal länger anhaltende Hodenschmerzen gehabt, bei denen letztendlich die Ursache in der Leiste lag, obwohl im Ultraschall nichts zu sehen war?   Ich wäre sehr dankbar für Erfahrungen oder Hinweise.
    • Gast Matze
      Moinsen,   diese klassische Dehnübung der Hamstrings in liegender Rückenlage mit Oberschenkel oder Fuß nach hinten zu ziehen, ist schon übel.   Sobald ich aber dabei den Fuß nach außen rotiere und dann noch das ausgestreckte Bein nach außen bewege ... ach, Du Alarm. Das ist dann richtig heftig!   Welcher Muskelanteil tut da besonders weh?   Kann dieser verkürzte Muskel auch zu anderen Muskelverkürzungen (Hüftbeuger, Adduktoren) führen?   Kann das zu Schmerzen im unteren Rücken und oberhalb des Beckenkamms führen?   Besten Dank.   VG
    • Gast Apeiron
      Mittlerweile ist mein PPPD-Schwindel teils viel besser, im Alltag kaum noch spürbar. Wenn dann vor allem beim Autofahren nach längerer Pause. Selten nur noch merke ich auch, wenn Schwindelanfall kommt -> dann hilft sofort entspannen = kein Drehschwindel-Anfall mehr seit langem. Auch Nachts Fahrrad ist deutlich besser. Insgesamt ist meine Entspannung nun höher - aber dafür ist auch Routine da bzgl Yoga-Übungen+Vitamin D+Calcium&Magnesium - oder ich habe mich einfach gewöhnt (denn bei Augen zu und auf Schaukel/unter Wasser zB habe ich immer noch keine Orientierung).

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