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Volleyball spielen mit oder ohne Fussgelenkstütze?


volleyballerin87

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Geschrieben

Hallo zusammen

Ich habe nach einer ca. 3-jährigen (berufsbedingten) Pause wieder mit Volleyball angefangen. Vor der Pause hatte ich mir schon 3 Mal die Bänder (an-)gerissen, zwei Mal links, ein Mal rechts. Habe also generell eher schwache Bänder. Nach dem ersten Unfall links habe ich Aircast AirGo gekriegt für 6 Wochen, dann wieder normal belastet ohne Schiene. Der Arzt meinte, ich sollte jetzt wieder alles ohne Schiene machen. Nun denn…es hat nicht lange gedauert, bin ich wieder umgeknickt und hab mir erneut die Bänder verletzt. Deswegen habe ich dann nur noch mit Aircast Airgo gespielt (im Training sowie auch im Spiel). Wollte mir ja nicht ständig wieder die Bänder verletzen. Neulich im Training bin ich mit Schiene umgeknickt und hab mir ne Verstauchung geholt (war ein bisschen geschwollen, aber nicht blau) und die Ärztin meinte, nach ein paar Tagen Ruhe könne ich wieder loslegen - ich würde ja selber merken, wann es wieder geht.
Nun sind sowohl meine Schuhe, als auch die Aircasts an ihrem Lebensende angekommen und will mir neue besorgen. Nun zu meinen Fragen:
- Ich weiss, dass es generell besser wäre auf Fussgelenkschützer zu verzichten, das will ich aus Angst jedoch nicht tun. Was würdet ihr denn da für welche empfehlen?
- Ich habe jetzt auch gesehen, dass es die Volleyballschuhe mittlerweile auch in einer höher geschnittenen Version (mid cut - über den Knöchel) gibt (z. B. so einer http://www.volleybaer.de/sportschuhe/asics/damenschuhe/asics-gel-sensei-5-mt-w). Wäre eventuell so ein Schuh mit einer etwas weniger steifen Stütze (z. B. so was ähnliches: http://www.mcdavid.eu/products/sportmedical/index.php?id=ankle/195/Leichte-Knoechelbandage) als der Aircast Airgo auch eine Option?

Wäre froh um eure Meinungen.

LG

Volleyballerin


Geschrieben

würde ich grundsätzlich schmerzadaptiert machen also wenn du dich stabil fühlst dann erstmal rantasten und ohne Stütze probieren

Geschrieben

So habe ich es auch gemacht. Du kannst die Schiene ja mit nehmen und auch im Training, sobald Du eine Veränderung bemerkst, anziehen. Permanent würde ich die aber nicht tragen.

  • 3 weeks later...
Geschrieben

Ja...das blöde ist, dass es mir mittlerweile recht häufig passiert, dass ich mir den Fuss "verdrehe". Vor allem wenn ich nach links hechten muss, um einen Ball zu erwischen. Ich falle dann praktisch über meinen Fuss...Da ist dann nichts gerissen, aber trotzdem jedes Mal leicht verstaucht/gezerrt...

  • 4 weeks later...
Geschrieben

schmerz ist immer der limitierende faktor. ich würde langsam probieren die stütze wegzulassen und viel aufbautraining (mit z.b. mft board) der gelenksstabilisierenden muskeln machen.

  • 2 weeks later...
Geschrieben

auf jeden fall, solang du sich unsicher fühlst, bandage tragen! allein für dein subjektives empfinden! und da schließe ich mich voll und ganz an... auf jeden fall stabilisierende,spezifische übungen zusätzlich machen!!!! das fördert das zusammenspiel der unterschiedlichen muskelgruppen und bereitet dich präventiv darauf vor auf auswirkungen von außen zu reagieren

Geschrieben

Ich würde dir raten außerhalb des Trainings stabilisierende Übungen für deine Fußgelenke zu machen. Zum Beispiel auf einem Bein stehen, auf Zehenspitzen stellen, wackelige Untergründe (z.B. Kissen) ausprobieren etc. Wenn du einen guten Physio in der Nähe hast, kann der dir da bestimmt weiterhelfen und ein kleines Stabi-Programm zusammenstellen.

  • 5 months later...
Geschrieben

Meine Tochter spielt auch Volleyball und hat auch 4 Bänderrisse an den Sprunggelenken gehabt. Seit sie mit den Schienen spielt, ist nichts mehr passiert (ca. 2-3 Jahre). Ich empfehle die Malleoloc-Schiene, da sie individuell am Fuß angepasst wird und man sie problemlos in jedem Schuh tragen kann. Zum Joggen oder Fitness trägt meine Tochter die Schienen nicht mehr. Gleichzeitig würde ich aber auch zur Stabilisation propriozeptives Training mit den Füßen (ohne Schiene)machen.

