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Manuelle Therapie des Brustkorbes - anschließend Schmerzen -


Sunray1982

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Geschrieben

Hallo!

Ich war gestern aufgrund meiner Beschwerden in der Btustwirbelsäule bei der manuellen Therapie beim Physiotherapeuten. Ich habe immer Probleme beim Armen, organisch ist jedoch alles in Ordnung. Die Physiotherapeuthin meinte, dass bei mir alles blockiert wäre und meine Rippen im Brustkorb eine Fehlstellung hätten. Während der Behandlung legte sie ihre Hände in die Mitte des Brustkorbes und übte einen sehr starken Druck darauf aus, ich sollte dort hinein atmen. Das wiederholte sich eine Weile bis ich ihr sagte, dass das für mich sehrnunangenhen ist und ich kaum noch Luft bekomme. Gestern Nacht dann bemerkte ich einen ziemlich unangenehmen Druck bei Berührung und auch ein leichtes Brennen ohne Berührung. Heute ist es noch schlimmer. Ist das normal oder kann das dein, dass mir die Therapeutin da irgendwas verletzt oder geprellt hat? Ich muss dazu sagen, dass ich eher schlank und zierlich bin und bin 28 Jahre alt. das Brennen verunsichert mich aber doch schon ganz schön :(

Vielen Dank für eure Antworten.


Geschrieben

Hi, die Frage sollte dir eigentlich deine Therapeutin beantworten.
Wenn im Körper etwas blockiert ist stellt sich der gesamte Organismus darauf ein und versucht die nicht beweglichen Segmente zu kompensieren. Sobald etwas wieder beweglich ist muss sich das erst wieder einspielen. 1-3 Tage sind Reizungen bis hin zum Gefühl von starkem Muskelkater durchaus möglich.
Sollte es nach der Zeit nicht deutlich besser sein, wende dich unbedingt nochmals an deine Therapeutin. An einem Wirbel und einer Rippe gibt es eine ganze Reihe von Gelenken und häufig erwischt man auch nicht alle bei der ersten Therapie.
Sprich deine persönliche Therapiegrenze und Ziele ruhig mit deiner Therapeutin ab.

Gute Besserung,
Stephan

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast Daggi
      Hallo, ich habe vor 27 Tagen Botox nach dem PREEMPT-Schema wegen chronischer Migräne bekommen (195 Einheiten). Seit ungefähr Tag 13–14 habe ich deutliche Beschwerden im Hals-/Nackenbereich entwickelt.   Symptome: starke Steifigkeit/Zuggefühl im Nacken und oberen Rücken Schmerzen/Druckgefühl Überlastung führt oft zu deutlicher Verschlechterung („Blockade“/Schutzspannung) ich muss viel liegen und den Kopf anlehnen/stützen   Wichtig: keine Schluckstörungen keine Atemnot keine echte Kopfhalteschwäche mit Nach-vorne-Fallen des Kopfes   Ich versuche aktuell Pacing: kleine Wege in der Wohnung kurze Aktivitätseinheiten dazwischen viel Entlastung keine aggressiven Übungen Meine Frage: Kann man so eine Botox-assoziierte Nackenproblematik vorsichtig zuhause selbst angehen, ohne direkte Physiotherapie vor Ort? Welche Bewegungen oder Übungen wären typischerweise sinnvoll, ohne die Schutzspannung weiter zu provozieren? Ich habe Sorge, dass zu aggressive Physiotherapie mich eher verschlechtert.   danke
    • Gast Marilu
      Ganz lieben Dank für die Ratschläge und die ausführliche Erklärungen. Das hilft mir weiter und beruhigt mich mit der Therapie auf dem richtigen Weg zu sein!    Alles Gute dir! 
    • bbgphysio
      Guten Morgen, Ich hab nicht alles detailiert gelesen. Aber nur mal vorweg. Ein stich in der Muskulatur ist eigentlich fast immer ein Muskelfaserriss. Das heimtückische ist daß man bei normalen und kontrollierten Bewegungen keinen Schmerz verspürt. Dann denktk man, super Ich kann wieder Sport machen und plötzlich gibts wieder einen Stich. Leider musst du Geduld haben auch wenn es schwer fällt.Ich habe Breakdance gemacht und hatte das selbe Problem. Holte mir einen Muskelfaserriss der Hamstrings. Ein Muskelfaserriss dauert leider i.d.R. 2-3 Monate. Man kann aber trotzdem übungen machen angepasst an die Heilungsphase. Eleektrotherapie zur Unterstützung ist aufjedenfall gut. Ich weis das ist lästig. Aber  es muss heilen und um so länger da den muskel nicht überstrapazierst desto besser. Übungen ja auch mit leichter kräftigung später dann mit mehr intensität aber immer angepasst. 

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