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Caudalgleiten


secreteric

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Geschrieben

Hallo,

welche Muskeln außer der M. latissimus dorsi und Subscapularis machen ein Caudalgleiten des Humeruskopfes?
Es wäre doch sinnvoll bei einem Impingementsyndrom diese Muskeln zu trainieren? Meinungen?



Noch ne Frage nebenbei: Mit Zentralisation des Humeruskopfes ist doch gemeint, das der Supraspinatus den Humerus in die Pfanne zieht oder?


Danke wenn ihr mir wiedereinmal zur Seite steht :)


Geschrieben

Es wäre doch sinnvoll bei einem Impingementsyndrom diese Muskeln zu trainieren? Meinungen?

>> definitiv - daher adduktion beüben - am einfachsten mitm theraband um die türklinke und dann gegen LEICHTEN widerstand ranziehen und lockerlassen .. geht super :D -- dazu noch etwas pendeln (hat mir nie einer gelehrt, aber ich find das unheimlich wichtig, damit die überspannten gegenspieler auch mal locker lassen lernen).

Noch ne Frage nebenbei: Mit Zentralisation des Humeruskopfes ist doch gemeint, das der Supraspinatus den Humerus in die Pfanne zieht oder?
>> zentralisation ist, dass der humeruskopf zentral steht - welche muskeln es dann aufzutrainieren gilt hängt davon ab wo der humeruskopf steht - kann besonders nach luxationen überall sein ;)

Geschrieben

weil das die einzige bewegung ist, bei der der delta quasi funktionslos ist. bei jeder aktivität zieht dieser sonst den oa-kopf wieder hoch in die pfanne

Geschrieben

delta macht alles, aber am wenigsten adduktion - wenn man add macht geht die muskelaktivität des delta relativ auf minimum

Geschrieben

Ihr braucht doch aber das "caudalgleiten" in der funktion?!?!
und ob da der Lat. so viel ausmacht?

die rotatorenmanschette muss während Abduktion usw. aktiv sein, damit kein nich impinget wird.

und genauso wichtig - schau dir mal trap. asc. und serratus ant. an.
wenn die nix taugen, bringt dir die beste zentralisation nix...

Geschrieben

Daumen hoch frau kollegin - :)

die Stellung des Schulterblatts ist absolut wichtig - bei Behandlung der Schulter ist immer der gesamte schultergürtel mit gefragt.

Geschrieben

Zentrierung des Humeruskopfes wird ausschliesslich durch die Rot. Manschette gemacht. Eine Aktivität von Lat.,Pec.,Biz.,Trap., ist während der Zentrierung zu vermeiden. Die Zentrierung ist nach medial!!!

Geschrieben

Der wichtigste Zentrierer ist wohl der M.subscapularis, bei einer Ruptur sollte dieser Muskel, wenn möglich, unbedingt operativ versorgt werden.Ihm folgt als wichtiger Zentrierer der M.infraspinatus, dann der M.supraspinatus, der zwar am häufigsten von einer Läsion betroffen ist (in 95 %) aller Rotatorenmanschetten-Defekte,40% Infraspinatus und 10% Subscapularis.), dessen Ausfall aber noch eher zu verkraften ist, als ein Ausfall des M.subscapularis. Das Zentrieren bedeutet, den Gelenkkopf so auszurichten, daß das Gelenk optimal in allen Ebenen bewegt werden kann, also nicht unbedingt kaudalisieren, kommt wie schon in anderen Beiträgen erwähnt, auf die Stellung des Humeruskopfes an.
Daran kannst du dann auch erkennen, um was für ein Impingement es sich handelt:
meistens um ein subacromiales oder auch um ein coracoidales Impingement.
Seltener findet man ein posterior-superiores Impingement.
Es gibt nach einer Inversiven HSG-Tep aber auch ein Adduktions-Impingement.

Danach erst kannst du dann die entsprechende Muskulatur trainieren. Findest du z.B. eine Protraktionsstellung der Scapula vor, würde ich den M. serratus ant. auftrainieren und den M.levator scapulae und den M.pectoralis minor dehnen,
während ich bei einem Flexionsimpingement (dorsale Kapselverkürzung) die dorsale Kapsel und den M. infraspinatus dehnen würde.

Du siehst, man kann es nicht so pauschalisieren .....

Viel Spaß beim Untersuchen und Behandeln ...

Geschrieben

Hallo,
ich hab ne frage ;
wer kann mir die konkav konvex regel erklären
und stimmt dass das dier tangential ebene immer auf der konkaven seite liegt?

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    • Ioannis
      Hi Gianni, danke für die Rückmeldung.   Ich habe bereits eine Einlage im Schuh, die die Beinlängendifferenz ausgleicht. Auch darüber hinaus habe ich schon vieles probiert: Physiotherapie, Wärmebehandlungen sowie moderaten Ausdauersport und Krafttraining.   Das Ganze geht bei mir ja schon seit 20 Jahren so, und eigentlich bin ich mit der Hüfte immer sehr gut klargekommen. Das eigentliche Problem ist aber, dass mich seit zwei Jahren massive Kopfschmerzen in den Wahnsinn treiben, die ich davor nie hatte.   Meine rechte Hüfte ist kaputt und ich vermute stark, dass mein Körper das mittlerweile bis hoch zum linken Kiefer kompensiert, da ich dort auch eine Blockade und diese ständigen Spannungskopfschmerzen habe.   Ich habe es vor Kurzem sechs Wochen lang mit Sport probiert, was anfangs auch gut lief. Aber ich merke einfach, dass ich an etlichen Stellen Verspannungen kriege – wahrscheinlich durch die ständige Fehlstellung und das Kompensieren, obwohl ich wirklich nur leicht trainiert habe.   Ich werde jetzt erst mal eine orthopädische Reha machen und ziehe danach eine Hüft-TEP nach der AMIS-Methode ernsthaft in Erwägung, um die Ursache endlich anzugehen. Angst habe ich trotzdem und Unsicherheit!    Vielen Dank und liebe Grüße
    • japanworm
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    • gianni
      ...das wäre auch meine Vermutung. Was hast du bisher schon unternommen, bzw. welche Behandlungen wurden schon ausprobiert? Hast du für deine Beinlängendifferenz schon mal einen Fersenkeil/Schuherhöhung bekommen?

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