Geschrieben

Hallo!!!
Aufjedenfall Sprunggelenke unbedingt stabilisieren. Andere Schuhe oder Bandagen bringen auf Dauer nicht viel. Da geb Ich meinen Vorredner recht, ich schließe mich voll und ganz an. Du brauchst stabilisierende übungen für die Sprunggelenke. Wackelige unterlage, 1 Beinstand, Bei schönen Wetter in die Wiese stellen, Ball hin und herwerfen, therapiekissen, trampollin solche sachen

  • 4 weeks later...
Geschrieben

Wie wäre es denn mit nem lockeren oder festerem Tape um das Sprunggelenk und langsam immer weniger nehmen.
Alles nur für den Kopf;). Und neben dem Volleyballtraining isoliertes Krafttraining für Muskulatur rund um das Gelenk

  • 1 year later...
Geschrieben

Reaktives Muskeltraining wäre in deinem Fall bestimmt nicht schlecht. und um auf deine Frage zu kommen, wenn du ohne Schiene, Bandage etc. zurecht kommst, dich stabiel fühlst, dürfte nichts dagegen sprechen.

Kommentare

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  • Beiträge

    • japanworm
      Also heute, 3 Tage nach Behandlung, geht's mir immer noch schlechter als am Tag der "Zerrung" selbst. Die Physiotherapeutin hat heute ihren Chef dazu geholt, für mich eigentlich auch ein Schuldeingeständnis, dass ihre Behandlung einfach zu viel war und alles nur verschlimmert hat ... ich muss damit jetzt leben. Ich konnte vor 4 Tagen bereits wieder schmerzfrei Treppen gehen und einen kurzen Spaziergang machen während jetzt wieder alles wehtut. Die Zeit hat getickt, das hat mich jetzt um mind. 7 Tage zurückgeworfen und ich muss meinen Flug zu einem Tanzfestival jetzt absagen, was ich ohne die Behandlung nicht hätte machen müssen ...   Der Chef meinte, es handelt sich wohl eher um einen (leichten) Riss ....    Heute is Tag 11-12 seit der Verletzung.
    • Ioannis
      Hi Gianni, danke für die Rückmeldung.   Ich habe bereits eine Einlage im Schuh, die die Beinlängendifferenz ausgleicht. Auch darüber hinaus habe ich schon vieles probiert: Physiotherapie, Wärmebehandlungen sowie moderaten Ausdauersport und Krafttraining.   Das Ganze geht bei mir ja schon seit 20 Jahren so, und eigentlich bin ich mit der Hüfte immer sehr gut klargekommen. Das eigentliche Problem ist aber, dass mich seit zwei Jahren massive Kopfschmerzen in den Wahnsinn treiben, die ich davor nie hatte.   Meine rechte Hüfte ist kaputt und ich vermute stark, dass mein Körper das mittlerweile bis hoch zum linken Kiefer kompensiert, da ich dort auch eine Blockade und diese ständigen Spannungskopfschmerzen habe.   Ich habe es vor Kurzem sechs Wochen lang mit Sport probiert, was anfangs auch gut lief. Aber ich merke einfach, dass ich an etlichen Stellen Verspannungen kriege – wahrscheinlich durch die ständige Fehlstellung und das Kompensieren, obwohl ich wirklich nur leicht trainiert habe.   Ich werde jetzt erst mal eine orthopädische Reha machen und ziehe danach eine Hüft-TEP nach der AMIS-Methode ernsthaft in Erwägung, um die Ursache endlich anzugehen. Angst habe ich trotzdem und Unsicherheit!    Vielen Dank und liebe Grüße
    • japanworm
      Danke für die Rückmeldung. Ja, es ist auch ein Plattfuß, der da mit reinspielt. Ich versuche jetzt gezielt die Beinmuskulatur aufzubauen. Die Kniescheiben sind tatsächlich beide zu beweglich.   Mir wurde jetzt von mehreren Stellen zu Einlagen geraten, um wenigstens eins der mechanischen Probleme sofort in den Griff zu bekommen. Natürlich möchte ich trotzdem Übungen mit dem Fußbett machen. Da hatte der Pyhsio auch bei beiden Füßen einen Triggerpunkt gezeigt, der seh wehtut....   Ich hoffe, dass das dann wirklich was bringt.

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