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Physio bei Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule


Sabine68

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Geschrieben

Hallo,
Ich bin 46 Jahre alt und ich habe einen Bandscheibenvorfall Höhe C6/7,der in den rechten Arm ausstrahlt. Die ersten drei Termine waren passiv zur Schmerzreduzierung und dann habe ich erste Übungen zur Stabilisierung bekommen. Die Übungen sind schmerzfrei bzw. Wenig schmerzhaft führen aber teilweise zu kribbeln im Nacken oder Arm. Ich bin unsicher, ob ich es nicht schlimmer mache, wenn ich den Nerv durch Bewegungen bedränge. Ist es nun sinnvoller den Nerv zu ignorieren oder möglichst nicht zu reizen?

Danke

Sabine


  • 2 weeks later...
Geschrieben

Hallo Sabine,
wie ist es denn wenn du mit den Übungen wieder aufhörst? Hast du das Gefühl das kribbeln bleibt? Tut es mehr weh oder fühlst du dich besser wenn du die Übungen gemacht hast? Hör einfach auch ein bisschen darauf was du fühlst. Es ist ja schon ein unterschiedlicher Schmerz ob man etwas gerade "kaputt" macht oder nicht. Generelle Meinung momentan ist, dass man schon etwas in den Schmerz reintrainieren darf, es sollte allerdings im Verlauf mehrerer Trainings nicht schlechter werden.
Hör nicht immer auf Tipps von anderen, der einzige Mensch der fühlt was los ist bist du und BS Vorfälle werden viel dramatischer dargestellt als sie sind.
lg
Tobias

Geschrieben

"Hör nicht immer auf Tipps von anderen, der einzige Mensch der fühlt was los ist bist du und BS Vorfälle werden viel dramatischer dargestellt als sie sind."

Das stellt sich doch die Frage: warum fragt sabine 68 im Fachforum Physiowissen um Rat???

Geschrieben

Wahrscheinlich weil sie von so vielen Seiten schlaue Tips bekommt und jetzt total verunsichert ist und noch nie jmd gesagt hat hör einfach auch mal auf dich selbst.
Oder warum meinst du?
Was meinst du denn dazu Sabine?

Geschrieben

Es ist doch häufig so daß pat. Ärzte oder Therapeuten fragen "Kann ich die übung machen. Was wenn ich was kaputt mache. Ist die übung schlecht oder gut für mich. Darf ich das überhaupt machen. Laut Arzt darf ich diese Bewegung nicht machen" Aber der Trick ist doch ganz einfach. Immer bevor ich was kaputt hab ich schmerzen oder schmerz wird stärker. Und nur selbst merkt man welche übung einen Gut tut oder probleme macht. Wenn man Knie das spinnen anfängt z.b. bei Stabiübungen dann ist das eben nicht das richtige oder sich der nerv zu stark bemerkbar macht bei BSV. Das kann einem halt auch kein Arzt oder Therapeut sagen was richtig oder falsch ist. Solange es keine Schmerzen gibt kann doch übungen machen

  • 1 month later...
Geschrieben

Beim Bandscheibenvorfall erstmal schmerreduktion verspannte Muskulatur durch massieren wieder lockern und auf der Kontralateralen Seite gegenüber liegende seite muskel Aufbau

Geschrieben

Hallo,
ich muss dem ganzen beipflichten..
Du fuehlst was gut ist und Schmerz ist eine sinnvolle Meldung des Koerpers. Wenn durch die Uebung kribbeln ausgeloest wird, ohne Frage nicht dort hineintrainieren und die BEwegungUebung weniger intensive ausueben! Wenn immernoch kribbeln ausgeloest wird, hoer auf die Uebung auszufuehren und warte bis du das naechste mal mit deinem Arzt od. Physitherapeut sprechen kannst.
In welcher Woche post Bandscheibenvorfall bist du? Ohne Op richtig?

  • 1 year later...
Geschrieben

Hallo,
BS Vorfälle werden viel dramatischer dargestellt als sie sind.
Nur selbst merkt man welche Übung einen Gut tut oder Probleme macht.
:-)

Kommentare

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Gast
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  • Beiträge

    • japanworm
      Also heute, 3 Tage nach Behandlung, geht's mir immer noch schlechter als am Tag der "Zerrung" selbst. Die Physiotherapeutin hat heute ihren Chef dazu geholt, für mich eigentlich auch ein Schuldeingeständnis, dass ihre Behandlung einfach zu viel war und alles nur verschlimmert hat ... ich muss damit jetzt leben. Ich konnte vor 4 Tagen bereits wieder schmerzfrei Treppen gehen und einen kurzen Spaziergang machen während jetzt wieder alles wehtut. Die Zeit hat getickt, das hat mich jetzt um mind. 7 Tage zurückgeworfen und ich muss meinen Flug zu einem Tanzfestival jetzt absagen, was ich ohne die Behandlung nicht hätte machen müssen ...   Der Chef meinte, es handelt sich wohl eher um einen (leichten) Riss ....    Heute is Tag 11-12 seit der Verletzung.
    • Ioannis
      Hi Gianni, danke für die Rückmeldung.   Ich habe bereits eine Einlage im Schuh, die die Beinlängendifferenz ausgleicht. Auch darüber hinaus habe ich schon vieles probiert: Physiotherapie, Wärmebehandlungen sowie moderaten Ausdauersport und Krafttraining.   Das Ganze geht bei mir ja schon seit 20 Jahren so, und eigentlich bin ich mit der Hüfte immer sehr gut klargekommen. Das eigentliche Problem ist aber, dass mich seit zwei Jahren massive Kopfschmerzen in den Wahnsinn treiben, die ich davor nie hatte.   Meine rechte Hüfte ist kaputt und ich vermute stark, dass mein Körper das mittlerweile bis hoch zum linken Kiefer kompensiert, da ich dort auch eine Blockade und diese ständigen Spannungskopfschmerzen habe.   Ich habe es vor Kurzem sechs Wochen lang mit Sport probiert, was anfangs auch gut lief. Aber ich merke einfach, dass ich an etlichen Stellen Verspannungen kriege – wahrscheinlich durch die ständige Fehlstellung und das Kompensieren, obwohl ich wirklich nur leicht trainiert habe.   Ich werde jetzt erst mal eine orthopädische Reha machen und ziehe danach eine Hüft-TEP nach der AMIS-Methode ernsthaft in Erwägung, um die Ursache endlich anzugehen. Angst habe ich trotzdem und Unsicherheit!    Vielen Dank und liebe Grüße
    • japanworm
      Danke für die Rückmeldung. Ja, es ist auch ein Plattfuß, der da mit reinspielt. Ich versuche jetzt gezielt die Beinmuskulatur aufzubauen. Die Kniescheiben sind tatsächlich beide zu beweglich.   Mir wurde jetzt von mehreren Stellen zu Einlagen geraten, um wenigstens eins der mechanischen Probleme sofort in den Griff zu bekommen. Natürlich möchte ich trotzdem Übungen mit dem Fußbett machen. Da hatte der Pyhsio auch bei beiden Füßen einen Triggerpunkt gezeigt, der seh wehtut....   Ich hoffe, dass das dann wirklich was bringt.

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